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01.2005 von Dipl.-Ing. Paulus Johannes Lehmann, Info von:  PHI
Internationale Wasser-Perspektiven für die Zukunft

Überlegungen, um kostbares Trinkwasser vor vermeidbarer Verschwendung und Verschmutzung zu schützen

von Dipl.-Ing. Paulus Johannes Lehmann,

Phon-Mobil: 0091-989 183 4800

E-mail: p.j.lehmann@gmx.de

Delhi, im Dezember 2004

Vorausbemerkungen: Mit dem Thema >Trocken-Kompost-Toiletten-Bau, um Trinkwasser zu sparen und vor Verschmutzung zu schützen< wurde ich erstmals konfrontiert, als wir im Jahre 1989 für unser >Öko-Modell-Projekt< in Achberg/bei Lindau(Bodensee) eine praktikable Lösung suchten. Unter der Leitung der Dipl.-Bau-Ingenieurin Martha Gumberger errichteten wird ein >Zwei-Kammer-Erdgruben-System< nach koreanisch-vietnamesischem Vorbild, wie sie es als Brunnenbauerin in der Entwicklungshilfe in Afrika kennen und schätzen gelernt hatte. Der Aufwand mit Recycling-Material war relativ gering und Platz hatten wir genügend auf unserem Gelände. Es wurde ca. 30 Meter vom Haus entfernt aufgebaut, was sich bei Regen und winterlicher Kälte als nicht so ganz optimal erwies. (vgl. die Datei „HC statt WC“)

Wir hatten zwar zunächst keinerlei Erfahrungen damit, kamen aber recht gut zurande, bis die Nachbarin – allein durch den Hinweis darauf bei den öffentlich bekannt gemachten >Öko-Hausführungen< Anstoß daran nahm und (obwohl sie niemals die Anlage vor Ort in Augenschein genommen hatte) sämtliche Behörden und auch die Nachbar mobilisierte.

Eine Wasserspültoilette pro Wohnung ist (noch) behördlicher Standard in Deutschland

Da beim zuständigen Bauamt, Gesundheits- und Wasserwirtschaftsamt keinerlei Erfahrungen darüber vorlagen, drohten uns restriktive Auflagen bis hin zum möglichen Verbot des Betriebs, da nach geltendem Baurecht eine Wohnung/Haus in Deutschland nur dann als „bewohnbar“ genehmigt werden kann, wenn „wenigstens eine Wasserspültoilette je Wohneinheit betriebsbereit verfügbar ist“. Wir hatten allerdings vorsorglich eine (vorläufige) WC eingebaut…

Wir traten die Flucht nach vorne an und ließen die ein-jährig gesammelten Fäkalien vom Lehrstuhl für Tierhygiene der Uni Stuttgart auf Bakterien und vom Lehrstuhl für Ökologischen Landbau der Uni Kassel-Witzenhausen auf chemisch-physikalische Bestandteile untersuchen und erhielten beste Wert und jeweils eine amtliche Unbedenklichkeits-Bescheinigung. Daraufhin erteilte uns das Bauamt des Landkreises Ravensburg am …… 19.. eine >Ausnahme-Genehmigung<, die späteren Interessenten als Beispiel für deren Genehmigungsbehörde weiterreichten.

Auf der Suche nach weiteren alternativen Trocken-Kompost-Variationen erwarben und testeten wir nacheinander noch kanadische, schwedische, holländische und deutsche Modelle, die jedoch alle nicht voll befriedigten, so dass wir sie nach einer längeren Probezeit wieder abbauten. Die Ersteren hatten zu enge Abflüsse, so dass diese durch die Sägemehl-/Hobelspäne-Einstreu mehrfach verstopften. Die NL-Variation kostete nicht nur rd. 6000 DM,

sondern war auch zu unhandlich und viel zu groß angelegt, daher kaum betriebskonform zu bewegen. Die schwedische („Clivus Multrum“ nach dem Ing. Lindström in den 30er Jahren

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für felsiges Gelände ohne Erdkontakt entwickelt) bauten wir erst zuletzt auf. Sie kostete im Eigenbau mit Holz nur rund DM 1200; am Markt sonst mittlerweile 12.000 bis 15.000 DM, je

nach Sandwich-Aufbaugröße (vgl. die Datei „Clivus Multrum“-System). Die deutsche einfache „Kübel“-Variation – bei der Urin und Kot zwar getrennt blieben, erwies sich als zu groß und zum Abtransport zu schwer, weshalb sie auch abgegeben wurde. Eines unserer Test-Kriterien bestand darin, dass die Entsorgung der Fäkalien auch von einer schwachen Frau oder einem etwa 12jährigen Kind problemlos und sicher ausgeführt werden kann.

Fünf international verbreitete Trocken-Kompost-Toiletten getestet

Daraufhin entwickelten wir eine handliche sechste >Eimer-in-Eimer (EiEi)<-Variation, bei der zwei gleich große – daher quasi luftdicht abschließend – ineinander gesteckt werden. Der obere Eimer (Auch Recycling-Farbeimer sind geeignet!) ist im Boden gelocht, so dass der Urin in den unteren Eimer ablaufen kann, wo er durch einen geruchsbremsenden Syphon in den örtlichen Kanal abgeführt werden kann. Der Urin wäre zwar ein wertvoller, stickstoffhaltiger Dünger, aber die verlässlich Leerung müsste gewährleistet sein, wenn der Komposthaufen im Garten zu weit abliegt. Dieses Modell wurde patentiert und inzwischen einige Dutzend Mal von einem örtlichen Schreinermeister in Holz gebaut und verkauft.

Dieser >EiEi< - Typ wurde vor allem für Stadtwohnungen ohne nahen Garten entwickelt und kann von einem Laien in ca. 15 Minuten gegen eine bereits vorhandene WC-Schüssel ausgetauscht und bei Auszug genau so rasch wieder zurückgebaut werden. Diese Norm-Eimer von 12 Ltr. Fassungsvermögen nehmen die festen Fäkalien von zwei Personen in etwa 14 Tagen auf und können dann im nahen Garten innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach Temperatur) fertig kompostiert werden (mit Pappe oder Erde jede nachkommende Eimerfüllung zwischenzeitlich abdecken, aus optischen Gründen und wegen der Fliegen!) Oder, sie werden geruchsdicht zu gedeckelt und in der Garage oder im Keller aufeinander gestapelt, bis ein Sammeltransport durchgeführt werden kann.

Wir haben in unserem >Öko-Modellprojekt< in Achberg auch ein wasser-loses Urinal eingebaut, das es inzwischen vor allem in Autobahnraststätten gibt, weil dort ein enormer Wasserverbrauch in den Toilettenanlagen diese Investition allein schon finanziell in wenigen Wochen rentabel werden lässt. Diese Spezial-Urinale (die es leider bisher nur für männliche Benutzer am Markt angeboten werden, obwohl auch wassergespülte „Damen-Urinale“ im Handel erhältlich sind!) haben einen Auffangbehälter aus Kunststoff, der so glatt beschichtet ist, dass jeder Tropfen Urin abperlt und durch den Alkohol-Schwimmer darunter durch- und abfließen kann.

Urin sollte grundsätzlich hell bis farblos sein – es sei denn, dass stark färbende Getränke (wie Rotwein) getrunken oder z. B. Rote Beete gegessen wurden. Nur dann ist gewährleistet dass das leere Trinkwasser möglichst viele Schlacken aus dem Körper ausschwemmen kann. Deshalb ist reines und qualitativ hochwertiges blankes Trinkwasser immer noch das idealste „Lösungsmittel“; alle anderen Getränke rangieren quasi unter „Genussmittel“, die nur noch eine mehr oder weniger eingeschränkte Schlackenfracht aus dem Körper auszuleiten vermögen…

Übrigens, im alten Rom wurden an die Straßen Urin-Sammelbehälter aufgestellt, in welche die Nachttöpfe entleert und von so genannten Kalfaktern allmorgendlich abgeholt wurden. Dieses Geschäft betrieb ein cleverer Privatunternehmer mit kaiserlicher Konzession, der sein sich dadurch anhäufenden Reichtum mit dem Argument „Geld stinkt nicht!“ gerechtfertig haben soll… Dieser gesammelte und nach Stunden nicht mehr sehr angenehm riechende Urin

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wurde ab der Ammoniak-Entwicklung dann zum Wäschewaschen verwendet, was gewiss keine sehr angenehme Verrichtung war, der aber eine hohe Reinigungskraft nachgesagt wurde.

Der Versuch des Verfassers, die damals rund 50 Ökobaumärkte zu einem organisierten, turnusgemäßen Abhol-Service der gefüllten und zugedeckelten >EiEi<-Eimer zu bewegen und gleichzeitig biologische Hobelspäne oder Sägemehl als ideale Zuschlagsstoffe anzuliefern, ist bisher leider nicht gelungen. Einmal, weil die Inhaber selbst keine Komposttoilette benutzten und daher auf Befragen keine authentischen Erklärungen abgeben könnten, zum anderen, weil ihnen eine ausgestellte Komposttoilette angeblich zu viel teueren Ausstellungsplatz belegen würde. Im Grunde liegt es vor allem daran, dass das >Toiletten-Thema< ein sehr stark mit Emotionen belegtes tabuisiertes Kapitel darstellt, über welches die Menge der Menschen noch nie ernsthaft nachgedacht zu haben scheint und allein die rasche Beseitigung der Fäkalien durch „Knöpfchendruck“ – um welchen langfristigen Preis auch immer – (noch) gefragt und gewünscht wird.

Die Wasserspültoilette (WC) wurde vermutlich im 16. Jahrhundert für die Königin Elisabeth I in England erfunden, machte jedoch erst drei Jahrhunderte später Fuorore, nachdem im westlichen Europa allenthalben Wasserleitungen üblich wurden. Bis dahin behalfen sich viele Hausbesitzer durch händisches Wasser nachgießen, nach dem „Geschäft“. Es entstand durch die Vermischungen von Kot/Urin mit zusätzlichem Wasser eine Art Gülle, wie sie die Bauern in deutschen Grünlandgegenden – da Schwemm-Entmistung, statt Festmistherstellung wegen des technisierten und daher leichteren Transports üblich wurde – heute noch ausbringen und die gerade die romantischsten Erholungsgebiete tageweise mit einem bestialischen Gestank einhüllen.

Es ist traurig, dass die Menschheit inzwischen auf den Mond fliegen kann und andere Planeten demnächst „beglücken“ möchte, aber noch immer nicht in der Lage zu sein scheint, die menschlichen Fäkalien – ohne Trinkwasserverschwendung und –verschmutzung - dem biologischen Naturkreislauf wieder problemlos zuzuführen versteht!

Die Trocken-Kompost-Toilette erwies sich als voll hygiensich – die Wasserspül-Toilette dagegen als automatischer Krankheitsvermehrer!

Es gibt, soweit bekannt, auch nur eine exakte Forschungsarbeit darüber, die um 1980 von der Uni in Helsinki/Finnland intern veröffentlicht wurde. Dabei wurde täglich wechselnd von der gleichen Menschengruppe (ohne Rücksicht auf die Ernährungsgewohnheiten,

Medikamenteneinnahme usw.) einmal eine übliche Wasserspültoilette und am nächsten Tag eine Trocken-Komposttoilette benutzt. Beide male wurde alles getrennt gesammelt. Nach einem Jahr wurden in beide Systeme die gleichen Krankheitserreger (heimische und üblicherweise importierte) eingeimpft und beide Behälter plombiert. Nach einem Jahr Verweildauer wurden beide Behälter geöffnet und analysiert. Es zeigte sich, dass in der Trocken-Kompost-Toilette keinerlei Krankheitserreger mehr feststellbar waren. Das erklärte sich aus der Erfahrung mit Biokompost-Tests, dass sich bei ungestörten Kompostabläufen einerseits automatisch biologische Antibiotika-Bakterien einstellen und massiv vermehren und die Krankheitskeime auffressen und zusätzlich die in einer Erdgrube (ohne Wasserzugabe!) bei sommerlichen Temperaturen erreichbaren mehr als + 41 Grad Celsius solche Eiweißkörper ohnehin abtöten. Die Trocken-Kompost-Toilette erwies sich also als letztlich absolut hygienisch, was allgemein wohl nicht erwartet wird.

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Im Gegensatz dazu zeigte sich bei der Untersuchung des Inhalts der Wasserspültoiletten-Sammlung, dass sich die eingeimpften Krankheitserreger um das dreifache vermehrt hatten, also eine absolut unhygienische Situation. Sinngemäß gelten diese Fakten auch für stehendes Gewässer, das in der Nähe von massiven Menschenansammlungen (z. B. in Slums) dringend zu vermeiden ist!

Rund 5.000 Jahre menschliche Fäkalienentsorgung zeigt vielerlei Bemühungen um technische originelle und handhabbare, aber wenig zukunftsträchtige Lösungen für die Menschenmassen

Am 15.12. besuchte ich das wohl weltweit größte >Toiletten-Museum< der >Sulabh International Social Service Organisation< im Süden Delhi´s in dem die Kulturgeschichte der Menschheit in der letzten rund 5.000 Jahren an der „Toilettenentwicklung“ ablesbar wird.

Diese vor rund 20 Jahren von Dr. Bineswhar Pathak gegründete und sich selbstfinanzierende Organisation verfügt über einen sehr hohem Wissensstand, was die technischen Möglichkeiten in diesem Bereich betrifft und bietet der Öffentlichkeit dort eine kostenlos zugängliche Dauerausstellung, die vom primitivsten „Plumpsklo“ bis zum geschlossenen Recyclingkreislauf und letztendlich bis zur konsequenten Biogasverwertung reicht. Mit diesem Biogas (das sich nicht lange lagern und auch nicht ohne weiteres verdichten lässt), können die Menschen in den umliegenden Häusern ihr nächstes warmes Essen zubereiten. Die Sulabh-Organisation leistet systematische Forschungsarbeit. Es ist auch eine umfangreiche Bibliothek vorhanden, die in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit leider nicht näher studiert werden konnte.

Der Museumsdirektor Bageshwar Jha ist als Kurator generell an Informationen aus Europa sehr interessiert und sagte mir Dateien zu, in denen die typischen Exponate des Museums digitalisiert zu sehen sind. Ich war allerdings enttäuscht, dass ich unter den dutzenden von ideenreichen Toiletten-Modellen auch nicht ein einziges Trocken-Kompostklo fand, das völlig ohne Wasser betrieben werden kann.

Wasser unser kostbarstes Gut und Lebenselixier!

Wasser wird einmal teuerer werden, als Öl, weil es unverzichtbar ist. Deshalb kaufen seit einigen Jahren clevere US-Konzerne die Wasserrechte von finanzschwachen Kommunen

systematisch auf und diese werden irgendwann der durstigen Verbrauchern die „Wasserpreise“ rigoros diktieren…

Von daher erscheint das längerfristig von weiterdenkenden Kennern sich noch artikulierende Bedürfnis nach konsequenten Wassersparsystemen – die zugleich jegliche Verschmutzung des kostbaren Trinkwassers vermeiden helfen! – zwangsläufig zur Trocken-Toilette zu führen…

Die in südlichen, vor allem in asiatischen Ländern übliche Gewohnheit, nach dem „Geschäft“ den Analbereich mit Wasser zu reinigen (der Experte des indischen Toiletten-Museums schätzt dass dafür allein (ohne Klospülung)weiterhin noch etwa 1 ½ bis 2 l erforderlich bleiben. (Die modernsten Klo-Spülungsanlagen kommen inzwischen mit nur noch drei Liter aus). Klopapier – die europäische Alternative – ist dort meist nur für Europäer verfügbar und es bleibt die Frage, ob es wesentlich besser ist, Wälder dafür abzuholzen, die es in den heißen Ländern ohnehin nicht mehr gibt bzw. Klopapier als Importartikel vorzuschlagen – ganz abgesehen davon, dass sich hier nicht zu unterschätzende psychologische Sperren auftun würden, denn nichts ist beharrlicher und schwerer veränderbar, als die Gewohnheiten der Menschen…

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Kostbares Trinkwasser nicht nur zum Schmutztransportmittel degradieren!

Die Atemluft und das Trinkwasser sind unersetzliche Medien, welche mittlerweile in ihrer feinstofflichen Qualität von sensiblen Menschen als solche erkannt und hoch geachtet werden, während die Masse der (nur) technisch Interessierten das kostbare Trinkwasser meist nur als Schmutztransportmittel sehen und auch so misshandeln.

Der japanische Wasserforscher Prof. Dr. Emoto hat bereits vor rund zehn Jahren die hohe Sensibilität und das feinstoffliche „Merkvermögen“ von jeglichem Wasser wissenschaftlich erforscht und aufwändig über Gefrier-Testverfahren sogar sichtbar gemacht. Anhand von Kristallbildern und deren - bei der Einwirkung von positiven Informationen - harmonische Erscheinungsbildern konnte er den direkten Einfluss optisch klar unterscheidbar machen. Bei negativen Informationseinwirkungen zeigte sich das Gegenteil, nämlich disharmonische Chaos-Bilder. Dabei genügte es schon eine Flasche oder ein Glas mit der handschriftlichen Aufschrift wie z. B. „Gott“, „Friede“ und „Freude“ zu versehen und die direkt danach entnommenen Wasserproben zeigten wunderbare, harmonische Kristallbilder. Bei Beschriftungen wie „Hölle“ oder „Teufel“ usw. zeigten die Kristallbilder das krasse Gegenteil.

Mit dieser Methode (es gibt inzwischen Literatur darüber) konnte beispielsweise reines, frisches Quellwasser durch die Kristallbild-Analyse eindeutig in seiner hervorragenden Qualität sichtbar gemacht werden. Das Gegenteil zeigte sich logischerweise ebenso eindeutig bei Industrieabwässern.

Im Umkehrschluss werden durch diese wertvollen Forschungsarbeiten auch andere Fakten im menschlichen Umgang erklärlich. Da der Mensch weit überwiegend aus Wasser besteht (das Baby noch mit um die 90%, der Erwachsene oder zunehmend verschlackte Greis nur noch mit durchschnittlich 60 bis 70 %), wird einleuchtend klar, wie sehr schon unsere Gedanken, die wir senden und die auf das Gegenüber als Sendung einwirken, dort das Körperwasser beeinflussen, ja direkt mehr oder weniger positiv aufbauen oder aber mehr oder weniger negativ belasten können.

Das sind Qualitätskriterien, die wir gerade erst in den Anfängen zu erkennen vermögen und die dem nur technisch-rationell denkenden und an grobstofflichen Messwerten orientierten so genannten Zivilisationsmenschen zunächst nur schwerlich einleuchten werden. Sie sind aber deshalb nicht weniger relevant und bei vielen Naturvölkern und vor allem von deren Heilern schon seit Jahrhunderten erkannt und in (uns zunächst eher unverständlich erscheinenden) Riten vermutlich eher unbewusst, aber eben doch nachhaltig wirksam längst angewendet werden. Prof. Emoto und sein unabhängiger Forschungsstab kann für viele uns bisher nicht nachvollziehbaren Erscheinungen und Fakten, nun die ersten wissenschaftlichen Beweis liefern, die inzwischen auch von den krassesten, nur grobstofflich orientierten Materialisten nach und nach anerkennt werden, weil sie nicht mehr leugenbar sind!

Wir müssen dem kommenden feinstofflich orientierten Zeitalter gerecht werden!

Im Grunde ist es höchste Zeit, dem unersetzlichen, wertvollen Trinkwasser erheblich größere und eine differenziertere Aufmerksamkeit zu widmen, die seiner Bedeutung zumindest annährend gerecht wird.

Die mittlerweile in der westlichen Welt erkennbar zunehmende Absicht, das Trinkwasser zu sparen, wo immer es (ohne Komfortverlust?!) zu sparen, ist einerseits löblich und sollte als ein erster Schritt auch anerkannt werden. Dabei allerdings stehen zu bleiben, wäre

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verantwortungslos, angesichts der Tatsache, dass täglich Hunderttausende infolge fehlendem oder unsauberem Trinkwasser verdursten…

Es ist aber keineswegs nur die Trinkwasser-Menge, welche zur Diskussion steht. Selbst das recycelte so genannte Grauwasser ist keineswegs eine Ideallösung. Durch die westlichen Wasser-Kanal-Systeme wird bei der WC-Spülung auch eine unerkannte Giftfracht transportiert, denn Medikamente und die Antibaby-Pillen-Hormone können nach Expertenaussagen bislang durch kein Klärsystem sicher und vollständig entfernt werden. Das heißt in der Endkonsequenz, dass sie Giftfracht – „Gift“ deshalb, weil das in der Natur nicht vorkommt und durch die natürlichen Bio-Regulationssysteme folglich auch nicht abgebaut und unschädlich gemacht werden kann! – über die Bäche und Flüsse ungehindert in die Ozeane gelang, von dort über den aufsteigenden Wasserdampf wieder aufsteigt und irgendwo als Regen wieder herunter kommt, auf die verantwortungsbewusst Wasser sparenden, wie auch auf die Gleichgültigen. Kurzum, es gibt offensichtlich kein nicht befrachtetes Regenwasser mehr auf dieser Erde (von dem Tiefstollenwasser in einigen wenigen Regionen einmal abgesehen und dort wo es das (noch) gibt, wird es fahrlässigerweise beispielsweise zur Bewässerung von Bananenplantagen verschwendet, wobei rd. 1000 l kostbarstes Trinkwasser letztlich günstigen Falls gerade mal ein Kilogramm ernte reife Bananen ergibt, von denen nahezu die Hälfte wiederum Abfall ist…

Dabei sind es – nach Emoto – (von der Homöopathie her bereits seit zweihundert Jahren ebenfalls bekannt) keineswegs die messbaren Substanzen selbst, die bei Wasserdampf und Regen hinsichtlich der Medizin- und Hormonfracht in der Regel grobstofflich nicht mehr sein dürften, aber eben feinstofflich, genauer gesagt „informell“ – wie bei homöopathischen „Hochpotenzen“ – nach bisher verbreiteter Messtechnik nicht mehr „messbar“ sind, aber deshalb genau so wirken bzw. potenziert eben noch um ein Vielfaches stärker, als die ursprüngliche Grobsubstanz!

Das erklärt auch die Tatsache, dass es Tiefseefischarten gibt, welche sich durch die nachhaltigen (!) Einwirkungen der weiblichen östrogenen Hormonwirkungen inzwischen

nach Expertenaussagen schon nicht mehr vermehren können. Allarmierend sollte auch die Tatsache sein, dass vor zwanzig Jahren, statistisch festgestellt, nur acht Prozent der deutschen

Männer unfruchtbar waren, während es inzwischen (Statistisches Bundesamt 1998) rund 20 % sein sollen…

Seit Jahren sind im deutschsprachigen Raum sogen. „Wasserbelebungs- bzw. Vitalisierungs-Systeme“ am Markt (vgl. Datei-Anlage „Trinkwasser-Info“), wobei mit Verwirblung (nach Viktor Schauberger), mit Magnetisierung (nach Johann Grander), mit Orgon-Bestrahlung (nach Roland Plocher), mit Levitation (nach Dr. Hacheney, dabei wird das Schauberger-Prinzip mit Sog und elektrischem Strom – was sehr problematisch ist! – auf eine höhere Schwingung gebracht) gearbeitet wird. Das mir bekannte wohl derzeit höchst entwickelte Prinzip des Physikers Peter Gross (Aqua Ligro) vereint nach Herstellerangabe inzwischen zwölf Wirkprinzipien d. h. es schießt die vorgenannten offenbar mit ein und kann – nach neutralen Test selbst die feinstofflichen Verunreinigungen des Regen- bzw. Trinkwassers anullieren bzw. in positive umwandeln. Wir haben dieses System seit rund fünf Jahren in Gebrauch und sind davon überzeugt, weil unser sehr kalkhaltiges Wasser eine andere, nicht mehr an Töpfen (und vermutlich auch in den Warmwasserleitungen und schließlich auch beim Menschen) anbäckt, sondern in neuer kugelförmiger Struktur als Bodensatz abgegossen werden kann. Da diese „intelligente“ Wasseraufbereitungsanlage jedoch ihren Preis hat,

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dürfte sie absehbar kaum auf breiter Front weltweit und in den ärmeren Regionen zu verbreiten sein.

Welche Alternativen sind absehbar zu realisieren?

Ich gehe davon aus, dass für jeden einsichtigen, verantwortungsbewusst und voraus denkenden Menschen das Thema des Wassersparens und der vermeidbaren Wasserverunreinigung eine Herzensangelegenheit sein sollte und werden müsste. Hier gibt es gewiss noch viel systematische Aufklärungs- und vorbildliche Beispielsarbeit zu leisten!

Klar dürfte durch diese Darlegungen wohl auch geworden sein, dass der Trocken-Kompost-Toilette die Zukunft gehören sollte, ja muß! Die Frage ist für mich nur noch, welche allgemeingültige, einleuchtende und praktikable Lösungen können wir entwickeln, anbieten und populär machen?!

Am einfachsten scheint es zunächst auf dem flachen Lande möglich und machbar. Hier kommen mir die Slums mit den Massenansiedlungen von Menschen, die an sich schon eine erhöhte Krankheitsverbreitungsgefahr darstellen. Dort müssten – vor allem in den Neubesiedlungsgebieten! – dringend alle stehenden Gewässer saniert und vermieden werden.

Sie könnten beispielsweise vom bislang stehenden Gewässer mit mehr Gefälle zum fließen gebracht und in relativ kurzen Abständen abseits in Pflanzenklär- bzw. Wurzelraumentsorgungs-Anlagen bzw. aufbereitet werden.

Eine Alternative auf dem Lande: Die mobile Komposttoilette

In Deutschland sind bewegliche (Mobile) Gebäude – wie Camping- bzw. Wohnwagen, Bauwagen u. a. m. – nicht genehmigungspflichtig. Auf die Anfrage der Organisatoren eines geplanten >Frauen-Sommer-Camps< mit etwa 80 Frauen während der Sommerferienzeit in der Lüneburger Heide, die bewusst keine Chemie-Toiletten benutzen wollten, überlegte ich folgende Lösung: Statt der stationären zwei-kammrigen (als Datei anhängenden) HC-

Trocken-Kompostanlage, empfahl ich ein Toiletten-Häuschen zu bauen, das auf Kufen steht und leicht von zwei Frauen bewegt werden kann. Am ersten Standort wird eine Grube von etwa 80 x 80 cm im Quadrat und 80 bis 120 Meter Tief ausgehoben (vorausgesetzt der Boden ist so formstabil, dass das Erdreich stehen bleibt und nicht in die Grube rutscht!).

Darüber wird das mobile Häuschen gestellt und für die gesamte Fäkalienentsorgung laufend benutzt und zwar ohne Chemie und auch ohne Kalkzusatz, weil damit die mit dem Kot bereits natürlicherweise „mitgelieferten“ guten Darm- bzw. Umsetzungsbakterien schwer geschädigt würden und ein wirklich biologischer Kreislauf nicht mehr möglich wäre. Als kohlenstoffhaltige Zuschlagstoffe zum eiweiß- bzw. stickstoffüberschüssigen Kot können biologische Hobelspäne bzw. Sägemehl zugefügt werden. Falls nicht beschaffbar, reicht auch Erde- oder Sandeinstreu – soviel, dass der Kot bedeckt ist – völlig aus. Dafür ist ein damit gefüllter Eimer und ein Schäufelchen erforderlich.

Wenn diese Fäkaliengrube bis etwa 10 cm zum oberen Rand gefüllt ist, wird sie mit etwa 30 cm der Aushuberde hügelig aufgefüllt, da sie im Verlaufe eines Jahres durch die verdunstende Feuchtigkeit deutlich absacken wird. Sie bleibt wenigstens ein Jahr unberührt. Bis dahin werden die Fäkalien nach unseren Erfahrungen – zumindest während der sommerlichen Temperaturen in Mitteleuropa – soweit umgesetzt, dass ihre Ursprungsform nicht mehr erkennbar ist. In heißeren Gebieten geht die Umsetzung doppelt bis dreimal so rasch!

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Nach etwa einem Jahr Verweildauer können in die bislang ruhende alte Fäkaliengrube dann stark zehrende Pflanzen wie Tomaten, Kürbis, Gurken usw. eingepflanzt werden, wobei darauf zu achten ist, dass unmittelbar um die Wurzelballen der noch jungen Pflanzen etwa 10 bis 15 cm Erde kommt und die noch zarten Pflanzen erst nach einigen Tagen/Wochen an den massiv nährstoffreichen umgesetzten Fäkalien-Kompost gelangen können. Selbstverständlich müssen diese Pflanzen reichlich gewässert werden. Dafür ist das vom waschen und reinigen anfallende Abfallwasser genau richtig und es ist wesentlich hygienischer, es bei den Pflanzen versickern zu lassen, als in offen Pfützen im Umfeld der Slums-Bewohner vor sich hin stinken zu lassen und der Krankheitsverbreitung Vorschub zu leisten!

Bepflanzbare Grünstreifen für eine in gesunde Lebensmittelerzeugung wären für Slums-Neubausiedlungen eine sinnvolle Bereicherung

Das für die Anal-Reinigung derzeit ggf. noch benötigte Wasser kann problemlos in die Erdgrube laufen, wo es versickert bzw. den in heißen Zonen zu erwartenden Austrocknung der Fäkalien (was gleichbedeutend mit einer Verzögerung des biologischen Kompostierungsprozesses ist) sinnvoll entgegenwirken kann.

Inzwischen wurde – mit einem Abstand von wenigstens 50 cm, damit die Erdwände nicht in die neue Grube fallen – eine neue Grube ausgehoben und das mobile Toilettenhäuschen dorthin gezogen d. h. darüber positioniert. Der ganze Vorgang lässt sich ganz nach Befüllungsgeschwindigkeit beliebig rasch wiederholen und ausdehnen.

Übrigens, die einfachen Hütten aus gespaltenem Bambus im Slums-Neusiedlungsgebiet der >Prayas<-Organisation (was so viel wie „Neue Hoffnung“ – für die Slums-Bewohner bedeutet) eignen sich vom Material her auch sehr gut für diese mobilen Toilettenhäuschen. Sie sind auch im Toiletten-Museum als preiswerteste Version – allerdings stationär – zu finden.

Ob und wie weit in dem bereits mitten im Aufbau befindlichen Slums-Neusiedlungsgebiet jetzt noch nachträglich oder zumindest im geplanten Siedlungsareal diese Version noch

Platz mäßig unterzubringen wäre, sollte vorurteilsfrei geprüft werden. Was zunächst als „zusätzlichen“ Landverbrauch angesehen werden könnte, dürfte sich letztlich als zusätzlichen Vorteil für die Bewohner herausstellen, wenn auf den bepflanzten Alt-Toiletten-Kompostgruben gesunde und prächtige Lebensmittel wachsen, die quasi kostenlos vitaminreiche Früchte hervorbringen. Außerdem würde die für Besucher bedrückende Enge der Slums durch fruchtbare grüne Klein-Oasen aufgelockert und den dicht an dicht hausenden Bewohnern das Gefühl einer gewissen Selbstversorgung vermittelt.

Da diese mobilen Toilettenhäuschen einen absoluten Sichtschutz bieten und eine unangenehme Beruchsbelästigung – insbesondere bei den vermutlich doch weit überwiegend sich vegetarisch ernährenden ärmeren Bevölkerungsschichten – durch etwas Eintreu vorgebeugt werden kann und muss (!) dürfte ihre Aufstellung unweit der Behausungen kaum ernsthafte Probleme bereiten. Es ist jedoch sinnvoll, bei einer solchen Anlage einen längeren Gruben-Umsetzungs-Erdstreifen von wenigstens 100 cm Breite einzuplanen, damit die Fortführung von vornherein gewährleistet ist und eine Art „Grün-Anbau-Streifen“ entstehen kann, der das vor herschente eher düstere Bild der Massenbehausungen auch psychologisch nicht nur auflockert, sondern zugleich zu einer neuen Lebensqualität und einem Selbstversorger-Bewußtsein beitragen kann, das bisher so nicht erkennbar ist.

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Die hygienische Benutzung dieser Trocken-Kompost-Toiletten sollten mit den Schülern bereits systematisch eingeübt werden!

Alle Änderungen der Lebensweisen, gerade bei so einfach lebenden Menschen, bedarf der Einübung, damit die eingefahrenen Gewohnheiten nach und nach durch gute und nachahmenswerte Beispiele nachvollzogen werden können. Es ist ratsam damit in den Schulen und mit den Kindern zu beginnen, zumal die Lehrerinnen ein sichtbar hohes Ansehen bei ihren Zöglingen, wie bei den Eltern genießen. Es wäre sogar ein gewisser Wettbewerb dann möglich, wenn im zweiten Jahr die ersten Früchte reifen und diejenigen ausgezeichnet werden, die ihr Minibett (eine Kompostgrube jeweils) so gut gepflegt und bewässert haben, dass besonders schöne und große Früchte darauf gewachsen sind.

Es gibt gewiss noch viele grundlegende Fragen und Überlegungen, bis weltweit befriedigendere Lösungen verbreitet werden können, welche die künftig auf uns zukommenden Wasserprobleme in etwa stufenweise verbessern werden. Jedoch was jetzt schon getan werden kann, sollte beherzt angegangen werden, damit gute Beispielslösungen angeboten und sich systematisch ausbreiten werden.

Anlagen bzw. auf Anforderung:

Word-Dateien des Vereins für Gesundheitskultur (VGK) e. V. bzw. des Öko-Modellprojekts Achberg/bei Lindau (Bodensee): >Trinkwasser-Info<; >HC statt WC<; >Clivus Multrum<;

Literatur:

>Gesundheit durch Entschlackung< - das Grundlagenwerk, das die schwerwiegenden Folgen der schleichenden Verschlackung, vor allem der älteren Menschen, infolge steigender Übersäuerung deutlich werden lässt und warum etwa 70% aller Zivilisationskrankheiten auf permanente Übersäuerung zurück zu führen sind – die Schulmedizin dieses Phänomen aber nicht beachtet bzw. ignoriert; von Peter Jentschura/Josef Lohkämper, ISBN 3-933874-33-5, Jentschura-Verlag, Münster/Westfalen;

>Wasser, die gesunde Lösung<- In vielen Beispielen belegte der Verfasser – ein persischer Arzt – dort, wo im Gefangenenlager keine Medikamente verfügbar waren, allein durch ausreichendes Wassertrinken, Heilungen möglich und Schlimmeres verhütet werden konnte. Gleichzeitig wird einleuchtend erklärt, warm viele ältere (und verschlackte) Menschen oft „so wenig ISBN 3-924077-83-5, VAK-Verlag, Kirchzarten

>Zivilsatoselos – wir befreien uns von dem Irrgarten der Zivilisationskankheiten< - Das detaillierte Nachschlagewerk der beiden Erfolgsautoren Jentschura/Lohkämper, das eine wertvolle Orientierungs- und Anleitungshilfe für grundsätzlich Gesundung darstellt und in keiner Hausapotheke fehlen sollte! ISBN 3- 933874-30-0; Jentschura-Verlag, Münster/Westf., 10/2004


Den kompletten Bericht im Format docfinden Sie hier


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