Zurück zur Seite vorher


Seitenzugriffe seit dem 13.07.2006290

Druckversion dieser Seite

Diese Information an einen Freund senden

 
Wie beurteilen Sie diesen Artikel Wie beurteilen Sie die Quelle dieses Artikels
Hier können Sie Ihren persönlichen Kommentar eingeben,
bzw. Kommentare von anderen Besuchern lesen
Kommentare
bisher
1
Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
September 2005 Von Elmar Getto Info von:  
Wasserstoff aus Sonnenlicht
Das muss m. E. ganz laut publik gemacht werden - überall, wo es nur geht!

Der Ausweg aus der drohenden Klimakatastrophe

Ein weiterer epochemachender Durchbruch bei den erneuerbaren Energien kündigt sich an. Die Menschheit wird das Problem der Energie, sei es die Stromerzeugung, sei es der Transport (Autos usw.), auf einfache Weise lösen können und aufhören, Treibhausgase zu erzeugen, die zur globalen Erwärmung und zu häufigeren Wetterkatastrophen führen, wie die letzten Überschwemmungen im Alpenraum und der Hurrikan Katrina zeigen. Jedenfalls dann, wenn in einer erneuerten Gesellschaft die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht der Profit der Großkonzerne. Wissenschaftler in den USA haben Wasserstoff unmittelbar aus Sonnenlicht herstellen können.

Wie die Internet-Seite ‚wissenschaft.de’ am 30.8.2005 berichtete, wurde auf der Herbsttagung der American Chemical Society in Washington von US-Wissenschaftlern ein Katalysator vorgestellt, der in Gegenwart von Wasser Sonnenlicht in Wasserstoff umwandelt. Er beruht auf der Basis von Ruthenium und Rodium. Damit wurde innerhalb eines kurzen Zeitraums bereits der zweite Durchbruch erzielt in den Versuchen, die Sonnenenergie unmittelbar in chemische Energie umzuwandeln, d.h. in chemische Substanzen, die einen hohe Energieinhalt haben und als Speicher- und Transportmedium für Energie dienen können. In diesem Fall ist das der Wasserstoff.

Vor kurzem erst war ein anderes Verfahren erfolgreich erprobt worden, die Umwandlung von Sonnenlicht in Zink, ein Metall, das leicht und ohne Verluste transportierbar ist und als virtuelle Wasserstoffquelle angesehen werden kann.

Die Zukunft der Erzeugung von Strom und Bewegung (für den Transport) der Menschheit liegt in der Nutzung der Energie aus dem Sonnenlicht. Logischerweise werden dazu in Wüsten und Steppen warmer Länder entsprechende Anlagen installiert (bereits heute könnte man dies mit Photovoltaik machen) und anschließend die Energie in einer transportablen Form an die Stellen gebracht, wo sie gebraucht werden. Was bis heute noch nicht völlig optimiert ist, sind jene transportablen Formen der Energie.

Strom, der unmittelbar aus Sonnenlicht mit modernen Photovoltaik-Zellen gewonnen werden kann, könnte im Prinzip in Batterien (Akkumulatoren) gespeichert werden und dann direkt als Strom abgerufen werden. Allerdings ist die Technik der Akkumulatoren in bezug auf Gewicht, Häufigkeit der Wiederverwendung und Verlustfreiheit noch nicht auf der Höhe, die man gerne hätte.

Die Alternative ist die Weiterleitung des Stroms in Hochspannungs-Gleichstromleitungen, wie sie das System ‚Synthesis’ des Hamburger Klima-Schutz-Fonds vorsieht. Mit einer Anzahl solcher Leitungen könnte das weltweite System des Stroms abgedeckt werden. Zwar arbeitet der Vorschlag noch mit thermalen Solarkraftwerken, wie sie in Kalifornien bereits in großem Umfang funktionieren, aber kann natürlich sinngemäß auch auf die Photovoltaik-Kraftwerke ausgedehnt werden.

Allerdings gibt es bisher noch nicht eine einzige Regierung, die ein solches Projekt befürwortet.

Daraus entstand der Gedanke, diesen ganzen Zyklus auf Wasserstoff zu basieren. Wasserstoff hat den großen Vorteil, daß er direkt als Brennstoff in Brennstoffzellen dienen kann. Er vereinigt sich da mit dem Sauerstoff der Luft (zu Wasserdampf) und erzeugt unmittelbar Strom, der ins Netz eingespeist werden oder im Fall des Transportes dann Elektromotoren antreiben kann. Auch diese Technologie ist anwendungsreif und ausführlich erprobt. Außerdem kann Wasserstoff in der Übergangszeit in ganz normalen Explosionsmotoren verwendet werden, was nicht die sofortige Umstellung der Flotte auf Elektroautos notwendig macht.

Der Wasserstoff könnte direkt in den Anlagen der Photovoltaik in den warmen Ländern erzeugt werden und dann in Druckbehältern, die mit den neuesten Adsorptionsmaterialien für Wasserstoff gefüllt sind, an den Einsatzort gebracht werden. Allerdings geht dabei ein Teil des Wasserstoffs durch Diffusion verloren. Eine Lösung dieses Problems ist allerdings auch schon in Sicht, die Lagerung des Wasserstoffs in Nano-Röhren.

Es gibt allerdings nicht den geringsten Grund zu warten, bis nun jedes Detail dieser Technologie auf dem höchsten Stand ist. Bereits heute kann mit Photovoltaik und Wasserstofftransport und anschließender Verbrennung des Wasserstoffs in bestehenden Kraftwerken und im Explosionsmotor ein globales System der Energieversorgung der Menschheit aufgebaut werden, das dem jetzt benutzten meilenweit überlegen ist.

Daß dies nicht längst angegangen wurde, verdanken wir der Auto- und Erdölindustrie, deren Profite auf dem jetzigen System basieren und die bisher erfolgreich jede grundlegende Änderung verhindert haben. Zur Absicherung dieser Strategie verbreiten diese Konzerne, alle jene Alternativen seinen noch nicht effizient genug und ihre Nachbeter in den verkommenen Systemparteien und den Mainstream-Medien plappern es nach: „Noch nicht effizient genug, noch nicht effizient genug.....“.

Das sagen Leute, die Kernkraftwerke verteidigen, die eine negative Effizienz haben (d.h. die mehr Energie verbrauchen, als sie erzeugen).

Als im Jahre 1864 von Karl Benz in Mannheim das Auto erfunden wurde, wartete man auch nicht, bis die Benzin-Direkteinspritzung fertig war, bis man die neue Technologie nutzte.

Angesichts des offensichtlichen Abgleitens der globalen Erwärmung auf einer schiefen Ebene zur globalen Klimakatastrophe wären sofortige Maßnahmen nötig. Prüft man die Parteien, die zum Bundestag kandidieren, anhand dieses Prüfsteines, muß man feststellen, daß keine der im Bundestag vertretenen Parteien irgendeine wesentliche positive Veränderung auf ihrem Programm hat. Die Schwarz-Gelben wollen sogar den minimalen Fortschritt des Gesetzes über die Erneuerbaren Energien rückgängig machen, die Rosa-Grün- und die Rot-Gesprenkelten sprechen nur von einer Fortführung des Gesetzes, nicht von weiteren radikalen Schritten zu Abwehr der Klimakatastrophe.

Peter A. I. Löhr
pailoehr@web.de

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedüfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier."
Mahatma Gandhi



Diese Domain  www.das-gibts-doch-nicht.info an einen Freund weiterempfehlen

Diese Seite zu den Favoriten hinzufügen

Diese Seite auf Ihrem PC speichern!

Möchten Sie diese Domaine als Startseite haben...



Das Kopieren und Verteilen dieser Information ist ausdrücklich erwünscht!
www.das-gibts-doch-nicht.info

Sinn dieser Informationen

Zurück zur Seite vorher

Zur Gesamtübersicht

Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.