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1.11.2005 PHI Info von:  PHI
Weltweite Empörung über die Äußerungen des iranischen Präsidenten
Weltweite Empörung über die Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad und des iranischen Außenministers Mottaki: Teheran erkenne das "zionistische Besatzungsregime" auf dem Staatsgebiet von Palästina nicht an, sagte Außenminister Manuschehr Mottaki laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Iran könne Israel nicht anerkennen, weil es sich nicht an die Resolutionen des Uno-Sicherheitsrats halte, sagte Mottaki weiter. Israel blühe und gedeihe auf der Grundlage des "Verderbens und des Exils der rechtmäßigen Besitzer des Landes". Iran habe schon unmittelbar nach der Revolution von 1979 sowohl Israel als auch dem damaligen Apartheidregime Südafrika vor der Uno die Legitimation abgesprochen. Angesichts der internationalen scharfen Kritik an den Äußerungen von Präsident Mahmud Ahmadinedschad protestierte der Iran außerdem gegen die "Gleichgültigkeit" der Europäer gegenüber den "zionistischen Verbrechen". Die iranischen Botschafter in den westlichen Hauptstädten seien angewiesen worden, den Protest der islamischen Republik gegen die "Gleichgültigkeit der europäischen Regierungen angesichts der Unterdrückung der Palästinenser und der Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten" zu übermitteln, meldete Irna weiter. Irans Führung rief zum „Al-Quds-Tag“ (auch andere Schreibweisen sind üblich) alle Bürger zu Demonstrationen gegen den Erzfeind auf. Die Iraner sollten einen "Aufruhr gegen Zionisten und Ungläubige machen." Die organisierten Massendemonstrationen für die "Befreiung" Jerusalems finden seit der iranischen Revolution immer am letzten Freitag im Fastenmonat Ramadan statt. Der Revolutionsführer Ajatollah Khomeini hatte den Ramadan zum Gedenkmonat für die Palästinenser erklärt. Mahmud Ahmadinedschad erläuterte seine Ausführungen: Es gehe keinesfalls darum, die Juden zu vernichten, sondern nur den Staat Israel. Der Staat Israel sei auf palästinensischem Gebiet errichtet. Palästina müsse wieder vereinigt werden. Wie im Libanon könnten alle Konfessionen, Juden, Christen und Moslems, in einem Staat Palästina leben. Obwohl die Kundgebungen in den vergangenen 25 Jahren nie eine große Beachtung im Westen fanden, könnten sie diesmal sogar außenpolitische Konsequenzen für den Iran nach sich ziehen, weil die westlichen Medien dieses Mal die Reden verbreitet haben und, da sie gekürzt wiedergegeben wurden, könnten sie eine Munition für die Kriegspläne der Regierungen von USA und Großbritannien sein. Sollte die Regierung in Teheran den eingeschlagenen Weg gegenüber Israel weiter gehen, würde das Land als eine "wirkliche Gefahr für unsere Weltsicherheit und Stabilität" wahrgenommen werden, sagte der britische Premierminister Blair. Die Einstellung Irans zu Israel, dem Terrorismus und zu der Frage von Nuklearwaffen sei "unannehmbar". Uno-Generalsekretär Kofi Annan erklärte, er habe von Ahmadinedschads Aufruf "mit Bestürzung" gelesen. Alle UNO-Mitgliedstaaten seien daran erinnert, daß Israel als langjähriges Mitglied "die selben Rechte und Pflichten" wie alle anderen habe. Auf seiner bevorstehenden Reise nach Teheran werde Annan das Existenzrecht aller Staaten im Nahen und Mittleren Osten in den Mittelpunkt stellen, sagte sein Sprecher Stephane Dujarric. Auch der palästinensische Chefunterhändler Sajeb Erakat sagte, die Forderung nach einer Zerstörung Israels sei inakzeptabel. "Wir haben den Staat Israel anerkannt, und wir verfolgen einen Friedensprozess mit Israel." Ahmadinedschads Äußerungen würden daher nicht akzeptiert. Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon forderte den Ausschluß Irans aus Vereinten Nationen. In Washington fand dies jedoch keine Unterstützung. Iran sei Mitglied der Uno, sagte US-Außenamtssprecher Sean McCormack in Washington. "Wir sollten Iran stattdessen dazu ermuntern, sich in verantwortlicher Weise als Mitglied der internationalen Gemeinschaft zu verhalten." In Berlin und anderen europäischen Hauptstädten wurden gestern die diplomatischen Vertreter Teherans einbestellt. Auch Russland schloss sich diesem Schritt an. Auf einer Konferenz unter dem Motto "Eine Welt ohne Zionismus" hatte Ahmadinedschad am Mittwoch erklärt: "Inschallah (So Gott will) wird die Prophezeiung des Imams (Ajatollah Khomeini) über die Vernichtung Israels durch kontinuierliche Weisheit der Palästinenser auch bald realisiert werden." In Palästina sei eine neue Welle im Anmarsch "und es ist machbar, daß dieser Schandfleck (der Staat Israel) aus der islamischen Welt getilgt wird


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Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.