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  von Sylvia Lavi Info von:  fam-lavy@zahav.net.il
DER GRUNDSTEIN DER WELT

Schöpfung kann nur entstehen wenn Gott sagt – ich steige hinab ins Alleräußerste, ins Allerentfernteste – hinab in die Leere. Und so stiegen die Elohim, die reinen Gottessöhne hinab um sich selbst zu geben und ihr SEIN überall gegenwärtig zu machen.

Der erste Punkt von dem die Kristallisation der Welt ihren Ausgang nahm ist der „Reschith“, das erste Wort der Schöpfung „Be-Reschith“ (übersetzt mit - Am Anfang, aber auch Wurzel des Wortes – Reschet – Gitter). Ein Gitternetz bestehend aus 12-eckigen Kristallen, die sich zu EINEM verbinden – dem Baustein der Welt aus dem alles übrige erschaffen wurde. DORT ist dieser Punkt „Reschith (Gitterwerk)“ und HIER beginnt mit ihm die irdische Realität als „Ewen Schetijah“. Der Mensch der von diesem Punkt ausgeht oder zu ihm zurückkehrt erfüllt das gesamte Weltall – die gesamte Schöpfung. An diesem Punkt windet sich die Himmelsleiter empor auf der die Erzengel auf und niedersteigen, alles übrige ist durch Bewußtsein und Gedankenkraft ausgefüllte Leere.

 

Ewen Schetijah – Ewen (heb. Stein) beinhaltet die beiden hebräischen Wörter für Vater und Sohn – Aw-ben (אבן = אב- בן) und kennzeichnet die spirituelle Verbindung der göttlichen Vaterenergie von Zuhause (Einheit) und der göttlichen Sohnenergie (Mensch) der sich auf die Reise begab um Welten zu erschaffen und der unendlichen Vielheit Ausdruck zu verleihen – mit dem Ewen Schetijah (heb. SCH-T-JAH, Schweigen Gottes) als Ursprung und als Ziel, denn wer beginnt das Schweigen Gottes zu hören erkennt was auf Erden verborgen ist – die göttliche Stimme die als ICH BIN das NICHTS erfüllt.

 

Um dem Menschen Spielraum im Lebenstempel zu geben und ihm seinen Weg des Lernens, Denken und Fühlens zu ermöglichen hat sich das Göttliche im Innen und Außen völlig zurückgezogen. Aber tief verborgen in der Mitten allen Seins, im Heiligsten des Heiligen, da wartet Gott auf den Menschen bis er freiwillig – aus Liebe und Sehnsucht zu ihm kommt.

 

Das erste Gebiet rund um den Baustein der Welt wird Moria genannt und über den kristallene Stein der Schöpfung wurde ein Tempel errichtet um ihn zu schützen. In den Tagen der Alten als das Gebiet noch Le-MORIA (nach Moria) genannt wurde, später als die Menschen begannen die Schöpferkraft des Kristalls zu gebrauchen und zu mißbrauchen wurde die Stadt um diesen Stein SCHALEM genannt (die vollkommene Stadt, noch ganz und einheitlich). Statthalter Melchizedek übergab in den letzten Tagen des Lichts den Schlüssel dieser Stadt an Menschenkönige und somit der Dualität – von nun an hieß sie JERUSCHALAJIM (heb. Endung aijim deutet aus Doppelheit und Teilung hin). Der vollkommene König und aufgestiegene Meister Salomon (heb. Schlomo – der Vollkommene – Wurzel SCH-L-M in allen Worten) errichtete den 1. großen Tempel über dem Ewen Schetijah und brachte die neue Energie Gottes ins Heiligtum im Herzen des Tempels. Aber Jerusalem war nicht mehr vollkommen und ganz und die Kräfte der Dualität begannen sich zu weiter zu entwickeln bis die Menschheit nicht mehr in der Lage war diese Energien zu halten und die Zerstörung des Tempels und somit der Auszug auf eine tiefere Ebene des Bewußtseins nicht mehr aufzuhalten war. Am 9. Tage des Monats Aw (Vater) kam die reinigenden Kräfte des Feuers über die Stadt.

 

Der Zweite Tempel war eine Art Schattentempel obwohl er größer, schöner und prachtvoller gebaut war, aber die Bundeslade und die Einigkeit der Stämme war nicht mehr da, beziehungsweise hatte die Menschheit die innerste Verbindung zu ihrer Göttlichkeit verloren und somit wurde die Energie der Dualität und Spaltung immer stärker in der Heiligen Stadt, bis hin zum Tage der Vernichtung der wiederum am 9. Tag des Monats Aw stattfand.

 

Die in der physischen Welt symbolisch errichteten Bauwerke wurden vernichtet als das Bewußtsein der Menschheit nicht mehr ausreichte diese hohen Energien zu halten und das Israel (heb. direkt bei Gott) im Menschen (Seele) ging ins Exil.

 

Am Anfang begann die Reise im Westen wo der Ewen Schetijah liegt (Westmauer des Tempels) und am Ende der Welt kehren wir zu ihm zurück, dorthin wo die Zukunft aufhört Zukunft zu sein, denn an der westlichen Mauer geht es nicht mehr weiter, denn hier ist man im SEIN selbst – im JETZT – der Westen erkennt dies zuerst. Es gibt keine Möglichkeit mehr weiterzugehen, nur die Möglichkeit sich umzudrehen und zurückzuschauen um den ganzen Weg den man gegangen ist zu überblicken und da merkt man, daß Ursprung und Ziel EINS sind – ein und derselbe Punkt – der Ewen Schetijah. Hier beginnt das ICH BIN (heb. ANI) wieder zum NICHTS zu zerfliessen bzw. zum ALLES zurückzukehren (heb. AIN) – im Ani und Ain erkennt man die gemeinsame Wurzel allen Ursprungs – GOTT in sich selbst.

 

In Zeiten des wachsenden Bewußtseins für die Realität der „Welt des Tuns“ in der Zeit der Neuen Energie brauchen wir keine irdschen Symbole für göttliche Wahrheiten und keine irdischen Tempel mehr errichten, denn der vollbewußte Mensch erkennt seinen Körper als heiligen Tempel und sein Herz als Heiligstes im Heiligen. Jersalem wird wieder zur Vollkommenen Heiligen Stadt, weltumspannend in vollkommenem Frieden auf Erden und der Hebräer (heb. Iwri – Jenseitiger) erwacht in jedem Menschen und so finden sich die 10 verlorenen Stämme wieder sich wieder um sich für immer zu vereinigen zu EINEM göttlichen Volk - EINER göttlichen Familie – EINER Erde.

 

Den neuen 3. Tempel errichtet die Menschenfamilie aus der Schöpferkraft des Ewen Schetijah im tiefsten Innersten ihrer Herzen und aus dem Heiligsten im Heiligen heraus strahlt die Göttlichkeit wieder in Form eines 12-facettierten reiner Kristalls und bildet den Grundstein für eine NEUE ERDE als Zentrum ein NEUES JERUSALEM, als vollkommene Stadt göttlichen Friedens.



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