Oder: Wie helfe ich einer Sepia-Frau aus dem
Mantel? oder Warum evangelische Pfarrer Engelsichtigezum Psychiater schicken
oder wie dem deutschen Volk mindestens 20 Gärtner mit
Zwergenunterstützungerhalten blieben oder wie unter den verstorbenen
Vätern eine Freude im Himmel ausbrach
Sensitivität im
Gespräch
Harald Knauss im Gespräch mit dem sensitiven
Homöopathen Andreas Krüger, Berlin |
Der Internet-Abdruck dieses Interview erfolgt
mit freundlicher Genehmigung von
AndreasKrüger.
Das Interview erschien
ursprünglich in der Zeitschrift
Mediale
Welten 1/2002 von
Dr. Rosina
Sonnenschmidt und Harald Knauss.
Die
Zeitschrift Mediale Welten für Sensitiviät,Medialität und
Geistiges Heilen ist erhältlich beim Organisationsbüro,
Besenstiel 54, D-77876 Kappelrodeck, Tel: 07842-995641 bzw. Fax:
07842-995637 Email
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Kurzportrait: Andreas Krüger
gehört zu einer neuen Generation von Homöopathen, die zwarden
klassischen Weg der Homöopathie erlernt haben und auch damit arbeiten,
aber aucheinen ganz eigenen, beeindruckend ganzheitlichen Arbeitsstil
entwickelt haben. Er nennt das" Prozessorientierte Homöopathie ". Für
Andreas Krüger gehört eine ständige Arbeit an sichselbst (vor
allem Schattenarbeit), eine Supervision durch andere, zur
Selbstverständlichkeitaufdem Lebensweg des Heilers und.Therapeuten. Schon
diese Einstellung hebt ihn von vielenanderen ab. In Andreas Krüger kommen
Fachkompetenz, Menschlichkeit, Spiritualität,Kreativität und
Sensitivität zusammen. Seine Ausstrahlung hat die Samuel Hahnemann
Schulein Berlin, die er gegründet hat und auch leitet, zu einer
derführenden, wenn nicht sogar zuderführenden, zukünftigen
Heilpraktikerschule in Deutschland gemacht.Anläßlich seines Besuches
bei uns in Oberhaslach habe ich ihm einige Fragen betreffsSensitivität und
Medialität in seiner Arbeit gestellt. Das geschriebene Wort kann leider
nurunvollständig die Farbkraft und Energie seiner Sprache und Darstellung
wiedergeben. Ichhabe versucht seine Sprache auch im Geschriebenem so zu
belassen, wie es aufkassette istund habe seinen Berliner Dialekt, soweit
möglich übernommen, Sätze auch nichtgrammatikalisch korrigiert.
Ich denke, so kann seine Lebendigkeit am besten rüberkommen.Wenn man ihn
sprechen hört, weiß man was powervolles " Inspiriertes Reden "
bedeutet.Übrigens schreibt er selbst überhaupt nicht, sondern redet
stets live und lässt, wie einstGoethe, alles von Sekretären
abtippen. Für mich selbst war die Begegnung mit diesem herrlich
kreativen, unverbauten Menschenüberaus beeindruckend, eine wahre
Seelenbegegnung und ein großes Geschenk. Wir habenuns versprochen, unsere
fruchtbaren Oberhaslacher Gespräche baldigst fortzusetzen. Hier also ein
kleiner Einblick in sein Denken und sein Arbeiten.
H.K. Andreas, wenn ein Klient zum
ersten Mal zu dir kommt, wie ist da dein Vorgehen? Hastdu einen ganzheitlichen,
sensitiven Eindruck von diesem Menschen oder repertorisierst duganz
"klassisch", indem du seine Symptome und Modalitäten abträgst?
A.K. Natürlich arbeite ich auch
ganz klassisch, aber nicht nur. Der Patient kommt in diePraxis und es ist
etwas, was ich nicht bewusst tue, aber ich erlebe es durch die Feedbacksmeiner
Famulanten, die bei mir sitzen. Auch ohne es bewusst tun zu wollen, passiert
etwasAuffälliges. Ich veränder' mich in Anwesenheit des Patienten.
Also Beispiel: Patient klingelt.Ich öffne die Tür und der Famulant
sieht, und ich, in der Rolle des objektiven Beobachtersaus mir herausgetreten
sehe auch, dass ich den Patienten z.B. anders begrüße, als
denvorherigen. Es würde mir z.B. nie passieren, einer Sepia - Frau, ohne
ein Zurückgehen,anzubieten, aus dem Mantel zu helfen. Bei einer
Pulsatilla-Frau fällt mir der Mantel förmlichin die Hände. Bei
einer Arsen-Frau stehe ich stramm, biet ihr die Hand zum Gruß an und
helfihr dann etwas steif aus dem Mantel. Bei einer Medorrhinum-Frau muß
ich zwar nichtaufpassen, dass ich ihr aus mehr als dem Mantel helfe, aber die
Bewegung ist einfach etwasnehmender. Und dieses mich adaptieren an den Klienten
geht über das den Platzanbieten bishin zum Halten des Anamnesebrettes -
ich mache meine Anamnese auf einem Brett- undBeispiel: bei einem
Phosphorpatienten beuge ich mich vor; ich bewege mich auf ihn hin undmein Brett
rutscht fast nach unten, so dass er sehen kann, was auf meinem Brett drauf ist.
Beieinem Lycopodium Patienten halte ich das Brett sehr schräg, denn ich
möchte nicht, dass ermeine Rechtschreibfehler sieht und ich will
überhaupt nicht, dass er sieht, was ichaufschreibe. Also der Therapeut,
der geschult ist oder durch Doppelkrebsigkeit (Andreas istastrologisch ein
doppelter Krebs) die Gnade der Beeindruckbarkeit geschenkt bekommen hat,wie
dies ja in meinem Leben eine große Gnade war, wird zu einer Knetmasse, zu
einer leerenSchüssel, in der der Patient sein Bild abdrückt oder, um
beim Bild der Schüssel zu bleiben,der Patient mit seiner Thematik
hineinfließen kann. D.h. die Beeindruckbarkeit desTherapeuten ist in der
prozessorientierten Homöopathie nicht nur geduldet, sondem sie istgewollt.
Wir werden immer wenn wir unsere Schüler fragen, erstens fragen "Wie ging
es dir?Was hast du erlebt? Was hast du empfunden, als dass wir von unseren
Schülem in derSupervision die Symptome erzählen lassen. Weil Symptome
repertorisieren und vergleichenkann jeder. Unsere Stärke der Arbeit aber
ist, uns unbewusst oder bewusst zum Ähnlichen desPatienten werden zu
lassen. Also ich merke, dass ich z.B. mit einem Medorrhinum Patientenetwas tue,
was ich mit einem Sepia Patienten nie tun würde, spontan nach einer halben
Stundeden ersten Witz zu erzählen, meist einen schmutzigen, und wir werden
lachen, beide, mitanschließenden Grunzen .....
H.K. Du wirst also sozusagen selbst
zum Simile des Klienten?
A.K. Ich werde, so weit ich
teilpersönlichkeitsaspektiert ihm ähnlich bin, mit
derTeilpersönlichkeit meiner Tafelrunde antworten, die er mir
gegenüber anspricht. Darum gehtnatürlich diese Art der
Arzneimittelerkenntnis nur auf dem Hintergrund der
individuellenÄhnlichkeit. Darum ist es wichtig für einen
Homöopath, der im Hintergrund mit diesem"Beeindruckt-Werden" arbeiten
will, dass er nicht nur Symptome erlernt hat, weil über dasErlernen von
Symptomen funktioniert nicht das Prinzip der Arzneierkennung
durchResonanzwahrnehmung, mit erlernten Symptomen kann man Computer bedienen
oderRepertorien sehr fruchtbar benutzen, aber ich kann nur die Melodie meines
Gegenübershören, mich von ihr beeindrucken lassen, wenn ich diese
Melodie auch selbst in mir einmalhabe erklingen lassen. Dies ist der
Hauptpunkt, weswegen die prozessorientierteHomöopathie nicht nur auch Wert
legt auf gute homöopathische Fundamente, auf guteserlerntes klassisches
Arzneimittelwissen, sondern die Therapie des Therapeuten, dasÄhnlichwerden
des Therapeuten, das Sichselbstkennenlemen, die Arbeit an der
eigenen"Tafelrunde" mindestens genauso hoch wertet, wie die klassisch
homöopathische Ausbildung,die ohne Frage unverzichtbar, aber nur die
Hälfte der Rente ist. Also ein Homöopath, derviele eigene
Teilpersönlichkeiten durch Schattenarbeit, durch Verreibung,
durchArzneimittelprüfung, durch eigene Therapie des Therapeuten in sich
wahrgenommen hat,erweitert mit dem Kennenlernen und Annehmen jeder eigenen
inneren Person sein Spektrumals Resonanzkörper. Jede eigene, aus ihrer
Unterdrückung erlöste Teilpersönlichkeit, jedeeigene angenommene
Struktur aus meinem Seelenganzen macht meinen
Resonanzkörpergrößer und resonanzfähiger. Dies ist ein
Kernelement unserer Arbeit und Schulung.Immermann schreibt in seinem Roman
Merlin: " nur die Hand, die vor Leiden zuckt, kannLeiden heilen". D.h. ich kann
als Homöopath primär nur intuitiv oder
resonanzmäßigwahrnehmen, was ich in mir selbst entdeckt und wenn
möglich geheilt habe. Ich kann zwarjedem jedes Mittel geben, wenn ich es
wie auch immer gefunden habe, aber ich kannbesonders gut dem Patienten helfen,
die Teilpersönlichkeiten anzunehmen, die ich auch selbstangenonunen habe
oder wo ich im Prozess der Annahme bin. Eines meiner
wirkungsvollstentherapeutischen Medien ist eine bestimmte Körperbewegung,
nämlich das Nicken. Es hat fürden Patienten etwas Befreiendes, wenn
er kommt und mir eine furchtbare Geschichte erzählt,vielleicht von
Vorstellungen wildester Perversionen, und ich erkenne es als einen Teil vonmir,
von meinen Prozessen und ich nicke und der Patient sagt: "Wieso nicken Sie denn
jetzt?"Und ich sag: "Ja, kenn ich gut!" und dann geht ein tiefes Durchatmen
durch den Klienten" Ein Glück, der kennt mich, der ist mir ähnlich.
Der verurteilt mich nicht. Bei dem darf ichsein. Von dem laß ich mich
führen. Der hat die Kraft dieses Problem wie auch immer zuüberwinden,
der wird auch mir helfen, dieses Problem zu lösen' " Das geht so weit,
dass wennich als Homöopath in meinem Prozess ein Problem angehe, annehme,
löse und verwandleoder ein Arzneimittel verreibe, in Resonanz mit ihm
trete, dass ich mit hoher Sicherheit davonausgehen kann, dass mir in den
nächsten Wochen und Monaten Patienten begegnen werden,die genau mit diesem
Problem zu mir kommen, weil sie durch das Einklinken in daskollektive Feld
herausbekommen haben, mit diesem Problem geht gerade Heilpraktiker"Sowieso,
Sowieso" in seinem Prozess um und jetzt kann ich mich an den wenden, weil
derkann mich verstehen, denn er ist mir ähnlich. "Ähnliches heilt
Ähnliches" trifft also nicht nurauf das Heilmittel zu, sondern auch auf
die Therapeut-Patient Beziehung und ist vielleicht vielwichtiger, als wir uns
vorstellen können. Gutes Beispiel: Ich mache eine Merkur Prüfung
auf Anweisung meines hochverehrtenLehrers Jürgen Becker, um beim Boller
Homöopathie Seminar anschließend einen Vortragdarüber zu halten
und ich begegne Anteilen von mir, die mir früher, vor dieser
Prüfungzuwider waren, mit denen ich nichts zu tun haben wollte, die ich
auch gar nicht haben wollteoder gar nicht wusste, dass ich sie habe. Ich nenn
es mal eine Mischung aus inneremMongolen, Kannibalen und RAF, also vielleicht
einen RAF-Terroristen mit Verlangen nachMenschenfleisch, so ungefähr. Das
wäre, in etwas übertriebenem Maße, eine relativ
typischeMekurteilpersönlichkeit. Und ich erlebe es, dass Patienten,
nachdem ich dieses Thema in mirbearbeitet und angenommen habe in die Praxis
kommen und ich sie schon eineinhalb Jahreerfolglos behandele, sie aber trotzdem
immer weiter zu mir kommen, - manchmal hat derPatient viel Geduld mit seinem
Therapeuten, gibt ihm viel Zeit so zu werden, dass er seinemPatienten auch
helfen kann -, und er wird mir dann sagen: "Herr Krüger, ich weiß
nichtwarum, aber ich habe das Gefühl, heute kann ich Ihnen diesen Impuls
erzählen. Wissen Sie,immer beim Liebesspiel mit meiner Frau kommt der
Impuls -Messer nehmen, Kehledurchschneiden!" Ich sage: "Das ist interessant.
Leitsymptom von Merkur. Warum haben Siemir das nicht schon die letzten
anderthalb Jahre erzählt?" "Tja, ich hatte das Gefühl,
dafürwerden Sie mich verurteilen und ich hatte das Geftihl, davor
hätten Sie Angst gehabt und ichweiß nicht warum, aber heute bin ich
gekommen, hab Sie angeguckt und heute nachanderthalb Jahren kann ich Ihnen
diesen Traum erzählen." - Was ist passiert. Das muß jetztgar nicht
"das Verlangen Halsdurchschneiden bei Koitus',' sein, was in mir selbst
angeklungenist, aber es ist etwas angeklungen durch die Beschäftigung mit
dem Merkur, was in mir etwasbefreit hat, was ich den "inneren Kannibalen mit
RAF Thematik" nenne, hat sich zeigenlassen mithilfe des Merkurs und ich habe
gesagt: "Ja ich nehme dich an, wie du bist. Ganzund gar. Ich gebe dir meine
Liebe und Ehre, selbst wenn ich dich erst mal nicht ganz versteheaber ich sage,
du bist Ok, du darfst sein." Im Moment, wo ich zu diesem Anteil in mir sage"Du
darfst sein", spürt der Patient "Er darf sein". Wir erleben immer wieder,
dassTherapeuten anhand ihres eigenen engen verklemmten Weltbildes, Teile von
Patientenpathologisieren, ausgrenzen und damit nicht heilen können, selbst
mit dem richtigen Mittel, wenn sie diesen Teil selbst in sich ausgegrenzt
haben. Anderes Beispiel, was jetzt vielleicht gut zu euren Themen, eurer
Arbeit passt.Der zweite Patient kommt zu mir in die Praxis, der über
Wahrnehmungsbesonderheitenberichtet, wo er das Gefühl gehabt. hat lange
Zeit, "das kann er sowieso keinem erzählen".Beispiel - Junge Frau kommt,
Malerin, begabt, abstrakte Malerei, Meisterschülerin,Kunsthochschule,
große Karriere vor sich; der Professor hat gesagt: "Sie werden's
werden.machen Sie noch bei mir Ihr Meisterschülerinstudium, dann ab in die
Karriere".Sie kommt zu mir, druckst herum, wirkt sehr verstört, nahm seit
einiger Zeit Psychopharmakahat die Einweisung in eine Psychiatrie in der
Tasche. Ich frage sie: "Welchenhomöopathischen Dienst kann ich Ihnen
leisten?" und sie sagt: "Herr Krüger, ich habe eingroßes Problem,
ich glaube, ich bin verrückt." Sag ich ihr: "Nicht so schlimm. Ich auch.
Washat sich denn verrückt?" "Ach so", sagt sie "Sie finden das nicht
schrecklich?" Ich sage:"Wissen Sie, ich habe mal einen Satz gelesen: Nur
Verrückte werden überleben! Also, ichliebe Verrückte." Und
sofort war 50% der Angst bei diesem Menschen weg. Und dann erzähltdiese
Frau mir eine furchtbare Geschichte, die sich in Deutschland wahrscheinlich
tagtäglichoft wiederholt und die dazu fährt, dass wir in Deutschland
so wenig Heilige haben und die inIndien so viele. Ich glaube nicht, dass in
Deutschland das Göttliche weniger einstrahlt. Ichglaube nur, dass jemand,
der sich auf der Straße wälzt und den Vorbeigehenden erzählt,
dassihm gerade Shiva beiwohnt, der kriegt in Indien zwei Swamis als Lehrer und
nach 5 Jahreneinen Tempel gebaut. In Deutschland kommt er sofort auf die Erste
Hilfe, bekommt Valiumgespritzt und verschwindet für 5 Jahre in der
Psychiatrie, wird mit Psychopharmakavollgestopft und danach ist's nichts mehr
mit Shiva; danach is'mit überhaupt nichts mehr was. Unsere Heiligen leben
in Psychiatrien und kriegen leider keine Tempel. Diese Frau also hatte ein
ganz einfaches Erlebnis. Eines Morgens kommt sie in ihrWohnzimmer und dort
stand, nach eigenem Identifizieren, der Erzengel Michael. Er sprach:"Und ich
sage dir, in deiner Kunst sollst du die Herrlichkeit Gottes preisen!" Danach
war erweg. Sie hat sich lange Gedanken gemacht, wie Sie diese Herrlichkeit
preisen kann. Zunächstnoch abstrakt, dann immer klassischer bis hin
schließlich zur Ikonographie. Sie ging zu ihremProfessor und sagte: "Herr
Professor, ich habe meinen Stil umgestellt. Kucken Sie doch mal."Der sprach von
esoterischem Mist und ob sie später einmal bei Esotera Plakate malen
wolle.Er fragte, wie sie dazu gekommen sei. "Ich hatte da so ein Erlebnis."
"War'n Se schon malbeim Arzt?" "Nee, warum denn?"" Wollen Sie Ihre Karriere
auf´s Spiel stellen?" DerProfessor nimmt Kontakt mit den Eltern auf. Die
Eltern zerren ihre Tochter erst mal zumArzt. Der sagt: "Vegetative Dystonie.
Adumbran. Wird schon wieder besser!" Sie nimmt dasMittel, ist damit
überhaupt nicht glücklich und denkt, "an wen wende ich mich da?" 'Sie
gehtzu einem evangelischen Pfarrer, das war wahrscheinlich der halbwegs
falscheste Gang, densie tun konnte. Es gibt eine Untersuchung, die darauf
basiert, dass man 50 Personen zuverschiedenen evangelischen Pfarrern geschickt
hat. Die erzählten jenen "Ich hab'nen Engelim Zimmer'. 60% der Pfarrer
haben diese Leute gleich zum Psychiater weitergeleitet. Ist dasnicht irre? Das
Problem ist, ich behandle mehrere evangelische Pfarrer, deren Problem ist,ihren
Gehalt von ganzem Herzen nehmen zu können, obwohl sie schon seit Jahren
nicht mehran den lieben Gott glauben. Sie sehen sich als Sozialarbeiter, als
Seelsorger, aber überhauptnicht als Priester, haben aber nicht die Kraft
ihren Job aufzugeben. Also, die junge Künstleringing auch zu einem
evangelischen Pfarrer, der sie gleich zu einem Kollegen schickte, "dersich mit
so etwas auskennt". Das war ein Psychiater. Und später erfuhr sie, dass
der Pfarrersie dem Psychiater angekündigt hatte mit den Worten "Ich schick
dir jemand mit 'nerreligiösen Psychose". Die hat nichts weiter gesehen,
wie einen Engel. Bei den vielen Engeln,die ich schon gesehen habe, müsste
ich kraniotomiert geworden sein, Sonden insZentralgehirn quirlen, damit man
keine Engel mehr sieht. Dieser Psychiater gab ihr nunendgültig Haldol und
nun malte sie überhaupt nichts mehr. Und dann passierte es ihr, dass
sieirgendjemanden von ihrem Engel erzählte und dieser ihr sagte: "Da kenn
ich jemand, der siehtauch welche". Und dann kam die Patientin zu mir,
erzählte mir ihre Engelgeschichte. IhreEngelgeschichte und das, was der
Engel in ihr bewirkt hat, löst in mir ein völliges Faszinosumaus und
ich war begeistert. Völlig fassungslos fragte sie mich, ob ich ihr denn
das allesglaube? "Ja", sagte ich. "Ich möchte auch einmal einen sehen".
Ich hatte ja schon Engel in mirgesehen, aber noch nicht leibhaftig im
Wohnzimmer stehend. Und ich denke, dass dieses "Ja,ich glaube Ihnen!" der
wichtigste therapeutische Schritt war in den letzten drei Jahren
ihrer"Erkrankung". Und vielleicht hätte ich ihr nichts weiter geben
müssen, denn im besten vanGogh'schen Sinne bin ich so lange nicht
verrückt, wie noch einer das sieht, was ich sehe.Das Schlimme ist, und das
trifft für fast alle Krankheiten zu, dass zur Resonanz
unfähigeTherapeuten Dinge, die sie nicht selbst erleben, pathologisieren
und damit den Patienten indie Isolation treiben, in der er dann furchtbar
wahnsinnig wird. Ich gab der PatientinPhosphorus, das hilft die Dimension der
Engel in einem selbst und real einfach anzunehmen.Engelsichtigkeit im Bereich
der medialen Wahrnehmung ist etwas, was überhaupt nichtkrankhaft ist.
Phosphor hilft dem Patienten seine Fähigkeit mit engelhaften Hierarchien
inKontakt zu treten, zu ehren und zu nähren.
H.K. Weckt eine Gabe Phosphor also
die Engelssichtigkeit?
A.K. Nein, natürlich sieht
nicht jeder Engel, der Phosphor ninunt. Aber fast jeder, der Engelsieht und
verrückt gemacht wird, weil er - und da sind die Homöopathen ja auch
nicht besser,denn es heißtja (im Repertorium) immer noch "Wahnidee: sieht
Engel". Der Begriff ist ansich schon entehrend. Die Rubrik müsste
eigentlich heißen: "Kann nicht ehren oder hat dieSchwierigkeit seine
Fähigkeit anzunehmen" oder müsste heißen "Hilfe um die
Ressourcen desEngelkontaktes zu entwickeln", Lösungs- und Ressourcen - und
nicht Problemorientiertausgedruckt. Und da hilft Phosphor-. Ich gab der
Patientin Phosphor und die Empfehlung,sich an eine Schwesternschaft in Berlin
zu wenden - Karmeliterinnen, sehr spirituell,meditativ sehr aktiv - . Die
Patientin ist für ein Vierteljahr zu denen gezogen. Die habengesagt: "Was,
Sie sehen Engel? Wunderbar, erzählen Sie uns von Ihnen. Sie sollen
lkonenmalen. Hier haben'se Holz, malen Se." Diese Frau ist heute eine nicht
unbekannteIkonographin und hat erst neulich von einer orthodoxen Gemeinde in
Norddeutschland dengroßen Auftrag erhalten, deren Kirche zu
bemalen. Ich bin jetzt mal ganz egomanisch und behaupte, dass mein Nicken
den zentralen Schritt indiese neue künstlerische, engelinspirierte
Tätigkeit geleistet hat. Das heißt, wenn ich nicht inmeinem Prozess
meine Engeldimension, wie auch immer, erst einmal angenonunen hätte,wenn
ich nicht gesagt hätte, dank Phosphor, dank Calcium - unter Calcium ein
erster großerTraum, große starke Engel mit Wollsocken und
Birkenstocklatschen. Also wenn der EngelWollsocken trägt und
Birkenstocklatschen, dann ist er kein Phosphorengel, denn es gibt mehrere
Engelmittel ..........
H.K. Calcium ist also
der"Öko-Engel"?
A.K.(lacht) Ja, es gibt auch
Öko-Engel. Wenn ich unter Calcium nicht die Realität
vonEngelhierarchien erlebt hätte, hätte ich nicht so nicken
können. Also, prozessorientierteHomöopathie heißt eigentlich
nur, dass ein Therapeut in einem eigenen Prozess ist und dannwird er, ob er
will oder nicht, je nach eigener Tafelrunde und Ressourcenveranlagung,
sichentwickeln müssen. Prozess ist Entwicklung. Der Homöopath, der
bereit ist in seinem Prozessvoranzuschreiten, wird Resonanzräume bilden,
in die seine Patienten hineinsingen können.
Ich könnte hier noch vieles
ausfahren. Was mich immer wieder besonders traurig macht ist,der Umgang von
Erziehungsinstitutionen mit kindlicher Medialität, wo ich glücklich
bin, dasswir in der Walddorfschule (Andreas Kinder sind auf einer solchen), bei
allen Dingen, dievielleicht auch schwierig sind, den Kindern einen Raum bieten,
in dem ElementarwesenRealität sein dürfen. Wichtige, bewährte
homöopathische Indikation: Kinder kommen, werden meistens von denEltern
gebracht, "der ist so ulkig, ist immer im Garten und sagt: Mamma, darf ich noch
dreiezum Mittagsessen mitbringen?". Soll ich nun zum Kinderpsychologen? Braucht
mein KindMedikamente? Wie sehen Sie denn das, Herr Krüger? Und ich sage:
"Bringen se doch malIhren Sohn mit!" Und der Sohn sitzt bei mir uf dem Sofa und
ich frage: " Soll Mama lieberrausgehen?" Er: "Is mir lieber!". Mutter geht raus
und ich frage ihn, was los ist. Er sagt: "Mirgeht's nicht gut, weil Mama
verbietet mir, dass die Zwerge mit ins Haus kommen." Ich: "Waserzählen dir
die denn?" Er: "Was, kennste auch welche?" Ich: "Ganz viele sogar.", und
holeein Bild von meinen Zwergen und zeige ihm dieses. Frage ihn, wann das mit
den Zwergenanfing. Er: " Es fing vor zwei Jahren an, da war ich sechs. Ich hab
im Garten gespielt, dakamen hinterm Baum zweie vor. Sie sagten, sie kommen vom
Park drüben, aber der wirdgerade verbaut und ob sie zu uns in, den Garten
ziehen dürfen? Ich sage, das geht in Ordnung.Ihr müsst nur kucken,
Mittwoch Mittag mäht Mama den Rasen." Sie haben ihm gesagt, er
sollzunächst Mama nichts davon erzählen, die würde das nicht
verstehen. Aber jetzt im Winter istmir von denen viel lieber erklären,
wie´s denn im Garten vorgeht. Und siehaben mir erklärt, welcher Pilz
gut wozu ist, welche Kräuter man für den Husten nimmt etc.Aber ich
habe gar keine Lust mehr in der Schule Mathematik zu lernen." Ich spreche mit
derMutter: "Hören Se mal zu. Es gibt viele Wirklichkeiten und es gibt
nichts schlimmeres für einKind als das Gefühl zu kriegen,
verrückt zu sein. Und ich könnte mir vorstellen, dass ihr
Sohnvielleicht einmal ein genialer Stadtschamane oder Gärtner wird.
Welcher Gärtner arbeitetschon mal mit Elementarwesen und ein solcher
Gärtner, das wissen wir seit Findhorn, hatfünfmal so große
Kartoffeln. Einen guten Zwerg als Sub-Gärtner zu haben, erhöht die
Größeder Kartoffeln um ein vielfaches." Sie: "Meinen Se denn
wirklich Herr Krüger?"
H.K. Die Mutter würde ihren
Sohn halt lieber als Bankdirektor sehen denn als Gärtner.
A.K. Genau! Also das Kind kriegt von
mir Agaricus C30 (homöopathisch: Fliegenpilz) undder Mutter gebe ich
gleich Agaricus C200, damit sie die Sprache der Zwerge lemt und dankAgaricus
lernt nicht nur das Kind seinen Glauben an seine Zwergensicht
anzunehmen,sondern es wird auch in der Schule gleich um einige Zensuren besser,
da zum Mittelbild desAgaricus "Abneigung gegen wissenschaftliche Arbeit"
gehört. Und ich denke, mit solchenAgaricus Gaben habe ich unserem
deutschen Volk mindestens zwanzig Gärtner mitZwergenunterstützung
erhalten, die vielleicht sonst zu irgendwelchen kiffenden Neuro-Freaksgeworden
wären, weil die Welt, die sie sehen, nicht sein durfte. Oder sie
wären vielleicht zuirgendwelchen halbperversen Foltermonstern geworden,
weil "Gutes, was nicht geehrt wird,verkehrt sich in Böses!". Das
heißt also, dass ein Therapeut auch in diesen Bereichen derBegleitung von
medialen Menschen, nur so weit begleiten kann, wo er selbst Realität,
selbstwenn er sie nicht wahrnimmt, so doch als wahmehmungsfähige
Realität akzeptiert. Ich geheso weit, und das lehre ich auch meinen
Schülem, dass ich erst einmal überhaupt nie zu einemPatienten sage,
seine Wahrnehmung ist falsch. Sondern selbst, wenn der Patient eine völlig
abgefahrene Wahrnehmung hat, sage ich: "Ich seh' das nicht und ich kann mir das
auch nichtvorstellen. Aber wir schauen einmal. Und wir werden gemeinsam
herausfinden, was es mitIhrer Wahrnehmung auf sich hat". Es gibt
Wahrnehmungen, die nicht gesund sind. Beispiel aus meiner Praxis:
ungewollteHellsichtigkeit. Ich erlebe immer wieder auf dieser Psycho- und
Esoszene, dass irgendjemandzu "Michael Bombadil" Tantra Jet "Wir öffnen
das Dritte Auge Workshop" geht und dieserBombadil, als energetisch hochbegabter
Meister, öffnet 300 Leuten à 780 DM in zwei Tagendas Dritte Auge.
Dies ist nicht schwierig. Wenn ich energetisch begabt bin, kann ich deinDrittes
Auge in 5 Minuten öffnen. Viele halbwegs geerdete, abends Wein
trinkendeMenschen, verkraften dies wieder, aber es gibt eben auch medial
hochbegabte Menschen, diegehen zu einem Menschen, der macht ihnen das Dritte
Auge, und am nächsten Tag ruft michdie Mutter dieses Menschen an und sagt:
"Herr Krüger, ich hab gehört, Sie kennen sich mit sowas aus. Meine
Tochter kann nicht mehr aus dem Haus gehen, weil sie sieht bei allenMenschen
nur noch Tierköpfe." Sag ich: "Wenn sie die dann sehen würde, wenn
sie sie auchsehen will, dann wär sie eine große Schamanin. Wenn sie
die aber sieht, selbst wenn sie dienicht sehen will, ist sie ein
äußerst gefährdeter Mensch." Rudolf Steiner hat in seinem
Buch "Wie erlange ich Erkenntnis höherer Welten" einenSchulungsweg
vorgezeichnet, mit dem primären Ziel der Devotion, der Entwicklung
vonDemut, bis Menschen anfangen medial wahrzunehmen. Und er hat einen Punkt auf
diesemWeg beschrieben, an dem wir einer Wesenheit begegnen, dem sogenannten
Ersten Hüter derSchwelle, der die Summe unserer nichtgelebten,
unterdrückten und "schattenhaften" Anteileist. Wir müssen diesem
Wesen begegnen, um weitergehen zu können. Wir müssen aber
durchSchulung vorbereitet sein. Weil wir wissen, wenn wir ihm begegnen, wer er
ist und wirwissen dann, dass er nur wir sind. Je mehr Schattenarbeit wir
machen, umso wenigerfurchteinflößend wird er sein. Und wenn wir viel
Schattenarbeit machen, wird er einfröhlicher Kumpan sein, der uns in den
Arm nimmt und sagt : "Und nun vorwärts zumBoddhisattva". Wenn wir aber
unvorbereitet, z.B. durch Einnehmen von Drogen oder dasspontane Öffnen des
Dritten Auges, diesem "Widersacher" in die Augen schauen, dannwerden wir, wenn
wir Pech haben, die nächsten 15 Jahre in der Psychiatrie sitzen und
immerin die Ecke schauen und immer sein Gesicht sehen. Frei nach Rudolf
Steiner: Er sagt, vieleLeute, die in Psychiatrien sitzen, und angstvoll in
irgendwelche Ecken kucken, kucken nichtsanderes an, als ihren Ersten Hüter
der Schwelle, dem sie ohne Vorbereitung begegnet sind.Dies ist die Gefahr von
"Jet-Erleuchtungsseminaren". In solchen Seminaren werden oftmalsden Leuten
Mantren gegeben, die früher ein Schüler von seinem Swami bekommen
hat,nachdem er ihm zehn Jahre lang die Latrinen geschrubbt hat - Latrinen
schrubben ist totalerdend- . Der große deutsche Weise Karlfried Graf
Dürckheim hat einmal gesagt: "Wermeditiert ohne seinen Schatten zu
bearbeiten, den holt der Schwarze Mann von hinten". Es istüberhaupt nicht
schwer, hellsichtig zu werden, behaupte ich jetzt einmal so. Ich behaupte
alleTiere sind's, alle Kinder sind's und wenn wir's nicht vergessen, das ist
wie mit unseremBuddha - Wesen, dann sind wir's alle. Aber es ist ganz schwer,
es zu sein, wenn ich nichtdarauf vorbereitet bin. Und wenn ich die Wahnidee
habe, Hellsichtigkeit heißt, ich seh'nurEngelchen - Nein! - Ich seh' auch
meine Kannibalen, meine Ungeheuer, meinen schlimmstenFeind usw. Und darum
bedarf es für solche Menschen Therapeuten, die durch ihren eigenenProzess,
durch ihr eigenes Arbeiten an früheren Inkarnationen etc. etc., in
Verbindung miteinem effektiven Handwerkszeug - und das ist die Homöopathie
- in der Lage sind, die bösenFolgen des zu frühen Erwachens - wieder
ein Mittel: der Phosphor, in dem Fall primär dersog. Rote Phosphor, der
erst mal diese Hellsichtigkeiten total abbremst - anzugehen. Unddann, da
fühle ich mich überfordert und dies ist auch nicht mein Job, verweise
ich denPatienten dann weiter an profunde Lehrer. Ich mach ja erst mal ihre
Chakren mit dem Mittelwieder zu. Die brauchen Erdung. "Dreimal am Tag Sex ist
der beste Weg, alleHellsichtigkeiten erst mal aus dem Zimmer zu kriegen". Das
ist tatsächlich so. Das sind jameistens auch so phosphorisch esoterische
Menschen, die haben vor ihrem energetischenHeilseminar vier Tage gefastet,
essen seit Wochen nur noch Luft und machen danach noch neMayer-Kur, weil es so
schön ist, leicht zu sein. Solche Leute hat Dürckheim nur Holzhacken
geschickt. Meditationsverbot - Holzhacken. "Und such' dir mal ne Freundin oder
Freund".Wenn solche Leute in unsere Praxis kommen, machen wir zuerst diese
falsche Hellsichtigkeitwieder weg. Wir wissen aber um ihre hohe Begabung, um
ihr hohes Potential, daherversuchen wir sie an gute Lehrer dann zu
vermitteln. Weiteres Beispiel. Ich selbst bin in der schamanistischen Arbeit
zwar noch absoluterAnfänger, aber Krafttiere und innere Lehrer hab auch
ich schon entdeckt. Vor zwei Wochenkamen zwei Patienten mit dem folgenden
gleichen Phänomen zu mir: Sie hatten das Gefühl,sie haben jemand
neben ihnen. Das homöopathische Mittel war schnell klar: Thuja -Wahnidee,
"hat jemanden neben sich". Es gibt noch Medorrhinum - Wahnidee, "hatjemanden
hinter sich" oder Lachesis - Wahnidee, "es sitzt jemand im Kopf" oder
Anacardium- Wahnidee" eine Seite Teufel, eine Seite Engel oder Teufel sitzt im
Nacken". BeidenPatienten gab ich Thuja. Aber ich machte mit beiden noch
zusätzlich eine schamanistische Sitzung, also eine Trancereise, die sehr
hilfreich war.
(Andreas schildert hier ausführlich diese Trance,
die ich aber aus Platzgründen weglasse)
Letztes Beispiel: Bad Boll.
Homöopathie-Seminar. Es meldet sich ein Mann zur
,Großgruppenanamnese, die dort öfters schon durchgeführt wurde
von meinem hochverehrtenLehrer Jürgen Becker, und der berichtet, dass er
Rheuma hat und es geht ihm nicht gut. Under hat eigenartige Phänomene.
Seine geliebte Frau starb sehr plötzlich bei einem Autounfall.Aber-ein
paar Tage später und seither ständig und jede Nacht-erscheint ihm
seine Frau imTraum. Übrigens auch der Tochter. Morgens treffen sich beide
beim Frühstück: "War Mamabei dir wieder da?" "Ja, sie hat mir meine
Abituraufgaben gegeben." Der Mann fragt, ob erverrückt sei. Mein Lehrer
Jürgen Becker sagt: "Nein, das ist eine große Gnade". WirTherapeuten
diskutieren. Ich will dem Mann Causticum geben, mein hochverehrter Lehrergibt
ihm aber Calcium. Er hatte Recht. Aber was passiert nun. Die Frau kommt nicht
wieder.Der Patient ist sehr traurig, hält aber stets Mittagsschlaf.
Seitdem Frau nicht mehr kommt, hater einen Ball vor dem Kopp. Der schwebt vor
ihm. Er denkt, er braucht ´ne Brille. Geht zumOptiker, aber ist alles Ok.
Beim nächsten Mittagsschlaf passiert es ihm, dass er aus demKörper
tritt und sich selbst liegen sieht. Er sieht den Ball, geht hinein in diesen.
Plötzlichkommt etwas Helles auf ihn zu und spricht ihn an. "Wie kommst du
denn hier her?" Er: "Ichweiß auch nicht. Ich bin in so nen Ball
reingegangen." Das Licht: "Wie heißte denn?" Er: "Sound so." Das Licht:
"Ich geh mal fragen." Licht ist weg. Plötzlich kommt sein
verstorbenerVater: "Junge, wie kommst du denn hierher?" Er: "Ich weiß
auch nicht. Ich habe vor ein paarTagen so ein rundes Kügelchen bekommen
und da.... Und du weißt ja, meine Frau ist auchda ...... Seitdem geht
dieser Mann täglich nach "Drüben". Dank Calcium
Carbonicum.Andererseits hat er gedacht, jetzt ist er endgültig
verrückt geworden. In Bad Boll saß erwieder vor uns, sein
Therapeuten-Team um ihn herum, und erzählte uns seine Geschichte.
Ichdachte nur "Segne mich! Gebt mir auch von dem Mittel!" Unser Lehrer sagte:
"Medialität istzwar erlernbar, aber die großen Medialen, die er
erlebt hat, sind durch schweres Schicksal, andem sie nicht zerbrochen sind, in
diese Medialität geworfen worden. Ich habe in Berlin eineamerikanische
Heilerin kennengelernt, die dreimal Brustkrebs hatte, und ihre Medialität
hatsich mit jedem überstandenen Brustkrebs quadratiert. Dies nebenbei. Der
junge Mann hat vonuns dann weiter Calcium bekommen und ist mit der Zeit sogar
so eine Art Lehrer für unsgeworden. Und jetzt konunt das Irrste!
Irgendwann hat er dann begonnen Drüben - er sprachimmer ganz einfach von
Drüben und Hier - eine Ausbildung zu machen. Er wusste nicht, zuwas man
ihn ausbildet, er wusste nur, man wird dort ausgebildet. Und Drüben gibt
es nachseiner Aussage verschiedene Typen. Es gibt solche, die wirklich
Drüben sind, aber auchsolche, die immer wieder von Hier nach Drüben
kommen. Von denen gibt es zwei Sorten. Dieeinen sind sich bewusst, dass sie
nach Drüben reisen, die anderen wissen bewusst nichtsdavon. Die sind so ne
Art "Traumgeher". Drüben denkt man etwas, und es ist Wirklichkeit. Erdenkt
z.B. an New York, dann ist er New York. Die Welt Drüben sei im Prinzip
nicht andersals die im Hier. (Unsere Lehrerin Margret Pearson sagte uns immer:
"Wenn ihr sterbt,hinübergeht, dann geht ihr nirgendwo hin. Ihr bleibt da,
wo ihr seid. Ihr geht nur in eineandere Dimension.) Also der Mann sitzt
Drüben in der Schule, begreift zunächst gar nicht,was die ihm
erzählen (Calcium braucht da manchmal etwas länger) und da hat er
einengetroffen, auch von Hier. Der sagte, er wisse auch, wenn er Hier ist, dass
er Drüben zurSchule geht. Und dann hat er gedacht, jetzt wird's ernst. Und
dann hat er sich mit demanderen, der Drüben zur Schule geht, aber auch von
Hier kommt und weiß, dass er von Hierkommt, in der Schule verabredet,
dass sie sich im Hier treffen. Sie verabreden sich: Am24.Mai in München,
an dem und dem Platz, in dem und dem Cafe. Und er wusste, er fährt dahin
und wenn der andere nicht kommt, dann braucht er wieder viel Mittel und viel
Zuspruch.Und dann saß er in diesem Cafe und der andere kam. Und der
andere hatte gesagt: "Ich hatteAngst, dass Sie nicht da sind, denn wenn, dann
hätte alles eine Wahnidee sein können." Calcium Carbonicum. Ich
würde mal sagen, durch die Homöopathie ist hier ein Mensch in eine
Form derWeltsichtigkeit versetzt worden, wie ich persönlich nicht so viele
kenne und der uns das imGrunde zehnmal zurückgezahlt hat mit dem, was er
uns aus der geistigen Welt berichtet hat.Durch ihn hatte ich auch eines meiner
schönsten Erlebnisse mit der geistigen Welt. Wir habenin Bad Boll
über Väter gearbeitet und Probleme mit Vätern, lange vor
Hellinger, und allewaren nur am schimpfen auf ihre Väter. Da sagte ich: "
Also Kinder jetz hier ma Sabbath. Sojeht's nicht weiter. Wir nehmen jetzt mal
een Zettel. Auf die eine Seite schreiben wir, was wirunseren Vätern
vorwerfen und dann drehen wir den Zettel um und dann schreiben wir auf
dieRückseite unseren Segen für die Väter auf Dann gehn wer alle
runter in Garten und singenalle "Donna nobis pacem". Dann fackeln wer mal diese
Zettel ab und dann ist da mal Ruhe."Der mediale Freund, Schüler, Lehrer
war da auch mit bei. 14 Tage später treff ich den wieder,der war
inzwischen natürlich viele Male Drüben, und sagt mir, er muß
mir was erzählen. Ersagte: " Nach diesem Ritual geh ich rüber, kommt
mir mein Vater entgegen und sagt zu mir:Junge, sag dem Krüger, eine Freude
war in dem Himmel, eine Freude. Die haben sich sogefreut, diese Väter,
dass da jetzt endlich einmal Ruhe war und dass diese Vorwürfe malverbrannt
worden sind. Und die haben sich so über den Segen ihrer Kinder gefreut.
Und sieseien dem Krüger sehr dankbar, für dieses Ritual." Das war
mein schönstes Feedback aus der geistigen Welt. Heute, in der
fainiliensystemischen Arbeit mach ich das ja ständig. Und ich habe von
meinemSystemlehrer gelernt, dass Arbeit an Familiensystemen primär auch
Arbeit mit den Toten ist.Und wir arbeiten für die Toten und mit den Toten.
Denn die Toten sind unsere primäreRessource. Wie das schöne Lied der
Fantastischen Vier so schön beschreibt: MillionenLegionen stehn hinter
Dir! Und wenn man einmal eine Aufstellung erlebt hat, wie Mann oderFrau Linien
in unendlicher Abfolge, bis zum Anbeginn der Zeiten, hinter sich spürt,
der weißauch, was Kraft bedeutet.Ja! Calcium Carbonicum, Phosphor,
Lachesis, Thuja, auch für böse Folgen von SchwarzerMagie. Noch manche
Geschichte, die ich da aus meiner Praxis erzählen könnte. Lassen
wer'sfür heute gut sein.
H.K. Lieber Andreas, herzlichen Dank
für den faszinierenden Einblick in deine Arbeit, derwieder einmal zeigt,
wie individuell die Wege zu Spiritualität und Sensitivität sein
könnenund wie sie manchmal, in Phasen des Übergangs und Zweifelns,
auch begleitet sein müssen. Herzlichen Dank.
Wer mehr Geschichten
über das Heilen und die Erfahrungen beim Heilen lesen möchte, der sei
auf das Buch Die Kunst zu heilen verwiesen,welches von
Andreas Krüger, Rosina Sonnenschmidt und Harald Knauss geschrieben und
erzählt wurde. Kleine Gedichte, tiefsinnige Gedanken, Erfahrungen und
Empfehlungen für die Heilkunst werden dorterzählt. Ausschnitte und
Beispiele aus dem Buch finden sich auch
hier Infos zu den Kursen, u. a. auch über den Kurs
"Die Kunst des Heilens" mitAndreas Krüger, Dr. Rosina Sonnenschmidt und
Harald Knauss auf den unten angegebenen Internetseiten:
Bücher von Andreas Krüger und Freunden
und Kollegen
Von Andreas Krüger und anderen
Freunden und Kollegen sind verschiedene Bücher erschienen. (Zur Bestellung
bitte auf Titel oder Autoren klicken)
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Die
Kunst zu heilen (Bestellen)
Andreas
Krüger, Rosina Sonnenschmidt, Harald Knauss, 1.
Auflage, 2003
ISBN
3-937095-01-2, Preis 29,- €
Fallbeispiele
und erlebte Heilungs-Geschichten untermauern die These, dass künstlerische
Qualitäten wie Inspiration, Wahrnehmung und Einfühlung wesentliche
Anteile von Heilkunst sind und durch gezielte Übungen und Vorgehensweisen
geschult werden können. Ein Lese-, Nachdenk- und Geschichtenbuch, welches
die eigene Praxis inspirieren kann. Mit Inspirationsbildern des Autors und
Malers Harald Knauss, einer 24-teiligen Serie von Symbolbildern, die mit
homöopathischen Mitteln in Verbindung gebracht werden
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Reisen
in die Länder der Seele (Bestellen)
Andreas
Krüger, 1. Auflage, 2000
Überarbeitete Paperback-Neuausgabe von
"Homöopathische Seelenreisen", dem ersten Trance-Buch von Andreas
Krüger
ISBN 3-9804662-6-4,
Preis 22,- €
28 Trancen und Meditationen
zu grundlegenden archetypischen Figuren der menschlichen Seele, ausgehend von
großen homöopathischen Arzneimitteln. |
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Die
Tafelrunde der Seele (Bestellen)
Andreas
Krüger, 2. Auflage, 2001
ISBN
3-9804662-7-2, Preis 22,- €
Das zweite
Trancebuch von Andreas Krüger mit 26 Trancen und Meditationen zu
homöopathischen Arzneimitteln, die als Reisen zu den Archetypen der Seele
Begegnungen mit eigenen Teilpersönlichkeiten
ermöglichen. |
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Symbolische Materia Medica
(Bestellen)
Martin
Bomhardt, 3. erweit. u. neu gestalt. Auflage 1999
ISBN
3-9804662-3-X, Preis 74,- €
Die umfassende
Arzneimittellehre mit Hinweisen zur Symbolik und seelischen Struktur zu 140
homöopathischen Arzneien.
Die Materia Medica ist nach
Arzneimitteln geordnet und beschreibt die für das Mittel
charakteristischen Symptome und Phänomene. Ihr Gegenstück ist das
Symbolische Repertorium. |
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Symbolisches Repertorium
(Bestellen)
Martin
Bomhardt, 3. erweit. u. neu gestalt. Auflage 2000
ISBN
3-9804662-5-6, Preis 64,- €
Das Repertorium zur Sammlung
von symbolischen und charakterlichen Aspekten von über 220 Arzneien, im
Stil klassischer Rubriken aufgebaut.
Das Repertorium ist nach
Rubriken geordnet und führt die in der Rubrik enthaltenen Arzneimittel
auf. Sein Gegenstück ist die Symbolische Materia
Medica. |
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Kommen
Sie doch, wann Sie wollen... (Bestellen)
Die
homöopathisch-lösungsorientierte Behandlung von
Erektionsstörungen und Impotenz
Maria
Schäfgen, 1. Auflage, 2001
ISBN 3-9804662-8-0,
Preis 18,- €
Die Behandlung von sexuellen
Problemen bei Männern in einer praxisbewährten Synthese aus
Homöopathie und lösungsorientierter Psychotherapie. |
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| Exkarnation - Der grosse Wandel
(Bestellen)
Sterben und Tod im Lichte der Medialität,
Homöopathie, Farben- und Baumenergien
Dr.
Rosina Sonnenschmidt, 1. Auflage, 2002
ISBN
3-9804662-9-9,
Preis 34,- €
Humane Sterbebegleitung mit
homöopathischen und anderen Mitteln. |
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| Prozessorientierte
Krebstherapie (Bestellen)
mit
Homöopathie, Orthomolekularmedizin und mentalen
Heilweisen
Rosina
Sonnenschmidt /
Christa
Uricher
1. Auflage,
2003
ISBN
3-937095-00-4, Preis 34,-
€
Theorie und Praxis der
integrativen Krebstherapie. |
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Internetlinks
 Homepage Andreas Krüger
Zeitschrift Mediale
Welten von Rosina Sonnenschmidt und Harald Knauss
Die
Samuel-Hahnemannschule (Heilpraktikerschule) von Andreas Krüger
Zeitschrift
Homöopathische Einblicke von H.-J.Achtzehn
Berliner
Homöopathietage an der Samuel-Hahnemannschule (2x jährlich)
Homöopathische Sonntage an der Samuel-Hahnemannschule (1x
monatlich)
Informationen zur Boller Schule nach Jürgen Becker,
Gerhardus Lang, Andreas Krüger und Hans-Jürgen Achtzehn
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