Geheimnisse des Gedankenwanderers
Stets bemüht,
Sein ziel zu erreichen Bevor düstre wolken die distanz ihm begleichen
Zieht der gedankenwanderer über die Lande Aufzuhalten, vermag
ihn keine Bande
Immer und immer, gegen den Wind Was glaubst du,
wann er sein Ziel wohl find?
Vorran, Vorran, was treibt ihn bloß
an? Freie Falken begleiten ihn, dann und wann
Neblige Schluchten,
nicht unüberwindbar? Sein Herz, wo, ists unauffindbar?
Sie
reden ja viel, die, dies nicht wissen Doch ich geh vorran, mit gutem
gewissen
hab das glänzen in den augen nie verlorn, das
war mein schutz, hab nie gefrorn,
nichts und niemand bringt ihn
ins wanken, baut sich sein weg aus liebenden gedanken
bergauf,
bergab, durch Morast und Geäst erschafft sich die wege, sein schritt,
immer fest
vom innersten seiner gefühle geführt, die
Landschaft er selbst vor sich hin projeziert
er rastet, und redet nur
mit den Kindern, alles andere, würd ihn am Wege behindern
erkennt in allem, einen aspekt seiner selbst könnte dich
warnen, bevor du vergelbst
Jahre hindurch die Natur studiert Ihn
davor bewahrt, das er den Mut verliert
Gelernt mit den wesen und
gestalten zu sprechen Versprechen gegeben, geschworn niemals zu brechen
Die Gesetze nun klar, er hat sie erkannt Unfreiheit und Lügen,
dadurch verbannt
Die Seelen seine Familie, der Planet sein Haus Die
Gedanken sind frei, breiten ihre Flügel aus
die meisten, ihn
meiden, als wär er verrückt doch die meister die wissen, die sind
entzückt
ein kleines Mädchen, es einfach gewagt, geht
bewusst auf ihn zu, voll freude ihn fragt
Was ist er, dein liebster
Wunsch, Gedankenwanderer? Er antwortet leise: Der Sonnenaufgang, immerdar!
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