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Dieser Artikel richtet sich an alle Brillentraeger
unter
euch. An alle, die nicht 100% Sehfaehigkeit mit den Augen
besitzen. Egal ob Altersweitsichtigkeit, irgendwelche
Augenkrankheiten, Kurzsichtigkeit oder was es sonst noch
gibt.
Und
er richtet sich an alle, die gerne ueber den Tellerrand
blicken.
Alle anderen: Was macht ihr ueberhaupt hier im Rundbrief?
Das
waere geklaert, wir beginnen:
Seit 16 Jahren trage ich aufgrund meiner Kurzsichtigkeit
eine Brille. Daran habe ich mich gewoehnt, sieht intelligent
und
modisch aus und sie stoert mich nicht weiter.
Ausserdem bin ich nicht der einzige Brillentraeger - da
fuehlt
man
sich in erlauchter Gesellschaft (Harry Potter hat ja
auch eine).
Als
ich jedoch das Buch ueber die "Seher" gelesen habe
("Mouches Volantes" - empfohlen im letzten und vorletzten
Newsletter, gegen bedrucktes Papier zu erwerben:
kam
mir ein Gedanke:
Ich
bin kein Seher.
Ich
kann ja gar nicht richtig sehen.
Das
ist eine klare Stoerung, da passt was nicht in mir.
Und
immer, wenn es nicht passt, bemueht man sich um einen
Ausgleich (das Leben an sich ist ja sehr ausgeglichen), und
wenn das unterdrueckt wird und blockiert, dann gibts halt ein
koerperliches Symptom.
Krankheit nennt man das dann irrigerweise und ein Haufen
ueberbezahlter Weisskittel doktert dann an diesem Symptom
herum, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden,
warum das eigentlich aufgetreten ist.
Da
muessen dann ominoese "Viren" herhalten, oder die gute alte
"Vererbung", manchen treffen ja tragische "Schicksalschlaege"
-
gerne spielen wir auch immer "Unfaelle" ("Da kann ich doch
nichts fuer!").
Wenn sich das Symptom "Kurzsichtigkeit"
breit macht, wie bei
mir, dann wird das gar nicht mehr als echte Krankheit
gesehen. Warum auch, haben ja so viele, dann muss es
"normal" sein. Und Harry Potter hats auch.
Warum gibt es so viele Menschen bei uns, die nicht richtig
sehen?
"Das ist halt so - wollen Sie eine Brille fuer 100,- oder
fuer
1000,- Euro, und wir haetten da noch ein Sonderangebot..."
Warum gibt es bei uns so viele Fehlsichtige, habe ich
gefragt. Den Augenarzt interessiert es nicht, den Optiker
interessiert es nicht und die Aerzte mit Laseroperation schon
gar
nicht.
"Das ist halt so."
Ich
darf mich kurz vom Bildschirm abwenden, um mich aufgrund
dieser riesigen Verdummungsmaschinerie zum wiederholten Male
zu
uebergeben - um dann zum Thema zurueck zu kehren:
*Pause*
*Seltsame Geraeusche im Hintergrund*
*Der Autor kehrt zum Computer zurueck, sich den Mund mit
einer Serviette abwischend*
"Alte, mach ma die Sauerrei sauber!"
"Kriegste eine mim Loeffel! Dir pust ich was."
"OK, dann ziehen wir halt um, oder ich leg nen Teppich
drueber."
Wo
war ich?
Aja: Ja bin ich hier im falschen Film?
Ein
ganzes Volk kann nicht mehr richtig sehen - und das
einzige, was sie mir anbieten, sind diamantbesetzte Brillen?
Das
kanns doch nicht gewesen sein!
Ich
habe also ein Symptom.
Es
ist etwas in mir blockiert, weil ich es nicht ansehen und
aufloesen will, schafft es sich Ausgleich auf koerperlicher
Ebene.
Also packe ich meinen geistigen Wanderstock und mache mich
nach 16 Jahren verschwommenem Sehen (mancher braucht halt
seine Zeit) auf die Suche nach der Ursache fuer meine
Fehlsichtigkeit.
Am
Ende meiner Reise werde ich die Brille ablegen - und so
klar sehen koennen wie ein Adler.
"Geht nicht!" schreit der Optiker.
"Unmoeglich!" meint der Augenarzt.
"Gabu!" sagt mein einjaehriger Sohn und sein Kommentar ist
damit ebenso schlau und qualifiziert wie die beiden
erstgenannten. Wahrscheinlich schlauer...
Ach
Leute...da sag ich nix mehr zu.
Glaub, was du willst.
Wenn es in deiner Welt nicht geht, herzlichen Glueckwunsch
zum
erbaermlichen Leben. Soll ich dir noch eine Karte senden,
auf
der ich dir gratuliere, weil du stets unter deinen
Moeglichkeiten bleibst?
Versteht mich nicht falsch: Glaub, was du willst.
Aber belaestige mich (und andere Menschen) bitte nicht mit
deiner kleinkarierten Erbsenwelt.
Und
wenn du heute noch bedingungslos glaubst, was der Herr
Onkel Doktor ("Der hat immerhin studiert!!") erzaehlt,
dann... dann... ach, dann, mir faellt fuer so viel Naivitaet
gar
nichts mehr ein.
(Tom gehen die Worte aus, bitte im Kalender markieren).
Ich
komme vom Thema ab.
Ich
war beim geistigen Wanderstock, das Bild finde ich
gelungen.
Mein Ziel ist schon mal klar:
Ich
werde die Ursache fuer meine Fehlsichtigkeit kennen und
loesen. Damit erledigt sich das Symptom von selbst.
(So
heilt man uebrigens immer Krankheiten, nur so als
Nebeninformation - leider begreifen das die meisten nicht
und arbeiten am Symptom. Der
Erfolg gibt ihnen Recht: Noch
nie
hatten wir so wenig Krankheiten wie heute ... oh, tja).
Wohin des Wegs? Wohin der erste Schritt auf meiner Reise?
Du
erraetst es: Ich nehme gerne ein Buch.
Lesen schadet schon mal gar nichts, finde ich.
"Es
gibt zum Thema Fehlsichtigkeit viele Buecher am Markt -
welches ist empfehlenswert?"
Gut, dass du fragt, so ein Zufall, denn ich habe eine
Empfehlung:
Janet Goodrich: "Natuerlich besser sehen"
Details und Bestellmoeglichkeit hier:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3924077053/heg-21
Das
Buch ist mit knapp 21,- Euro erschwinglich. Es stammt
jedoch aus den 80er Jahren. Ich bin kein Freund von
antiquierten Buechern, noch nie habe ich etwas von seinerzeit
gelesen, das es mit aktuellen Buechern aufnehmen koennte.
Tja, einmal ist immer das erste Mal:
Obwohl schon uralt, ist dieses Buch topaktuell, schoen
geschrieben, nett illustriert und auf jeden Fall ein
moeglicher Schritt auf der Reise zu sich selbst.
Hier wird wunderbar der Sachverhalt beschrieben und
beleuchtet, eine wahre Offenbarung fuer uns Brillentraeger.
(Wenn wir es denn wissen wollen...)
Die
Worte sind so einfach gewaehlt, dass man selbst trotz
Diplom und Doktortitel noch den Sinn verstehen kann.
Also keine Angst, ihr verwirrten Diplominhaber - ihr habt
auch noch eine Chance.
Die
Reise geht weiter:
Ich
erfuhr Zusammenhaenge aus dem Buch, neue Sichtweisen, ein
paar lustige Uebungen, ... und wie es immer ist im Leben: Es
geht natuerlich nicht um die Augen, sondern um den Menschen
im
Ganzen.
Jetzt alles paletti?
Iwo, die Wanderung hat gerade erst begonnen, lustig pfeifend
marschiere ich ueber unbekannte Pfade meinem Ziel entgegen.
Das
Buch war eine wertvolle Station, doch noch lange nicht
das
Ende. Ich konnte es gar nicht vollstaendig lesen, meine
Gedanken ueberschlugen sich (mein Gehirn ist manchmal ein
Depp, ich glaube, es hat einen Doktortitel) und mir wurde
klar: Ich brauche jemand, der sich auskennt.
Und
wie es der "Zufall" so will
*Der Autor haelt sich den Bauch vor Lachen, als er das Wort
"Zufall" eintippt, Lachtraenen kullern ihm ueber die Wangen,
die
Nachbarn klingeln besorgt und fragen, ob er wieder einen
Anfall haette. Das Wort "Zufall", der beste und kuerzeste
Witz
auf
dieser Welt.*
Wie
es der Zufall halt so will, brauche ich mein Anliegen
bloss dem Internet anvertrauen, und auf meinem Computer
erscheint die Telefonnummer von jemandem, der behauptet,
mich ein Stueckchen auf meinem Weg begleiten zu koennen.
Ich
rufe mal an... zufaellig ist ein Termin frei...
Das
solls fuer heute gewesen sein.
"Aber der Artikel heisst doch "Ohne Brille in zwei Wochen",
was
ist jetzt mit dem Geheimrezept, wie man in zwei Wochen
seine normale Sehkraft wieder erlangt?" magst du fragen.
Dazu sage ich: Genau.
Wer
also jetzt Lust bekommen hat und meint, er (oder sie)
waere noch jung genug, mal wieder die Wanderstiefel zu
schnueren und sich a bisserl auf den Weg zu machen und ein
paar Abenteuer zu erleben statt vor
dem Fernseher fett zu
werden, der kauft sich eine Eintrittskarte in Form des
Buches "Natuerlich besser sehen":
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