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Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
11. 09. 2004   Info von:  tigerpanther.de/
Das geht an Menschenwürde

Betrifft: Jetzt nehmen sie's
von den Ärmsten - Das Ta-
schengeld für Heimbewoh-
ner wird infolge der Hartz-
IV-Reform gekürzt.
      Sozialhilfeempfänger in Al-
ten- und Pflegeheimen erhal
ten
ein Taschengeld    (Barbetrag)
von 88,80 Euro pro Monat und
dazu einen Zusatzbarbetrag in
Höhe von 5 Prozent ihres Ein-
kommens, aber maximal 44,40
Euro. Letzterer soll nun gestri-
chen werden. Eine der Folgen
von Hartz IV.
     Das geht an die Menschen-
würde. Hiergegen protestieren
wir; denn unsere Heimbewohner
unseres Altenzentrums können
sich nicht wehren.
Leider sind die meisten in ihrer
Mobilität  eingeschränkt,  so dass sie auch nicht mit Eiern
werfen können.

 

       80 Heimbewohner leben in
unserer Einrichtung und verbrin-
gen  hier ihren  letzten Lebens-
abschnitt. Der durchschnittliche
Aufenthalt liegt bei weniger als
einem Jahr.
    Für viele Menschen  erschei-
nen 44,40 Euro nicht viel, aber
versuchen Sie doch mal, einen
Monat  lang mit  dem  Betrag
auszukommen, der Ihnen dann
verbleibt. Das sind täglich keine
3 Euro.
       Eine neue Zahnbürste, die
Fußpflege, der Frisör, Telefona-
te mit Angehörigen,  die  Rund-
funkgebühr,  rücken  damit  in
weite Ferne.
  Setzt man jetzt noch die Zah-
lungsverpflichtungen nach dem
Gesundheitsmodernisierungsge-
setz, GMG, dazu, stellt sich ei-
ne ohnmächtige Wut ein. Vom
Taschengeld sind zu zahlen:
Verschreibungspflichtige Medi-
kamente, der Zahnersatz, Fahrt-
kosten zum Arzt, Praxisgebühr,
benötigte Inkontinenzartikel, 10
Prozent zum erforderlichen Rollstuhl und so weiter.
     Die  Tasse  Kaffee  oder ein
kleines Stückchen Kuchen am
Nachmittag fallen damit bereits für Wochen aus.
    Das  macht  unseren Bewoh-
nern  hart  zu  schaffen,  die im
Durchschnitt  86  Jahre alt sind
und sich ein Leben lang für diesen Staat bereits bewährt ha-
ben.
    Man sollte den Politikern, die
diese    Entscheidung    tragen,
auch nur einen Monat lang 88,80
Euro geben,  damit  sie  ein Ge-
spür  für  unsere  Bewohner wie-
dererlangen.
Geschäftsführer eines
Altenzentrums
im Ruhrgebiet


zu Hartz IV schreibt ngo-online:

Hartz IV-Demonstration ohne DGB
01. Okt. 2004

Unter dem Motto "Soziale Gerechtigkeit anstatt Hartz IV - wir haben Alternativen" finden am Samstag in Berlin Kundgebungen und Vorträge gegen die Sozialkürzungen der Bundesregierung statt. "Alternativen" wollen die Gruppen am Sonntag vorstellen. Erstmals treffen sich am Samstag die Sozialbündnisse und Montagsbündnisse aus ganz Deutschland, um ihren Unmut über die Beschlüsse kund zu tun. Beteiligt sind Gewerkschaften wie IG Metall, Ver.di und GEW, Parteien wie PDS und DKP, das globalisierungskritische Netzwerk wie attac und Sozialbündnisse. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nimmt an der Kundgebung nicht teil.

ganzer Artikel >>> hier
...und nochmals ngo-online:

Gerechtigkeit statt Hartz
Zehntausende demonstrierten gegen Sozialabbau
04. Okt. 2004
Aus Protest gegen die Arbeitsmarktreformen der Bundesregierung sind am Wochenende in Berlin mehrere zehntausend Menschen auf die Straße gegangen. Bei einer bundesweiten Demonstration forderten am Samstag nach Angaben der Veranstalter 60.000 Menschen vor allem aus dem Osten die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Verteidigung des Sozialstaates. Die Polizei sprach von 45.000 Demonstranten. Einem Sternmarsch, zu dem eine linksgerichtete Splittergruppe aufgerufen hatte, schlossen sich lediglich 3000 Menschen an. Unterdessen wird zunehmend über alternative Aktionsformen zu den Montagsdemonstrationen, die in den vergangenen Wochen immer weniger Anhänger fanden, nachgedacht.

ganzer Artikel >>> hier


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Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
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