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Star-Anwalt Stanley Hilton klagt im Auftrag von 400 Opfern
gegen Präsident Bush mit der Begründung, die Regierung Bush habe den
Terrorakt vom 11.9.2001 in Auftrag gegeben: Gericht lehnt unter einem Vorwand
die Behandlung der Klage ab. (Wir erinnern an unseren Bericht im
PHI=AUSLANDSDIENST vom 23.11.2004: Bitte zunächst nochmals lesen! Es steht
auch das Manuskript der Uebersetzung eines Interview dieses Stanley Hilton
für Euro 5,oo weiterhin zur Verfügung) Die 7 Milliarden Klage gegen
führende Mitarbeiter der Bush-Administration, wegen, unter anderem, ihrer
Rolle bei der Konstruktion und Steuerung des Terrorakts vom 11. September 2001
sind von Richter Illston abgewiesen worden. Als Anwalt der Kläger bereitet
Stanley Hilton nun eine Berufung vor dem "Ninth Circuit Court of Appeals" vor,
und hofft, des Richters Entscheidung umdrehen zu können. Stanley Hilton
wird die 15 Seiten umfassende Begründung für die Ablehnung des
Verfahrens der Öffentlichkeit vollständig zugänglich machen.
Nach Angaben Hiltons beruht die Entscheidung des Richters auf der "Regelung der
Immunität des Souveräns". Mit anderen Worten, der Fall wurde nicht
wegen des Mangels an Beweisen abgewiesen, sondern weil der Richter meinte,
daß US-Bürger nicht das Recht besitzen einem im Amt befindlichen
Präsidenten wegen irgend etwas zur rechtlichen Verantwortung zu ziehen,
selbst wenn die Anklage Massenmord und Akte des Hochverrats einschließt.
Mr. Hilton und seine Mandanten stimmen dem nicht zu und gehen deshalb in
Berufung. Wenn der Ninth Circuit die Entscheidung des U.S. District Court of
Northern California umdreht, wird der Fall wieder aufgenommen und neue
Kläger und Anklagepunkte werden hinzugefügt werden. Es ist eine
Anhörung für den 2. Mai geplant, in welcher Stanley Zeugnis ablegen
und Beweise vorlegen will, in dem Bemühen, das Gericht zu überzeugen,
Richter Illstons Ablehnung des "US-Steuerzahler gegen Bush"-Falles
rückgängig zu machen. Die Verhandlung des augenblicklichen Antrags
wird sich Monate, möglicherweise ein Jahr oder mehr hinziehen.
Natürlich, wenn Richter Illtons Ablehnung rückgängig gemacht
wird, wird die Bush-Administration ihrerseits Berufung beantragen, d.h. die
Entscheidung des Ninth Circuit, Richter Illtons Ablehnung zurückzuziehen,
wiederum rückgängig zu machen. Das könnte sich einige Jahre dann
so hinziehen. Wir könnten [die Sache] bis zum Supreme Court steigern,
meint Hilton, wo die Chancen für einen Erfolg sehr zweifelhaft sind. Recht
haben und Recht bekommen sind eben zweierlei, besonders, wenn man die Regierung
einer Weltmacht verklagt. Auffällig: Haben Sie je in irgendeinem deutschen
Radio oder Fernsehen von diesem Prozeß gehört? Neue Klage gegen
Rumsfeld: Wegen der Misshandlungen von Gefangenen im Irak und in Afghanistan
haben zwei amerikanische Menschenrechtsgruppen Klage gegen
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld eingereicht. Rumsfeld soll demnach
direkt und letztendlich für die Vorgänge verantwortlich sein.
Rumsfeld habe die Folter von Gefangenen zunächst autorisiert und
später nicht rechtzeitig gestoppt, heißt es in der Klage der
American Civil Liberties Union (ACLU) und der Human Rights First. Die Klage
wurde in Rumsfelds Heimat-Bundesstaat Illinois im Namen von acht ehemaligen
Gefangenen der US-Armee eingereicht, die dem Schriftsatz zufolge in
US-Gewahrsam schwer misshandelt worden waren. Alle acht Häftlinge wurden
später ohne Anklage freigelassen. Das Verteidigungsministerium wies die
Vorwürfe zurück. Es habe vielfältige Untersuchungen "der
verschiedenen Aspekte von Misshandlungen an Häftlingen" gegeben,
erklärte das Ministerium. "Keine kam zu dem Schluss, dass Misshandlungen
Teil der Strategie waren." Die Klage stützt sich auf eine Anordnung, die
Rumsfeld am 2. Dezember 2002 unterschrieben hat und mit der neue Techniken in
Verhören von Häftlingen im US-Gefängnis Guantanamo Bay auf Kuba
erlaubt wurden. Dort sitzen Häftlinge ein, die im US-Krieg gegen den
Terror vor allem in Afghanistan gefangen genommen worden waren. Zu den
Verhörmethoden gehörten die Anordnung von anstrengenden
Körperhaltungen, 20-stündige Befragungen, die Wegnahme von Kleidung,
das Schüren von Ängsten, lange Isolationen und die Ermüdung der
Sinne. Auch, als sich die Hinweise auf Folter an Häftlingen häuften,
seien sie von Rumsfeld ignoriert worden, heißt es in der Klage weiter
"Minister Rumsfeld wusste sehr wohl, dass seine Anordnungen zu Folter
führen, und er wusste, dass Folter sich daraufhin weit verbreitet hat, und
er hat dies nicht beendet", erklärte Kläger-Anwalt Lucas Guttentag.
Rumsfeld sei direkt und letztendlich für die Vorgänge verantwortlich.
Die deutsche Staatsanwaltschaft hatte kürzlich in einem ähnlichen
Fall auf die Einleitung eines Verfahrens verzichtet. US-Ostküste und
Israel arbeiten an der weltweiten Überwachung zum "Schutz" der Juden: Am
16.Oktober 2004 unterzeichnete US-Präsident Bush ein Sondergesetz zur
weltweiten Überwachung von judenkritischen Tendenzen. Ob dies etwas mit
den damaligen Präsidentschaftswahlen zu tun hatte, kann man nicht sagen.
Doch mit Sicherheit werden es die finanzkräftigen und Medien dominierenden
pro-jüdischen Kräfte in den USA mit Freude zur Kenntnis genommen
haben. Ziel dieses Gesetztes soll es sein, dafür zu sorgen: "daß der
alte Impuls des Antisemitismus in der modernen Welt niemals einen Platz finden
wird".Hierfür soll sogar eine eigene Sonderbehörde in Washington
eingerichtet werden, die jährlich über die weltweite Überwachung
der Staaten Bericht ablegen soll. Außerdem behalten es sich die USA auch
vor, notfalls mit Zwangsmaßnahmen gegen ausgespähten "Antisemiten"
vorzugehen. Auch Israel hat vor kurzem solch ein weltweit gültiges Gesetzt
verabschiedet. Zusammenfassend ist festzustellen, daß die USA und Israel
Gesetze beschlossen haben, u.U. Zwangsmaßnahmen in anderen Staaten
durchzuführen, wegen Handlungen oder Aeusserungen, die in anderen Staaten
begangen wurden.. Damit nehmen sich die USA und Israel Rechte heraus, die
vermutlich nicht einmal die UNO hat. USA greifen verstärkt auf
Reserve-Soldaten für den Irak zurück:- Die USA greifen für ihren
Irak-Einsatz verstärkt auf Reserve-Soldaten zurück, die teilweise
auch unfreiwillig zum Militärdienst verpflichtet werden.. Die Armee habe
die Zahl der aus der Individuellen Bereitschaftsreserve (IRR)
einberufenenSoldaten auf rund 4650 erhöht, sagte eine
Militärsprecherin. Damit werden insgesamt 6100 Mitglieder der Gruppe
mobilisiert. Ursprünglich sollten es 500 weniger sein. Die Reservesoldaten
sollen Truppen ersetzen, die aus gesundheitlichen oder anderen Gründen vom
Dienst im Irak oder auch in Afghanistan zurückgestellt wurden. Die Armee
hat ihren Rückgriff auf die IRR mit dem Argument verteidigt, die Gruppe
sei gebildet worden, um bei Notwendigkeit Personal zur Verfügung zu haben.
Alle IRR-Soldaten haben ihren freiwilligen aktiven Dienst erfüllt,
können aber noch Jahre nach ihrer Rückkehr ins Zivilleben wieder
einberufen werden. Anders als Zeitsoldaten der Reserve oder Mitglieder der
Nationalen Garde der Armee absolvieren sie kein regelmäßiges
Training innerhalb von regulären Einheiten. Die USA haben im Irak rund
150.000 Soldaten im Einsatz. Ihre Zahl dürfte aber in diesem Monat auf
rund 138.000 zurückgehen Angesichts der steigenden Opferzahlen in den
Reihen ihrer Truppen im Irak hat die US-Armee Schwierigkeiten bei der
Rekrutierung. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums verfehlten die
Streitkräfte im Februar erstmals seit fünf Jahren das monatliche
Anwerbeziel. Die Werber der Armee hätten nur 72,5 Prozent ihres Solls
erreicht. Damit sei es ihnen erstmals seit Mai 2000 nicht gelungen, die
Vorgaben zu erfüllen. Dieselbe Tendenz zeichne sich bei den Reservisten
und der Nationalgarde ab. Die Armee bezifferte das Soll auf weltweit 80.000
neue Rekruten und 22.175 Reservisten. Die Armee hat die Werbe-Prämien
für Rekruten erhöht, um Anreize für den Eintritt in die Armee zu
schaffen. In besonders wichtigen Truppenteilen werden nun 17.000 Dollar (13.000
Euro) gezahlt. Reservisten erhalten statt wie bisher 8000 Dollar künftig
10.000 Dollar. Zudem wurden 900 weitere Rekrutenwerber in Dienst gestellt.
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