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20.11.2005 Tom Info von:  tomdirekt@lebenswert.de
OHNE BRILLE IN ZWEI WOCHEN

Dieser Artikel richtet sich an alle Brillentraeger unter

     euch. An alle, die nicht 100% Sehfaehigkeit mit den Augen

     besitzen. Egal ob Altersweitsichtigkeit, irgendwelche

     Augenkrankheiten, Kurzsichtigkeit oder was es sonst noch

     gibt.

 

     Und er richtet sich an alle, die gerne ueber den Tellerrand

     blicken.

 

     Alle anderen: Was macht ihr ueberhaupt hier im Rundbrief?

 

 

     Das waere geklaert, wir beginnen:

 

     Seit 16 Jahren trage ich aufgrund meiner Kurzsichtigkeit

     eine Brille. Daran habe ich mich gewoehnt, sieht intelligent

     und modisch aus und sie stoert mich nicht weiter.

     Ausserdem bin ich nicht der einzige Brillentraeger - da fuehlt

     man sich in erlauchter Gesellschaft (Harry Potter hat ja

     auch eine).

 

     Als ich jedoch das Buch ueber die "Seher" gelesen habe

     ("Mouches Volantes" - empfohlen im letzten und vorletzten

     Newsletter, gegen bedrucktes Papier zu erwerben:

     kam mir ein Gedanke:

 

     Ich bin kein Seher.

     Ich kann ja gar nicht richtig sehen.

 

     Das ist eine klare Stoerung, da passt was nicht in mir.

     Und immer, wenn es nicht passt, bemueht man sich um einen

     Ausgleich (das Leben an sich ist ja sehr ausgeglichen), und

     wenn das unterdrueckt wird und blockiert, dann gibts halt ein

     koerperliches Symptom.

     Krankheit nennt man das dann irrigerweise und ein Haufen

     ueberbezahlter Weisskittel doktert dann an diesem Symptom

     herum, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden,

     warum das eigentlich aufgetreten ist.

     Da muessen dann ominoese "Viren" herhalten, oder die gute alte

     "Vererbung", manchen treffen ja tragische "Schicksalschlaege"

     - gerne spielen wir auch immer "Unfaelle" ("Da kann ich doch

     nichts fuer!").

 

     Wenn sich das Symptom "Kurzsichtigkeit" breit macht, wie bei

     mir, dann wird das gar nicht mehr als echte Krankheit

     gesehen. Warum auch, haben ja so viele, dann muss es

     "normal" sein. Und Harry Potter hats auch.

 

     Warum gibt es so viele Menschen bei uns, die nicht richtig

     sehen?

 

     "Das ist halt so - wollen Sie eine Brille fuer 100,- oder fuer

     1000,- Euro, und wir haetten da noch ein Sonderangebot..."

 

     Warum gibt es bei uns so viele Fehlsichtige, habe ich

     gefragt. Den Augenarzt interessiert es nicht, den Optiker

     interessiert es nicht und die Aerzte mit Laseroperation schon

     gar nicht.

 

     "Das ist halt so."

 

     Ich darf mich kurz vom Bildschirm abwenden, um mich aufgrund

     dieser riesigen Verdummungsmaschinerie zum wiederholten Male

     zu uebergeben - um dann zum Thema zurueck zu kehren:

 

     *Pause*

     *Seltsame Geraeusche im Hintergrund*

     *Der Autor kehrt zum Computer zurueck, sich den Mund mit

     einer Serviette abwischend*

 

     "Alte, mach ma die Sauerrei sauber!"

     "Kriegste eine mim Loeffel! Dir pust ich was."

     "OK, dann ziehen wir halt um, oder ich leg nen Teppich

     drueber."

 

 

     Wo war ich?

     Aja: Ja bin ich hier im falschen Film?

 

     Ein ganzes Volk kann nicht mehr richtig sehen - und das

     einzige, was sie mir anbieten, sind diamantbesetzte Brillen?

     Das kanns doch nicht gewesen sein!

 

 

     Ich habe also ein Symptom.

     Es ist etwas in mir blockiert, weil ich es nicht ansehen und

     aufloesen will, schafft es sich Ausgleich auf koerperlicher

     Ebene.

 

     Also packe ich meinen geistigen Wanderstock und mache mich

     nach 16 Jahren verschwommenem Sehen (mancher braucht halt

     seine Zeit) auf die Suche nach der Ursache fuer meine

     Fehlsichtigkeit.

 

     Am Ende meiner Reise werde ich die Brille ablegen - und so

     klar sehen koennen wie ein Adler.

     "Geht nicht!" schreit der Optiker.

     "Unmoeglich!" meint der Augenarzt.

     "Gabu!" sagt mein einjaehriger Sohn und sein Kommentar ist

     damit ebenso schlau und qualifiziert wie die beiden

     erstgenannten. Wahrscheinlich schlauer...

 

     Ach Leute...da sag ich nix mehr zu.

     Glaub, was du willst.

     Wenn es in deiner Welt nicht geht, herzlichen Glueckwunsch

     zum erbaermlichen Leben. Soll ich dir noch eine Karte senden,

     auf der ich dir gratuliere, weil du stets unter deinen

     Moeglichkeiten bleibst?

 

     Versteht mich nicht falsch: Glaub, was du willst.

     Aber belaestige mich (und andere Menschen) bitte nicht mit

     deiner kleinkarierten Erbsenwelt.

 

     Und wenn du heute noch bedingungslos glaubst, was der Herr

     Onkel Doktor ("Der hat immerhin studiert!!") erzaehlt,

     dann... dann... ach, dann, mir faellt fuer so viel Naivitaet

     gar nichts mehr ein.

     (Tom gehen die Worte aus, bitte im Kalender markieren).

 

 

     Ich komme vom Thema ab.

     Ich war beim geistigen Wanderstock, das Bild finde ich

     gelungen.

 

     Mein Ziel ist schon mal klar:

     Ich werde die Ursache fuer meine Fehlsichtigkeit kennen und

     loesen. Damit erledigt sich das Symptom von selbst.

     (So heilt man uebrigens immer Krankheiten, nur so als

     Nebeninformation - leider begreifen das die meisten nicht

     und arbeiten am Symptom. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Noch

     nie hatten wir so wenig Krankheiten wie heute ... oh, tja).

 

     Wohin des Wegs? Wohin der erste Schritt auf meiner Reise?

 

     Du erraetst es: Ich nehme gerne ein Buch.

     Lesen schadet schon mal gar nichts, finde ich.

 

     "Es gibt zum Thema Fehlsichtigkeit viele Buecher am Markt -

     welches ist empfehlenswert?"

 

     Gut, dass du fragt, so ein Zufall, denn ich habe eine

     Empfehlung:

 

     Janet Goodrich: "Natuerlich besser sehen"

     Details und Bestellmoeglichkeit hier:

     http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3924077053/heg-21

 

 

     Das Buch ist mit knapp 21,- Euro erschwinglich. Es stammt

     jedoch aus den 80er Jahren. Ich bin kein Freund von

     antiquierten Buechern, noch nie habe ich etwas von seinerzeit

     gelesen, das es mit aktuellen Buechern aufnehmen koennte.

 

     Tja, einmal ist immer das erste Mal:

     Obwohl schon uralt, ist dieses Buch topaktuell, schoen

     geschrieben, nett illustriert und auf jeden Fall ein

     moeglicher Schritt auf der Reise zu sich selbst.

 

     Hier wird wunderbar der Sachverhalt beschrieben und

     beleuchtet, eine wahre Offenbarung fuer uns Brillentraeger.

     (Wenn wir es denn wissen wollen...)

 

     Die Worte sind so einfach gewaehlt, dass man selbst trotz

     Diplom und Doktortitel noch den Sinn verstehen kann.

     Also keine Angst, ihr verwirrten Diplominhaber - ihr habt

     auch noch eine Chance.

 

 

     Die Reise geht weiter:

     Ich erfuhr Zusammenhaenge aus dem Buch, neue Sichtweisen, ein

     paar lustige Uebungen, ... und wie es immer ist im Leben: Es

     geht natuerlich nicht um die Augen, sondern um den Menschen

     im Ganzen.

 

     Jetzt alles paletti?

     Iwo, die Wanderung hat gerade erst begonnen, lustig pfeifend

     marschiere ich ueber unbekannte Pfade meinem Ziel entgegen.

 

     Das Buch war eine wertvolle Station, doch noch lange nicht

     das Ende. Ich konnte es gar nicht vollstaendig lesen, meine

     Gedanken ueberschlugen sich (mein Gehirn ist manchmal ein

     Depp, ich glaube, es hat einen Doktortitel) und mir wurde

     klar: Ich brauche jemand, der sich auskennt.

 

     Und wie es der "Zufall" so will

 

     *Der Autor haelt sich den Bauch vor Lachen, als er das Wort

     "Zufall" eintippt, Lachtraenen kullern ihm ueber die Wangen,

     die Nachbarn klingeln besorgt und fragen, ob er wieder einen

     Anfall haette. Das Wort "Zufall", der beste und kuerzeste Witz

     auf dieser Welt.*

 

     Wie es der Zufall halt so will, brauche ich mein Anliegen

     bloss dem Internet anvertrauen, und auf meinem Computer

     erscheint die Telefonnummer von jemandem, der behauptet,

     mich ein Stueckchen auf meinem Weg begleiten zu koennen.

 

     Ich rufe mal an... zufaellig ist ein Termin frei...

 

 

 

     Das solls fuer heute gewesen sein.

     "Aber der Artikel heisst doch "Ohne Brille in zwei Wochen",

     was ist jetzt mit dem Geheimrezept, wie man in zwei Wochen

     seine normale Sehkraft wieder erlangt?" magst du fragen.

 

     Dazu sage ich: Genau.

 

 

 

     Wer also jetzt Lust bekommen hat und meint, er (oder sie)

     waere noch jung genug, mal wieder die Wanderstiefel zu

     schnueren und sich a bisserl auf den Weg zu machen und ein

     paar Abenteuer zu erleben statt vor dem Fernseher fett zu

     werden, der kauft sich eine Eintrittskarte in Form des

     Buches "Natuerlich besser sehen":



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Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.