Zurück zur Seite vorher


Seitenzugriffe seit dem 14.07.2006245

Druckversion dieser Seite

Diese Information an einen Freund senden

 
Wie beurteilen Sie diesen Artikel Wie beurteilen Sie die Quelle dieses Artikels
Hier können Sie Ihren persönlichen Kommentar eingeben,
bzw. Kommentare von anderen Besuchern lesen
Kommentare
bisher
0
Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
27.06.05 Info von:   PHI
Automation: Krieg der Zukunft per Joystick

Im Irak werden bewaffnete Roboter im Nahkampf eingesetzt
[Quelle: VDI-Nachrichten, Düsseldorf, 28.1.05] Das US-Verteidigungsministerium bereitet für März oder April den Einsatz von 18 ferngesteuerten Kampf-Robotern im Irak vor. Die Swords (Special Weapons Observation Reconnaissance Detection Systems) werden die ersten im Nahkampf eingesetzten Robotersoldaten sein. Die Vorboten einer bewaffneten Roboterarmee sind schon unter uns. Sie werden sich nicht mit so harmlosen Tätigkeiten abgeben, wie herumfahren und das Gelände erkunden. Bomben entschärfen wird auch nicht ihr Job sein. Sie werden schießen. „Die Produktionskosten für jeden der 18 Spezialroboter betrugen 230.000,oo$", sagt Bob Quinn, General Manager for Talon Robots, beim US-Hersteller Foster-Miller. In Serie gefertigt könne der Preis auf 150000 $ sinken, sagte er am 15. Januar bei der Präsentation des Swords in Englewood-Cliffs/NJ. Die Roboter werden wahlweise mit dem Infanterie-Sturm-Maschinengewehr M 249 oder M 240 ausgestattet. Foster-Miller produziert schon längere Zeit Talon-Roboter. Er räumt Minen und ist seit dem Jahr 2000 bei den US-Streitkräften im Einsatz. Solche Geräte wurden schon in 20 000 Einsätzen erprobt; angefangen in Bosnien im Jahr 2000, später in Afghanistan und jetzt im Irak. Für den aktuellen Einsatz haben wir den Talon zum Swords weiterentwickelt, sagt Quinn. Das habe nur sechs Monate gedauert und 2 Mio. $ gekostet. Einen bewaffneten Talon-Roboter testete die L Brigade der 25. US-Infantry-Division im Dezember 2003 in Kuweit. Die 18 Swords sollen das Umfeld der Schützenpanzer sichern. Armeesprecher betonten, dass die Kampf-Roboter keine Killer-Maschinen seien. Ein Swords schieße nur, nachdem er ein Ziel über seine vier Videokameras identifiziert habe und ein Mensch den entsprechenden Knopf gedrückt habe, hieß es. Nach strenger Definition handelt es sich bei den ferngesteuerten Automaten also gar nicht um selbstständig agierende Kampfroboter; siehe auch: „Roboter auf dem Weg in ihre Zukunftsmärkte", VDI nachrichten 3/05, Seite 14. Die Swords sind erst der Anfang eines umfangreichen Kampfsystems der Zukunft. Derzeit arbeiten große amerikanische Rüstungskonzerne wie Lockheed Martin und General Dynamics Corporation an weitergehenden Projekten. Im Gegensatz zu menschlichen Soldaten bieten die Kampfroboter eine Menge Vorteile: Sie brauchen weder Training, noch Essen oder Schlaf. Und wenn gerade mal kein Krieg geführt wird, können sie einfach in einem Lager verstaut werden. Die Robotervehikel sind je nach Mission bis zu 4 Stunden einsatzfähig und werden mit Lithium-Batterien betrieben. Ausgerüstet mit vier Kameras und Nachtsichtgeräten sendet der Roboter Bilder an einen speziell ausgebildeten Soldaten. Dieser steuert den Swords aus l km Entfernung. Das funktioniert über ein etwa 15 kg schweres Kontrollgerät mit zwei Joysticks, ein paar Knöpfen und einem Bildschirm. Für die Zukunft ist aber ein Game-boy-ähnlicher Controller in Verbindung mit Display-Brillen geplant. Mittels der Roboter können Feinde mit größerer Treffsicherheit getötet werden, ohne dass sich Soldaten in die direkte Schussbahn begeben müssen. Auch die menschlichen Soldaten sollen technisch besser ausgerüstet werden. Zwei verschiedene Uniform- Systeme werden derzeit entwickelt: „Future Force Warrior" soll bereits 2010 von den ersten Soldaten im Einsatz getragen werden. 2020 folgt den Planungen zufolge das „Future Warrior System". Diese Uniformen integrieren eine Waffe, individuellen Schutz von Kopf bis Fuß, ein Bord-Computer-Netzwerk und verfügen über eingebaute Kraftquellen, die eine höhere Kampfkraft der Soldaten bewirken sollen. Wie auf einer Science-Conference der US-Army in Orlando/Florida berichtet wurde, sind auch automatische Transporter für Verwundete in der Entwicklung, die dann nicht mehr von Menschen aus dem Schussfeld geborgen werden müssen. (Siehe auch Internetseiten www.military.com/soldiertech und www.wired.com/news/technology). Anmerkungen PHI: Zu dem Einsatz von Kampfrobotern im Irak ist es inzwischen tatsächlich gekommen. Vermutungen, der italienische Geheimdienstagent Nicola Calipari, sei mit solchen Kampf-Robotern umgebracht worden, haben sich nicht bestätigt. Die Namen der beteiligten US-Soldaten stehen eindeutig fest.


Diese Domain  www.das-gibts-doch-nicht.info an einen Freund weiterempfehlen

Diese Seite zu den Favoriten hinzufügen

Diese Seite auf Ihrem PC speichern!

Möchten Sie diese Domaine als Startseite haben...



Das Kopieren und Verteilen dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!
www.das-gibts-doch-nicht.info

Sinn dieser Informationen

Zurück zur Seite vorher

Zur Gesamtübersicht

Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.