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Diskussionsforum zum Buch Anastasia von Wladimir Megre
IN DIE TIEFE DER GESCHICHTE Gepostet von: Josef
Als Antwort zu: Re: HISTORICAL DEPTH - Buch Wal (Andreas)
AN JUDEN, CRISTEN UND NICHT NUR
Wendend mich an Juden und Christen, hoffe ich auf
Verständnis wenigstens eines Teils der Anhänger dieser zwei sich
gegenseitig ausschließenden Ideologien. Es ist mir verständlich,
dass sich bei weitem nicht alle dem Ziel bewusst sind, wegen dem ich gezwungen
war, dieses Thema zu berühren.
Kaum war das Thema Hebräer und Christen in meinem
vorigen Buch erwähnt, als folgten einige Beleidigungen.
Obwohl das Wesen der Aussagen von Anastasia verfolgt das
Einzige - Licht an die Ursachen von Konflikten zwischen den Völkern zu
bringen. Konflikten, die im Laufe von fünf Jahrtausenden nicht
aufhören.
Als ich an diesem Buch arbeitete, sagte der gesunde Verstand
vor, dass es besser wäre, das hebräische Thema und Christentum nicht
zu berühren. Wozu ein Teil der Leser reizen und, mehr noch, gegen sich
stimmen? Und nichtsdestoweniger, über bestimmte Information
verfügend, halte ich mich nicht zu berechtigt, diese zu verheimlichen, wie
sehr auch sie jemandem unangenehm scheinen mag.
Anführend die Information über hebräische
Pogroms, die schon mehrere Jahrtausende dauern, erwähnte ich nur
historische Fakten, so gut ich konnte, bemühte ich mich die beschriebenen
Umstände nicht zu kommentieren und ihnen keine subjektive Bewertung zu
geben.
Das Ziel ist einzig - zu versuchen, den anstehenden
großräumigen Pogrom der Hebräer gleich in mehreren Staaten
abzuwenden.
Dieser Pogrom kann an seinen Maßstäben bedeutend
größer sein, als jener, der zur Zeiten Hitlerdeutschland angestellt
worden war. Er ist fast unvermeidlich. Den abzuwenden kann ein Einziges -
genügendes Maß an Verständnis von Ursachen der vorangegangenen
Pogroms und entsprechende Handlungen an Beseitigung dieser Ursachen.
Ich werde mich bemühen, nicht auf die Behauptungen der
Einsiedler der sibirischen Taiga - Anastasia und ihres Großväterchen
- zurückzugreifen, obwohl für mich persönlich werden sie mit
jedem Jahr immer gewichtiger.
Für andere können sie bloß als eine
Erfindung scheinen. Ich werde versuchen, Beweise aus Fakten zusammenzustellen,
die allen bekannt sind, oder aus solchen, an deren Existenz sich jeder nach
Wunsch überzeugen kann.
Also, wie es aus den historischen Quellen bekannt ist,
begannen die Pogroms der Hebräer seit Zeiten der ägyptischen Pharaos.
In der letzten Jahrtausend ereigneten sie sich mit einer Periodizität von
ungefähr ein Mal in hundert Jahren. Sie ereigneten sich in verschiedenen,
die zu jener Zeit christlich wurden, Staaten. Und mit jedem Jahrhundert wurden
sie immer großräumiger. Die letzte großräumige Aktion der
Vernichtung von Hebräern war von Hitlerdeutschland in Jahren 1939-1945
verrichtet worden. Man verbrannte Hebräer in Öfen der
Konzentrationslager, erschoss sie, vergiftete mit Gas. Nach unterschiedlichen
Angaben, in dieser Periode waren etwa sechs Millionen Hebräer vernichtet.
Die Periodizität der sich wiederholenden Ereignissen,
die mit Vernichtung der Hebräer durch Völker verschiedener Staaten
schon im Laufe von Jahrtausenden zusammenhängen, spricht klar und
überzeugend von Existenz einiger gewissen Ursachen, die diese Ereignisse
hervorrufen. Doch jemand ist bestrebt, gerade die wahren Ursachen
sorgfältig zu maskieren.
Die Massenmedien - Presse, Radio und Fernsehen -
bemühen sich, dieses schärfste Thema nicht zu berühren. Allein
nur eine Anspielung auf solches Thema in Massenmedien bewertet man als
Entfachen der Nationalfeindschaft.
In der Tat kann einem Entfachen der Nationalfeindschaft,
eher, das Verschweigen von heiklen und Gesellschaft aufregenden Fragen dienen.
Und dass die hebräische Frage Gesellschaft aufregt,
bezeugt eine Menge Fakten.
Viele kennen den öffentlichen Auftritt eines
Russlandsgeneral, Abgeordneten des Staatsduma, der von Tribüne einer
Kundgebung erklärte, wenn man kurz sagt: "Weg mit allen Juden aus
Russland."
Eine Reihe von Staatsdumaabgeordneten verurteilte den
General. In der Presse gab man ihm, natürlich, kein Wort. Eine Polemik mit
ihm begann niemand. Warum? Mag sein, dieser General ist ein einziger in
Russland, der sich an solche Meinung festhält, lohnt es sich nun, die
kostbare Sendezeit an Streit der ganzer Gesellschaft mit einem Menschen zu
verschwenden?
Ich wage zu behaupten, dass er nicht allein ist. Es sind
viele sowohl unter Generals, als auch unter Beamten, und unter Jugend.
Die Anzahl der Menschen, die meinen, dass alle Not von Juden
komme, wächst von Tag zu Tag. Das Schweigen der Presse ermöglicht es
der kritischen Masse, sich anzusammeln. Ich führe nun Zahlen an, die mehr
als ausdrucksvoll davon zeugen.
Ab 1992 waren in Russland über fünfzig
Bücher, die Hebräer entlarven, von verschiedenen Verlagen
herausgegeben. Diese recht seriöse Zahl enthält nicht Hunderte von
Selbstverlagsmaterialien, zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften.
Diese Ausgaben liegen nicht auf den Ladentheken, verstauben
nicht in Bücherlager. Sie verbreiten sich von Hand zu Hand. Viele davon
werden, wie man so sagt, in Stücke gelesen. Diese Ausgaben sind gefragt.
Und dass man die Frage, die eine Menge von Menschen bewegt, nicht in der Presse
erörtert, wird von diesen Menschen einfach bewertet - "die ganze Presse
ist in den Händen von Juden." Argumente dieser Leute sind solche, dass es
einem unvorbereiteten Menschen schwer ist, mit ihnen zu streiten.
* * *
Ins Abteil des Zuges, mit dem ich von Sankt-Petersburg nach
Moskau zurückkehrte, kamen zwei Männer und ein junges Mädchen
herein. Die Männer waren in Hemde von dunkler Farbe angezogen, mit breiten
Offiziersgürteln umgebunden. Allem Anschein nach müde von
irgendwelchen stürmischen Ereignissen, legten sie sich auf obere
Liegebänke hin, um sich zu erholen.
Mit dem Mädchen, die auch streng angezogen war, kam ich
ins Gespräch. Es klärte sich: Sie kehren heim von einem Kongress, wie
sie sich äußerte, "der patriotischen Kräfte Russlands."
- Welche Aufgaben hatte denn Euer Kongress? - fragte ich das
Mädchen.
- Kampf mit dem Weltjudentum - antwortete sie stolz.
- Wie können Sie kämpfen, sich in Russland
befindend, mit jemand, zum Beispiel, in Europa, Amerika?
- Unsere Anhänger gibt es sowohl in Europa, als auch in
Amerika. Nicht mit allen ist ein Kontakt in Gang gebracht, aber wir kennen
viele Bewegungen, die unsere Meinungen teilen. Bald werden sich gegen
Weltjudentum Patrioten verschiedener Staaten vereinigen.
Das Mädchen sprach redselig und mutig, sie führte
entweder im Auftrag, oder nach eigener Initiative die Rolle eines Agitators
ihrer, wie sie überzeugt war, "patriotischen" Bewegung aus.
Ich fragte das Mädchen:
- Sagen Sie, und persönlich Ihnen haben die
Hebräer wenigstens irgendwie geschadet?
- Freilich haben sie geschadet. Wegen ihnen bin ich
gezwungen zu leben in einem armen und dreckigen Staat, das vor dem Westen
katzbuckelt, das seine Speisereste aufisst.
- Und warum halten Sie Hebräer für Ursache der
Misserfolge im Staat?
- Ja deshalb, dass ihr Handlungsprogramm so besonders ist.
Betrügen, bestehlen ein Land, dann anderes, drittes. Und wenn das erste
auf die Beine kommt, wieder es beklauen. Sie halten uns doch nicht für
Menschen. Da lesen Sie mal, was hier geschrieben steht. Das ist ein Auszug
einiger Zitaten aus ihrem Talmud. - Sie reichte mir ein dünnes
Broschürchen, auf einer bestimmten Stelle es geöffnet, und ich begann
zu lesen.
Ich werde nicht diese Zitaten anführen, weil damals,
zur Zeit des Gesprächs, hatte ich es schwer, zu beurteilen, inwiefern sie
dem Gesagten im Talmud entsprächen. Doch dass man, laut dem Alten
Testament, den Hebräern vorschlägt, sich für ausgewähltes
Volk zu halten, war mir bekannt. Es handelt sich um anderes. Überrascht
von den wütenden Aggressivität der jungen "Patriotin", dachte ich,
dass es letzten Endes nötig ist, der Wahrheit ins Auge zu schauen.
Die Ursachen der unaufhörlichen Konflikten innerhalb
vieler Staaten liegen in Existenz zur einer und derselben Zeit in einer und
derselben Gesellschaft zweier einander ausschließenden
Religionen-Ideologien.
Lasst uns mal überlegen, was ist eine Religion? Es ist,
vor allem, eine Ideologie, die einen bestimmten Menschentyp formiert, ihn in
ein bestimmtes Programm des Handelns einschließend.
Religion, im gegebenem Fall des hebräischen Volkes,
definiert dieses Volk wie einziges von Gott erwählt und konkretisiert
sogar, reglamentiert dessen Taten in Bezug auf andere Völker.
Im Christentum wird gesagt: Der Mensch-Christ sei ein Sklave
und nur nach dem irdischen Leben werde für einige möglich sein, sich
im Paradies zu erholen. Für Reiche sei es schwer, ins Paradies zu kommen.
Es sei nötig, seinen Nächsten zu lieben und eigenes Gut mit ihm zu
teilen.
Im Talmud heißt es: "Alles ist dein", in der Bibel -
"Gib alles ab." Eine gute Kombination. Diese zwei sich einander
ausschließenden Ideologien, wie es uns bekannt ist, kamen aus einem Punkt
heraus, aus dem Israel. Das bedeutet aber nicht, dass deren Entwickler gerade
Hebräer sind. Wichtig ist ganz anderes - die Unvermeidlichkeit des
Konfliktes.
Dass ein Konflikt zwischen den Anhängern zweier
Ideologien unausweichlich ist, kann man am Verhalten selbst kleiner Kinder gut
nachspüren. Würden wir einem Kind sagen, dass alle Spielzeuge, die es
erblickt, nur ihm allein gehören, und einem anderen suggerieren, dass es
die Spielzeuge, die ihm gehören, abgeben müsse, falls sie jemand
braucht, was wird geschehen?
Das Kind, mag sein, erklärt sich ja ein, zwei Mal
einverstanden, das eigene Spielzeug abzugeben, erlebt aber nun bestimmt keine
Liebe zu dem, der es ihm wegnimmt. Dann bekommt es Lust, sich wenigstens doch
etwas zurückzuholen, streckt Händchen aus, doch man gibt ihm nichts.
Im Endergebnis wird es weinen oder versuchen, Kraft anzuwenden.
Es stellt sich heraus, dass mit Hilfe von zwei verschiedenen
Ideologien ein Konflikt sogar zwischen den in Zukunft geborenen Kindern
vorherbestimmt ist.
Die Nationalität hat in diesem Fall absolut keine
Bedeutung.
Wenn man alle Hebräer zu Christen machen würde,
und alle slawische Völker zu Hebräer, würden dieselben Konflikte
stattfinden.
Nicht unterschiedliche Nationalitäten kämpfen
ständig miteinander, sondern verschiedene Ideologien, die
Nationalitäten "ausnutzen"!
Wir hatten mehrmals eine Gelegenheit, selbst von sehr
kultivierten und aufgeklärten Menschen von Notwendigkeit eines toleranten
Verhaltens gegenüber verschiedene Glaubensbekenntnisse zu hören. Die
Staatsduma verabschiedete ein Gesetz, dass jene bestraft, wer nationale und
religiöse Feindschaft schürt. Im Fernsehen sehen wir, wie die
Führer von unterschiedlichen geistigen Konfessionen auf weltlichen
Regierungsempfängen anwesend sind.
Es scheint, alles sei gut, intelligent und richtig. Aber der
Extremismus wird davon ganz und gar nicht geringer. Und man zeigt uns verminte
Plakate mit Aufschrift "Schlag sie!", und wir hören Information von
Explosionen bei öffentlichen Einrichtungen...
Ja was ist denn die Sache? Alles sehr einfach. Allein mit
schönen Worten und Aufrufen ist es unmöglich, die Situation zu
ändern.
Mehr noch, sie wird nicht nur damit verstärkt, sie
maskiert sich geschickt hinter diesen Worten. Verbirgt sich, um zur Stunde "x"
den Staat zu sprengen, zu vernichten.
* * *
"Lasst uns tolerant zu allen Glaubensbekenntnissen
verhalten." Wohlan. Ich, zum Beispiel, wie, ich denke, auch viele Leute, bin
nicht gegen ein tolerantes Verhalten.
Was ergibt sich aber dabei mit den Glaubensbekenntnissen
selbst? Folgendes. Jedes von ihnen ist mit allen Kräften bestrebt, so
schnell es geht eine große Kraft zu gewinnen, so viele Anhänger wie
möglich auf eigene Seite zu ziehen. Im Ergebnis, meinend, dass man
genügend feste Positionen erobert habe, ziehen beide Ideologien
unumgänglich in einen Kampf ein. Davon zeugt deutlich die Geschichte von
endlosen Konflikten. Doch die Menschheit, gleichsam kodiert, tritt weiter im
Laufe von einer Menge Jahrhunderten auf eine und dieselbe Harke.
Wussten davon Priester - die Gründer zweier Ideologien?
Die konnten es nicht ohne zu wissen, jene, die fähig sind, den
psychologischen Einfluss auf Millionen von Menschen verschiedener Staaten
auszuüben. Jene, die fähig sind, Leute so zu kodieren.
Wollten sie tatsächlich das hebräische Volk
beglücken, indem sie vom deren Auserwähltsein sprachen? Die
Geschichte zeigt, dass das Ziel völlig anders war. Im Laufe von
Jahrhunderten nutzt man das hebräische Volk wie eine Wechselkarte, wie
einen Sündebock, wie einen Schild, der es den Menschen unmöglich
macht, die Aufmerksamkeit auf jene zu lenken, die ihr "eigenes Spiel spielen",
benutzend sowohl Juden, als auch Christen wie Bauer in einer unkomplizierten
Partie. Sowohl jenen als auch den anderen bringt diese Kodierung allein nur
Leiden.
Urteilt selbst, wohin sich jetzt alles bewegt. In der Welt
sammelt sich stets mehr Aggressionsenergie. Der Konflikt zwischen Israel und
Palästina dauert fort. Nutzend Militärtechnik und Unterstützung
von den USA kann Israel Palästinenser okkupieren und zwingen, dass sie
sich ihren Forderungen fügen. Das wird jedoch gar nicht eine Entstehung
gegenseitiger Achtung zweier in Nachbarschaft lebenden Völker bedeuten.
Alles umgekehrt, die Menge der aggressiven Energie in Bezug auf die
Hebräer wird in der ganzen muslimischen Welt krass zunehmen. Diese Energie
wird sich unbedingt äußern, bis hin zu unaufhörlichen
Terrorakten auf dem Territorium von Israel, USA. Es handelt sich aber nicht nur
um einen direkten Israel-palästinensischen Konflikt.
Für viele Menschen, die auf dem Planeten leben, wird
immer offensichtlicher die ausweglose Lage des Entwicklungsweges irdischer
Zivilisation.
Aids, Drogensucht, Kriminalität, Technokatastrophen
verschlingen Menschen. Eine überwältigende Anzahl von Menschen sind
der Möglichkeit beraubt, zu sich Nahrung zu nehmen, die für
Gesundheit unschädlich ist, reines, und kein verschmutztes Wasser zu
trinken, reine, und keine verderbliche Luft einzuatmen.
Und was wenn bei diesen Massen Information von der wahren
Ursache der sozialen und technogenen Kataklysmen auftaucht? Leader erscheinen,
die ihnen wahre Schuldiger an der niederdrückenden planetarischen
Situation nennen, ihr Spiel, ihre Ziele, Aufgaben enträtseln werden?
Das, gerade das befürchten die Weltideologien.
Deswegen, sich bemühend, den Zorn des ganzen Volkes an ihre eigene Adresse
nicht zuzulassen, werfen sie stets dieselbe bewehrte Karte hinzu -
Hebräer. Es heißt, sie seien an allem schuld - hetz sie. Die Massen
stürzen sich im Zorn wahllos auf alle Hebräer. So war es schon
mehrmals in den Jahrhunderten. Sie stürzen sich, meinend, dass sie das
Böse liquidieren. In der Tat aber "lassen den Dampf aus sich ab."
IN DIE TIEFE DER GESCHICHTE
Die Erzählung von Anastasias Großväterchen
überraschte mich durch ihre Ungewöhnlichkeit und Einfachheit der
Beweisen des Ungewöhnliches. Später verglich ich seine
Schlussfolgerungen mit anderen Quellen und war sehr erstaunt von der
Übereinstimmung der Fakten. Fakten, die das logische Denken zu bestimmten
Schlussfolgerungen führten. Auch in meiner weiteren Erzählung werde
ich mich bemühen, die Schlussfolgerungen von Anastasias
Großväterchen mit anderen Quellen zu verbinden.
In Jahren 30-100 unserer Zeitrechnung begannen die
Kleingruppen von gläubigen Hebräer und Ungläubigen, die sowohl
in Israel (Palästina), als auch innerhalb des Römischen Imperiums
lebten, sich in einen selbständigen Strom im Innern des Judentums zu
vereinigen - es entstand eine kleine christliche Gemeinde aus Menschen, die
hoch und heilig an Jesus Christus' Vermächtnis und Seine baldige
Auferstehung glaubten.
Dieser Fakt wird von einer Menge historischen Monografien
bestätigt, darunter auch von der Bibel selbst.
Mit einem Wort, der Fakt, dass die mächtige christliche
Lehre mit Versammlungen einer kleinen jüdischen Gemeinde begonnen hatte,
ist bestätigt.
Lasst uns nun jetzt versuchen festzustellen, auf welche Art
und Weise die Lehre dieser kleinen Gemeinde plötzlich ins Römische
Imperium, jetzige Europa und Russland eingedrungen ist?
Woher überhaupt wurde davon einer Menge Staaten
bekannt? Wenn sogar im Israel selbst nur wenige davon wussten?
Nach Worten des Großväterchen von Anastasia
erblickten Priester, die die Juden jener Zeit leiteten, dass bei einer
bestimmten Endbearbeitung, und genauer, einer Umarbeitung der christlichen
Lehre, vermag sie einen Sklavenmenschentyp formieren, den man leicht verwalten
kann. Dieser Typ schaltet teilweise oder fast völlig das eigene logische
Denken aus, und der Mensch beginnt daran zu glauben, was ihm Geistlichen oder
noch jemand sagen. Genauer - es formiert sich ein Mensch-Biorobot, der sich
leiten lässt vom Programm, das man ihm vorgegeben hat.
(Mensch-Biorobot, - es ist ein Mensch, der sich
einverstanden erklärt hat, natürlich nicht ganz freiwillig, sondern
unter Einwirkung eines speziellen okkulten Programms, an irreale Welt zu
glauben. Und weil die irreale Welt von jemand und mit einem bestimmten Ziel
aufgebaut wird, so behauptet dieser Jemand, das er die Gesetze der irrealen
Welt kenne und fordert von dem Menschen, dass er sich ihnen füge. Und
faktisch macht er den Menschen von sich persönlich abhängig.)
Weiter, von den Priestern des Judentums, die damals nicht
nur über Kenntnisse verfügten, sondern auch über praktische
Erfahrung der Einführung in die Massen solcher Typen von Lehren, die sie
brauchten, wurden Hunderte von Prediger aus der Zahl von Christen vorbereitet,
mit Geld ausgestattet und in verschiedene Länder geschickt, um die
nötige Lehre einzuführen.
Als indirekter Beweis eines solchen Faktes dient folgendes.
Am Ende des zweiten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung
entwickelten nun plötzlich die hebräischen christlichen Gemeinden
eine umfassendste Missionartätigkeit in verschiedenen Staaten. Und dieser
Tätigkeit ging voran eine verstärkte Evangelisation (Ausgabe und
Verlegen der christlichen jüdischen Bibel).
Es ist allen wunderschön bekannt, dass eine Buchauflage
auch heute noch Geld erfordert. In altertümlichen Zeiten erforderte die
Herstellung jedes Buches nicht einfach Geld, sondern großes Geld. Nicht
wenige Mittel waren auch für eine Reise in andere Staaten erforderlich.
Solche Reisen konnten sich Kaufmänner oder vermögende vornehme Leute
erlauben.
Ja auf welche Art verwirklichte nun so eine aufwendige und
großräumige Operation eine Gemeinde, zu der vorzugsweise
Landbewohner gehörten?
Gewiss doch, sie hatten eine qualifizierte theoretische
Vorbereitung und so manche Finanzierung erhalten. Aufmerksamkeit ihnen
gegenüber von der Seite der Priesterschaft, moralische und materielle
Unterstützung machten aus einem gewöhnliche gläubigen Bauer
einen Fanatiker.
Stellt euch nur einen israelischen Landmann vor, dem man auf
einmal sagt: "Wir sehen in dir einen großen Missionar und Prediger. Du
lernst noch ein wenig, bekommst Geld und wirst das Volk lehren, aber... Aber
nicht in unserem Land. Du muss in andere Länder gehen."
Und sie lernten dazu, bekamen Geld und gingen los. Gingen
über verschiedene Staaten. Und was ist im Endergebnis? Hatten sie Erfolg?
Keineswegs. Die Bevölkerung aller Staaten lehnte die hebräischer
Prediger ab. Ja nicht einfach lehnte ab, man hörte ihnen anfangs zu, dann
wurden sie gebeten, sich zu entfernen, besonders Aufdringliche schlug man,
hetzte mit Hunden.
Davon zeugen zahlreiche Geschichtsfakten des Römischen
Imperiums, wo Hauptkräfte der Prediger hin geschickt wurden.
Als Ergebnis der großräumigen Aktion war
lediglich Organisation in einer Reihe Orten des Römischen Imperiums eines
Netzes von christlichen Gemeinden. Sie hatten aber gar keinen Einfluss auf die
Grundlagen der traditionellen Glaubensbekenntnissen.
Das Alte Rom war heidnisch, und so blieb es auch. Diese
Sekten übten auch auf das politische Leben des Imperiums gar keinen
Einfluss aus, und auf die Formierung eines Menschen neues Typs, eines
Sklaven-Bioroboten, von dem die Priester träumten.
Die Imperatoren des Roms beachteten die Prediger der ersten
Welle nicht.
Imperator Nero, der sich ruhig gegenüber verschiedene
religiöse heidnische Glauben verhielt, mochte nur die Christen nicht.
Imperatoren Decius (249-251), Diokletian (284-285) und Galerius (305-311) -
einer deren Hauptverfolger - jagten Christen aus ihren Territorien.
Erfolg erzielten nur die Prediger der zweiten Welle. Die
Prediger der zweiten Welle waren keine Fanatiker des Glaubens mehr. Die
Priester hatten sie auf solche Weise vorbereitet, dass, einerseits, sie
schön vom Glauben sprechen konnten, andererseits - über Kenntnisse
der Psychologen verfügten, einen Menschen zu beeinflussen vermochten,
benutzend seine Bestrebungen in eigenen Zielen.
Die Aufgabe der Prediger der zweiten Welle war,
ausschließlich auf Regenten einzuwirken. Den Regenten davon zu
überzeugen, dass der christliche Glaube seine Macht befestigen, ewig
machen werde, der Staat werde völlig lenkbar, unter Kontrolle stehen und
gedeihen.
Mit diesem Ziel nun waren die Doktrinen eingeführt:
"Jegliche Macht kommt von Gott", "Ein Regent ist Statthalter Gottes auf Erden."
Eine Beichte erlaubte es, Gedanken, Hoffnungen und Taten
eines jeden Mitgliedes des Staates zu kontrollieren. Mit einem Wort, man begann
Regenten davon zu überzeugen, dass Christianisierung des Staates
allergünstige Bedingungen für die Regierung schafft.
Äußerlich sah es tatsächlich so aus, aber
nur äußerlich. Regenten, die diesen Kniffen nachgaben, ahnten nicht,
dass sie im Grunde selbst unter die Regierung von anderen Kräften
gerieten.
Die Lage des Christentums im Römischen Imperium begann
sich ab Jahr 312 merklich zu befestigen, als es ihnen gelang, den Imperator
Konstantin von Vorteilhaftigkeit für ihn des Vorhandenseins der
christlichen Kirchen im Staat zu überzeugen.
Konstantin erklärte sich einverstanden, ihnen
Protektion zu erweisen, unterstützend, nichtsdestoweniger, auch die Tempel
der römischen Götter.
Im Endergebnis verbesserte sich bedeutend die Lage des
Christentums im Römischen Imperium, das Reichtum vermehrte sich, und die
nachfolgenden Generationen der christlichen Bischöfe erlangten Macht der
römischen Senatoren.
Dieser Fakt und viele folgenden sprechen davon, dass die
gegebene Lehre nicht imstande war, sich zu entwickeln und einigermaßen
seriöse Einwirkung auf die Gesellschaft zu erweisen ohne
Unterstützung der weltlichen Regenten. Deren Führer strebten auch
selbst immer nach Macht.
Die Macht der Römischen Kirche ist auch heute
groß, bloß ist nun das Römische Imperium nicht mehr da. Ein
Zufall? Eine Ausnahme von der Regel oder eine Gesetzmäßigkeit? Diese
Frage kann Geschichte von Staaten der folgenden Jahrhunderten, bis hin zu dem
heutigen Tage, beantworten.
Niemand vermag zu nennen nicht einen Staat auf unserem
Planeten, der mit dem Einzug des Christentums zu gedeihen begonnen hätte.
Und umgekehrt, man kann eine Reihe von Staaten nennen, die das traurige Los des
Römischen Imperiums ereilte.
Und noch ein interessanter historischer Fakt. Absolut in
allen Staaten, die das Christentum angenommen hatten, tauchten bald
Hebräer eines nicht christlichen Glaubensbekenntnisses auf und entrollten
eine überaus seltsame Tätigkeit. Sie wurden mit einer
ungewöhnlichen Leichtigkeit reich.
Ihre Tätigkeit erlangte in allen christlichen
Ländern solch einen großangelegten Charakter, dass sie sowohl
für das Volk, als auch für die Regierungen dieser Staaten nicht
unmerklich sein konnte.
Wenn sie in irgendeinem Staat einen Kulminationspunkt
erreichte, begann das Volk Hebräer zu schlagen. Die Regierung - aus dem
Land zu jagen.
Schon seit Anfang der zweiten Jahrtausend unserer
Zeitrechnung sind zahlreiche Fakten der hebräischen Pogroms in
verschiedenen christlichen Staaten bekannt.
Vertrieben und geplündert waren Dutzende von
hebräischen Gemeinden im Jahre 1096 am Rhein. Im Jahre 1290 hat man
Hebräer aus England vertrieben. An Ende des 14. Jahrhunderts waren in
Spanien über 100 tausend Hebräer abgetötet. (Freilich kehrten
die Hebräer nach einiger Zeit von neuem heimlich in diese Länder
zurück.)
Diese Liste historischer Fakten kann man bedeutend
vergrößern. Aber wozu? Auch so ist es absolut klar, dass sich
ständig wiederholende im Laufe schon vieler Jahrhunderten und einander
ähnelnde Situationen vorprogrammiert sind.
Und da Vertreter der christlichen Welt und der Hebräer
selbst Verluste tragen, so existiert dann eine dritte handelnde Person, die
keine Verluste trägt. Für diese dritte Person sind sowohl der
Menschentyp der christlichen Welt als auch des Hebräer-Juden lediglich
Bioroboten, die man sehr leicht manipulieren kann.
Wer ist diese dritte Person? Die Historiker-Forscher, die
sich bemühen, der Sache auf den Grund zu gehen, der Wurzeln des
vorgehenden in der Welt Bacchanals, das schon im Laufe von Jahrtausenden nicht
aufhört, weisen immer nur auf die Hebräer hin.
Es heißt, sie seien an allem schuldig. Wenn jedoch
eine dritte Kraft existiert, so sind Hebräer, wie auch Christen,
bloß Marionetten-Bioroboten in Händen dieser dritten Kraft.
Ist es aber möglich heute deren Existenz festzustellen
und nachzuweisen? Natürlich ist es möglich. Mit Hilfe von was? Mit
Hilfe von historischen Fakten logischem Denken. Urteilt selbst.
* * *
Unter dem hebräischen Stand gibt es ein Stamm, Stand,
eine Nationalität, Kaste, man kann es beliebig nennen, das Wesen liegt
doch nicht in der Bezeichnung, der Kürze wegen werden wir sie "Leviten"
nennen.
Es gibt historische Quellen, dass Stammväter von
Leviten ägyptische Priester sind. Sich stützend auf bekanntere
für viele Quellen, und konkret das Alte Testament, können wir
erblicken, dass die Leviten eine besondere Stellung hatten.
Zum Beispiel, nach den israelischen Gesetzen nahmen sie
nicht an Kriegsoperationen teil. Sie mussten keine Steuer und Abgaben zahlen.
Bei der Zählung von Israelibevölkerung, die im Alten Testament
erwähnt wird, unterlagen die Leviten keiner Zählung.
Bei einer Aufstellung von Lagern während der
Felgzüge ließen sich israelische Stämme, die von fünfzig-
bis einhundertfünfzigtausend Menschen zählten, über einen Kreis
nieder. Jedem war von vornherein eine Stelle vorbehalten. Man wies im
Süden, Norden, Westen oder Osten des Standortes sein Lager aufzuschlagen
an und wo eine Wache auszustellen sei. Aufstellungsort der Leviten war immer
Zentrum. Faktisch, alle israelischen Stämme hatten die Pflicht, Leviten zu
bewachen.
Und womit beschäftigten sich nun die Vertreter des
Levitenstandes?
Ihre Pflicht war, aus eigener Zahl Geistlichen zu ernennen,
die Einhaltung der für Hebräer festgelegten Gesetzen zu verfolgen.
Wobei diese Gesetze reglementierten, was zu essen sei, wie man die
Ungläubigen behandle, wohin man zu gehen habe.
Das Reglement ist hart, konkret, umfasst den ganzen Tag des
Wachseins, von Morgen bis Abend, gibt ebenfalls an, wo, in welchen Ländern
wer sich zu befinden habe. Mit wem Krieg zu führen.
Somit waren die Leviten faktisch Verwalter des
hebräischen Volkes. Und nach allem zu urteilen, überaus qualifizierte
Verwalter.
Schwer zu sagen, ob die Leviten selbst Hebräer waren.
Bei weitem nicht alle Gesetze, an die sich jeder Hebräer halten sollte,
erstreckten sich auf die Leviten. Zum Beispiel, im Unterschied zum
obligatorischen für alle hebräischen Gesetz, mussten sie keine
Beschneidung am achten Tag nach der Geburt machen.
Auf diese Art und Weise, kennend die Geheimwissenschaften
der ägyptischen Priester, besitzend die Möglichkeit, sich mit
Experimenten zu beschäftigen, und zu betrachten, und nachzudenken, frei
von der Wehrpflicht und den üblichen für alle Arbeiten, konnten sie
von Generation zu Generation bis an den heutigen Tag ihre Kenntnisse
vervollkommnen.
Wieso "bis an den heutigen Tag", mag jemand zweifeln,
irgendwie haben wir von solcher Nationalität oder solchem Stand - Leviten
- nicht gehört. Von den Engländern, Russen, Franzosen reden viele,
und von den allerklügsten, ja noch alles leitende Leviten, ist irgendwarum
nur wenigen bekannt.
Ja darum, weil, wie auch die ägyptischen Priester,
müssen sie eben im Schatten bleiben. Notfalls werden alle Ansprüche
an Hebräer gestellt - die Vollzieher ihres Willens.
Und nun zertrümmert man Hebräer schon im Laufe von
Jahrtausenden in verschiedenen Staaten der Welt. Weswegen die Pogrome?
Deswegen, dass die Hebräer mit allen möglichen Mitteln so viel Geld
wie möglich zu besitzen versuchen. Und vielen von ihnen gelingt das.
Na und was haben damit die Leviten zu tun? Welchen Nutzen
oder welche Interesse haben sie, wenn die Hebräer in England, Spanien oder
Russland ihre Politik durchführen und das wesentliche Teil der Staats-
oder Privatmittel auf ihre Bank überweisen? Mit einem Wort - in die eigene
Tasche stecken? Das Volk, die Regenten jenes oder eines anderen Staates
erblicken die unschönen Taten, beginnen die Hebräer zu schlagen, sich
einfach schlecht gegen sie zu verhalten. Ja so kann man auch an die Leviten
herankommen. Im allgemeinen könnte es scheinen - es gibt keine Logik in
Handlungen der weisen Leviten. Und es hat für sie keinen Zweck, durch
weise Ratschläge den Hebräern zu helfen, spitzfindige Kombinationen
für sie aufzubauen. Die ganzen Staaten manipulieren.
Es stellt sich heraus, es hat doch einen Zweck. Eine
direkte, einfache und konkrete Interesse. Gas Geld! Vermögende
Hebräer, im welchen Staat auch immer sie sich aufhalten, sind zum Zahlen
eines Teils ihres Gewinns an die Leviten verpflichtet. Beweise? Bitte! Laut dem
Alten Testament müssen die Israeliten ein Zehntel ihres Einkommens an die
Leviten abgeben. Authentisch lautet es so:
Alle heiligen Opfergaben, die die Israeliten dem HERRN
darbringen, habe ich dir gegeben und deinen Söhnen und deinen
Töchtern mit dir als ewiges Anrecht. Das soll ein Salzbund sein für
immer vor dem HERRN für dich und für deine Nachkommen mit dir. Und
der HERR sprach zu Aaron: Do sollst in ihrem Lande kein Erbgut besitzen, auch
keinen Anteil unter ihnen haben; denn ich bin dein Anteil und dein Erbgut
inmitten der Israeliten. Den Söhnen Levi aber habe ich alle Zehnten
gegeben in Israel zum Erbgut für ihr Amt, das sie an der Stiftshütte
ausüben. Hinfort sollen sich die Israeliten nicht zur Stiftshütte
nahen, damit sie nicht Sünde auf sich laden und sterben, sondern die
Leviten sollen das Amt ausüben an der Stiftshütte, und sie sollen die
Schuld für ihre Verfehlung tragen; das sei eine ewige Ordnung bei eueren
Nachkommen. Und sie sollen unter den Israeliten kein Erbgut besitzen; denn den
Zehnten der Israeliten, den sie dem HERRN als Opfergabe geben, habe ich den
Leviten zum Erbgut bestimmt; darum habe ich zu ihnen gesagt, dass sie unter den
Israeliten kein Erbgut besitzen sollen. Und der HERR redete mit Mose und
sprach: Sage den Leviten und sprich zu ihnen: Wenn ihr den Zehnten nehmt von
den Israeliten, den ich euch von ihnen bestimmt habe als euer Erbgut, so sollt
ihr davon eine heilige Abgabe dem HERRN geben, je den Zehnten von dem Zehnten;
und diese euere heilige Abgabe soll euch angerechnet werden, als gäbet ihr
Korn von der Tenne und Wein aus der Kelter. So sollt auch ihr die heiligen
Abgaben dem HERRN geben von allen eueren Zehnten, die ihr nehmt von den
Israeliten, und sollt diese heilige Abgabe für den HERRN dem Priester
Aaron geben. Von allem, was euch gegeben wird, sollt ihr dem HERRN die heilige
Abgabe geben, von allem Besten die davon gebührende heilige Gabe. Und
sprich zu ihnen: Wenn ihr also das Beste davon als heilige Abgabe nehmt, so
soll's den Leviten angerechnet werden wie ein Ertrag von der Tenne und wie ein
Ertrag von der Kelter. Ihr dürft es essen an allen Orten, ihr und euere
Kinder; denn es ist euer Lohn für euer Amt an der Stiftshütte... (Das
vierte Buch Mose / Numeri / 18, 19-31)
Jemand wird denken, was hat damit das mehr als zweitausend
Jahre Alte Testament und der heutige Tag zu tun? Worauf man antworten kann.
Gibt es denn heute unter den Hebräer keine Gläubigen, Geistlichen und
Rabbinate mehr? Natürlich, gibt es! und, natürlich, die meisten von
Gläubigen halten religiöse Kanons ein. Und wenn dem so ist, probiert
euch vorzustellen, über welch ein kolossales Kapital, das in Banken
verschiedener Staaten aufgelockert ist, verfügen die Leviten.
Dabei brauchen sie sich keine Sorgen machen um die
Unversehrtheit und Vermehrung ihrer Kapitale. Viele Bankiers in verschiedenen
Staaten sind Hebräer, und das ist ihre Aufgabe. Im nötigen Moment
können die Leviten, freilich, vorsagen, wo man am besten Geld hin einlege.
Welche Regimes, Gruppierungen, Oppositionen der existierenden Regierung man
unterstützen oder, umgekehrt, mit Hilfe von Finanzintrigen vernichten
solle.
Anastasias Information davon, dass menschliche Gemeinschaft
auf der Erde nur von wenigen Priestern verwaltet wird, könnte man
bezweifeln. Aber jetzt, wo sich eine logische Kette aufgebaut hat, steht es
außer Zweifel für Leute, die zum logischen Denken noch fähig
sind. Fanatiker zählen nicht.
Und die Logik besteht im folgenden.
Aus dem Ägypten ziehen unter der Leitung von Priestern
etwa eine Million Hebräer. Die unmittelbaren Helfer der Priester sind
Leviten, deren Aufgabe es ist, aus den Hebräern einen bestimmten Typ des
menschlichen Individuums zu formieren. Dafür wurde eine bestimmte
ideologische Religion gegründet, die eine Serie von Ritualen und
eigenartige Lebensweise empfehlt.
Die Leviten schaffen es, die vor ihnen gestellte Aufgabe zu
verwirklichen. Die vor mehreren Jahrtausenden gegründete Ideologie lastet
auf den Hebräer auch heute. Die unterscheidet sie von den Menschen vieler
Nationalitäten, die auf der Erde leben.
Einer der wesentlichen Postulaten dieser Ideologie ist die
Behauptung, dass Gott unter anderen Völkerschaften, die die Erde bewohnen,
als ein auserwähltes Volk nur die Hebräer wählte.
Die Ideologe existiert also auch heute, existieren
Hebräer, die Konflikte dauern fort, davon hören viele. Aber wo sind
nun die Leviten? Hören wir denn vieles von ihnen? Fast nichts. Und darin
liegt ihre List oder Weisheit, man kann es beliebig nennen, sie existieren
doch.
Jetzt stellt euch vor, auf der Erde existiert eine kleine
Gemeinschaft von Menschen, die in einem höheren Grad als alle andere Leute
über esoterische Kenntnisse verfügt, die über Jahrtausende stets
größere Erfahrung der praktischen Einwirkung auf die Massen sammelt.
Kann sich mit ihnen ein Institut irgendeines Staaten messen,
das sich mit Problemen der Staatsentwicklung, Bildung der Ideologie
beschäftigt?
Das ist unmöglich aus einer Reihe von Gründen. Die
wesentlichen davon sind folgende.
Die Leviten vererbten ihren Nachkommen esoterische
Kenntnisse, die geben sie auch heute weiter.
Moderne Wissenschaft lehnt esoterische Kenntnisse ab. Und
folglich, forscht nicht danach, wenigstens seriös.
So eine absurde Situation geschieht nicht zufällig.
Wieso absurd? Urteilt selbst.
Einerseits erkennt der Staat offiziell manche Religionen,
und da ist doch auch totale Esoterik. Der Staat schafft sogar
Vorzugsbedingungen für deren materielle Entstehung. Andererseits schafft
der Staat keine Bedingungen für die eigene Wissenschaft zur Erforschung
der esoterischen Richtungen. Folglich, auf dem Territorium eines solchen
Staates sind Strukturen legalisiert, die fähig sind, die Psyche der
Bevölkerung zu beeinflussen. Doch die weltliche Regierung hat eine
überaus vage Vorstellung davon, wohin sich dieser Einfluss in dem realen
Leben ergießt. Ja wer denn und was regiert nun?
Und zweitens, sowohl die Regierung, als auch alle denkenden
Menschen im Staat können versuchen, eine Lehre aus der Geschichte zu
ziehen. Die Geschichte ist eine sehr gute Schule des Lebens. Dafür aber
ist es notwendig, die Geschichte zu kennen. Diejenige, die Welt regieren,
kennen es wunderschön. Für die meisten Menschen jedoch, darunter auch
für die Regierung, ist die Geschichte des Staates, in dem sie leben,
unbekannt, und mehr noch, verstellt. Am Beispiel von Russland kann man das gut
sehen.
* * *
Ganz vor kurzem wurde in Schulen, Instituten, in Kunst,
besonders in der Literatur, ja und überhaupt allerorts behauptet, wie
schrecklich das Leben unserer Babuschkas und Deduschkas im Zarrussland gewesen
sei. Die meisten glaubten hoch und heilig daran. Nicht nur glaubten die
meisten, sondern waren begeistert von jenen, die uns aus dem Grauen des
Zarentums geführt hatten. Zu Helden, Idole sind Kommissare in Lederjacken
geworden. Zum Symbol des Dunkelmännertums - Popen.
Und plötzlich an unseren Augen, merkt euch, nicht nach
zwei-drei Generationen oder Jahrhunderten, sondern direkt an unseren Augen
änderte sich die Geschichte.
Die Kommissaren in Lederjacken waren, wie es sich
herausstellte, Banditen, an dem Volk verrichtete man Genozid. Und wir lebten
nach dem Zarentum im schrecklichsten, totalitärsten Staat der Welt. Und
wieder glaubten die meisten daran. Und wieder waren die meisten von jenen
entzückt, die sie von der Unterdrückung des totalitären Staates
erlösten.
Ich habe nicht vor, zu bewerten, welches von Regimes
schlechter, welches besser sei. Ich wünsche mir jedoch, dass wir alle
zusammen über das Phänomen der Veränderung, der polaren
Änderung unseres Bewusstseins während eines überaus kurzen
Zeitraums nachdenken würden. Darüber nachdenken, warum ändert es
sich so? Finden die Veränderungen von selbst statt oder unter Einwirkung
von jemand?
Auch hier ist es nicht schwer, zu erraten: Auf unseres
Bewusstsein wurde schon längst und mit Leichtigkeit eingewirkt, es wird
auch heute beeinflusst. Wir sind wie die Versuchskaninchen in jemandes
Händen.
Es wetteifern miteinander nur die Meister der Einwirkung.
Sie machen ja uns unfähig, die historische Wirklichkeit wahrzunehmen.
Lasst uns aber wenigstens versuchen herauszufinden, wie
diese Wirklichkeit in der Tat ist. Probieren wir mal festzustellen die
historische Wirklichkeit nicht nach jemandes Worten, sondern durch eigene
Überlegungen.
Lenkt euere Aufmerksamkeit darauf, dass wir jeden Tag im
Fernsehen mehrere Shows ansehen können, wie raffiniert die Männer
ihre Frauen betrügen und umgekehrt. Man schlägt uns vor, eine Masse
von unwesentlichen Problemen zu besprechen, doch Gott bewahre, wenn jemand von
den Politikern, Journalisten oder Schriftstellern ein seriöses Thema
berührt. Es kann vorbeihuschen und verliert sich sogleich in einem Brei
von Klatschen, schießenden Filmserien und psychotropen Werbung.
Notwendig ist eine seriöse Analyse des Verlebten, eine
kritische Analyse des heutigen Lebenszustand der Menschen auf dem Planeten und
Ausarbeitung eines Plans für die Zukunft. Notwendig ist eine neue
Ideologie. Ideologie, die nicht ganze Völker mit Stirnen gegeneinander
stoßt , sondern die sie vereint.
Wenn man aber tausend Mal sagt, dass sie notwendig sei, wenn
man sogar tausend Mal schreit, erscheint sie nicht. Wenn man alle
führenden Wissenschaftler der Welt versammelt und sie sich hinsetzen
werden, um jene auszuarbeiten, kommt auch nichts heraus. Es wird nur ein
unendlicher Streit.
Wenn die Wissenschaft so eine Ideologie ausarbeiten
könnte, würde sie dies schon längst im Maßstab wenigstens
eines Staaten vorstellen.
Anastasia. Jetzt ist es schon nicht mehr wichtig, wer sie
ist. Wichtig ist anderes.
Auf dem Hintergrund des vor sich gehenden Bacchanals
schenkte Anastasia der Welt eine Idee von Familienlandsitzen. Jetzt wird es
schon allmählich klar, dass sie mit einfache Worten eine Philosophie
darlegte, eine neue Ideologie, die in menschlichen Herzen seit Zeiten der
Weltschöpfung unerschütterlich blieb und bleibt.
Imperator und Bettler, Christ und Jude, Muslim und
Schintoist, Russe, Chinese oder Amerikaner fanden die größte
Beruhigung der Seele und Wohltat im Schoß der Göttlichen Natur.
Anastasias Philosophie ist eine Philosophie der Vereinigung
nicht in Worten, sondern in der Tat von Interessen verschiedener Völker.
Wie das Leben gezeigt hat, wird sie von den Menschen verschiedener
Nationalitäten wahrgenommen, darunter auch von den Hebräern. Und
dafür habe ich Dokumentarzeugnisse.
Und ihre Ideen schlage ich vor den hebräischen
Analytikern, Christen und Ideologen patriotischer Bewegungen zu besprechen. Den
führenden Persönlichkeiten und den Gemeinen großer und kleiner
Konfessionen. Die Besprechung selbst ist schon ein schöpferischer Prozess,
der zur Einheit von Gegensätzen führen kann. Der führen kann zu
"gemeinsamen Schaffen und Freude für alle vor Betrachtung des Werks", wie
es Gott wollte.
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