Nein, nein, nein
das kann nicht sein.
Ich frag mich
wo ist der Schalter für das Licht,
wann erlöscht es, dieses dumme:
ich mag es nicht!
Paradox so sollte man es nennen
etwas zu vernichten wodurch wir uns erkennen
klug ists, alles zu bejahen was uns stört
obwohl es unserer Meinung nach in den Mistkübel gehört.
Denn nur im Ja zum Unrat liegt die Kraft
die uns alles neu erschafft,
die verwandelt und gebiert
und in der man sich nicht mehr selbst verliert.
Im Nein liegt Ohnmacht, Angst und Not
im Nein liegen kein Lachen und kein Brot.
Es quält die
Seele - lässt sie schreien
und sicher keine
Freuden mehr gedeihen.
Sag ja zu allem was
Dich stört
und Du wirst sehen,
dass es dir gehört.
Es ist der Schatten
von kleinen Ich
der Dich bittet -
komm verwandle mich.
Zu Ehre, Ruhm und
Wiederkehr
bitte lass mich
leben - es ist nicht schwer.
Nimm die Kraft die
ich Dir gebe
wenn ich weiter
durch Dich lebe.
Als Kürzel
für alles was uns nicht gefällt
hat man das
Wörtchen Nein bestellt
man sagt: das
will ich nicht!
obwohl man heimlich
doch erahnt
wahre Liebe liegt im
Machtverzicht.
Drum lebe ich
für jedes Ja,
denn alles ist auch für jeden da.
Alles besteht im Leben zu Recht
Vergisst man das, dann gehts uns schlecht.
Wir sind gezeugt in einer wunderbaren Art
dem einen fällt es leicht - dem andren hart,
zu sehen dass wir Geschöpfe unseres Geistes sind
behütet und beschenkt als Königskind.
Doch grenzen wir die andren aus
zerstören wir des Vaters Haus
wir verlieren unser Paradies
und werden krank, vergrämt und mies.
Ein einziges Nein
und futsch ist unser Heiligenschein
ein tiefes ganzes Ja wiegt 1000-mal mehr
denn dann, meine Freunde,
fällt uns gar nichts mehr schwer!
Dann blüht die Liebe rund um den Erden Ball,
dann gibt es Echo und auch Widerhall,
dann gibt es Liebe, Ordnung und schöpferische Kraft
alles halt was uns frei und fröhlich macht.
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