|
Wer
gegen den Krieg ist, braucht eine Vision für den Frieden!
Der
Globalisierung der Gewalt muss die Globalisierung des Friedens folgen.
Ich pilgere für die
Humanisierung der Gelder.
Ich selbst habe kein Privateigentum mehr, sondern stelle
mein Tun in den Dienst der Gemeinschaft aller Wesen.
Ich reise dorthin, wohin ich gerufen werde.
Machen wir uns nichts vor: Friede muss
genauso gelernt werden wie der Krieg.
Wenn wir nicht bereit sind, unsere ganze Energie,
unser ganzes Geld, unsere ganze Intelligenz in den Aufbau von Friedenskulturen
zu investieren, wird es auf der Erde keinen Frieden geben.
Was, wenn unser
Abenteuer nicht mehr der Krieg ist, sondern der Friede?
Was, wenn die
Finanzierung der globalen Kriegskultur umgewandelt würde in die Finanzierung
einer planetarischen Friedenskultur?
Was, wenn nur ein
Prozent der zur Verfügung stehenden Gelder investiert würde in den Aufbau von
realistischen Modellen für eine lebenswerte Zukunft?
Was, wenn es in
unserer Macht stünde, die Erde in kurzer Zeit von ihrem Alptraum zu befreien?
Die Menschheit der
Zukunft braucht keine Rüstungsindustrie, sondern eine „Friedensindustrie".
Mit dem Geld eines einzigen Panzers könnte die Entwicklung eines
Friedensdorfes, zum Beispiel im Nahen Osten, in Indien oder in Kolumbien,
finanziert werden.
Der Aufbau solcher
globaler Friedenszentren darf nicht mehr in unserer Beliebigkeit liegen. Wir
müssen es tun. Wenn genügend Know-how, genügend Intelligenz, genügend Wille und
genügend Geld zusammen kommen, gibt es keinen Grund, warum es nicht gelingen
könnte. Die Welt braucht eine neue Perspektive.
Wir brauchen neue
Modelle für ein menschliches Zusammenleben und für eine Ethik des Vertrauens.
Wir brauchen neue Modelle für eine gewaltfreie, solidarische Kooperation mit
Natur und Schöpfung. Wir brauchen Modelle für eine neue Zivilisation auf
unserem Planeten. Wir brauchen sie nicht nur mit Worten, sondern wir müssen sie
konkret errichten. Millionen von jungen Menschen werden heute in den Krieg
geführt. Millionen von ihnen würden sich weigern, wenn für sie eine humane
Alternative mit den erforderlichen geistigen und materiellen Mitteln zur
Verfügung stünde.
Um solches zu
verwirklichen, forschen wir seit über 25 Jahren an neuen sozialen Modellen und
haben vor 10 Jahren zusammen mit anderen Pionieren für eine lebenswerte Zukunft
das Projekt der Heilungsbiotope und der Friedensdörfer ins Leben gerufen. Es
sind konkrete Modelle für eine gewaltfreie Zukunft am Entstehen.
Ab Mai 2006 startet
das Experiment „Monte Cerro", ein dreijähriges Ausbildungsprogramm für
junge Friedenskräfte für den Aufbau von Friedensdörfern
(Peace-Research-Village).
Was uns bereits
jetzt zur Verfügung steht:
Eine
Ausbildungsort mit einem Gelände von 134 ha Land und ca. 150 freiwilligen Mitarbeitern
und Lehrern.
Das
soziale und technologische Know-how für ein Solar-Village, das als
Siedlungsmodell für sonnenreiche Krisengebiete dieser Erde dienen könnte.
Ein
menschliches Kooperationsnetz von FriedensarbeiterInnen in Israel/Palästina, in
Kolumbien und Indien. Das nächste Peace-Research-Village ist im Nahen Osten als
konkreter Beitrag für die Versöhnungsarbeit vor Ort geplant.
Was uns fehlt, sind
die entsprechenden Gelder und eine öffentliche Lobby für unsere Arbeit. Ich
habe mich entschieden, mit diesem Anliegen auf Pilgerschaft zu gehen. Ich bitte
alle, die an einer humanen Umverteilung der Gelder interessiert sind:
Investieren Sie Ihr Geld in eine globale Hilfe für den Ausweg aus der Sackgasse
unserer Zeit. Geben Sie es dafür, dass Kinder zukünftig nicht mehr in den
Schlachtfeldern verstümmelt oder verbrannt werden.
Ich werde pilgern,
um diese Idee bekannt zu machen. Meine Schritte richten sich nicht mehr gegen
bestehende Strukturen, sondern dienen mit aller Kraft dem Aufbau von Perspektiven.
Ich bitte alle Menschen, die das Projekt der Heilungsbiotope verstehen: Helfen
Sie mit, dass es gelingt. Helfen Sie mit, das Projekt in der Öffentlichkeit zu
verbreiten, damit in diesem Sinne eine Bewegung für eine freie Erde entstehen
kann. Informieren Sie geeignete Medien. Informieren Sie Ihre Freunde.
Informieren Sie mögliche Sponsoren, Stiftungen, Verbände. Unterstützen Sie
dieses Projekt einer globalen Friedensinitiative.
Ich werde pilgern, wie es die früheren Bettelmönche getan
haben und auch heute noch tun. Ich mache mich auf den Weg, um für die
Errichtung der Kathedralen der neuen Zeit zu sammeln. Man hat in früheren
Jahrhunderten versucht, die Heiligkeit des Lebens in harmonikalen Zahlen, in
geometrischen Mustern, in Proportionen von Tempeln und Kathedralen
auszudrücken. Wir Heutigen aber müssen sie umsetzen in reale
Lebensverhältnisse, Arbeitsverhältnisse, Wohnverhältnisse, Liebesverhältnisse,
in Technik und Organisation, in soziale Struktur und ökologische Ethik.
Ich pilgere für die
Humanisierung der Gelder.
Ich selbst habe kein
Privateigentum mehr, sondern stelle mein Tun in den Dienst der Gemeinschaft
aller Wesen. Ich reise auch mit Auto, Zug oder Flugzeug, wenn ich das nötige
Geld dafür erhalte und es einen Ruf gibt. Ich reise dorthin, wohin ich gerufen
werde. Wenn Sie wünschen, dass das Projekt an einem bestimmten Ort vorgestellt
wird, komme ich dorthin, um darüber öffentlich zu sprechen.
Mein Weg beginnt in
Deutschland, ich reise über die Schweiz, Italien in verschiedene Länder dieser
Erde. Einen großen Teil des Weges lege ich zu Fuß zurück. Mein Weg führt nach
Israel in das „Heilige Land“. Der Krieg in diesem Land geht uns alle an. Wenn
hier Friede gelingt, könnte er global gelingen. Wir dürfen es nicht schweigend
erdulden, dass immer wieder neue Mauern errichtet werden zwischen Menschen.
Anfang November werde ich mit einer größeren Gruppe von Menschen nach Bethlehem
und Jerusalem pilgern, um das Projekt einer möglichen Friedensalternative auch
dort bekannt zu machen.
Wir werden dort auch
das Theaterstück „Wir weigern uns Feinde zu sein" einer größeren
Öffentlichkeit vorstellen.
Mein erstes Ziel der
Pilgerschaft: Der Aufbau einer freien Akademie in Tamera/ Portugal. Ich werde
pilgern, bis ich die Finanzierung für den Aufbau eines Ausbildungsgebäudes
gesammelt habe. Wir brauchen dieses Gebäude als ersten Ort für die vielen
Studenten, die ihr Studium dem Dienst an der Welt widmen möchten. Ich pilgere,
bis ich entweder
1 Person gefunden
habe, die bereit ist 400 000 Euro zu schenken,
10 Personen, die 40
000 Euro schenken,
oder 100 Personen,
die 4000 Euro schenken,
oder 1000 Personen,
die 400 Euro schenken,
oder 10 000
Personen, die 40 Euro schenken,
oder 100 000
Personen, die 4 Euro schenken.
Ich werde überall
dorthin gehen, wohin ich gerufen werde.
Alle, die diese Idee
gut und richtig finden, mögen sich auf ihre Weise beteiligen. Gemeinsam können
wir den „Rubel“ ins Rollen bringen für den Aufbau einer besseren Welt.
Mit freundlichen
Grüssen
Sabine Lichtenfels
Aktuelle Informationen zur Pilgerschaft von Sabine
Lichtenfels bei:
www.sabine-lichtenfels.de / Button: Aktuelles
________________________________________________________________________________________________
GLS-Bank Bochum
Kontoinhaber:
Manfred Mildner - Forschungsgemeinschaft Tamera - Konto-Nr.:
8014 3828 00 - BLZ: 430 609 67 - (SWIFT/BIC: GENODEM1GLS - IBAN: DE18 4306 0967
8014 3828 00)
Kennwort:
Humanisierung – Verwendungszweck: Akademie
|