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Die Anbetung dieses Goldenen Kalbs, wie die
Bibelgeschichte es beschreibt, ist anscheinend gar nicht alt, sondern immer
noch da.
Geld ist in seinem Ansehen zum Symbol des Goldenen
Kalb herabgesunken!?
Geld wird nicht mehr vorrangig in der ihm
ursprünglichen Funktion betrachtet.
Es wird gehortet, fällt darum aus dem Werte-Kreislauf
und wir errechnen darauf auch noch Zinsen. (Dazu sollte sich das Geld also
über Wertzuwachs vermehren, wobei der Goldwert sich nicht
vergrößert. :-) ???)
Eine der ursprünglichen Aufgaben des Geldes war,
über das Bewerten der Handelswaren, den Austausch verschiedenartiger
Bedarfsartikel zu ermöglichen.
Der Handel hat damals die Menschen einander näher
gebracht. Der Handel verbindet sie stets.
Es ist bekannt, dass die Basis für die Wertermittlung
des Geldes ein Goldpreis ist.
Warum klafft heute eine Lücke zwischen der Geldmenge
und der zur Wertgrundlage benötigten Goldmenge?
Weil die Goldmenge keine zeitgemäße Grundlage
mehr ist?!
Inzwischen wurden schon Ersatzwerte hinzugezogen in Form der
Warenmengen.
Wir könnten die Währungsreformen in
regelmäßigen zeitlichen Abständen vornehmen, damit der
Geld-Hortungsprozeß wieder unterbrochen wird. (Das wird auch
gemacht.)
Diese Maßnahmen haben jeweils nur eine kurzfristige
Wirkung.
Sie beruhen auf nicht mehr gültigen, überholten
Wertannahmen.
Damit wird gründlich das Wertgefüge verschoben und
inzwischen ist die Maschine mehr Wert als der Mensch, der sie bedient.
Die Inflation will uns doch nur sagen, dass unser Ansatz,
mit Geld zu arbeiten falsch ist.
Wie kommt es denn, dass man sagt, Geld beherrscht die
Welt?
Wie kommt es denn, dass Geld ein Eigenleben zu führen
scheint?
Wenn es die Menschen waren, die das Geld damals
erfanden, dann kann der Mensch sich jetzt nicht aus der
Verantwortung ziehen und dem Geld gehorchen.
Die Geister, die ich rief
.. Das gilt hier
nicht!
Was ist zu tun?
Was sind die Ziele unseres Lebens?
Welchen Reichtum wollen wir Menschen haben?
Inzwischen ist es schon vielen Menschen bewusst geworden,
dass in materiellen Dingen kein wirklicher Reichtum zu finden ist.
Die Zuwachsraten auf Produktionskennziffern, auf
Nominallöhne, auf Wirtschaftswachstum stoßen in allen
Industriestaaten auf Grenzen.
Die Zielstellung der wachsenden Zuwachsraten
stellt sich als überholt heraus.
Zuwachs ist die Differenz zwischen einer Basis und einer
erreichten Größe in einem Zeitraum. Diese erreichte Größe
stellt im folgenden Zeitraum die Basis dar und dann soll der Zuwachs auch noch
wachsen, um wieder eine höhere Größe zu erreichen.
Das geht nur, wenn die gewählte Basis in ihrem Wesen
unendlich ist.
Ist Gold unendlich?
Die z.Zt. sich bildende Polarisierung in wenige materiell
Reiche und viele materiell Arme, die sich ständig verschärft, spricht
ja eine deutliche Sprache.
Solche extremen Pole kommen irgendwann in eine
unerträgliche Spannung und schaffen sich einen Ausgleich.
Wir können auf die dann unkontrollierbare Entladung
dieses automatischen Prozeßes warten oder eben diese Zeichen verstehen
und bewusst handeln.
Das heißt, unsere Aufgabe besteht nun in der Anpassung
des Bewertungssystems an das Jetzt und Hier.
Wir haben als Menschen diesen Prozeß Geldgier
angestoßen, wir sind bewusst befähigt, ihn zu steuern!
Die Gesetze des Geldes sind keine Naturgesetze,
sie sind nicht einmal ökonomisch, sie sind philosophisch!
Es wird von der Würde des Menschen geredet und es wird
diese auch gewollt, nur die wirtschaftlichen Grundlagen zu ihrer Durchsetzung
sind nicht da.
Die Würde des Menschen kommt aber dann zur Geltung,
wenn sie nicht extra besonders hervorgehoben werden muß, sondern
natürlich vorhanden ist.
Das ist doch eine lohnende Zielstellung für eine
zivilisierte Gesellschaft, Heimat zu sein, für die natürliche
Durchsetzung der Würde des Menschen.
Darin liegt die Aufgabe des Geldes im Jetzt und Hier.
Das aus dem Ruder gelaufene Eigenleben des Geldes ist ein
ganz deutlicher Hinweis, grundlegend etwas zu ändern.
Grundlegend etwas ändern heißt, den Grund zu
ändern, also die Basis, den Ausgangspunkt.
Was ist wertvoller Mensch oder Maschine- ?
Wenn die Antwort lautet: der Mensch, dann Bravo aber das ist
nicht unsere sichtbare Wahrheit, denn diese lautet leider Maschine.
Schauen Sie mal eine Bilanz eines Betriebes, oder der
öffentlichen Haushalte an. Da steht nichts von Würde des Menschen, da
stehen Gebäude, Maschinen, Autos
Seien wir ehrlich, es ist die Wirtschaft, die unsere
Wertvorstellung lenkt.
Soziale Maßnahmen sind nur möglich, wenn die
Wirtschaft stark ist.
Die Wirtschaft ist aber nur so stark, wie ihre Menschen.
Und diese Menschen existieren in der Bilanz gar nicht!
Dabei ist der Mensch mit seinen Fähigkeiten der
wirkliche Reichtum und menschliche Fähigkeiten sind ständig
entwicklungsfähig.
Die Aufgabe des Geldes im Jetzt und Hier besteht also darin,
diesen Reichtum darzustellen.
Wie sieht das aus?
Die Fähigkeiten von Menschen in Geld bewerten,
könnte folgendermaßen geschehen.
a)Gelder im Erziehungs-, Bildungswesen.
b)Angebot und Nachfrage von Fähigkeiten
c)Anteil bzw. Nutzen der gesellschaftlichen
Bewusstseinsentwicklung,
Läßt sich Bewusstwerdung Bewusstsein in
Geld bewerten?
Wie, woran ist Bewusstsein messbar?
Das ist gar nicht neu und wir tun es bereits!
Allerdings messen wir gerade den Gegenpol. Wir bewerten die
Kriminalität, die Kriegsgeräte, die Gerichtsauwendungen, die sozialen
Unterstützungen (Arbeitslose) u.ä.
Wir sind dann verwundert, denn DAS KOSTET! Sehr
viel Geld.
Wird dieser Gedanke weitergedacht, führt unsere
Aufmerksamkeit für diese Seite natürlich zu deren Wachstum. (Macht
des Unterbewusstseins, Murphy)
Im Jetzt und Hier sind wir endlich in der Lage, diese
Zusammenhänge zu erkennen und für unsere bewusste Entwicklung zu
nutzen!
Ent-wicklung heißt ja, den Kern freizulegen,
Wicklungen zu entfernen. (Gespräche mit Gott Neale Donald
Walsh)
Die o.g. Kosten hatten die Aufgabe, einen Grenzwert
materieller Belastungen zu erreichen, damit wir wach werden. Sie zeigen uns;
seht was unterstützt wird, das wächst! Wer ist
interessiert, daß diese Kosten wachsen? Wollen wir wirklich arbeiten,
damit diese Kosten bezahlt werden können? Gibt es nicht lohnendere
Ziele?
Diese Frage führt wieder zum Reichtum. Woran will
unsere Gesellschaft reich sein?
Warum wird z.B. die Kennziffer Arbeitslose
größer? Ökonomisch lautet die Antwort; Weil nicht genug
Arbeitsplätze da sind.
Das Unterbewusstsein beantwortet diese Frage; Weil
diese Kennziffer Aufmerksamkeit bekommt.
Wir können z.B. die Kennziffer Anteil
Erwerbstätiger unterstützen. Das könnte über die
Medien geschehen, über die öffentliche Aufmerksamkeit für alle
Maßnahmen, zu deren Wachstum. Im Umkehrschluß sollte sich die
Arbeitslosenzahl dabei verringern.
Dieser Prozeß der Aufmerksamkeitslenkung kann
ökonomisch automatisiert werden, und das muß er auch.
Die Kennziffer zur Bewertung menschlicher Fähigkeiten
muß in den ökonomischen Kreislauf eingeführt werden. Diese
Kennziffer kann z.B. Arbeitsvermögen heißen in ihrer
Entsprechung zum Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Genauso wie der
Wert des Anlage- und Umlaufvermögens den Betriebswert z.Zt. bestimmt, kann
die Aufnahme des Arbeitsvermögens den Betriebswert in unserer Zukunft
mitbestimmen. Der Mensch mit seinen Fähigkeiten, der dieses ganze System
erst in Bewegung bringt, erhält ökonomisch seinen Platz und der
Kreislauf wird vollendet, er ist dann rund.
Wenn die gesellschaftliche bewusste Aufmerksamkeit auf die
Kennziffer Arbeitsvermögen gerichtet ist, kann an ihrer
Größe die Bewusstwerdung, die Bewusstseinsentwicklung gemessen
werden. Diese Größe hat eine unendliche Basis und kann unendlich
wachsen. Irgendwann werden wir dann erkennen, dass diese Messung nicht mehr
notwendig ist. Auch die Ökonomie ist nur eine Krücke im
Entwicklungsprozeß. Sie dient auch dazu, dem Menschen seinen Platz im
Universum bewusst zu machen.
Das Geldbewertungssystem über Gold oder Warenwerte ist
doch nur ein Umweg, denn auch diese sind ohne menschliche Fähigkeiten
nicht nutzbar. Also kann die Geldbewertung doch gleich auf der Basis
Fähigkeiten des Menschen- Arbeitsvermögen erfolgen z.B.
in Leistung pro Zeit (einfach die Arbeitsproduktivität)?
Stellt jemand die Frage; Welche Leistung? wie
z.B. Industriearbeit, Handwerk, Dienstleistung, Bildungsleistung,
Gesundheitsleistung, Kunst usw.? Ist da ein Leistungs-Unterschied hinsichtlich
Intensität-Bedeutung für die Gesellschaft? Keine der Leistungen
sollte fehlen. Sie sind alle wichtig. Als Basis zur Bewertung von Geldeinheiten
ist die Leistung pro Zeit völlig ausreichend. Der Geldwert
steigt sowieso mit steigender Arbeitsproduktivität.
Mit Leistung pro Zeit wird alles, was ist
erschaffen, hergestellt, erarbeitet. Und die Ergebnisse des Arbeitsprozesses
dienen den Menschen, sie sind für die Menschen da, sie befriedigen
verschiedenste Bedürfnisse verschiedenster Menschen. Die Ergebnisse des
Arbeitsprozesses können keinen Selbstzweck erfüllen, der Mensch
arbeitet nicht, um zu arbeiten.
Wobei dieses Paradoxon Arbeiten um zu arbeiten
gerade jetzt dazu führt, Arbeitsplätze zu vernichten. Damit wird der
Absatzmarkt z.Zt. kontinuierlich reduziert.
Arbeitsplätze entstehen erst dann wieder, wenn die
Ökonomie an der Leistung des Menschen, die allein erst Wert schafft,
interessiert ist. Wird diese Leistung zur Basis der Geldbewertung, ist da ein
direkter Zusammenhang. Auch das Gold braucht erst eine Arbeitsleistung, um
seinen Wert zu erhalten. Es muß zumindest gefunden und ausgegraben
werden. Also können wir dieses Goldene Kalb endlich begraben
und besinnen uns auf uns selbst. Der Mensch ist der Schöpfer seiner Welt.
Tun wir das im Jetzt und Hier ganz bewusst.
Für Ökonomen und andere Interessierte folgt eine
kurze Anlage über den bilanziellen Vorgang der Aufnahme des
Arbeitsvermögens. Es wird sich herausstellen, dass Lohn und Gehalt mit
dieser Vorgehensweise sogar berechenbar werden und nicht mehr
Tarifverhandlungen unterliegen brauchen.
Die bisherige Bilanz sieht in ihrer Hauptgliederung wie
folgt aus:
Aktiva Passiva Anlagevermögen
Eigenkapital Umlaufvermögen Fremdkapital
Gesamtvermögen == Gesamtkapital
Die neue Bilanz sollte folgende Gliederung haben:
Aktiva Passiva Anlagevermögen
Eigenkapital Umlaufvermögen Fremdkapital
Arbeitsvermögen Gesamtvermögen == Gesamtkapital
Betrachten wir die Vermögensseite:
Das betriebliche Gesamtvermögen entsteht aus drei
Teilen, die in ihren anteiligen Größen prozentual errechnet werden
können.
Als nächstes brauchen wir die
Gewinn-und-Verlustrechnung. Sie stellt den betriebswirtschaftlichen Erfolg dar
und enthält den Gesamtumsatz für den Abrechnungszeitraum.
Diesen Gesamtumsatz teilen wir in genau dieselben Anteile
wie oben die Vermögensanteile errechnet wurden.
Von jedem einzelnen Umsatzanteil müssen jeweils die
zugehörigen Kosten abgezogen werden; 1)vom Umsatzanteil des
Anlagevermögens die Abschreibungen(AfA)+Wartung/Pflege , 2)vom
Umsatzanteil des Umlaufvermögens die Einsatzkosten bzw.Fertigungskosten
ohne Lohn/Gehalt, 3)vom Umsatzanteil des Arbeitsvermögens die
Abschreibungen (Bildungs-und Gesundheitskosten) das möchte ich
näher beschreiben: die Herausbildung bestimmter Fähigkeiten mit Hilfe
der Bildung und der Gesunderhaltung kostet Geld. Die Summe dieser Kosten dient
der Berechnung des Arbeitsvermögens. Die Zeit der Nutzung im Betrieb wird
genauso wie beim Anlagevermögen zur Ermittlung der Abschreibungen
zugrundegelegt.-
Die Differenzen der Punkte 1) und 2) werden addiert und
bilden wie bisher auch den Rohgewinn.
Die Differenz des Punktes 3) kann nun als Lohn und Gehalt an
die Träger des Arbeitsvermögens, die Mitarbeiter des Betriebes also,
ausgezahlt werden. Diese sind darum unmittelbar mitverantwortlich für ein
gutes Betriebsergebnis. Sie können die Höhe ihrer Lohn- und
Gehaltszahlungen über ihre eigenen Leistungen direkt beeinflussen. Es
bleibt keine Ermessens- oder Verhandlungsfrage mehr, wie viel Geld die
Mitarbeiter erhalten.
So kann Geld direkt der Bewusstseinsbildung dienen, indem
die Eigenverantwortung ganz leicht sichtbar ist und unmittelbare Auswirkung
hat.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Für weitergehende Fragen und Diskussionen stehe ich
gern zur Verfügung.
Kerstin Heinemann
kh@allergie-immun.de
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