Diebe der Liebe umschatten das Glück -
sie kommen leise in der Nacht
und bringen die Trauer der Ahnen zurück
wenn man nicht mehr gemeinsam lacht.
Es ist nicht leicht diese Diebe zu fassen
oder zu vertreiben;
man muss sie gewähren lassen
und die Geschichte nochmals erleiden.
Diese Schuld lebt in jedem Kind
und wird immer wieder neu geboren
solange, bis man sich besinnt
und erkennt, man hat die Liebe verloren.
Dann geht man los
und versucht sein Glück erneut;
man hofft auf Erlösung und Vergebung
ohne dass man seine eigene Lustlosigkeit bereut.
So wird aus jedem Opfer ein Täter,
der eine begreift es gleich, der andere später -
doch um die Liebe leben zu lassen
muss man seine Maske als Opfer einbringen -
sollte keinen Moment zur Versöhnung verpassen
und die Achtung der Feinde erringen.
Die Freiheit der Geschichte
liegt im Bezeugen der eigenen Schuld,
in der Gnade der Gerichte
und im Teilen seiner Huld.
Friede Transparenz und Offenheit
geben uns die Klarheit
des Weges durch Schein und Wahrheit -
er ist sehr steinig und sehr weit,
doch nur er macht Täter wieder opferbereit.
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