| Diesen ausführlichen Gast-Kommentar
möchte Ihnen/Euch
ARGUS nicht vorenthalten, auch wenn es viel Stärke
erfordert,
den Tatsachen in die Augen zu schauen...
Dazu Bemerkungen von Thyl Steinemann (Heptagon-Forum.de):
Schon Steward Swerdlow hat uns in
seinen Vorträgen in der Schweiz,
in Deutschland und Norwegen noch vor dem Kosovo-Krieg auf
die laufende Erstellung von amerikanischen KZs aufmerksam gemacht, und zwar in
nördlichen, unbevölkerten, abgelegenen Gebieten.
Es seien auch Tausende von Lastwagen im Bau, in denen je 100
Gefangene (Unbequeme, die nicht mit der Regierung kooperieren) eingepfercht und
dort hin abtransportiert werden können.
In den USA gelte unter der (bisherigen) Regierung das
Prinzip:
cooperate liberate - eliminate
Wer nicht kooperiert, wird von allem befreit
(Freiheit, Geld, Angehörige, Besitz). Nach minimal 2jähriger Haft
wird ihm nochmals die Gelegenheit gegeben zu kooperieren. Wenn er (trotz Folter
usw.) nicht will, wird er eliminiert.
Näheres Angaben unter:
www.heptagon-forum.org/u-s-a.htm
nachfolgend ein Auszug:
Publiziert am 28. Juli 2003
Rekordzahl von über 2,1 Millionen Gefangenen in den
USA
WASHINGTON - Die Zahl der Gefangenen in den USA ist im
vergangenen Jahr 2002 auf die Rekordmarke von mehr als 2,1 Millionen gestiegen.
Jede Woche kamen rund 700 Verurteilte neu hinter Gitter.
Im Vergleich zu 2001 wuchs die Häftlingszahl mit 2,6
Prozent um mehr als das Doppelte, wie aus einem am Sonntag (Ortszeit)
veröffentlichten Bericht der US-Regierung hervorgeht. In
Staatsgefängnissen sassen demnach im Jahr 2002 mehr als 1,2 Millionen
verurteilte Krimi-nelle ein.
Rund 150000 waren in Bundes- und mehr als 650000
weitere in kommunalen Anstalten inhaf-tiert. Zudem waren mehr als 110000
jugendliche Straftäter im Gefängnis.
Damit bleiben die Vereinigten Staaten weltweit der
unangefochtene Spitzenreiter bei der Zahl der Inhaftierten. In China, mit 1,3
Milliarden Bewohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt, sitzen nach
britischen Regierungsangaben rund 1,4 Millionen Menschen im Gefängnis. In
Russland sind es nach derselben Quelle 920000.
Für den deutlichen Anstieg der Gefangenenzahl gab das
US-Justizministerium keine Erklärung. Eine liberale Denkfabrik, das
Justice Policy Institute, warf der Regierung dagegen vor, immer weniger Geld
für Präventionsprogramme bereitzustellen.
In den USA gibt es mehr Gefangene als in jedem anderen Land
der Welt, China einbegriffen. (© PHI 23 1.2004)
Wenn von der US-amerikanischen Justiz die Rede ist, kommt
man hierzulande schnell auf die Todesstrafe zu sprechen. Weniger bekannt ist
die enorme Grösse des amerikanischen Gefängnissystems, die manche
schon von einem Staat im Staate sprechen lässt. Die Zahlen sind
bestürzend. Jeder 20. US-Amerikaner hat bereits einmal im Gefängnis
gesessen. Von den schwarzen US-Amerikanern hat bereits jeder 6. im
Gefängnis gesessen. Um auf dasselbe Verhältnis von Strafgefangenen
zur Gesamtbevölkerung zu kommen, müssten in Deutschland 570000
Menschen einsitzen, tatsächlich sind es nur etwa ein Achtel (71'765).
Zudem weisen in den USA die Trends deutlich nach oben. Zwischen 1995 und 2002
betrug die jährliche Steigerungsrate durchschnittlich 3,8 Prozent,
verglichen mit 1990 gab es im Verhältnis der Gefangenen- zur
Gesamtpopulation einen Anstieg um 40 % (!).
Warum aber gibt es in den USA mehr Gefangene als in jedem
anderen Land der Welt?
Warum, wenn dort die Anzahl gewalttätiger Verbrechen
seit 1991 um 20% gefallen ist?
Resozialisierung erfolgt in den US-Gefängnissen nicht
und 2 von 3 Gefangenen sitzen bereits 3 Monate nach ihrer Entlassung wieder in
einem Gefängnis.
Eine Ursache liegt vermutlich in der Tatsache, dass mit und
in Gefängnissen viel Geld zu verdienen ist. Nicht nur stellen Gefangene in
Gefängnissen zu Minimallöhnen und bei oft miserablen
Arbeitsbedingungen Waren für fast alle Sektoren der Wirtschaft her; auch
privatwirtschaftlich betriebene Gefängnisse, die per se Profit
erwirtschaften müssen, also abhängig davon sind, wie viele Menschen
sie wie lange gefangen halten, sind schon länger in den USA gut im
Geschäft. Firmen wie die Wackenhut Corporation oder die Corrections
Corporation of America deren Websites gespenstisch der (fiktiven) von
"Precrime" ähneln, jener fehlerhaften
Kriminalitätsbekämpfungs-Strategie aus Minority Report, verdienen
sich mit ihren Diensten an der Allgemeinheit eine goldene Nase.
Wen das alles schockiert, der sollte sich nicht darauf
verlassen, dass in Deutschland alles so bleibt, wie es ist. Auch hier steigen
die Gefangenenzahlen stetig an, über die Privatisierung von
Gefängnissen wird bereits laut nachgedacht, und erste Modellprojekte sind
schon in Erprobung.
Bemerkungen tst: Wenn man bedenkt, dass die USA 282
Millionen Einwohner zählen, so befindet sich heute jeder 134. Einwohner in
US-Gefängnissen (rund 11mal mehr pro Einwohner als in der Schweiz) und
viele davon in Todeszellen.
Zum Vergleich:
- In China z.B. befindet sich 1 Gefangener von 930
Einwohnern in einem Gefängnis.
- In Deutschland (80 Mio Einw.) befanden sich anfangs 2004
etwa 71765 Straf-gefangene in Gefängnissen, was 1 Gefangenen auf
rund 1'115 Einwohner entspricht.
- In der Schweiz (7,3 Mio Einw.) befanden sich am 4.Sept.
2002 4'987 Strafgefangene (davon 71% Ausländer) in einem
Gefängnis, also 1 Gefangener auf 1'464 Einwohner.
... und ausserdem: Es ist bekannt, dass in den USA
missliebige Leute auf zwei Jahre eingesperrt werden können, ohne dass sie
sich dagegen wehren können. Darunter sind viele Menschen, die absolut
keine Kriminellen sind, sondern einfach Pech hatten oder eine Wahrheit am
falschen Ort aussprachen.
Fast jeder 100. Amerikaner sitzt im Gefängnis
WASHINGTON - Die amerikanischen Gefängnisse sind so
voll wie nie zuvor. Ende vergangenen Jahres waren 2,2 Millionen Menschen in
Haft. Dies sind 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Justizministerium
in Washington berichtete.
Das Ministerium stellte in seiner Statistik aber eine
niedrigere Zahl in den Vordergrund: 1,5 Millio-nen Insassen, was jedoch weder
Gefängnisse für Jugendliche, Militärangehörige,
Ausländer, die gegen Einwanderungsbestimmungen verstossen haben, noch
Bezirksgefängnisse berücksichtigt. Die Zahl stieg demnach um 2,1
Prozent.
Im Vergleich zu 1995 sind 29 Prozent mehr Männer
inhaftiert und 48 Prozent mehr Frauen. Ende 2003 waren 93 Prozent der Insassen
Männer. Damit war jeder 109. Amerikaner im Gefängnis. Bei den Frauen
war das Verhältnis 1:1613.
Seit dem Amtsantritt von Präsident George W. Bush ist
die Zahl der Inhaftierten in privat geführten Gefängnissen um 40
Prozent auf 95000 gestiegen. (!)
Vor allem die Bundesgefängnisse waren
überfüllt: Im Durchschnitt waren darin 39 Prozent mehr Gefangene
untergebracht als bei ihrer Grösse vorgesehen.
Quelle: 20min. Publiziert am: 07. November 2004
PS All dies soll nun definitiv ein Ende haben, wie wir aus
kompetenter Quelle erfahren siehe:
www.7stern.info
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