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Das muss m. E. ganz laut publik gemacht werden - überall,
wo es nur geht!
Der Ausweg aus der drohenden Klimakatastrophe
Ein weiterer epochemachender Durchbruch bei den erneuerbaren
Energien kündigt sich an. Die Menschheit wird das Problem der Energie, sei
es die Stromerzeugung, sei es der Transport (Autos usw.), auf einfache Weise
lösen können und aufhören, Treibhausgase zu erzeugen, die zur
globalen Erwärmung und zu häufigeren Wetterkatastrophen führen,
wie die letzten Überschwemmungen im Alpenraum und der Hurrikan Katrina
zeigen. Jedenfalls dann, wenn in einer erneuerten Gesellschaft die
Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht der Profit der
Großkonzerne. Wissenschaftler in den USA haben Wasserstoff unmittelbar
aus Sonnenlicht herstellen können.
Wie die Internet-Seite wissenschaft.de am
30.8.2005 berichtete, wurde auf der Herbsttagung der American Chemical Society
in Washington von US-Wissenschaftlern ein Katalysator vorgestellt, der in
Gegenwart von Wasser Sonnenlicht in Wasserstoff umwandelt. Er beruht auf der
Basis von Ruthenium und Rodium. Damit wurde innerhalb eines kurzen Zeitraums
bereits der zweite Durchbruch erzielt in den Versuchen, die Sonnenenergie
unmittelbar in chemische Energie umzuwandeln, d.h. in chemische Substanzen, die
einen hohe Energieinhalt haben und als Speicher- und Transportmedium für
Energie dienen können. In diesem Fall ist das der Wasserstoff.
Vor kurzem erst war ein anderes Verfahren erfolgreich
erprobt worden, die Umwandlung von Sonnenlicht in Zink, ein Metall, das leicht
und ohne Verluste transportierbar ist und als virtuelle Wasserstoffquelle
angesehen werden kann.
Die Zukunft der Erzeugung von Strom und Bewegung (für
den Transport) der Menschheit liegt in der Nutzung der Energie aus dem
Sonnenlicht. Logischerweise werden dazu in Wüsten und Steppen warmer
Länder entsprechende Anlagen installiert (bereits heute könnte man
dies mit Photovoltaik machen) und anschließend die Energie in einer
transportablen Form an die Stellen gebracht, wo sie gebraucht werden. Was bis
heute noch nicht völlig optimiert ist, sind jene transportablen Formen der
Energie.
Strom, der unmittelbar aus Sonnenlicht mit modernen
Photovoltaik-Zellen gewonnen werden kann, könnte im Prinzip in Batterien
(Akkumulatoren) gespeichert werden und dann direkt als Strom abgerufen werden.
Allerdings ist die Technik der Akkumulatoren in bezug auf Gewicht,
Häufigkeit der Wiederverwendung und Verlustfreiheit noch nicht auf der
Höhe, die man gerne hätte.
Die Alternative ist die Weiterleitung des Stroms in
Hochspannungs-Gleichstromleitungen, wie sie das System Synthesis
des Hamburger Klima-Schutz-Fonds vorsieht. Mit einer Anzahl solcher Leitungen
könnte das weltweite System des Stroms abgedeckt werden. Zwar arbeitet der
Vorschlag noch mit thermalen Solarkraftwerken, wie sie in Kalifornien bereits
in großem Umfang funktionieren, aber kann natürlich
sinngemäß auch auf die Photovoltaik-Kraftwerke ausgedehnt
werden.
Allerdings gibt es bisher noch nicht eine einzige Regierung,
die ein solches Projekt befürwortet.
Daraus entstand der Gedanke, diesen ganzen Zyklus auf
Wasserstoff zu basieren. Wasserstoff hat den großen Vorteil, daß er
direkt als Brennstoff in Brennstoffzellen dienen kann. Er vereinigt sich da mit
dem Sauerstoff der Luft (zu Wasserdampf) und erzeugt unmittelbar Strom, der ins
Netz eingespeist werden oder im Fall des Transportes dann Elektromotoren
antreiben kann. Auch diese Technologie ist anwendungsreif und ausführlich
erprobt. Außerdem kann Wasserstoff in der Übergangszeit in ganz
normalen Explosionsmotoren verwendet werden, was nicht die sofortige Umstellung
der Flotte auf Elektroautos notwendig macht.
Der Wasserstoff könnte direkt in den Anlagen der
Photovoltaik in den warmen Ländern erzeugt werden und dann in
Druckbehältern, die mit den neuesten Adsorptionsmaterialien für
Wasserstoff gefüllt sind, an den Einsatzort gebracht werden. Allerdings
geht dabei ein Teil des Wasserstoffs durch Diffusion verloren. Eine Lösung
dieses Problems ist allerdings auch schon in Sicht, die Lagerung des
Wasserstoffs in Nano-Röhren.
Es gibt allerdings nicht den geringsten Grund zu warten, bis
nun jedes Detail dieser Technologie auf dem höchsten Stand ist. Bereits
heute kann mit Photovoltaik und Wasserstofftransport und anschließender
Verbrennung des Wasserstoffs in bestehenden Kraftwerken und im Explosionsmotor
ein globales System der Energieversorgung der Menschheit aufgebaut werden, das
dem jetzt benutzten meilenweit überlegen ist.
Daß dies nicht längst angegangen wurde, verdanken
wir der Auto- und Erdölindustrie, deren Profite auf dem jetzigen System
basieren und die bisher erfolgreich jede grundlegende Änderung verhindert
haben. Zur Absicherung dieser Strategie verbreiten diese Konzerne, alle jene
Alternativen seinen noch nicht effizient genug und ihre Nachbeter in den
verkommenen Systemparteien und den Mainstream-Medien plappern es nach:
Noch nicht effizient genug, noch nicht effizient genug......
Das sagen Leute, die Kernkraftwerke verteidigen, die eine
negative Effizienz haben (d.h. die mehr Energie verbrauchen, als sie
erzeugen).
Als im Jahre 1864 von Karl Benz in Mannheim das Auto
erfunden wurde, wartete man auch nicht, bis die Benzin-Direkteinspritzung
fertig war, bis man die neue Technologie nutzte.
Angesichts des offensichtlichen Abgleitens der globalen
Erwärmung auf einer schiefen Ebene zur globalen Klimakatastrophe
wären sofortige Maßnahmen nötig. Prüft man die Parteien,
die zum Bundestag kandidieren, anhand dieses Prüfsteines, muß man
feststellen, daß keine der im Bundestag vertretenen Parteien irgendeine
wesentliche positive Veränderung auf ihrem Programm hat. Die
Schwarz-Gelben wollen sogar den minimalen Fortschritt des Gesetzes über
die Erneuerbaren Energien rückgängig machen, die Rosa-Grün- und
die Rot-Gesprenkelten sprechen nur von einer Fortführung des Gesetzes,
nicht von weiteren radikalen Schritten zu Abwehr der Klimakatastrophe.
Peter A. I. Löhr pailoehr@web.de "Die Welt
hat genug für jedermanns Bedüfnisse, aber nicht für
jedermanns Gier." Mahatma Gandhi
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