Am Ende dieses Textes finden Sie
die Antworten meiner Leser
Liebe Leserin, lieber Leser
von Dasgibtsdochnicht,
schon seit einigen Monaten mache ich mir
Gedanken, wie das mit meinen Seiten weitergehen soll.und ich möchte Sie
darum bitten, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und mir Ihre Meinung
diesbezüglich mitteilen. Meine email-Nr.
info@das-gibts-doch-nicht.info
Mein
ursprüngliches Anliegen war, den Menschen klar zu machen, daß viele
Dinge die sie bisher als wahr angesehen haben, so nicht stimmig sind. Im Laufe
der Zeit sind dadurch tausende von Informationen von mir gesammelt,
entsprechend umgearbeitet und veröffentlicht worden. Wenn sich ein
neuer Besucher die Zeit nimmt sich durch diese Vielzahl von Informationen
hindurch zu arbeiten, wird er/sie danach sicherlich ein verändertes
Weltbild haben. Was macht es jetzt für einen Sinn, diese Internetseiten
immer umfangreicher werden zu lassen ? Neuere Informationen bringen zwar
weitere Ereignisse zu Tage, aber am Grundkonzept, daß der Leser verstehen
soll, was hier wirklich abläuft, ändern diese neue Informationen
nicht wirklich.
Anstatt sich mit immer mehr Informationen
vollzusaugen und sich dabei auch zu belasten, wäre es nicht langsam aber
sicher an der Zeit, wirklich Taten wirken zu lassen. Wenn wir meinen, bei
dieser riesigen Verschwörung haben wir einzelne doch gar keine Chance,
dann sehen wir uns als hilflos, als machtlos, aber dies sind wir in der Masse
keineswegs. Haben wir nicht gesehen, daß Shell sehr schnell eingelenkt
hat bei der Versenkung der Bohrinsel, nachdem nur ein kleiner Anteil der
Verbraucher damals nicht mehr bei Shell getankt hatte. Wir lesen u.a. auf
meinen Seiten, daß ALDI die Produzenten mit entsprechenden Verträgen
zum Existenzminimum zwingt. Wer zwingt uns Verbraucher denn, nachdem wir dies
nun wissen, bei ALDI einzukaufen. Dies soll jetzt kein Aufruf sein, sondern nur
ein Infragestellen. Wenn wir schon wissen, daß Nestle genmanipulierte
Ware in die Ladenregale bringen will, egal was der Verbraucher darüber
denkt, müssen wir Produkte dieser Firma einkaufen ? Wenn ein Metro
ankündigt, alle Waren per RFID auszuzeichnen, damit man genau
überprüfen kann, wer , wann, was gekauft hat, wer sagt uns, daß
wir dorthin gehen müssen ? Wenn die Geschäftsleitung von Opel
ankündigt, zigtausende Mitarbeiter zu entlassen und ein Werk im
benachbarten Ausland zu bauen, wer zwingt uns, daß unser nächstes
Auto Opel heißt ? Immer mehr stellen fest, daß die Schulbildung
alles andere als eine Bildung ist. Wer kann uns zwingen, unsere Kinder in
solche Schulen zu schicken, vorausgesetzt wir halten zusammen ? Wir sehen doch,
daß sich die amerikanische Industrie Sorgen macht, weil immer mehr
deutsche Verbraucher als Protest gegen den Irak-Krieg auf amerikanische Waren
verzichtet. Wer hält uns auf, diese Zeitungen die uns nicht im Geringsten
informieren zu kaufen und zu lesen. Melden wir doch den Fernseher ab, auch ohne
dieses Gerät kann man gut leben. Wenn ich darüber mit anderen
Menschen spreche, dann höre ich "Weißt Du, ich muß auch auf
mein Geld schauen, und es ist halt billiger bei Aldi einzukaufen" oder "Wenn
ich auf Nestle verzichten soll, dann muß ich ja auch auf mein geliebtes
Müsli XY verzichten, und das möchte ich nicht" usw.
usw.
Andererseits gibt es natürlich auch die Leser die einfach
die Chance nützen, durch diese umfangreiche Sammlung von Informationen
immer auf dem Laufenden zu sein. Gleichzeitig, was nützt es uns, immer
genau zu wissen, welche Hintergründe welche neue Ereignisse haben
könnten ? Ändert das etwas am Gesamtkonzept ? Ist es befriedigender
zu wissen, daß wir wieder ein paar Meter näher am "Schlachthof" sind
? Wäre es richtig, diese Seiten einfach auf dem heutigen Stand
einzufrieren ? Wäre es richtig, nur noch Ereignisse zu erwähnen,
die lösungsorientiert sind ? Oder ist einfach die bisherige Mischung
der Weg wie es weitergehen soll ?
Ich möchte hiermit meine
Leserinnen und Leser auffordern, mir ihre Meinung dazu mitzuteilen.
Nachfolgend noch einen Bericht von Norbert von den Seiten
Feldpolitik.de (er hatte bisher immer für die Auflistung der Schlagzeilen
gesorgt) der sich genau um das gleiche Thema Gedanken gemacht
hat.
PS: Freunde von mir sind mit sehr viel Engagement
daran eine Basis für ein Netzwerk von Gleichgesinnten aufzubauen. Auch ich
bin der Meinung, daß es zukünftig sehr wichtig ist, daß wir
uns miteinander vernetzen. Nur wenn wir spüren, daß wir inzwischen
schon sehr viele geworden sind, werden wir uns auch stärker fühlen
und die andere Seite hat es nicht mehr so leicht, den ein oder anderen einfach
"auszuschalten" . Durch solch ein Netzwerk könnte man auch die
Fähigkeiten der Einzelnen viel effektiver bündeln. Sobald dieses
Netzwerk funktionisfähig ist, werde ich u.a. auf meinen Seiten dazu
aufrufen, daß wir regional und überregional aktiv werden.
2004 - was soll man dazu
sagen? Norbert von
Feldpolitik
Es ist einer der seltsamsten Planeten, auf dem
ich je geboren wurde...
2004. Das Gesetz der Vergänglichkeit
läßt auch dich vorbeigehen. Ich habe viel gelernt. Ich habe so viel
gelernt, daß feldpolitik.de in dieser Form keinen Sinn mehr macht.
Persönlich, weil ich den ganzen Mist nicht mehr sehen kann. Die
Vorgänge in der (Welt-)Politik liegen offen vor Augen:
Vollidioten
regieren den Planeten. Domestizierte Affen, die nicht ganz bei Trost sind. In
einem Universum, in welchem Vernunft regiert, würden Tony Blair, Silvio
Berlusconi, George W. Bush, Gerhard Schröder und der Rest der
weltpolitischen Konsorten nicht Macht über Milliarden haben, sondern eine
Handvoll liebevoller Krankenschwestern würden sich voller Mitgefühl
um diese Patienten kümmern. Aber pure Vernunft darf bekanntlich nicht
siegen...
Es macht keinen Sinn, sich die Weltpolitik Tag für Tag
aufs Neue anzuschauen. Allein das Schauen ändert nichts. Es frustriert nur
zusehen zu müssen, wie der Vollidiotismus zur Religion erhoben wird. Wer
regelmäßig die Vorgänge beobachtet hat, hat die Muster erkannt,
die genutzt werden:
Wenige Nachrichtenagenturen drücken die immer
gleichen Nachrichten in die Kanäle und damit in die Hirne der Menschen.
Wer die Nachrichtenagenturen füttert, kontrolliert, was auf diesem
Planeten "Realität" genannt wird. Was nicht in der Zeitung steht,
existiert nicht.
Widersprüche löst man in der Weltpolitik,
indem man sie ignoriert. Die Medienaufmerksamkeit ist leicht lenkbar durch das
Produzieren von sensationslüsternden News. Auf diese Weise wird das
wirklich Wichtige vergessen gemacht. Wer erinnert sich, daß Afghanistan
offiziell wegen Osama Bin Ladin bombardiert wurde und der Irak wegen
"Massenvernichtungswaffen"? Welcher Normalzeitungsleser weiß, daß
der afghanische "Regierungschef" ein Mitarbeiter eines US-Ölkonzerns ist?
Wer interessiert sich für die zehntausenden Tote und Verletzte im Irak?
Hauptsache der eigene Job ist nicht in Gefahr...
Es macht keinen Sinn
mehr, sich nur die Weltpolitik anzuschauen. Die Zeit von Feldpolitik.de ist
vorbei. Möge die Seite künftig ein Museum sein und uns mahnend daran
erinnern, daß das dunkle Zeitalter auch mal ein Ende haben kann. Denn
alles ändert und entwickelt sich...
Das wichtigste, was ich in 2004
gelernt habe ist, wie wichtig es ist, Menschen zu treffen. Menschen, die
ähnlich denken, in der Realität zu erleben, zu begreifen, daß
mensch nicht allein ist, zu erfahren, welche Motivation entfacht wird, wenn man
zusammen an der gleichen Sache arbeitet - das ist für mich DIE
Erkenntnis 2004. Sie führte dazu, daß ich mehr und mehr begann in
meinem eigenen Umfeld zu versuchen, die Dinge zu begreifen und langsam beginne,
sie zu verändern. Denn die Weltpolitik ist zu weit weg... Und ich kann
es jedem nur empfehlen: Geht raus! Suchen wir uns und finden wir uns.
Bündeln wir unsere Ideen und Träume. Motivieren wir uns! Was haben
wir zu verlieren? So jung kommen wir nicht mehr zusammen...
Den
regionalen Währungen
gehört die Zukunft. Sie sind der Schlüssel zu einer fundamentalen
Änderung der Wirtschaftsordnung und damit der Beginn der Änderung der
bestehenden Gesellschaftsordnung, auch wenn das die regierenden Vollidioten
noch nicht begriffen haben. Aber: Wir brauchen euch nicht, ihr Vollidioten! Wir
wissen, was wir wollen und wir werden immer mehr. Und die Veränderungen
auf diesem Planeten beginnen letztlich ganz unten, bei jedem einzelnen. Es wird
die Zeit kommen, wo die Vollidioten ohne ihre Basis dastehen. Und ein
Kartenhaus ohne festes Fundament fällt schnell... 2005 kann
kommen.
2005 kommt, feldpolitik.de geht. Aber alles, was geht, ist die
Chance für einen Neubeginn. Eine Neuorientierung. So wie sich alles
entwickelt, so lange es lebt, so wird es auch Zeit, das hier Begonnene auf eine
neue Stufe zu heben... Schöne Grüße vom
Trickser!
Im Blick zurück entsteh'n die Dinge Im
Blick nach vorn entsteht das Glück In Höchsten Höhen, wo wir
schwindeln in tiefste Tiefen und zurück...
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