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Sehr geehrter Herr Dr.
Götz,
Danke für das schöne Gedicht, es
enthält fast alles, worum es geht. Wenn Sie die Geschichte um Ihre alte
Heimat "Russland" verstehen wollen, dann lassen Sie doch die ganze Polemik.
Nehmen Sie Ihren Schmerz zusammen und gestalten etwas Schönes. Die
Mächte, die uns seit Gestern überfallen, müssen in ihrem eigenen
Dreck weiterleben. Wenn sie das heute noch nicht verstehen, dann werden die es
morgen persönlich erfahren.
Woraufhin zielt man hin? Betrachten Sie die
entwicklung der Pädagogik der letzten 100 Jahre , die in Ihrem
ehrenwertesten Land angewandt wurde und die sich wie folgt ausdrückt : "A
wie Apfel, B wie Birne". Es findet eine Abkehr vom Logos statt und eine
Zukehrung zu den sinnlichen Dingen. Das ist prinzipiell nichts verwerfliches,
ja sogar Gutes, wenn es nicht übertrieben wird. Aber genau das wird es
unter dem Slogan PISA. Dieses Wort beinhaltet die Gefügigmachung des "
Kindertums" , also schon der Ansatz für Kindesmíßhandlung,
Kindersoldatentum etc. etc. Man hat Angst vor der wirkenden Kraft in den
Worten, vor dem reell Übersinnlichen, dem im Logos Lebenden, was bei den
Kindern noch am Ausgeprägtesten ist. Man versucht in der
Pädagogik ab frühestem Alter möglichst viel Sinnliches an die
Kinder heran zu bringen- Unsere ganze Kultur geht verlustig des " Im Urbeginne
war das Wort". Wissen wird ab einen frühen Alter Totes Wissen und Nicht
Lebendiges Wissen. Kindere werden zur Ware und Alte Menschen zu
Schrottplatzbewohnern.
Ihre Heimat ist benutzt worden für
soziale Experimente des Westens , und noch heute streiten wir uns
darüber, dass die Juden es schuld waren. Das macht aber keinen Sinn. Wir
müssen die Beteiligten versuchsweise bei ihren Namen nennen, und ihre
Beeinflussungsstrukturen aufzeichnen. Das ist nicht einfach, ja gerade zu
unmöglich, aber das ist unsere Aufgabe, das Unmögliche möglich
zu denken. Nehmen Sie das Beispiel des Schweden " Sven Hedin" . Er hatte
maßgeblich Anteil an der Vorbereitung des bolschewistischen Umsturzes in
Russland, und zur gleichen Zeit taucht sein Name in den Annalen der Geschichte
der Machtergeifung durch die Nationalsozialisten auf. Sven Hedin scheint so
eine reichsdeutsche -" Hure" des Kaiser Wilhelems gewesen zu sein, diesem
England hörigen Nibelungen, der sein ganzes Volk verraten hatte.
Alle waren damals selbstverliebte nibelungenische Huren( Hindenburg und
Ludendorff, der letztere ist ja dafür verantwortlich, dass
Lenin im plombierten Wagen durch Deutschland nach Russland fahren konnte), und
haben sich von englischen Interessen völlig unnötig über den
Tisch ziehen lassen. Dass dabei jüdische Finanzverbrecher mitgwirkt haben
, ist nicht zu bestreiten, aber eben nicht die Juden als solche, die genau so
geopfert wurden. Wir müssen möglichst alle Beteiligten erkennen und
aktenkundig machen, eben auch die römischen Jesuiten, deren Rolle bis
heute völlig unterschätzt wird. Heute steht in der Zeitung, dass
für 28.000 Dollar ein Käse Sandwich mit dem angeblichen Antlitz der
Jungfrau Maria im Internet versteigert wurde. Die angebissene
Käsebrotscheibe war von der 52 jährigen Diana Duyser aus Hollywood
seit 1994 aufgehoben worden, da sie glaubte darauf das Bild der Jungfrau
Maria zu erkennen. Der neue Besitzer wird das Sandwich jetzt auf
Weltreise schicken.
So sind wir alle schon und werden weiter
manipuliert von den jesuitischen Hintergrundkräften. Es geht nicht
um die Juden oder Jesuiten, wir werden von beiden Mächten in die Zange
genommen und müssen uns nach beiden Seiten hin bewusstseinsmässig
wehren.
Ihr poetischer Freund hat recht. Die
Kenntnis der Vergangenheit hat bloß unser Wissen zu bereichern und nicht
die Motive unseres Handelns zu beeinflussen. Das Nachdenken über das, was
gestern mit mir vorgegangen ist, wird mir zum Hemmschuh , wenn es mir heute die
Unbefangenheit der Entschlüsse raubt. Wenn ich mich heute nicht nach den
Verhältnissen richte, die mir entgegentreten, sondern darnach, was ich
gestern getan habe, so bin ich auf einem Holzweg. Wenn ich handeln will, soll
ich nicht in mein Tagebuch schauen, sondern in die Wirklichkeit. Die Gegenwart
läßt sich aus dem Gesichtspunkte der Vergangenheit wohl ersehen, sie
läßt sich aber daraus nicht beherrschen. Friedrich Nietzsche hat in
seiner interssanten Schrift " Unzeitgemässe Betrachtung" über "
Nutzen und Schaden der Historie für das Leben" , beleuchtet, was für
Schäden eintreten , wenn die Gegenwart durch die Vergangenheit gemeistert
werden soll.
Das bedeutet aber eben nicht, alle
Kulturdenkmäler zu zerstören, sondern sie für jeden Einzelnen
als Lernprogramm stehen zu lassen, es bedeutet aber für uns Deutsche,
jetzt eben nicht ein Vergangenes Reich zu beleben, sondern neue Formen
des Zusammenlebens zu finden, jenseits der Orientierung an einen
formal-juristischen Schatten.
mit freundlichen
Grüßen
Wolfgang
Schumacher
Danke
für Ihre aufrichtige Worte, Seelenarchitekt! Bereits seit
meiner frühesten Kindheit versuchte man meine Gefühle und meine
Meinung mit "natürlichen" Worten "Schämst
du dich denn nicht?" zu unterdrücken und zu diskriminieren. Ohne
nachhaltigen Erfolg. Und wenn ich auf einer belebten Straße pinkle,
so schäme ich mich nicht dafür oder ich laß es sein - weil ich
zu dem, was ich tue, stehe. Ihre Frage eignet sich hervorragend, um
Men-schen unauffälig zu manipulieren und bei diesen Schuldgefühle
hervorzurufen. Heute werde ich nicht für mich, sondern nur noch
für aderen rot... Ich zähle nicht zu jenen Menschen,
für die nur zwei Meinungen gibt: ihre und falsche. Meine Kulturrichtung
ist klar und einfach de-finiert: Was den Kindern schadet,
schadet allen. Über die Methode einer Vermittlung ließ es
sich unterhalten, jedoch nicht über den Inhalt - natürlich spreche
ich nur für mich selbst.
Als ich noch
Student war, versuchte ich meine zögernde Schritte in der Literatur mit
den Aphorismen zu machen. Hier sind zwei davon:
1. Kinder
schauen auf uns Erwachsene von unten herab
2.
Natürlichkeit ohne Kultur ist Kulturlosigkeit
Und wenn wir
schon bei den Kultur und somit Weltanschauung angelangt sind, berufe ich mich
auf einen meiner Lehrer, Chalil Dschibran (wird öfters anders
geschrieben)
Euer Kinder
sind nicht euer Besitz.
Sie sind die
Söhne und Töchter der Sehnsucht
Des Lebens
nach sich selbst.
Sie kommen
durch euch, aber nicht von euch.
Ihr
könnt ihren Körper ein Zuhause geben,
Aber nicht
ihren Seelen, denn ihre Seelen
Wohnen in
dem Haus von morgen, daß ihr nicht
Besuchen
könnt, nicht einmal im Traum.
Wenn ihr
wollt, könnt ihr euch bemühen zu Werden wie sie, aber ihr
dürft sie nicht dahin
Bringen
wollen, zu werden wie ihr, denn das
Leben geht
nicht rückwärts
Und
hält sich nicht auf beim Gestern...
PS.: In Sibirien, wo ich ja
bis zum 22. Lebensjahr lebte, habe ich mit Ach und Krach 8. Klas-sen
"absolviert" - dank der Dompteure, die sich Pädagogen nennen. Nachdem ich
mich von meinem Opfersein befreit habe - es waren für mich immer d i e
anderen Schuld, z. B. die schlechten Lehrer, habe ich zuerst Philosophie- und
danach Psychologiestudium zustande gebracht und auch noch promoviert. So ergeht
es jedem, der sich nicht schämt und zu dem steht, was er
macht.
Alles Gute und schämen
Sie sich ja nicht für Ihren Brief!
Mit erfolgslosen und
schwachsinnigen Grüßen
Wanja
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