Die Transformation der Bundeswehr: Aufrüstung
für den Angriffskrieg. Rüstungsgroßprojekte und
Kriegsstrategien (Teil 2 und Schluß) * Seit der
Regierungsübernahme von SPD und Grünen geht von deutschem Boden
wieder Krieg aus. Die von Wehrminister Peter Struck (SPD) eingeleitete
»Reform« der Streitkräfte läuft systematisch auf eine
Militarisierung der deutschen Außenpolitik hinaus, wie im gestern
erschienenen ersten Teil des Beitrags gezeigt wurde: In der neuen
Militärdoktrin der BRD wird der »Verteidigungsauftrag« der
Bundeswehr so umfassend definiert, daß weltweite Kampfeinsätze
zur »Gestaltung des internationalen Umfelds in
Übereinstimmung mit deutschen Interessen«, wie es unverblümt in
den Verteidigungspolitischen Richtlinien von 2003 heißt problemlos
legitimiert werden können.
Die Einsätze deutscher Soldaten vom Balkan bis zum
Hindukusch verschlingen unterdessen Unsummen. Beim Streben des
größer gewordenen Deutschland nach Weltgeltung scheint Geld
allerdings keine Rolle zu spielen, wie der folgende Blick auf die
Beschaffungsprojekte der Bundeswehr deutlich macht.
(jW)
Eine ganze Palette neuer Transportfahrzeuge soll es den
Interventionstruppen erlauben, sich nach ihrer Ankunft im Einsatzgebiet rasch
und sicher zu bewegen und ihre Versorgung sicherzustellen. Wichtigste Kriterien
sind dabei Luftverladbarkeit (mit dem neuen Militär-Airbus) und Panzerung.
Das umfangreichste Projekt ist die Beschaffung des Gepanzerten
Transport-Kraftfahrzeugs (GTK) BOXER, der, so die Bundeswehrzeitschrift Soldat
und Technik, besonders für den »Einsatz unter erschwerten
geographischen und klimatischen Bedingungen geeignet ist«. Der
Gesamtbedarf für die Bundeswehr wird mit bis zu 3000 Stück angegeben.
Zunächst werden allerdings nur 200 angeschafft, zum Stückpreis von
1,5 Millionen Euro.
Die taktische Mobilität in der Luft soll die
Anschaffung von insgesamt 152 Transporthubschraubern des Typs NH 90/MH 90
garantieren, die im vergangenen Jahr angelaufen ist. Bis 2014 sollen dafür
knapp 4,5 Milliarden Euro ausgegeben werden. Auf die ursprünglich geplante
Beschaffung von 10000 einfachen LKW verzichtet die Bundeswehr dagegen
die taugen nur für den Transport in gut erschlossenen, friedlichen
Gegenden, aber nicht für die geplanten Ernstfälle.
Aufklärung
Ebenfalls zu den vordringlichsten Beschaffungsprojekten
gehören Systeme zur weltweiten Aufklärung. Das erklärt sich fast
von selbst: Wer Truppen zum Einsatz »hoher Intensität«
schickt, will einen möglichst tiefen Einblick ins Feindesland. Für
die strategische Satellitenaufklärung ist die Bundeswehr derzeit vorrangig
auf die USA angewiesen, die zwar über die entsprechenden Fähigkeiten
verfügen, sich aber nur ungern in die Karten sehen lassen. Das Projekt
SAR-Lupe ist eines der wenigen, welche in alleiniger deutscher Regie
durchgeführt werden. Spätestens ab 2007 sollen fünf
Radarsatelliten jeden Ort der Erde bei jedem Wetter ablichten und dabei noch
Objekte von 50 Zentimeter Länge erfassen. Entwicklungs- und
Beschaffungskosten: 470 Millionen Euro. Daneben beteiligt sich die Bundeswehr
im Rahmen der NATO am Aufklärungssystem AGS (Alliance Ground
Surveillance). Bis 2010 soll der Mix aus bemannten und unbemannten
Aufklärungssystemen fertiggestellt sein, die Kosten sind bislang nicht
präzise benannt, der deutsche Anteil wird von der regierungsnahen Stiftung
Wissenschaft und Politik (SWP) aber auf rund 1,3 Milliarden Euro
geschätzt. Für die Aufklärung auf hoher See wiederum kauft die
Bundeswehr in diesem und im kommenden Jahr insgesamt acht »Maritime
Patrol Aircraft« P3C Orion von den Niederlanden. Die
Seefernaufklärer eignen sich auch als U-Boot-Jäger und kosten 340
Millionen Euro. Schließlich ist für das Heer die Anschaffung der
deutsch-niederländischen Gemeinschaftsproduktion FENNEK geplant: ein
Spähfahrzeug, das den bisherigen Spähpanzer LUCHS ablösen soll
und speziell für den Einsatz in schwergängigem Gelände
entwickelt ist.
Schließlich steht noch die Entwicklung und Beschaffung
moderner Führungssysteme und Kommunikationsmittel ganz oben auf dem
Programm. Um das Gelingen »robuster« Einsätze zu
gewährleisten, müssen die Einheiten jederzeit erreichbar sein und
auch untereinander in Verbindung treten können. Dem soll das
Satellitenkommunikationssystem SatComBw durch verbesserte
Übertragungsfähigkeiten, eigene Satellitenkapazitäten und
Bodenstationen dienen, und zwar ohne Rückgriff auf Einrichtungen
verbündeter Nationen. Bis 2014 soll es eingerichtet sein und rund eine
Milliarde Euro kosten. Außerdem erhalten Marine, Luftwaffe, Heer und die
Organisationsbereiche eine gemeinsame Funkgeräteausstattung bislang
sind ihre Kommunikationssysteme zum Teil nicht miteinander kompatibel.
»Wirksamkeit im Einsatz«
Nachdem das feindliche Terrain aufgeklärt ist und die
eigenen Kräfte verlegt sind, kommt die »Wirksamkeit im
Einsatz« zur Geltung, also das möglichst effektive Schießen
und Bomben. Paradestück ist hier der Eurofighter, der das teuerste und
wohl am meisten umstrittene Projekt der Bundeswehr ist. Hauptauftragnehmer ist
wiederum der EADS-Konzern, Auftraggeber neben der BRD sind
Großbritannien, Italien und Spanien. 180 Maschinen, die als Jagdflugzeuge
wie auch als Jagdbomber eingesetzt werden können, sollen bis 2015 für
die Luftwaffe angeschafft werden. Die Bewaffnung umfaßt unter anderem
radargesteuerte und Infrarot-Lenkflugkörper unterschiedlicher Reichweite,
die aus sicherem Abstand von 350 Kilometer abgefeuert werden können. Die
gesamten Programmkosten belaufen sich nach Schätzungen des
Bundesrechungshofes auf rund 24,5 Milliarden Euro, im Bundeswehrplan 2005 sind
für den Zeitraum bis 2014 zunächst 13,5 Milliarden eingeplant.
Für die »Wirksamkeit« aus der Luft sollen
außerdem 80 Kampfhubschrauber TIGER sorgen, die bis 2010 angeschafft
werden (Kosten: zwei Milliarden Euro). Der Hubschrauber wird gemeinsam mit
Frankreich produziert, soll nahezu wetterunabhängig sein und kann mit
verschiedenen Waffensystemen ausgestattet werden, unter anderem
Panzerabwehrraketen und Luft-Luft-Raketen. Auf dem Boden wird die Schlagkraft
durch den Schützenpanzer PUMA erhöht, weil der bisherige MARDER laut
Bundeswehr »nicht mehr anforderungsgerecht« ist (er paßt
nicht in Transportflugzeuge). Bis 2010 sollen 410 PUMA zum Gesamtpreis von 3,5
Milliarden Euro angeschafft werden. Die Marine schließlich erhält
noch in diesem Jahr ihre dritte Fregatte des Typs F 124. »Mit rund 700
Millionen Euro ist jede Fregatte dieser Sachsen-Klasse die teuerste deutsche
Waffe aller Zeiten«, schreibt Lühr Henken von der Tübinger
Informationsstelle Militarisierung (IMI). Auch nicht billiger sind die vier
Fregatten F 125, die zum Preis von 2,4 Milliarden Euro bis 2014 zur
Verfügung stehen sollen. Zum wirksamen Küstenbeschuß kommen bis
2008 fünf Korvetten K 130 für knapp 700 Millionen Euro dazu.
Außerdem erhält die Marine ab 2007 zwei U-Boote des Typs U 212A, die
zu den modernsten der Welt gehören werden. Der Brennstoffzellen-Antrieb
verleiht dem U-Boot eine Reichweite von 22 000 Kilometern, es kann drei Wochen
lang nahezu lautlos unter Wasser bleiben. Preis: 790 Millionen Euro.
Soldat der Zukunft
Zu den wichtigsten Änderungen bei der künftigen
Militärausstattung gehört eine höchst ambivalente Erscheinung:
Der »Infanterist der Zukunft«, der eine Mischung aus
Elite-Einzelkämpfer und ferngesteuertem High-Tech-Roboter ist. Die
Ausrüstung wird bis 2008 für zunächst 2000 Soldaten vor allem
der »Division Spezielle Operationen« (DSO) angeschafft, zu der auch
das Elite-»Kommando Spezialkräfte« (KSK) gehört. Vorerst
sind dafür 470 Millionen Euro veranschlagt; langfristig soll das System
für mehr als 10000 Soldaten beschafft werden.
Der »Infanterist der Zukunft« erhält die
modernste Ausstattung, die derzeit verfügbar ist: einen Palmtop mit
GPS-Anbindung, der die exakte Lokalisierung des Standortes ermöglicht.
Restlichtverstärker und Wärmebildgerät ermöglichen
Einsätze auch nachts, ein Laserentfernungsmesser gehört genauso zur
Ausstattung wie ein Granatwerfer zum Aufsetzen aufs Maschinengewehr G 36. Der
Clou ist die modulare Ausstattung und das Agieren im Verbund: Einheiten aus
jeweils zehn Infanteristen teilen sich die Ausrüstung nach Bedarf
untereinander auf, so daß nicht nur die Offensiv- und
Defensivkapazitäten optimal gesteigert werden, sondern auch die
durchschnittliche Belastung der Soldaten von derzeit 47 Kilogramm auf 30
Kilogramm reduziert wird. Das stets in der Nähe befindliche
»Mutterschiff« (das anzuschaffende Transportfahrzeug BOXER)
hält weitere Ausrüstungskomponenten bereit und dient als
Verbindungsstation. »Zukunftsweisend« ist das Konzept vor allem
dann, wenn man die Kriege der Zukunft vor allem in bebautem Gelände
führen will, sprich: in Städten, in denen der Häuserkampf eine
infanteristische Angelegenheit ist.
Der »Infanterist der Zukunft« ist keine
Spezialität der Bundeswehr; vor allem in den USA, Frankreich und
Großbritannien wird intensiv am Konzept gebastelt und, wie im
High-Tech-Bereich üblich, permanent nachgebessert. Zukunftsprojekte
befassen sich damit, Sensoren in die Uniform einzubauen, welche
Körperdaten wie Temperatur, Puls usw. in die Kommandozentrale leiten oder
»automatisch« reagieren die Uniform als Klimaanlage. Eine im
Visier eingebaute Kamera soll die Vorgesetzten im wahrsten Sinn des Wortes ins
Bild setzen und ihnen die Möglichkeit geben, genaueste Anweisungen zu
erteilen. Damit wäre wieder hergestellt, was durch die Modernisierung der
Kriegführung im Laufe der Neuzeit nicht mehr möglich und auch nicht
mehr nötig war: die ständige Kontrolle des Soldaten durch seinen
Kommandeur. Der alten Befehlstaktik könnte ein Revival bevorstehen.
Streit um Prioritäten
Die Beschaffungsplanung der Bundeswehr weist einige
Auffälligkeiten auf. Mehr als die Hälfte der Gesamtbeschaffungssumme
bis 2014 soll der Luftwaffe zugute kommen. Vor allem der Eurofighter und der
Airbus schlagen hier zu Buche. Da ist es kein Wunder, daß auch unbedingte
Befürworter der Militärtransformation aufstöhnen, schränken
solche Zahlen doch den Verteilungsspielraum ungemein ein. Bedenkt man,
daß das Heer die Masse der künftigen Auslandskrieger stellen soll,
aber nur wenig mehr als ein Viertel der Beschaffungsmittel erhält, kann
man sich auch vorstellen, daß gerade diese Teilstreitkraft eher zu den
Skeptikern der Reform gehört.
Eine zweite Auffälligkeit: Sortiert man die
Beschaffungen nach Fähigkeitskategorien, so entfällt über die
Hälfte der Beschaffungssumme auf die »Wirkung im Einsatz«.
Auch hier ist vor allem der Eurofighter zu nennen. Damit tut sich ein
eklatanter Widerspruch zur formulierten Militärdoktrin auf: Der
Eurofighter mit seinen Marschflugkörpern, der Schützenpanzer PUMA
oder das Kriegsschiff F 125 sind zur Bekämpfung »schwerer«
Ziele geeignet (feindliche Panzer, Flugzeuge, Schiffe) nicht aber zur
Bekämpfung der in den Verteidigungspolitischen Richtlinien bemühten
»asymmetrischen« Gegner, bei denen es sich um leichtbewaffnete
Fußsoldaten handelt.
Dritte Auffälligkeit: Die Priorisierung schwerer
Angriffswaffen führt dazu, daß die »Einsatzkräfte«
gegenüber den »Stabilisierungskräften« eindeutig
bevorzugt ausgestattet werden. Auch das steht im Widerspruch zu offiziellen
Bekundungen, wonach »friedenssichernde« und stabilisierende
Einsätze für den Wiederaufbau staatlicher Strukturen Vorrang haben
sollen. Die offiziöse Stiftung Wissenschaft und Politik sieht darin ein
Zeichen dafür, daß »eine konsequente Umsetzung der Reform noch
nicht erfolgt ist«. Reformgegner innerhalb des Militärs neigten
»immer noch dazu, diejenigen Fähigkeiten zu perfektionieren, die sie
während des Kalten Krieges benötigten«. Eklatant
vernachlässigt werde dagegen die Fähigkeit zur Bekämpfung von
Einzelpersonen und kleinerer Personengruppen.
Die Interpretation der Beschaffungsprioritäten als
Zeichen dafür, daß die Reform der Bundeswehr auf heftige
Widerstände stößt, hat zweifellos einiges für sich
deutsche Militärs sind schließlich für ihre verbissenen
Abwehrkämpfe bekannt. Nicht minder wichtig ist der Einfluß der
Rüstungsindustrie, die sich einen Verzicht auf die Großprojekte
verbittet. Eine weitere Interpretationsmöglichkeit sollte aber nicht
übersehen werden: daß die Bundeswehr in Zukunft keineswegs nur gegen
kleine Truppen »irregulärer Kämpfer« vorzugehen gedenkt,
sondern auch die Fähigkeit zu größeren Feldzügen gegen
»richtige« Staaten ausbauen will. Die Verteidigungspolitischen
Richtlinien bezeichnen die Grenzen zwischen den verschiedenen Einsatzarten
ausdrücklich als »fließend«. Die »Bereitschaft und
die Fähigkeit«, militärische Mittel einzusetzen, gelten der
Bundesregierung als »unverzichtbare Voraussetzung«, ihre Interessen
durchzusetzen.
47, 72 oder 140 Milliarden?
Auf der Einkaufsliste der Bundeswehr stehen derzeit rund 200
Projekte. Die offiziellen Angaben im Bundeswehrplan 2005 veranschlagen bis zum
Jahr 2014 Gesamtkosten von rund 47 Milliarden Euro Zahlen, die auch nach
Einschätzung bundeswehrfreundlicher Experten extrem optimistisch sind.
Nach Einschätzung des IMI-Mitarbeiters Lühr Henken müssen die
tatsächlichen Kosten für sämtliche Militärprojekte auf 72
Milliarden Euro veranschlagt werden. Das sind wohlgemerkt die geplanten Kosten
die gerade im Rüstungsbereich üblichen
»überraschenden« Preissteigerungen sind dabei nicht
berücksichtigt. In den kommenden 20 Jahren dürften daher, so Henken,
140 bis 150 Milliarden Euro für Militärausgaben zusammenkommen. Es
ist schon jetzt abzusehen, daß die Beschaffungsplanung jedes
finanzierbare Maß übersteigt. Dabei sind für den Großteil
der teuersten Projekte (Transportflugzeug, Eurofighter) bereits Verträge
mit der Industrie geschlossen worden.
Haushaltsexperten von CDU/CSU und FDP werfen der
Bundesregierung seit Jahren und zu Recht unseriöses Wirtschaften vor. Es
bleibt abzuwarten, wie sie nach den Bundestagswahlen darüber urteilen
werden. Einen grundlegenden Dissens gibt es zwischen den Fraktionen im
Bundestag nicht. Der Umbau der Bundeswehr zur Angriffsarmee findet die
Billigung aller Parteien bis auf die beiden PDS-Abgeordneten. Wenn CDU und noch
mehr CSU Kritik üben, dann vor allem, weil sie noch mehr Geld fürs
Militär ausgeben, weniger Standorte schließen und verbissener an der
Wehrpflicht festhalten wollen.
Daß derartige Pläne aufgestellt werden
können in einer Zeit, in der Millionen Menschen die sozialen Leistungen
zusammengestrichen werden, zeigt die Militarisierung auch des innenpolitischen
Klimas. Selbst wenn künftige Bundesregierungen von diesem Maximalprogramm
einige Abstriche werden vornehmen müssen der Eurofighter wird kaum
in voller Stückzahl ausgeliefert werden läuft das neue
Strukturkonzept darauf hinaus, das deutsche Kriegführungspotential
beträchtlich zu erhöhen. Um wieviel sich die Anzahl der zum gleichen
Zeitpunkt im Ausland einsetzbaren Soldaten vervielfacht, läßt sich
zwar aufgrund der unterschiedlichen Kriterien vor allem Aufwand und
Dauer der Einsätze nicht vorhersagen, die Bundeswehr
»erhöht aber ihre Flexibilität und verkürzt die
Vorbereitungszeit«, so daß mehr Truppen in kürzerer Zeit
für eine breitere Palette von Aufgaben zur Verfügung stehen,
faßt Otfried Nassauer vom Berliner Institut für Transatlantische
Sicherheit zusammen.
Es wird eine gemeinschaftliche Aufgabe sozialer Bewegungen
sein, sich dem entgegenzustellen. Anlässe dazu werden im Rahmen der
50-Jahr-Feiern der Bundeswehr und der Proteste gegen den Sozialabbau reichlich
zur Verfügung stehen; den Versuch, in die Haushaltsdebatten einzugreifen,
unternimmt auch die DFG-VK mit ihrer Aktion »Rüstungshaushalt
senken«.
* Frank Brendle ist Landesgeschäftsführer der
Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsgegnerInnen (DFG-VK) in
Berlin-Brandenburg
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