Zurück zur Seite vorher


Seitenzugriffe seit dem 13.07.2006408

Druckversion dieser Seite

Diese Information an einen Freund senden

 
Wie beurteilen Sie diesen Artikel Wie beurteilen Sie die Quelle dieses Artikels
Hier können Sie Ihren persönlichen Kommentar eingeben,
bzw. Kommentare von anderen Besuchern lesen
Kommentare
bisher
0
Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
23. 6. 2003 Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Hamer Info von:   http://www.zeit-fragen.ch/
Warnung vor der Privatisierung von Wasser!


Der Unterzeichner hat das deutsche Lehrbuch für Privatisierung geschrieben («Privatisierung als Rationalisierungschance», 1981, und «Privatisierungspraxis», 1991) und die Überlegenheit privater Wirtschaftsform mit Hilfe der Privatisierungsformel in Tausenden Berechnungen nachgewiesen. Prinzipiell ist Privatisierung eine Entstaatlichung. Werden Leistungen und Aufgaben im wirtschaftlichen Wettbewerb durchgeführt, sind sie für den Bürger billiger, marktgerechter und leistungsfähiger.

Privatisierung und Privatmonopol
Dies gilt aber generell nur, wenn öffentliche Leistungen oder öffentliche Institutionen in marktwirtschaftliche Strukturen mit funktionierendem Wettbewerb überführt werden. Dies ist generell eigentlich nur noch in den mittelständischen Branchen der Fall. Hingegen überall, wo Konzerne Marktmacht ausüben können, würde eine Privatisierung vom Staatsmonopol zum Privatmonopol führen. Letzteres ist allemal gefährlicher als ersteres.

Dies gilt insbesondere dort, wo die internationale Plutokratie der amerikanischen Ostküste Weltrohstoffe monopolisiert hat (Gold, Diamanten, Kupfer, Zink, Öl, Atomenergie u.a.) oder wo die amerikanische Hochfinanz beschlossen hat, «in den nächsten 20 Jahren auch das Wasser dieser Welt zu monopolisieren» (vgl. Brzezinski).

Rohstoffmonopole: Mittel der Weltherrschaft
Eine an sich richtige Privatisierung wäre also überall dort gefährlich, wo staatliches Monopol zu privatem Monopol würde. Am allergefährlichsten ist eine Privatisierung, wo ein Weltmonopol droht.

Schon jetzt kann die amerikanische Plutokratie durch einfache Anhebung der Rohstoffpreise, wie zum Beispiel des Öls, die ganze Welt zu Sonderabgaben für sich heranziehen. Wir haben also eine völlig neue Form von Weltherrschaft und Weltbesteuerung: Die Herrschaft ist nicht mehr regional, sondern sachbezogen, wirtschaftlich. Die wirtschaftliche Weltherrschaft ist in der Lage, durch Manipulation der Rohstoffpreise jeweils solche Gewinne für das Monopol herauszuholen, welche die Hochfinanz aus irgendwelchen übergeordneten Gründen gerade braucht.

Am allerschlimmsten ist ein privates Monopol über einen Rohstoff wie Wasser, welcher schon jetzt in der Welt knapp, aber für alle Menschen existenznotwendig, unverzichtbar ist. Ohne Wasser können die Menschen nicht leben. Wer das Wasser in der Hand hält und Verteilung sowie den Preis des Wassers bestimmen kann, übt eine lebensbedrohende Marktmacht über die Existenzen der Menschen und Völker aus, ist eine tödliche Gefahr für die Existenz der Menschheit.

Privatisierung kommunaler Wasserversorgung ...
Die amerikanische Plutokratie hat ihr Spiel fein eingefädelt: Den Kommunalpolitikern und Wirtschaftspolitikern wird der an sich theoretisch richtige Vorteil von Privatisierungen vorgemacht, dass dies zu einer wirtschaftlicheren Nutzung führe. Dass aber die Überführung aus öffentlicher Hand in private Kapitalgesellschaften nur ein Zwischenschritt sein soll, um die Kapitalgesellschaften erst zu fusionieren und dann mit faulen Dollars zu übernehmen, um das gewünschte Wassermonopol in der Weit zustande zu bringen, ist den privatisierenden Politikern meist überhaupt nicht klar. Sie werden ihre Wasservorräte der kommunalen Körperschaften später zu Luxuspreisen vom Monopol wieder abkaufen müssen.

... der Zwischenschritt zur absoluten Herrschaft
Und wem die amerikanische Plutokratie nicht passt oder wer ihr nicht gehorcht, bekommt kein Wasser mehr - was insbesondere in den wasserabhängigen Gebieten des Vorderen Orients, Afrikas oder Südamerikas praktisch eine Todesdrohung ist.

Wer also heute Wasser privatisiert, sorgt dafür, dass dieses Wasser in die Hand der amerikanischen Plutokratie zum Machtmittel der Hochfinanz über die Völker wird. Privatisierung von Wasser ist unverantwortlich, weil die Menschen dieses Wasser unverzichtbar brauchen. Dass Zeit-Fragen sich tatkräftig gegen die Privatisierung der Tiroler Wasserkraftwerke AG (TIWAG) wenden, ist nicht nur hoch anzuerkennen, sondern ist Existenzsicherung. Die Menschen müssen einfach begreifen, dass die Privatisierer, die dahinterstehende EU und die dahinterstehende amerikanische Hochfinanz mit der Privatisierung der Wasserwerke nicht unseren Vorteil wollen, sondern eine neue Art absoluter Herrschaft über uns.

Wehren wir den Anfängen, solange wir noch können!

Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Hamer, Hannover



Diese Domain  www.das-gibts-doch-nicht.info an einen Freund weiterempfehlen

Diese Seite zu den Favoriten hinzufügen

Diese Seite auf Ihrem PC speichern!

Möchten Sie diese Domaine als Startseite haben...



Das Kopieren und Verteilen dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!
www.das-gibts-doch-nicht.info

Sinn dieser Informationen

Zurück zur Seite vorher

Zur Gesamtübersicht

Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.