| Dr. med. Mag. theol Ryke Geerd HamerMaisen
d`Arrêt Fleury Mérogis Montag,
Abschrift
An dasAußenministerium
- Auswärtiges Amt -
Berlin / Deutschland
über:
Deutsche Botschaft
Frau Kerstin U. Jäger 28 rue Morbeau
F-75116 Paris
Sehr geehrte Damen und Herren,
Frau G.R., 2. Vorsitzende unseres Vereins für
Germanische Neue Medizin, hat vor 3 Wochen bei Ihnen angerufen und sich nach
mir erkundigt.
Es wurde ihr gesagt, ich würde bald nach Lyon verlegt,
das sei beschlossene Sache und sei auch schon rechtskräftig (ich wusste
davon noch nichts!).
Wie kann eine Sache rechtskräftig sein, die einen
flagranten Rechtsbruch voraussetzt?
Denn nach den Statuten der Euro-Order hätte ich ja bei
meiner Ankunft in Frankreich, wie Sie sehr genau wissen, auf freien Fuß
gesetzt, bzw. die affaire in die 1. Instanz zurückversetzt
werden müssen, weil beide Urteile gegen mich in Abwesenheit ergangen
sind.
Sie haben also schon am 22. oder 23. Oktober offenbar von
der beabsichtigten Rechtsverletzung genau gewusst!! Und das Auswärtige Amt
war offenbar ausdrücklich mit der beabsichtigten Rechtsverletzung der
Franzosen gegen den deutschen Bürger Dr. Hamer einverstanden.
Normalerweise stellt sich ja ein deutscher Bürger vor, dass sein Land
heftig protestiert, wenn im Ausland internationale Rechtsnomen, wie Euro-Order,
nicht eingehalten werden sollen.
In diesem Fall war es genau umgekehrt. Das AA in Berlin hat
ausdrückliches Einverständnis signalisiert, vermutlich sogar mit
tatkräftiger Mithilfe gegen den Deutschen Dr. Hamer, denn wenn die
deutsche Regierung heftig protestiert hätte, und auf Einhaltung der
Statuen der Euro-Order gepocht hätten, hätten die Franzosen das kaum
machen können.
Einen voraufgegangenen 1. Betrug der Franzosen haben die
Deutschen im AA in Berlin auch mitgetragen. In der Euro Order gibt es nur
gewisse Delikte, deretwegen man ausgeliefert werden kann. Dazu gehört
Betrug. Das war das einzige aufgeführte Delikt im
Euro-Order-Haftbefehl, weswegen man die Auslieferung angefordert hat, und zwar
dringend! Ich war der 1. Euro-Order-Fall von Spanien, den Frankreich
angefordert hat, und zwar einzig wegen Betrug.
Nun, ich habe in meinem fast 70jährigen Leben niemals
einen Menschen oder eine Behörde wissentlich auch nur um 1 DM betrogen.
Man hat den Betrug mit Wissen und ausdrücklicher
Billigung des deutschen AA in Berlin folgendermaßen
konstruiert:
Obwohl ich, außer zur Beerdigung meines Freundes
Antoin Graf D`Oncieu de la Batie 1993 für wenige Stunden, seit ca. 12
Jahren nicht mehr in Frankreich war, soll ich 1996 indirekt
dafür verantwortlich geworden sein, dass 3 wildfremde Patienten aus
Frankreich, die mir gänzlich unbekannt sind, und die, wie ich später
erfahren habe, von ihren Kliniken nach der 20. Chemorunde als nicht mehr
therapierbar (austherapiert) zum Sterben nach Hause geschickt
worden waren, dass diese 3 mir, wie gesagt, unbekannten Patienten durch
meine Bücher oder unseren Verein ASAC (Association Stop Au Cancer) in
Frankreich verleitet, später nicht doch noch mal Chemo gemacht
hätten, sondern versuchten, mit Germanischer Neuer Medizin zu
überleben: vergebens.
Nun steht in keinem meiner Bücher solcher Unsinn, dass
man Chemo, sprich Rattengift, fast zu Tode gefolterte moribunde Patienten mit
der Germanischen Neuen Medizin eine Wiederauferstehungs- oder
Überlebensgarantie hätten. Das ist einfach eine Frage der
Intoxikation (= Vergiftung durch das Rattengift) und hat mir der Germanischen
Neuen Medizin gar nichts zu tun.
Zwar haben die Patienten ohne Chemo wenn sie
nach der Germanischen Neuen Medizin von Beginn an betreut werden,
eine Überlebenschance von 98%! z.B. bei Krebs, wie ja auch die Tiere Krebs
als sinnvolles biologisches Geschehen zu 90 bis 95% überleben.
Deshalb sind alle Juden dieser Welt seit über 20 Jahren
(März 1984) von ihrem damaligen Weltoberrabbiner Dr. med. Menachem Mendel
Schneersohn verpflichtet, sich nach der Germanischen Neuen Medizin
betreuen zu lassen, aber nichts davon zu verraten!
Die Juden überleben Krebs zu 98%!, nennen es nur noch
Entzündung.
Dagegen hat das nationale Deutsche Krebsforschungszentrum
Heidelberg (Prof. Abel) schon vor 15 Jahren veröffentlicht das
Gleiche hat im Sept. 2004 die Münchener Uniklinik siehe dazu
Spiegelartikel Sept. 2004 dass die Chemo-Pseudotherapie, also die sog.
Therapie mit Gift, eine Therapie-Mortalität von 98% (Uniklinik
München: 95%) hat.
Bei solchem vorsätzlichen Massenmord von
Therapie mit 2-5% Überlebenden zu sprechen, ist medizynischer
Hohn. Kein einziger Jude dieser Welt nimmt deshalb (seit 20 Jahren) mehr Chemo.
Und sie überleben, wie gesagt, zu 98% ihre kleinen
Entzündungen.
Das ist also der konstruierte Betrug weshalb
mich die Spanier, mit Billigung des deutschen AA wie einen gemeinen Gauner,
Räuber oder eben Betrüger auf offener Straße
einfangen durften und warum mir jetzt, wieder mit ausdrücklicher
wohlwollender Billigung durch das deutsche Auswärtige Amt, die Rechte aus
den Euro-Order-Statuten vorenthalten werden dürfen. Ein einziger Anruf des
Deutschen AA hätte genügt, dieses Verbrechen in Spanien oder jetzt in
Frankreich zu stoppen. Aber das deutsche Auswärtige Amt ist Komplize!
Jetzt wird mir auch folgendes erst richtig klar:
Als ich am Morgen des 21.10.04 nach bis dahin 30 Stunden
Schlafentzug und 5 Leibesvisitationen mit nackt ausziehen vor z.T.
schwulen Polizisten / Wärtern, ungewaschen und unrasiert seit 3 Tagen, in
Sommerkleidung frierend der Staatsanwältin Bensoussan (hebräisch:
Sohn/Tochter der Susanne) vorgeführt wurde, reklamiert ich, dass ich nach
den Statuen der Euro-Order das Recht hätte, dass mein Verfahren
augenblicklich wieder in die 1. Instanz zurückversetzt würde,
natürlich mit sofortiger Aufhebung der Inhaftierung (Zeugin Panêite
Lawia, Dolmetscherin).
Da antwortet Bensoussan boshaft: Daran wird sich
Frankreich mit Sicherheit nicht halten!
Ich verhafte Sie jetzt erst mal und wir sind
froh, dass wir Sie erst mal haben.
Wen sie wohl mit wir gemeint hat?
Bei ihrem Gespräch mit Frau G.R. am 22. oder 23.
Oktober wurde des Weiteren gesagt, ich solle mich nicht so anstellen, es
gäbe Häftlinge, denen es noch weit schlechter erginge als
mir.
Nun, was soll solche Bosheit?
Sie wollen meinen Fall bewusst herunterspielen als den Fall
eines ganz gewöhnlichen Räubers oder Betrügers, der sich nicht
wundern darf, wenn er (zum 2. Mal) im Gefängnis landet.
Ich weiß nicht, wie viele 69jährige deutsche
Häftlinge es in französischen Gefängnissen gibt und wie viele
davon in dem schlimmsten franz. Gefängnis hier in Fleury Mérogis,
dem mit 5000 fast ausschließlich ausländischen Gefangenen
größten, unmenschlichsten und dreckigsten Gefängnis
Frankreichs. Ich vermute: keinen. Und die französischen Gefängnisse
gelten doch unter Knastbrüdern als die schlimmsten Europas. Wo
man auch hinschaut, überall nur demoralisierende Betonmauern!
Seit 4 Wochen darf ich keinen Anwalt sehen!
Seit 4 Wochen dar ich keinen Angehörigen der Deutschen
Botschaft sehen,
wie Ihnen Frau Jäger berichten kann.
Seit 4 Wochen darf ich auch keinen Angehörigen meiner
Familie oder meine Freundin sehen.
Alle meine Briefe an den Anwalt, die Botschaft oder meine
Freundin wurden von der Gefängnisleitungs-Zensur konfisziert, bzw.
unterschlagen.
Frage: Können Sie mir denn noch eine Verschlimmerung
nennen, die noch möglich wäre in diesem schlimmsten Knast Europas?
Dann werde ich Sie auch noch auf mich nehmen, damit das Auswärtige Amt
seine Bosheit und Niedertracht gegen mich einstellt.
Ich liege doch hier bei 0 Grad und ohne
Heizung, mit billigsten Pferdedecken die nicht wärmen, von der
Außenwelt seit 4 Wochen durch Postkonfiszierung weitgehend abgeschnitten,
buchstäblich wie in einem Grab beerdigt! Was möchten Sie denn noch
mehr, damit ich mich nicht so anstelle?
Der Grund der Schikanen ist ganz eindeutig:
Das Justizministerium will die quasi automatische
Rückversetzung des Verfahrens in die 1. Instanz verhindern. Die bis dahin
(1. Dez) dann entsprechend instruierte und wahrscheinlich korrumpierte Cour de
Cassation, die erst ab 1. Dez. tätig werden kann (Ende der
Begründungsfrist) soll dann die Haft auf unbegrenzte Zeit
verfügen.
Dies ist die Duplizität der Fälle der 2.
Justizskandal in Frankreich, den ich erlebe.
Beide werden in die Justiz-Geschichte eingehen; der erste
ist bereits: der Pariser Prozess vom November 1991: Damals fand 13
Jahre nach dem Tod meines Sohnes Dirk und nach 13 Jahren
Nicht-Ermittlungen: der Karabiner war von Unbekannt aus
der Asservatenkammer des Pariser Polizeipräsidiums gestohlen
worden, ebenso die Kugel und desgleichen auch eine große Anzahl wichtiger
Dokumente
damals also fand diese historische Schmieren-Komödie von
Prozess-Farce gegen, oder besser: für den Prinzen Savoyen statt. Mitterand
selbst hatte seinem lieben Duzfreund Savoyen eine ganz spezielle
neue Gerichtskammer konstituiert, die nunmehr ihren 1. Prozess machte, mit den
Richtern Colomb (Taube) David und Jordan.
Der Prinz Savoyen, Chef der P2-Loge, hatte nach der Tat ein
umfassendes schriftliches Geständnis unterschrieben. Und obwohl, wie
gesagt, nahezu alle Corora delicti ja von Unbekannt
gestohlen waren, und der vorsitzende Richter Colomb mir immer sofort das Wort
entzog, wurde der Prozess schließlich eindeutig: Die beiden Schüsse,
die meinen Sohn Dirk im Schlaf getroffen hatten
(re. Bein und Bauch) waren fast auf den Zentimeter
rekonstruierbar. Alles schien eindeutig!
Da stand Colomb plötzlich unvermutet auf und empfahl
dem Prinzen, sein Geständnis zurück zu zíehen, was der gerne
tat. Während sich noch alle wunderten, konstruierte nun Colomb selbst ein
abenteuerliches dubium (Zweifel): Es könne doch sein, sehr
unwahrscheinlich, quasi unmöglich, aber irrational theoretisch
möglich, dass in der Sekunde der beiden Schüsse noch ein anderer
imaginärer Schütze aus dem Wasser aufgetaucht sei, zu dem Prinzen ins
Schlauchboot gestiegen sei (ohne dass es wackelte), und 2 mal in der gleichen
Schussbahn wie der Prinz geschossen habe, mit dem gleichen Typ Karabiner und
mit dem gleichen Kaliber, dann wieder weggetaucht sei. Zufällig habe ihn
keiner der 30 umstehenden gesehen, obwohl die ganze Szene durch das Fernlicht
des Jeep der Savoyen in gleißendes Licht getaucht war.
Zugegeben, eine nur sehr winzige, klitzekleine
Wahrscheinlichkeit von weniger als 1:10 Millionen. Aber man habe ein winzig
kleines theoretisches dubium.
Dann verkündete er theatralisch: Wir haben ein
dubium in dubio pro reo. Der Prinz ist unschuldig! Der Rest war
Routine.
So, wie damals der Vorsitzende des Spezialgerichtes ein 1:10
Millionen winzig kleines imaginäres dubium konstruierte
in dubio pro reo = im Zweifel für den
Angeklagten
so konstruierte das Chambery-Gericht eine winzig kleine
irrationale indirekte theoretische culpa (Schuld) von 1:10 Millionen oder
weniger Wahrscheinlichkeit:
in dubio contra reum = im Zweifel gegen den
Angeklagten
Dr. Hamer ist schuldig! 3 Jahre Gefängnis!
Schon damals 1978 nach dem Tod meines Sohnes Dirk und bis
zum Prozess 1991 hatte Genscher der Deutschen Botschaft in Paris die Weisung
gegeben wie mir ein Mitglied der Botschaft anvertraut hat der
Familie Hamer auf gar keinen Fall zu helfen. Deutschland sei nicht an einer
Verurteilung des Prinzen Savoyen interessiert.
In diesem 2. Justizskandal, den ich erleben muß,
kollaboriert offenbar das Auswärtige Amt direkt mit den Franzosen gegen
seinen deutschen Bürger.
Es gibt 3 Ideale der französischen Logen-Revolution von
1789 unter Weißhaupt:
liberté : für die Logenmeister, damals genannt
Jakobiner
egalité: für das niedere Volk, wie gehabt unter
König Lous XIV bis XVI
fraternité: für die Logenbrüder
Es fehlte damals wie heute das Ideal Legalité =
Recht.
Recht hat es in Frankreich nie wirklich gegeben.
Louis XIV sagte: l` état ce moi der Staat, das
bin ich.
Recht gibt es auch heute nicht in Frankreich, trotz cod
civil und cod penal wie die beiden Prozesse in Paris und Chambery zeigen
aber in Deutschland leider auch nicht!
Mit den Grüßen der Hochachtung an meine
Fein
.
Dr. Ryke Geerd Hamer
P.S.
Man kann von Politikern keine Scham erwarten. Diese Vokabel
ist in seiner Qualifikationsaufforderung nicht enthalten, eher das Gegenteil,
um erfolgreich zu sein.
1979, ein Jahr nach dem Tod meines Sohnes Dirk, frage ich in
Paris den Chef des Springer-Auslands-Dienstes Herrn Weißenberger,
warum seine Leute immer so niederträchtig und gehässig über die
Familie Hamer schreiben würden und so lieb und wohlwollend über den
Mörder unseres Dirk.
Da schicke er erst einmal seine Mitarbeiter zum
Kaffeetrinken vor die Tür. Als wir allein waren, sagte er: Herr Dr.
Hamer, Sie sind eigentlich sehr sympathisch, Ihre ganze Familie ist
sympathisch, eigentlich eine deutsche Vorzeigefamilie: Beide Eltern Ärzte,
4 wohlgeratene Kinder.
Der Prinz Savoyen hat Ihren Sohn Dirk erschossen. Zugegeben,
es war Mord, auch wenn er den Dr. Pende treffen wollte und Ihren schlafenden
Dirk erschossen hat. Aber er hat ja extra seinen Karabiner von daheim geholt.
Niemand hat ihn angegriffen.
Aber Sie haben auf einem Prozess bestanden, das war Ihr
Fehler.
Gegen solch ein gesellschaftliches Kaliber kriegt man keinen
Prozess. Sie hätten die zwei Millionen DM annehmen sollen, die Herr
Badinter Ihnen angeboten hat. Da Sie das aber nicht getan haben, sind Sie jetzt
der Feind der europäischen Köngishäuser.
Und deshalb haben wir von unserer obersten Springer
Chefetage die Anweisung: Über die Familie Hamer dürfen wir nichts
außer nur etwas Schlechtes schreiben. Würden Sie den
Medizin-Nobelpreis bekommen, ich verspreche Ihnen: wir werden darüber
keine einzige Zeile schreiben. Wenn wir aber gesichert wüssten, dass Sie
in einem Kaufhaus eine Tafel Schokolade geklaut hätten, ich verspreche
Ihnen: am nächsten Tag auf der 1. Seite der Bildzeitung in 10 cm
großen Buchstaben HAMER, ICH BIN EIN DIEB.
Entschuldigung, sagte er, ich glaube, ich
habe Ihnen schon zuviel gesagt. Aber das ist Journalismus und das ist die
Beantwortung Ihrer Frage.
Ich verabschiedete mich von ihm mit den Worten: Danke,
Herr Weißenberg, für diese offenen Worte, jetzt weiß ich ja
Bescheid. Aber ich möchte mit Ihnen nicht tauschen. Sie wären mir
ohne Ihre Lügen vielleicht auch sympathisch. Sie sind ein arrivierter Mann
und für Ihre Lügen hochgeehrt. Ich bin ein geschlagener Mann.
Für den Luxus der Wahrheit und meinen Traum vom Recht habe ich auf die 2
Millionen DM verzichtet. Es fiel mir auch nicht schwer. Ich kann vor meinem
Dirk kein Judas sein, und ich möchte vor meiner Familie und vor meinem
Volk lieber arm, aber ein Vorbild für Redlichkeit und Wahrhaftigkeit
sein. Damit ging ich aus seinem pompösen Studio.
Meine Damen und Herrn, ich habe Ihnen diese kleine, aber
wahre Geschichte erzählt, weil es ja bei Politikern und Journalisten das
Gleiche ist. Aber vielleicht kommt Ihnen doch ein menschliches Regen, wenn Sie
daran denken, dass seit 23 Jahren in Deutschland täglich 1500 arme
Patienten völlig unnötigerweise mit Chemo zu Tode gefoltert
werden.
Später werden Sie alle sagen, Sie hätten davon
nichts gewusst. Aber Sie können dann Ihren Kindern nicht mehr in die Augen
schauen. Verlassen Sie sich darauf! Sie möchten mich als ganz
gewöhnlichen Kriminellen, Räuber oder eben Betrüger, verachten
dürfen. Daran kann ich Sie ja nicht hindern. Daß ich in Fleury
Mérogis sitze und hier vielleicht sogar umgebracht werde, spricht ja
gegen mich. Aber ich möchte auch in meiner kalten Zelle nicht mit Ihnen
tauschen, genauso wenig, wie damals 1979 mit Herrn Weißenberger. Meine
Person ist doch unwichtig.
Wer hört schon hin, wenn ein Gefängnisinsasse
sagt, dass er seinem Volk ein Vorbild sein möchte? Da scheinen Sie doch
als schnieke Politiker mit Chuzpe viel eher Vorbilder zu sein??
Aber vielleicht ist in Ihren arrivierten Politiker-Herzen
noch ein letzter Rest von Mitleid für unsere armen Patienten entflammbar.
Denken Sie doch nur: 1500 jeden Tag werden gemordet!
Und vielleicht ist Ihre Mutter, Ihr Kind, Ihre Schwester
oder Frau übermorgen auch dabei.
Dann nützt es Ihnen nichts mehr, wenn Sie jammern:
Dumm gelaufen! Zu dumm gelaufen!
Dann können Sie alle nur noch, wie der Judas seine
Silberlinge wegwerfen und sich aufhängen. Dann werden Sie wissen, was ich
damit gemeint habe: Ich möchte lieber redlich bleiben und meinem deutschen
Volk und allen Patienten dieser Welt ein Vorbild sein und mit gutem Gewissen in
meiner kalten Zelle in Fleury Mérogis sitzen und mich von Ihnen
verhöhnen lassen (der soll sich nicht so anstellen) als mit
Ihnen zu tauschen. |