Zurück zur Seite vorher


Seitenzugriffe seit dem 10.07.2006255

Druckversion dieser Seite

Diese Information an einen Freund senden

 
Wie beurteilen Sie diesen Artikel Wie beurteilen Sie die Quelle dieses Artikels
Hier können Sie Ihren persönlichen Kommentar eingeben,
bzw. Kommentare von anderen Besuchern lesen
Kommentare
bisher
6
Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
Mai 2005 Kerstin Heinemann Info von:  Kerstin Heinemann
Die Aufgabe des Geldes im Jetzt und Hier –

für die Bewusstwerdung des Menschen

 

Die Anbetung dieses „Goldenen Kalbs“, wie die Bibelgeschichte es beschreibt, ist anscheinend gar nicht alt, sondern immer noch da.

Geld ist in seinem Ansehen zum Symbol des „Goldenen Kalb“ herabgesunken!?

Geld wird nicht mehr vorrangig in der ihm ursprünglichen Funktion betrachtet.

Es wird gehortet, fällt darum aus dem Werte-Kreislauf und wir errechnen darauf auch noch Zinsen. (Dazu sollte sich das Geld also über Wertzuwachs vermehren, wobei der Goldwert sich nicht vergrößert. :-) ???)

Eine der ursprünglichen Aufgaben des Geldes war, über das Bewerten der Handelswaren, den Austausch verschiedenartiger Bedarfsartikel zu ermöglichen.

Der Handel hat damals die Menschen einander näher gebracht. Der Handel verbindet sie stets.

Es ist bekannt, dass die Basis für die Wertermittlung des Geldes ein Goldpreis ist.

Warum klafft heute eine Lücke zwischen der Geldmenge und der zur Wertgrundlage benötigten Goldmenge?

Weil die Goldmenge keine zeitgemäße Grundlage mehr ist?!

Inzwischen wurden schon Ersatzwerte hinzugezogen in Form der Warenmengen.

Wir könnten die Währungsreformen in regelmäßigen zeitlichen Abständen vornehmen, damit der Geld-Hortungsprozeß wieder unterbrochen wird. (Das wird auch gemacht.)

Diese Maßnahmen haben jeweils nur eine kurzfristige Wirkung.

Sie beruhen auf nicht mehr gültigen, überholten Wertannahmen.

Damit wird gründlich das Wertgefüge verschoben und inzwischen ist die Maschine mehr Wert als der Mensch, der sie bedient.

Die Inflation will uns doch nur sagen, dass unser Ansatz, mit Geld zu arbeiten falsch ist.

Wie kommt es denn, dass man sagt, „Geld beherrscht die Welt“?

Wie kommt es denn, dass Geld ein Eigenleben zu führen scheint?

Wenn es die Menschen waren, die das Geld damals „erfanden“, dann kann der Mensch sich jetzt nicht aus der Verantwortung ziehen und dem Geld gehorchen.

„Die Geister, die ich rief…..“ Das gilt hier nicht!

Was ist zu tun?

Was sind die Ziele unseres Lebens?

Welchen Reichtum wollen wir Menschen haben?

Inzwischen ist es schon vielen Menschen bewusst geworden, dass in materiellen Dingen kein wirklicher Reichtum zu finden ist.

Die Zuwachsraten auf Produktionskennziffern, auf Nominallöhne, auf Wirtschaftswachstum stoßen in allen Industriestaaten auf Grenzen.

Die Zielstellung der „wachsenden Zuwachsraten“ stellt sich als überholt heraus.

Zuwachs ist die Differenz zwischen einer Basis und einer erreichten Größe in einem Zeitraum. Diese erreichte Größe stellt im folgenden Zeitraum die Basis dar und dann soll der Zuwachs auch noch wachsen, um wieder eine höhere Größe zu erreichen.

Das geht nur, wenn die gewählte Basis in ihrem Wesen unendlich ist.

Ist Gold unendlich?

Die z.Zt. sich bildende Polarisierung in wenige materiell Reiche und viele materiell Arme, die sich ständig verschärft, spricht ja eine deutliche Sprache.

Solche extremen Pole kommen irgendwann in eine unerträgliche Spannung und schaffen sich einen Ausgleich.

Wir können auf die dann unkontrollierbare Entladung dieses automatischen Prozeßes warten oder eben diese Zeichen verstehen und bewusst handeln.

Das heißt, unsere Aufgabe besteht nun in der Anpassung des Bewertungssystems an das Jetzt und Hier.

Wir haben als Menschen diesen Prozeß Geldgier angestoßen, wir sind bewusst befähigt, ihn zu steuern!

Die „Gesetze des Geldes“ sind keine Naturgesetze, sie sind nicht einmal ökonomisch, sie sind philosophisch!

Es wird von der Würde des Menschen geredet und es wird diese auch gewollt, nur die wirtschaftlichen Grundlagen zu ihrer Durchsetzung sind nicht da.

Die Würde des Menschen kommt aber dann zur Geltung, wenn sie nicht extra besonders hervorgehoben werden muß, sondern natürlich vorhanden ist.

Das ist doch eine lohnende Zielstellung für eine zivilisierte Gesellschaft, Heimat zu sein, für die natürliche Durchsetzung der Würde des Menschen.

Darin liegt die Aufgabe des Geldes im Jetzt und Hier.

Das aus dem Ruder gelaufene Eigenleben des Geldes ist ein ganz deutlicher Hinweis, grundlegend etwas zu ändern.

Grundlegend etwas ändern heißt, den Grund zu ändern, also die Basis, den Ausgangspunkt.

Was ist wertvoller – Mensch oder Maschine- ?

Wenn die Antwort lautet: der Mensch, dann Bravo aber das ist nicht unsere sichtbare Wahrheit, denn diese lautet leider –Maschine.

Schauen Sie mal eine Bilanz eines Betriebes, oder der öffentlichen Haushalte an. Da steht nichts von Würde des Menschen, da stehen Gebäude, Maschinen, Autos…

Seien wir ehrlich, es ist die Wirtschaft, die unsere Wertvorstellung lenkt.

Soziale Maßnahmen sind nur möglich, wenn die Wirtschaft stark ist.

Die Wirtschaft ist aber nur so stark, wie ihre Menschen.

Und diese Menschen existieren in der Bilanz gar nicht!

Dabei ist der Mensch mit seinen Fähigkeiten der wirkliche Reichtum und menschliche Fähigkeiten sind ständig entwicklungsfähig.

Die Aufgabe des Geldes im Jetzt und Hier besteht also darin, diesen Reichtum darzustellen.

Wie sieht das aus?

Die Fähigkeiten von Menschen in Geld bewerten, könnte folgendermaßen geschehen.

a)Gelder im Erziehungs-, Bildungswesen.

b)Angebot und Nachfrage von Fähigkeiten

c)Anteil bzw. Nutzen der gesellschaftlichen Bewusstseinsentwicklung,

Läßt sich Bewusstwerdung – Bewusstsein in Geld bewerten?

Wie, woran ist Bewusstsein messbar?

Das ist gar nicht neu und wir tun es bereits!

Allerdings messen wir gerade den Gegenpol. Wir bewerten die Kriminalität, die Kriegsgeräte, die Gerichtsauwendungen, die sozialen Unterstützungen (Arbeitslose) u.ä.

Wir sind dann „verwundert“, denn DAS KOSTET! Sehr viel Geld.

Wird dieser Gedanke weitergedacht, führt unsere Aufmerksamkeit für diese Seite natürlich zu deren Wachstum. (Macht des Unterbewusstseins, Murphy)

Im Jetzt und Hier sind wir endlich in der Lage, diese Zusammenhänge zu erkennen und für unsere bewusste Entwicklung zu nutzen!

Ent-wicklung heißt ja, den Kern freizulegen, Wicklungen zu entfernen. („Gespräche mit Gott“ Neale Donald Walsh)

Die o.g. Kosten hatten die Aufgabe, einen Grenzwert materieller Belastungen zu erreichen, damit wir wach werden. Sie zeigen uns; „seht was unterstützt wird, das wächst!“ Wer ist interessiert, daß diese Kosten wachsen? Wollen wir wirklich arbeiten, damit diese Kosten bezahlt werden können? Gibt es nicht lohnendere Ziele?

Diese Frage führt wieder zum Reichtum. Woran will unsere Gesellschaft reich sein?

Warum wird z.B. die Kennziffer „Arbeitslose“ größer? Ökonomisch lautet die Antwort; „Weil nicht genug Arbeitsplätze da sind.“

Das Unterbewusstsein beantwortet diese Frage; „Weil diese Kennziffer Aufmerksamkeit bekommt.“

Wir können z.B. die Kennziffer „Anteil Erwerbstätiger“ unterstützen. Das könnte über die Medien geschehen, über die öffentliche Aufmerksamkeit für alle Maßnahmen, zu deren Wachstum. Im Umkehrschluß sollte sich die Arbeitslosenzahl dabei verringern.

Dieser Prozeß der Aufmerksamkeitslenkung kann ökonomisch automatisiert werden, und das muß er auch.

Die Kennziffer zur Bewertung menschlicher Fähigkeiten muß in den ökonomischen Kreislauf eingeführt werden. Diese Kennziffer kann z.B. „Arbeitsvermögen“ heißen in ihrer Entsprechung zum Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Genauso wie der Wert des Anlage- und Umlaufvermögens den Betriebswert z.Zt. bestimmt, kann die Aufnahme des Arbeitsvermögens den Betriebswert in unserer Zukunft mitbestimmen. Der Mensch mit seinen Fähigkeiten, der dieses ganze System erst in Bewegung bringt, erhält ökonomisch seinen Platz und der Kreislauf wird vollendet, er ist dann rund.

Wenn die gesellschaftliche bewusste Aufmerksamkeit auf die Kennziffer „Arbeitsvermögen“ gerichtet ist, kann an ihrer Größe die Bewusstwerdung, die Bewusstseinsentwicklung gemessen werden. Diese Größe hat eine unendliche Basis und kann unendlich wachsen. Irgendwann werden wir dann erkennen, dass diese Messung nicht mehr notwendig ist. Auch die Ökonomie ist nur eine „Krücke“ im Entwicklungsprozeß. Sie dient auch dazu, dem Menschen seinen Platz im Universum bewusst zu machen.

Das Geldbewertungssystem über Gold oder Warenwerte ist doch nur ein Umweg, denn auch diese sind ohne menschliche Fähigkeiten nicht nutzbar. Also kann die Geldbewertung doch gleich auf der Basis „Fähigkeiten des Menschen- Arbeitsvermögen“ erfolgen z.B. in „Leistung pro Zeit“ (einfach die Arbeitsproduktivität)?

Stellt jemand die Frage; „Welche Leistung?“ wie z.B. Industriearbeit, Handwerk, Dienstleistung, Bildungsleistung, Gesundheitsleistung, Kunst usw.? Ist da ein Leistungs-Unterschied hinsichtlich Intensität-Bedeutung für die Gesellschaft? Keine der Leistungen sollte fehlen. Sie sind alle wichtig. Als Basis zur Bewertung von Geldeinheiten ist die „Leistung pro Zeit“ völlig ausreichend. Der Geldwert steigt sowieso mit steigender Arbeitsproduktivität.

Mit „Leistung pro Zeit“ wird alles, was ist erschaffen, hergestellt, erarbeitet. Und die Ergebnisse des Arbeitsprozesses dienen den Menschen, sie sind für die Menschen da, sie befriedigen verschiedenste Bedürfnisse verschiedenster Menschen. Die Ergebnisse des Arbeitsprozesses können keinen Selbstzweck erfüllen, der Mensch arbeitet nicht, um zu arbeiten.

Wobei dieses Paradoxon „Arbeiten um zu arbeiten“ gerade jetzt dazu führt, Arbeitsplätze zu vernichten. Damit wird der Absatzmarkt z.Zt. kontinuierlich reduziert.

Arbeitsplätze entstehen erst dann wieder, wenn die Ökonomie an der Leistung des Menschen, die allein erst Wert schafft, interessiert ist. Wird diese Leistung zur Basis der Geldbewertung, ist da ein direkter Zusammenhang. Auch das Gold braucht erst eine Arbeitsleistung, um seinen Wert zu erhalten. Es muß zumindest gefunden und ausgegraben werden. Also können wir dieses „Goldene Kalb“ endlich begraben und besinnen uns auf uns selbst. Der Mensch ist der Schöpfer seiner Welt. Tun wir das im Jetzt und Hier ganz bewusst.

Für Ökonomen und andere Interessierte folgt eine kurze Anlage über den bilanziellen Vorgang der Aufnahme des Arbeitsvermögens. Es wird sich herausstellen, dass Lohn und Gehalt mit dieser Vorgehensweise sogar berechenbar werden und nicht mehr Tarifverhandlungen unterliegen brauchen.

Die bisherige Bilanz sieht in ihrer Hauptgliederung wie folgt aus:

Aktiva
Passiva

Anlagevermögen
Eigenkapital

Umlaufvermögen
Fremdkapital

Gesamtvermögen ==
Gesamtkapital

Die neue Bilanz sollte folgende Gliederung haben:

Aktiva
Passiva

Anlagevermögen
Eigenkapital

Umlaufvermögen
Fremdkapital

Arbeitsvermögen

Gesamtvermögen ==
Gesamtkapital

Betrachten wir die Vermögensseite:

Das betriebliche Gesamtvermögen entsteht aus drei Teilen, die in ihren anteiligen Größen prozentual errechnet werden können.

Als nächstes brauchen wir die Gewinn-und-Verlustrechnung. Sie stellt den betriebswirtschaftlichen Erfolg dar und enthält den Gesamtumsatz für den Abrechnungszeitraum.

Diesen Gesamtumsatz teilen wir in genau dieselben Anteile wie oben die Vermögensanteile errechnet wurden.

Von jedem einzelnen Umsatzanteil müssen jeweils die zugehörigen Kosten abgezogen werden; 1)vom Umsatzanteil des Anlagevermögens die Abschreibungen(AfA)+Wartung/Pflege , 2)vom Umsatzanteil des Umlaufvermögens die Einsatzkosten bzw.Fertigungskosten ohne Lohn/Gehalt, 3)vom Umsatzanteil des Arbeitsvermögens die Abschreibungen (Bildungs-und Gesundheitskosten) – das möchte ich näher beschreiben: die Herausbildung bestimmter Fähigkeiten mit Hilfe der Bildung und der Gesunderhaltung kostet Geld. Die Summe dieser Kosten dient der Berechnung des Arbeitsvermögens. Die Zeit der Nutzung im Betrieb wird genauso wie beim Anlagevermögen zur Ermittlung der Abschreibungen zugrundegelegt.-

Die Differenzen der Punkte 1) und 2) werden addiert und bilden wie bisher auch den Rohgewinn.

Die Differenz des Punktes 3) kann nun als Lohn und Gehalt an die Träger des Arbeitsvermögens, die Mitarbeiter des Betriebes also, ausgezahlt werden. Diese sind darum unmittelbar mitverantwortlich für ein gutes Betriebsergebnis. Sie können die Höhe ihrer Lohn- und Gehaltszahlungen über ihre eigenen Leistungen direkt beeinflussen. Es bleibt keine Ermessens- oder Verhandlungsfrage mehr, wie viel Geld die Mitarbeiter erhalten.

So kann Geld direkt der Bewusstseinsbildung dienen, indem die Eigenverantwortung ganz leicht sichtbar ist und unmittelbare Auswirkung hat.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Für weitergehende Fragen und Diskussionen stehe ich gern zur Verfügung.

Kerstin Heinemann

kh@allergie-immun.de



Diese Domain  www.das-gibts-doch-nicht.info an einen Freund weiterempfehlen

Diese Seite zu den Favoriten hinzufügen

Diese Seite auf Ihrem PC speichern!

Möchten Sie diese Domaine als Startseite haben...



Das Kopieren und Verteilen dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!
www.das-gibts-doch-nicht.info

Sinn dieser Informationen

Zurück zur Seite vorher

Zur Gesamtübersicht

Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.