|
Leben braucht verschiedenen Arten der Ernährung
© Gernot L. Geise; veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr.
13/1996
Im Interesse unserer Gesundheit sollten wir uns endlich von der
Vorstellung lösen, dass wir - damit meine ich unseren menschlichen
Körper - allein durch den Verzehr von sogenannten Nahrungsmitteln leben,
obwohl die schulwissenschaftliche Lehrmeinung davon ausgeht und bis hin zum
Ernährungsberater fast jeder fest daran glaubt.
Doch kaum jemand
macht sich einmal darüber Gedanken und versucht, der Sache auf den Grund
zu gehen, ob es denn wirklich so ist. Dabei ist es - wie so vieles - eigentlich
recht einfach:
Von was ernähren wir uns? Schauen wir uns die
Nahrungsmenge einmal an, die wir täglich zu uns nehmen, so müssen wir
feststellen, dass es im Regelfall nicht gerade überwältigende Mengen
sind, die hier zusammenkommen. Der Hauptteil, wenn wir einmal sortieren,
besteht aus Wasser. Wasser ist zwar das wichtigste Nährmittel, doch es ist
keines. Durch die Aufnahme von Wasser wird zunächst »nur« der
Wasserverlust unseres Körpers wieder ausgeglichen. Und wir verlieren
laufend Wasser durch körperliche Ausscheidungen, nicht nur bei der
»Entsorgung«, sondern auch durch Schwitzen (Verdunstung).
Würde das so entstehende Defizit nicht ausgeglichen, wir würden
regelrecht vertrocknen.
Wasser hat für uns jedoch noch weitere
Funktionen, die noch weit wichtiger sind als der reine
Flüssigkeitsausgleich, nämlich die der Energieübertragung und
die der Übertragung von Informationen. Doch das ist ein anderes Thema.
Was bleibt von unserer Nahrung übrig? Ein mittelprächtiges
Häufchen Materie. Rechnet man nun dagegen, wie viel von den aufgenommenen
Nahrungsmitteln vom Körper als unbrauchbare Materie wieder ausgeschieden
werden, so bleibt nur verschwindend wenig übrig, von dem man sagen
könnte: es dient der Ernährung.
Jetzt ändern wir einmal
unseren Blickwinkel: Welchen Energieverbrauch hat ein Mensch pro Tag? Es
fängt morgens mit dem Aufstehen an. Jede Bewegung unseres Körpers
benötigt einen Energieaufwand.
Energie wird physikalisch als
gespeicherte Arbeitsfähigkeit, Arbeitsvermögen definiert. Die
verschiedenen in der Natur vorkommenden Energieformen (z.B. mechanische,
thermische, elektrische, magnetische, chemische und Kern-Energie) können
ineinander umgerechnet und weitgehend auch umgewandelt werden. Energie kann
weder erzeugt noch vernichtet, sondern lediglich von einer Form in eine andere
gebracht werden, wobei die Summe aller Energien eines abgeschlossenen Systems -
nach Aussage des Energieerhaltungssatzes - konstant bleibt. Energie und Masse
sind ineinander umwandelbar.
Das haben wir in der Schule in der Physik
gelernt, und auch, welcher Energieaufwand nötig ist, um das Gewicht von
einem Kilogramm einen Meter hochzuheben. Nicht nur Laufen und Bücken
kostet »Kraft«, sondern besonders die körperlich schwereren
Anstrengungen: heben, ziehen, drücken usw. Und dann kommt der
Energieverbrauch unserer »Schaltzentrale« Gehirn hinzu, mitsamt der
»schalttechnischen« Koordination unseres Körpers. Die
besondere Beanspruchung unseres »Computers« Gehirn zu
Denkleistungen schlägt - je nachdem - mit einem Energieverbrauch zu Buche,
der an den von körperlich schwerer Arbeit heranreichen kann. Weitere
Energieverbraucher sind Stress oder Krankheiten, und auch unser
Verdauungstrakt. Das ist der physische Energiebedarf, zu dem noch der des
feinstofflichen Körpers hinzukommt. Letztendlich besteht unser Körper
nicht nur aus dem, was wir von ihm sehen, also dem grobstofflichen
(materiellen) Körper, sondern er besitzt zusätzlich einen
feinstofflichen (Energie-) Körper. Beide sind nicht voneinander zu
trennen, weil sie eine Einheit bilden. Und beide Teile unseres
Gesamtkörpers müssen ernährt werden. Dabei ist der
feinstoffliche Teil unseres Körpers noch wichtiger als der grobstoffliche,
weil er den materiellen Körper erschaffen hat und ihn ständig neu
aufbaut. Der materielle Körper kann ohne den Energiekörper nicht
existieren.
Und diese ganze Energie, die unser Körper täglich
benötigt, um zufriedenstellend zu funktionieren, soll in dem bisschen
Materie enthalten sein, die unser Körper aus der Nahrung herauszieht!
Ernährungsspezialisten erklären (besonders den schlankheitsbesessenen
Menschen) denn auch genau, wie viel Kalorien sich in einer Nahrung befinden und
wie viel oder -wenig ein Mensch zum Leben benötigt. Dabei ist das ganze
Kalorien-Denken eine sehr begrenzte Sichtweise, die eine wirkliche
Ernährung total unberücksichtigt lässt.
Man mag daran
zweifeln, mit Recht. Doch so ganz ohne ist unsere Nahrung nicht. Während
des Verdauungsvorganges wird die aufgenommene Materie durch unser
Verdauungssystem aufgebrochen und die dabei freiwerdenden energetischen
Kräfte absorbiert. Der materielle Abfall wird anschließend
ausgeschieden.
Das Wichtigste an der ganzen physischen Nahrungsaufnahme
- rein vom materiellen Standpunkt aus gesehen - ist die Aufnahme von Vitaminen
und sogenannten Spurenelementen, die unser Körper zum Funktionieren
benötigt, und die er aus dem Nahrungsbrei entzieht. Der Rest ist im
Prinzip nur »Verpackung«. Das ist jedoch noch nicht alles.
Energieaufnahme Unser Körper braucht die in der Nahrung enthaltene
Energie, wenn es auch nicht viel ist, was darin enthalten ist. So besteht
beispielsweise nach der Lehre der Yogis die gesamte Aufnahme von
Ernährung, gleich aus welcher Form, aus der Aufnahme von
»Prana«. Das ist Lebensenergie, kosmische Energie, Sonnenenergie
usw. Wichtig ist nach ihren Vorstellungen vor allem Sonnenlicht, reines
lebendiges Wasser, frischer Fruchtsaft und die Atmung. Mit der Atmung zieht man
neben der Luft für die Lungen Prana zur Ernährung des feinstofflichen
(Energie-) Körpers in sich.
Die reine in unserer Nahrung
enthaltene Energie ist jedoch bei weitem nicht ausreichend, um die Funktionen
unseres Körpers aufrecht zu erhalten. Deshalb bedient er sich weiterer
Maßnahmen, um zu seiner Energie zu kommen. Hierbei dienen die Haut und
insbesondere unsere Augen als Energieaufnehmer aus der großen Menge der
elektromagnetischen Strahlung, die uns die Sonne täglich beschert.
Diese Strahlung ist für den Menschen direkt lebensnotwendig,
wichtiger noch als feste Nahrung. Der menschliche Körper - in seiner
Gesamtheit als fein- und grobstofflicher Körper - funktioniert nicht etwa
durch die aufgenommene Materie, sondern einzig durch die Energie, die er
aufnimmt. Der Mensch ist letztlich ein Energiekörper, denn auch alle
Materie ist nur eine andere Erscheinungsform der Energie.
Wozu haben
wir ein Verdauungssystem? Wenn wir uns also von elektromagnetischer Strahlung
und sonstigen Energien ernähren, wozu besitzen wir dann eigentlich unseren
Verdauungsapparat? Wäre er dann nicht unnötig? Nicht direkt, denn er
stellt eine Art »Notstromaggregat« für unseren Körper
dar.
Der Mensch ist durchaus in der Lage, sich allein durch die
UV-Strahlung des Sonnenlichtes zu ernähren, ohne jeden Zusatz von
irgendwelchen Nahrungsmitteln. Das ist inzwischen mehrfach - vorwiegend im
asiatischen Raum - bewiesen worden. Dieses nahrungsmittellose Funktionieren des
Körpers kann jedoch nur unter optimalen Bedingungen geschehen. Der
Körper muss völlig gesund sein, darf keinerlei größere
(energieverbrauchende) Anstrengungen durchführen, und die kontinuierliche
Energieversorgung durch ausreichende Sonnenstrahlung muss gewährleistet
sein.
Ein normaler, gesunder Mensch braucht weder Vitamine noch
Spurenelemente zu sich zu nehmen, weil der Körper durch Energieumwandlung
ausnahmslos alles, was er benötigt, selbst herstellt. Dieser Vorgang - ein
Element in ein anderes umzuwandeln - wird als Transmutation bezeichnet. Im
sogenannten Mittelalter (und auch in anderen Kulturen, beispielsweise in Indien
oder China) versuchten die Alchimisten bereits, aus irgendwelchen anderen -
»unedlen« - Elementen Gold herzustellen. Angeblich soll das hier
und dort sogar geklappt haben. Mit unserer heutigen Technik ist es inzwischen
zwar möglich, dies labormäßig durchzuführen, doch ist die
hierzu benötigte Energiezufuhr derart hoch, dass eine industrielle Nutzung
von Materieumwandlungen (bisher) völlig ausgeschlossen ist.
Den
Vorgang der Transmutation der Elemente hat man jedoch bereits bei verschiedenen
Pflanzen und Tieren nachweisen können. Sie beherrschen aber - im Gegensatz
zu unseren Versuchslabors - eine Transmutation auf »kaltem Wege«,
wobei es bisher nicht erklärbar ist, wie die Lebewesen dies ohne einen
relativ hohen Energieeinsatz für den Vorgang der Umwandlung machen.
Möglicherweise benutzt die Natur hier einen Trick, den wir noch nicht
erkannt haben.
Die Natur konstruiert nichts Unnötiges. Alles hat
seinen Sinn. Im Umkehrschluss: was nicht benötigt wird, wird reduziert und
konsequent abgebaut. Die energetische Ernährung des Menschen funktioniert
nur unter optimalsten Bedingungen, und die sind leider nicht immer und
überall vorhanden. Bereits einige trübe Novembertage würden eine
rein energetische Ernährung zusammenbrechen lassen. Hinzu kommt ein zum
Teil stark erhöhter Energiebedarf bei Krankheiten oder zum
(explosionsartigen) Zellwachstum während der ersten Lebensjahre, der durch
eine einfache Sonnenbestrahlung niemals gedeckt werden kann. Das ist
möglicherweise der Grund dafür, dass die Natur mit dem
Verdauungssystem eine Art Notstromaggregat geschaffen hat, um die
zusätzlich zur Funktion benötigte Energiemenge anderweitig zu
bekommen.
Mit der physischen Nahrungsaufnahme wird die benötigte
Energie unserem Körper indirekt zugeführt. Die in der Nahrung
gespeicherte Sonnenenergie nimmt unser Körper auf und wandelt sie um.
Warum haben wir Hunger? Warum haben wir Hungergefühle, wenn wir
uns doch energetisch ernähren können? Dazu darf man nicht außer
acht lassen, dass unsere Körperfunktionen und damit auch die Meldungen
unseres Körpers heutzutage längst nicht mehr so ungestört
ablaufen, wie sie einst von der Natur geplant waren. Wir selbst haben mit
unserer naturschädlichen Zivilisation hier drastisch nachgeholfen, die
naturgegebene Ordnung zu stören.
Möglicherweise hat sich die
Zusatzversorgung durch »alternative Energien« für ein
Lebewesen parallel zu der »normalen« Energieversorgung entwickelt,
denn sie ist auch bei Pflanzen und Tieren vorhanden, nicht nur beim Menschen.
Die Art der Deckung der benötigten Energien hat sich im Laufe der
Äonen verschoben. War unser Verdauungssystem zunächst als
»Zusatzaggregat« für energiearme Zeiten (z.B. Winter) gedacht,
hat sich hier wohl eine Art »Gewohnheit« herausgebildet.
Hungergefühl wird heute definiert als »das subjektiv als
Allgemeinempfindung auftretende Verlangen nach Nahrung«. Es tritt bei
leerem Magen auf und verschwindet nach der Nahrungsaufnahme bzw. wird durch das
Sättigungsgefühl verdrängt. Das vom Gehirn als
»Hunger« definierte Gefühl wird im Zentralnervensystem durch
zwei Faktoren ausgelöst:
durch reflektorische rhythmische
Kontraktionen des leeren Magens, die auf nervalem Weg einem Appetitzentrum
(Hungerzentrum) im Hypothalamus gemeldet werden; mit anderen Worten: durch
einen (elektrischen) Nervenimpuls;
durch Reizung von bestimmten Zellen
(Glukostatzellen) im Sättigungszentrum des Hypothalamus durch diesen
(elektrischen) Nervenimpuls.
Die Aktivität des
Sättigungszentrums wird von deren Glucoseverwertung (1) geregelt. Durch
fehlende Glucoseverwertung wird es gehemmt und löst den Impuls aus, der
vom Gehirn als Hungergefühl definiert wird. Hohe Glucoseverwertung
steigert die Aktivität des Sättigungszentrums und löst somit das
Sättigungsgefühl aus. Das ist ein ähnlicher (elektrischer)
Nervenimpuls wie das Hungergefühl, wird vom Gehirn jedoch
gegensätzlich interpretiert. Bei vollem Nahrungsentzug sollen - so das
Lexikon - die Energiereserven eines durchschnittlich ernährten, gesunden
Menschen rund fünfzig Tage ausreichen (2). Dieser Wert geht aber von einer
reinen Ernährung durch Nahrungsmittel aus und vernachlässigt
völlig die energetische Energieaufnahme des Körpers.
Das
eigentliche Hungergefühl, das uns signalisiert, dass wir wieder etwas
essen müssen, ist also ein reiner elektrischer Impuls, den unser Gehirn
als »Hunger« interpretiert. Hervorgerufen wird dieser Impuls im
Prinzip durch ein Aneinanderreiben leerer Magenwände. Das Gegenstück
dazu ist das Stopsignal der Sättigung, wenn der Magen gefüllt ist.
Auch hierbei handelt es sich nur um einen elektrischen Impuls, den das Gehirn
interpretiert. Dass die Übermittlungsfunktionen dieser Impulse
gestört sein können, sieht man beispielsweise auch an solchen
Menschen, die unter unmäßiger Gewichtszunahme zu leiden haben, weil
sie zu große Mengen an Nahrung zu sich nehmen.
Die Medizin hat
diese Funktionen erkannt und nutzt sie u.a., indem beispielsweise fettleibigen
Menschen ein kleiner Luftballon in den Magen eingesetzt wird, der dort
verbleibt und nicht nur den Rauminhalt des Magens verkleinert, sondern den
Magenwänden auch suggeriert, dass hier noch unverdaute Speisen vorhanden
seien.
Ignoriert man das Hungergefühl, so tritt unweigerlich nach
einer gewissen Zeit ein körperliches Zittern ein, verbunden mit
Nervosität. Dies ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die
»Batterie« leer ist und neu geladen werden muss. Interessanterweise
kann man selbst ausprobieren, dass dieses »letzte Signal«
verschwindet, wenn man sich der Sonne aussetzt und damit
»auftankt«. Es ist also durchaus nicht zwingend nötig, den
Energiehaushalt des Körpers durch eine Nahrungsmittelaufnahme
auszugleichen.
Dass es sich beim Hungergefühl nur um elektrische
Impulse handelt, die nicht zwangsläufig mit Nahrungsaufnahme bedient
werden müssen, kann man auch daran erkennen, wenn man sich abends mit
starkem Hungergefühl - ohne noch etwas zu essen - schlafen legt und am
nächsten Morgen dieses Hungergefühl total verschwunden ist, obwohl
wir »nur« geschlafen und nichts gegessen haben.
»Normalerweise« müsste sich dieses Hungergefühl nach
einer mehrstündigen (Schlaf-) Zeit ins Unermessliche gesteigert haben, das
Gegenteil ist jedoch der Fall. Das mag möglicherweise daran liegen, dass
der Körper während der Regenerationspause, in der er keinen oder kaum
einen Energieverbrauch hat, andere Energien aufnimmt, die einstrahlende
kosmische Energie beispielsweise, die allerdings um einiges schwächer ist
als die Sonnenenergie.
Nicht nur, dass der Mensch - das ist u.a.
anatomisch belegbar anhand der Form unseres Gebisses - von jeher ein reiner
Pflanzenfresser ist (und das ist auch heute noch die bekömmlichste Art der
Ernährung für uns), hat er sich im Laufe der Entwicklung an
unspezifisches (»unmenschliches«!) Essen gewöhnt, nämlich
an Fleisch. Was dabei herauskommt, wenn man pflanzenfressende Tiere mit
tierischen (Fleisch-) Produkten ernährt, das sehen wir beispielsweise in
England mit der sogenannten Rinderseuche bzw. Rinderwahnsinn (BSE).
Alle Lebewesen speichern in ihren Zellen Sonnenenergie
(elektromagnetische und sonstige Strahlung). Dabei liegt diese Energie in den
Pflanzen (für uns) in der reinsten Form vor, während Tiere bereits
die aufgearbeitete gespeicherte Energie der Pflanzen speichern. Deshalb ist
für uns Menschen eine pflanzliche Ernährung in jedem Fall
gesünder als eine Ernährung durch tierische Fleischprodukte,
abgesehen einmal von den Giften, die unser heutiges Fleischangebot
zusätzlich belasten. Die von unserem Körper verwertbare Energie ist
in pflanzlichen Nahrungsmitteln extrem höher. Allerdings kann man in
unserer heutigen Zivilisationszeit bei den Nahrungsmitteln nicht mehr von
Ernährung sprechen, denn die industrielle Verarbeitung der Rohstoffe
(Pflanzen und Tiere, also Salate, Gemüse, Fleisch), einschließlich
langer Transportzeiten, Vorkochen und Gefrieren, hat sie völlig
denaturiert und reduziert den Nährwert oftmals auf Null. Was als
»Nahrungsmittel« schließlich übrigbleibt, sind reine
Ballaststoffe, die von unserem Körper wieder ausgeschieden werden. Was -
nebenbei - im Körper hängen bleibt, sind die industriellen Gifte, die
unseren Nahrungsmitteln - aus welchen Gründen auch immer - zugesetzt
werden. Nahrungsmittelgifte sind jedoch ein Thema für sich.
Energetische Ernährung kann nur gesundheitsfördernd sein. In
diesem Zusammenhang sei beispielsweise an das »Heilfasten«
erinnert, wobei dem Körper die Möglichkeit geboten werden soll, sich
von der laufenden Giftaufnahme durch unsere Nahrungsmittel zu erholen. Eine
Ernährung durch Energie in seiner reinsten Form - durch Sonnenenergie -
reduziert beispielsweise nachweislich (unnötige) Fettablagerungen im
Körper; sie kräftigt Herz und Muskeln, beugt Krankheiten und
Infektionen vor, normalisiert zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck, reguliert
die Hormonausschüttung und vieles mehr. Das sind alles Dinge, die durch
eine sekundäre Energieaufnahme - durch Nahrung - im überwiegenden
Regelfall nicht reguliert werden können.
Am Rande erwähnt
sei, dass unser Körper natürlich nicht nur die Strahlung des
elektromagnetischen Spektrums aufnimmt und verwertet, sondern auch andere
Strahlungen zur Ernährung nutzt, wie beispielsweise die kosmische
Strahlung, Strahlungen des irdischen Magnetfeldes oder etwa auch die
Strahlungen von Heilsteinen oder von anderen Auras. Diese Strahlungen bilden
jedoch nur einen relativ kleinen Prozentsatz im Vergleich zur
»Nahrungsstrahlung« von der Sonne. Man könnte sie vielleicht
als Würze der Strahlungsnahrung bezeichnen.
Ohne Training erfolgt
Abbau Allerdings gehört - wie bei allem - ein gewisses Training dazu,
endlich wieder auf die Signale des eigenen Körpers zu hören, denn das
haben wir in unserer glorreichen Zivilisation gründlich verlernt.
Ausnahmslos alle Fähigkeiten, die man nicht trainiert, verkümmern -
das weiß beispielsweise jeder Sportler und jeder Lehrer. So können
auch die Fähigkeiten des Körpers zur Krankheitsabwehr (Immunsystem!)
verkümmern, wenn sie nicht laufend »trainiert« werden. Deshalb
ist es auch der größte Irrtum der Medizin, die Bevölkerung zu
Impfaktionen zu bewegen, um hierdurch - wie es heißt - eine
größere Resistenz gegen gewisse Krankheiten zu erzielen. Sicherlich
sind auf diese Art Krankheiten wie die Pocken so gut wie ausgerottet worden,
jedoch um welchen Preis! Die Zahl der impfgeschädigten Menschen ist
Legion! Man mag den Medizinern ruhig unterstellen, dass sie nur das Beste
erreichen wollten, doch - wie so oft - wurde auch in diesem Fall nur wieder an
den Symptomen herumgedoktert, ohne die Ursachen anzugehen. Beseitigt man eine
Ursache, verschwindet das Symptom automatisch von selbst. Das trifft
ausnahmslos immer und auf alles zu.
Das ist übrigens auch der Fall
bei den sogenannten Aids-Kranken, mit denen unsere hochgelobte Medizin ein
schaurig-makabres Spiel treibt (denn jeder »Aids-Kranke« - solange
er krank und nicht gesund ist -, bringt unseren Ärzten und unserer
Pharma-Industrie nicht wenig Geld ein). Ihr körpereigenes Immunsystem ist
zusammengebrochen. Nicht etwa wegen der ominösen Aids-Viren, die nach
meinem Wissen bisher ausnahmslos in keinem einzigen Fall nachgewiesen werden
konnten (es gibt davon nur Computersimulationen), sondern es ist wegen
immunsystemschwächenden Einflüssen und Verhalten vor ihrer Erkrankung
zusammengebrochen. Deshalb ist es auch möglich, jeden der sogenannten
Aids-Kranken zu heilen, einfach indem sein Immunsystem wieder aufgebaut und
trainiert wird, und indem man ihn vor einer zusätzlichen Vergiftung durch
Medikamente verschont (3). Keinem dieser Erkrankten kann man durch eine
zusätzliche Giftdosis in Form von fragwürdigen Medikamenten helfen,
die ihren geschwächten Körper und ihr kaputtes Immunsystem nur noch
zusätzlich belasten. Das Gegenteil ist der Fall: behandelte sogenannte
Aids-Kranke sterben ausnahmslos an Vergiftung durch Medikamentenbehandlung,
jedoch niemals an "Aids" (3).
Zu den körperlichen Vorbelastungen
der Aids-Kranken zählen auch Impfungen. In diesem Zusammenhang ist es
schon interessant - man muss sich nur daran erinnern! - dass das gehäufte
Auftreten von Immundefektkrankheiten bereits in den sechziger Jahren von
verschiedenen Ärzten zwangsläufig für das Ende unseres
Jahrhunderts vorausgesagt wurde, einzig und allein aufgrund ihrer Informationen
über die damalige Impfpraxis (und in jenen Jahren wusste noch kein Mensch
etwas von »Aids«). Die damalige ärztliche Voraussage ging noch
weiter: wenn die (nach dem Standard der sechziger Jahre) medizinische
Impf-Praxis beibehalten würde, ist spätestens am Ende des
nächsten Jahrhunderts die Menschheit ausgestorben, weil ein einziges
Grippevirus die passiv gewordenen Immunsysteme der Menschen rettungslos
zusammenbrechen lassen würde. Natürlich, wer nahm diese Warnungen
damals eigentlich ernst? Man hatte ganz andere Probleme im Kopf, und selbst das
Ende des Jahrhunderts lag ja noch soooo weit weg. Die allgemeine Meinung war -
und daran hat sich bis heute eigentlich nicht viel geändert: bis zu dieser
Zeit wird uns schon etwas eingefallen sein, um die Sache in den Griff zu
bekommen.
Dabei ist alles ganz einfach: weg mit den Giftbelastungen und
zurück zur Natur, bevor wir sie - und uns - völlig zerstört
haben. Wir brauchen keine medizinischen Symptombastler, unser Körper kann
von Natur aus alles selbst. Wir müssen ihm allerdings auch die
Möglichkeit zur Selbstentfaltung und Selbstheilung bieten. Wir müssen
die Ursachen für die energetischen und materiellen zusätzlichen
Belastungen unseres Körpers abstellen, damit er sich selbst regenerieren
kann. Er kann es, dafür hat die Natur schon gesorgt. Jedoch nicht, wenn
unser neunmalkluger Verstand sich immer wieder einmischt und sich einbildet, es
besser zu können.
Anmerkungen (1) Glycose = Traubenzucker.
(2) Meyers Lexikon, 1993. (3) Zu dieser Thematik bietet reichhaltige
Literatur die Zeitschrift »raum&zeit«, die im Ehlers-Verlag
erscheint. Hervorzuheben ist hier auch das im gleichen Verlag erschienene
»raum&zeit-special 4«: ,,Aids" - Dichtung und Wahrheit.
|