Ein neuerlicher Zahn-Skandal bahnt sich an: Zahlreiche
Dentalwerkstoffe sind radioaktiv, lautet das Übereinstimmende Ergebnis
mehrerer Tests - darunter auch mit energetischen und sensitiven Methoden. Als
Folgen der Strahlung, befürchten die Experten, können Störungen,
sogar Krankheiten entstehen
Etwa 90 Prozent aller Materialien
für Zahnfüllungen, Zahnersatz und Wurzelfüllungen seien
radioaktiv belastet. Das könne zu Befindlichkeitsstörungen
führen und das Immunsystem nachhaltig schwächen. Schließlich
könnten dadurch Erkrankungen hervorgerufen oder bestehende verschlimmert
werden - je nach individuellen Schwächen gehören dazu
Herzrhythmusstörungen, Nieren- und Nervenschmerzen,
Drüsenerkrankungen, Allergien, Migräne, Pilzerkrankungen,
Gedächtnisstörungen und sogar Krebs. Diese spektakulären und
gesundheitspolitisch hochbrisanten Behauptungen stellte Brigitte
Schlabitz auf, erste und bisher einzige Person in Deutschland, die die
Funktion eines Fachgutachters für niederintensive Radioaktivität und
radioaktive "Strahlenwirkung" ausübt. Sie wies die Staatsanwaltschaft
Berlin im Sommer 1998 auf den "gewerblich erzeugten Krankenstand durch
Dentalmaterialien" hin. "Ein Musterprozess von Betroffenen hätte durchaus
Aussicht auf Erfolg", meint die Berliner Gutachterin, denn die Vorwürfe
seien gestützt von neuen Forschungsergebnissen, die von Behörden und
Zahnärzten bisher nicht berücksichtigt würden. Tut sich hier
nach dem "Dauereklat" um Amalgam-Füllungen und giftiges Palladium in
Goldlegierungen ein neuer "Zahn-Skandal" auf?
Die wissenschaftliche
Grundlage für den Wirbel um radioaktives Zahnmaterial bildet eine
zunächst kaum beachtete Doktorarbeit im Bereich Zahnmedizin an der Freien
Universität Berlin. Bereits 1995 hatte die Zahnärztin Barbara
Weiss darin eher unbeabsichtigt - gezeigt, dass die heute üblichen
Meßmethoden für Radioaktivität unzureichend sind.
Die
unterschiedlichsten Werkstoffe der Zahnheilkunde waren von vier
verschiedenen Institutionen mit unterschiedlichen Verfahren auf ihre
radioaktive Belastung hin überprüft worden. Dabei wurde neben der
Elektroakupunktur nach Voll noch eine zweite alternativ-medizinische
Methode benutzt: eine spezielle Kombination aus "energetischer"
Nachweismethode, nämlich Kirlianfotografie, und eine sensitive Technik,
der "Resonanztest" per Pendel. Diese Test werden von der eingangs
erwähnten Gutachterin Schlabitz eingesetzt.
Das Ergebnis der vier
Vergleichsmessungen ist höchst erstaunlich: Während die
Forschungsgruppe Radiochemie am "Institut für Anorganische und Analytische
Chemie" der FU Berlin mit Hilfe von Standardmessgeräten in keinem einzigen
Fall eine radioaktive Belastung festgestellt hat, konnten die beiden Alternativ
Verfahren in fast 100prozentiger gegenseitiger Übereinstimmung in nahezu
allen Proben sehr wohl Spuren von Radioaktivität
nachweisen.
Entscheidend war die Überprüfung der Ergebnisse am
Kernforschungszentrum Jülich, wo man zur Zeit über die
empfindlichsten Geräte zur herkömmlichen Strahlenmessung
verfügt. Sie bestätigten die "esoterischen" Meßmethoden in
allen Fällen. Von den Kernforschern konnten dann auch exakte Zahlenangaben
zur Strahlungsstärke gemacht und nach Gamma- und Alpha-Strahlung
unterschieden werden. Doch wenn die High-Tech-Geräte der Atomforscher
damit auch alle anderen Verfahrensweisen übertrafen: Die beiden
Alternativmethoden haben sich als weit empfindlicher und zuverlässiger
erwiesen, als das derzeit an Universitäten übliche "anerkannte
wissenschaftliche Verfahren". Zumindest, wenn sie von den Personen
durchgeführt werden, die hier zum Einsatz gekommen sind. Der Firma "Ducera
Dental GmbH" in Rosbach waren sogar allein die energetischen Tests von Brigitte
Schlabitz Anlass genug gewesen, bereits 1991 die gesamte Produktion ihrer
Metallkeramik auf nichtradioaktive Rohstoffe
umzustellen.
Ganzheitsmediziner und Esoteriker könnten frohlocken,
wären nicht die erschreckenden Konsequenzen aus den Messergebnissen: Die
meisten Menschen mit Zahnfüllungen haben demnach unnatürliche
Strahlungsquellen im Mund. Ursache sind vor allem geringe Mengen an Uranoxiden,
Zirkonium, Thorium, Cäsium und die Isotope* Kalium-40 und Kalzium-40, die
sowohl in manchen Metall-Legierungen und Keramiken als auch in einigen
Zahnzementen, Kunststoffen oder Füllstoffen für Wurzelkanäle
enthalten sind. Das Fatale dabei ist, dass die Höhe der Belastung nicht
nur von Material zu Material verschieden ist, sondern auch noch je nach
Herkunft der Rohstoffe schwanken kann. Andere Dentalprodukte wie Zahnimplantate
werden teilweise sogar extra radioaktiv bestrahlt, um sie zu sterilisieren. Die
Strahlungsmenge ist zweifelsohne sehr gering. Laut Aussagen der FU Berlin liegt
sie sogar unterhalb der Nachweisgrenze ihrer Messgeräte bzw.
"verschwindet" im Hintergrundrauschen der natürlichen Radioaktivität.
Das Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter versicherte 1991 auf
diesbezügliche Anfragen, dass "die Strahlenexposition aufgrund
radioaktiver Stoffe im Dentalmaterial für den Träger nicht zu einer
beachtenswerten Gefährdung führt, weil die Konzentration der
benutzten radioaktiven Stoffe sehr gering ist".
Die Hersteller der
Zahnwerkstoffe selbst sind sich des Problems seit langem bewusst. So hob
beispielsweise, ebenfalls schon 1991, die Firma "Feldmühle
Aktiengesellschaft" in Plochingen ausdrücklich hervor, dass sie "bisher
noch nie Produkte aus Zirkonoxid für den medizintechnischen Bereich auf
den Markt gebracht hat, weil die Problematik mit der Radioaktivität seit
langem bekannt ist und in der Szene diskutiert wird". Der Hersteller
medizinischer Keramiken vertritt die Ansicht: "Ein Material, das den Verdacht
hat, radioaktiv zu sein, sollte nicht in der Humanmedizin verwendet
werden."
Das sehen die staatlichen Gesundheitsschützer vom
"Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte" in Berlin anders.
Sie berufen sich auf 17 Jahre alte Messungen: 1981 hatte man den Urangehalt in
Keramiken bestimmt und aus den Gewichtsmengen die wahrscheinliche
Strahlenbelastung für die Mundschleimhaut berechnet. Aus den damaligen
Werten schlussfolgert das Bundesinstitut noch heute, dass "eine individuelle
Schädigung keineswegs zu befürchten ist".
Wie fragwürdig
derartige Grenzwerte sind, weiß man jedoch aus der Vergangenheit - gerade
auch in Bezug auf Zahnwerkstoffe. Jahrzehntelang war vor den
Gesundheitsgefahren durch quecksilberhaltige Amalgamfüllungen gewarnt
worden, bevor es endlich zu ersten Grenzwerten und schließlich zum
heutigen Teilverbot kam. Die Möglichkeit von Vergiftungen durch diese
Metallmischung wird wegen der "geringen Mengen" noch immer geleugnet. Allein
allergische Reaktionen könnten auftreten, so die offizielle Meinung.
Hätten die Behörden anders entschieden, wären auf die
Krankenkassen Milliardenbeträge für den Austausch sämtlicher
Amalgamfüllungen zugekommen. Wird sich dieses Szenario demnächst
wegen den "geringen radioaktiven Belastungen" der Zahnfüllmittel
wiederholen? Die tatsächliche Wirkung einer ständigen - wenn auch
sehr schwachen - künstlichen radioaktiven Strahlung im Mund ist
schlichtweg unbekannt. Niemand weiß wirklich, ob und wie sich die
radioaktiven Stoffe im Körper verteilen und ansammeln können.
Unbekannt ist daher auch, ob der heutige Grenzwert für jeden Menschen -
also auch für Kinder, Schwangere und Kranke - ausreichend ist. Gutachterin
Schlabitz lehnt sogar jede Art von Grenzwert ab: "Radioaktive Stoffe haben
generell nichts im Mund zu suchen", betont sie. Sie begründet das damit,
dass gerade der Zahnbereich eine höchst empfindliche Region des
menschlichen Körpers ist. Dort treffen nämlich zahlreiche
hochsensible Nervenenden und die Akupunkturmeridiane sämtlicher
Körperorgane zusammen. Es gibt Therapien - zum Beispiel die
Mundakupunktur, spezielle Formen der Farblichtbehandlung und Tibetian Pulsing -
die durch Stimulation dieser Zonen heilende Effekte im gesamten Körper
auslösen. So ist es denkbar, dass auf diesem Wege auch negative
Einflüsse durch geringe radioaktive Strahlung wirksam werden können.
Zudem würden die strahlenden Stoffe über Wurzelfüllungen und
Wurzelkanäle direkt in Blutgefäße und Gewebe eindringen und
sich im Körper verbreiten können.
Bei Ganzheitsmedizinern
zählen kranke Zähne und deren Füllmaterialien schon seit
längerem zu den Hauptursachen für chronische Erkrankungen, desolates
Immunsystem und Krankheiten mit diffusen Symptombilder. Eine in diesen
Fällen empfohlene "Zahnsanierung" durch Austausch der bisherigen
Füllungen bringt vielen Kranken zumindest eine Linderung ihrer Leiden -
doch nicht immer. Warum damit nicht allen geholfen werden kann, blieb bisher
unklar. Vielleicht ist die bis dato unbeachtet gebliebene radioaktive Belastung
der Zahnwerkstoffe die Ursache dafür.
Ganzheitlich orientierte
Zahnärzte testen daher per Elektroakupunktur oder Kinesiologie
individuell für jeden Patienten diejenigen Werkstoffe aus, die er
verträgt. Dennoch bleiben Unsicherheiten. Sie und zahlreiche konkrete
Patientenfälle, auf die Gutachterin Schlabitz verweisen kann, machen es
dringend erforderlich, dass sich Medizin und Gesundheitsbehörden dieses
Themas endlich vorurteilsfrei annehmen. Wie weit sie derzeit noch davon
entfernt sind, zeigt der Kommentar zu den vergleichenden Messreihen im
Schlussteil der eingangs zitierten Berliner Doktorarbeit. Die in den Tests
bewiesene hohe Zuverlässigkeit der Alternativmethoden fegt Zahnärztin
Barbara Weiss "vom Tisch", da diese gedanklich nicht nachvollziehbar und auch
nicht wissenschaftlich zu überprüfen" seien. Zudem bemängelt
sie, dass sie keine exakten Zahlenwerte vorgelegt, sondern nur vage zwischen
"schwach" und "stark radioaktiv" unterschieden haben. Wohl wissend, dass die
Wissenschaftler der FU Berlin nicht einmal dazu in der Lage
waren.
Was aber kann getan werden, wenn jemand bereits ein
"strahlendes Lächeln hat, der Mund also mit zahlreichen "aktiven"
Füllungen "versorgt" ist? Muss tatsächlich alles raus? Nicht
unbedingt, sagen die Experten. Wer ernsthafte Gesundheitsprobleme hat, bei
denen der behandelnde Arzt als Ursache den Zahnbereich in Verdacht hat, kann
der mögliche Verursacher mit Hilfe verschiedener Tests eingegrenzt werden.
Mit Hilfe von Messungen per Elektroakupunktur oder Thermogramm lässt sich
feststellen, welcher der Zähne tatsächlich ein gesundheitliches
"Störfeld" darstellt. Zum anderen bietet die Gutachterin Brigitte
Schlabitz an, anhand eines Röntgenbildes vom Gebiss auf sensitivem Wege
die radioaktiven krankmachenden Herde zu ermitteln. So könne sie genau
herausfinden, welcher der Zähne, welche Wurzel oder welche Füllung
wirklich belastet ist. Auf Basis dieser Tests kann der Zahnarzt dann
Füllungen gezielt austauschen.
Ist zusätzlich bereits lebendes
Gewebe "verstrahlt" worden, egal, ob im Kiefer oder in der Zahnwurzel -,
empfiehlt Brigitte Schlabitz aufgrund ihrer langjährigen
Beratungstätigkeit verblüffend einfache Hilfen zur Strahlenreduktion:
Zahnfleisch-Kompressen mit Kamille und das regelmäßige Trinken von
Kombucha-Gärgetränken (s. esotera 4/96 "Sprudelnde
Lebenskraft"), die mit speziellen Kräutermischungen angesetzt werden. Auf
diese Weise werde der Stoffwechsel angeregt, was auch die schnellere
Ausscheidung der radioaktiven Stoffe zur Folge habe, behauptet die
Fachgutachterin und beruft sich dabei auf ihre diesbezüglichen Tests und
positive Rückmeldungen ihrer Klienten. Tatsächlich sind derartige
positive Effekte zumindest für die Gärgetränke auch aus
wissenschaftlichen Studien mit Tschernobyl-Opfern bekannt.* Solche Tips zur
Selbsthilfe sind um so wertvoller, als bis zum Zustandekommen eines
Musterprozesses von Geschädigten jeder die Folgen dieses neuerlichen
Zahn-Skandals selbst tragen muß - finanziell wie
gesundheitlich. (Leserreaktionen auf obenstehenden Artikel, der in der
Ausgabe 02/99 der Zeitschrift esotera erschienen
ist.) Skandalös zum Problem des radioaktiven
Zahnersatzes
Grundgeschädigt durch Umweltgifte begann ich 1993
eine Zahnsanierung bei einem renommierten ganzheitlichen Zahnarzt in
München. Ausgiebige Tests zeigten eine "Unverträglichkeit für
alle Zahnmetalle incl. Titan". Außerdem hätte ich "die Energie einer
80jährigen". Ich war erst 42, doch ich fühlte mich tatsächlich
uralt, war arbeitsunfähig und kaum in der Lage mein Leben zu
bewältigen. Entfernung von Goldkronen ein Jahr nach Ausleitungs- und
Aufbautherapie. Mit dem ausgetesteten Kunststoff-Langzeitprovisorium ging es
mir stetig besser. Dann der Tag der alles zunichte macht: Die Endversorgung mit
"In-Ceram"-Kronen wird eingesetzt. Sofort habe ich große Schmerzen,
Engegefühl in Kopf und Kiefer, der Tinnitus verstärkt sich.
Gesichtsneuralgien folgen, kurz darauf bleibt meine Mensturation aus - für
die nächsten zweieinhalb Jahre! Nur unter Schmerzen kann ich kauen; meine
Rohkost essen ist nicht mehr möglich, meine Energie schwindet. Der Arzt
hat leider "keine medizinische Erklärung" für meine
Probleme. Fünf Ganzheitsmediziner ermitteln durch Kinesiologie und
Thermogramm die Unverträglichkeit des "In-Ceram". Auf ihr dringendes
Anraten und weil ich endlich wieder schmerzfrei essen und leistungsfähiger
sein will, lasse ich das "In-Ceram" entfernen. Am Tag an dem ich das neue
Langzeitprovisorium eingesetzt bekomme, sechs Wochen nach Entfernung des
"In-Ceram", kaue ich nach über zwei Jahren schmerfrei wieder den ersten
Rohkostsalat! Seitdem hat meine Energie wieder zugenommen, und sechs Wochen
nach Entfernung des "In-Ceram", hat meine Menstruation wieder
eingesetzt. Skandalös finde ich bei all dem nicht nur, was dem Menschen
an Giftmüll zugemutet wird, skandalös finde ich auch das Verhalten
meiner Krankenkassen, die die Testmethoden nicht anerkennen und folglich eine
Kostenbeteiligung für den neuen Zahnersatz ablehnen. Silvia Fliegel,
Gengenbach
Solange Labors nicht explizit strahlenhygienisch
arbeiten müssen, sind Betroffene wohl beinahe ohne Alternative der Gefahr
ausgeliefert, durch solche eingesetzten "Ersatzteile", dazu gehören ja
auch Knochenzemente, künstliche Hüften etc., erst krank zu werden. Es
ist in wissenschaftlichen Kreisen bekannt, dass niedere Radioaktivität im
Mikro- und Nanometerbereich (mit herkömmlichen Messinstrumenten nicht
nachweisbar) die Zellmembranen zerstört. Bei jedem, ob er etwas davon
bemerkt oder nicht. Es ist mir unverständlich, dass etwa die
alarmierenden Forschungsergebnisse des "Bundesamtes für Strahlungsschutz"
nicht entsprechend beachtet werden. Bei einem großen internationalen
Kongress in Münster über "Die Wirkung niederer Strahlendosen" wurde
zwar deren schädigende Wirkung eindeutig bestätigt, doch die
Forderung nach Strahlenhygiene bei Zahnwerkstoffen, Implantaten und
Medizinprodukten blieb aus! Warum? Bei mir selbst stellten sich nach
einsetzen der empfohlenen, angeblich biokompatiblen "In-Ceram"-Keramik
Übelkeit, schmerzen am ganzen Körper, Schlaflosigkeit, Schwindel,
extreme Depressionen, Sehstörungen, verstärkte Elekro-Allergien,
rheumatische Beschwerden, zunehmender Energieverlust und Haarausfall ein! Erst
nach Monaten und vielen unbefriedigenden Arztbesuche, nach dem konsequenten
Herausbohren des Materials, erholte sich der Körper schlagartig!
Für mich besteht die gegenwärtige Lösung in völlig
offenen, unversorgten Zähnen: Damit kann ich leben. Mittlerweile bin ich
aber bereits in Kontakt mit vielen derartig Betroffenen. Einen weiteren
Zahnarztbesuch plane ich nur unter begleitenden Testungen durch Brigitte
Schlabitz Geheimnistuerei und Herunterspielen der Problematik zugunsten
industrieller Gewinne ist hier fehl am Platze. Aufklärung und Mut zu
Alternativen in der Zahn-Werkstoff-Forschung tut not. Amalgam und kein
Ende.... Swinda Kahl-Adams, Metzingen
Ihren Artikel habe
ich mit großem Interesse gelesen, weil ich mir gerade sämtliche
Amalgamfüllungen habe entfernen lassen. Nun eventuell radioaktives
Material im Mund zu haben, lässt mich erschaudern. Für viele Leser
wäre es deshalb sicher interessant, zu erfahren, um welche Materialien es
sich nun handelt. Sie haben ja alle Produktnamen, unter denen sie auf dem Markt
sind. Diese zu wissen, würde es Ihren Lesern sehr erleichtern, den
Zahnärzten buchstäblich "auf den Zahn zu fühlen". Anja
Manleitner
Der Dentalwerkstoff "In-Ceram", als Vollkeramik und
Dreigliedrige Keramik-Brücke, ist ein Produkt der Firma "VITA", Die
Keramikmasse ist hochgradig radioaktiv strahlenwirkend. Gleiches gilt für
VITA-Metallkeramiken und andere VITA-Produkte. So wird etwa für den
Werkstoff einer Aufbrennkeramik Zirkoniumoxid verwendet. Zirkonium ist immer an
Uran gebunden, wie Geologen herausgefunden haben. Bei einem Klienten, der
unter Allergien litt, konnte ich die Radioaktivität dieses Dentalmaterials
über die Panorama-Röntgenaufnahmen nachweisen. Bereits
1989 wurden mir erste Testmaterialien zum Nachweis von Radioaktivität
und radioaktiver Strahlenwirkung übergeben. 1992 wurde der Firma VITA die
Radioaktivität von diversen ihrer Produkte mitgeteilt. Gleichzeitig wurde
die Radioaktivität 1992 im Rahmen meiner Forschungsarbeit für die FU
Berlin durch drei weitere Institutionen - einschließlich des
Kernforschungszentrums Jülich - bestätigt. Alle Messergebnisse aus
der Forschungsarbeit sind im Gesamtergebnis in der im Artikel erwähnten
Dissertation von Barbara Weiss 1995 veröffentlicht worden. Ein
ebenso stark radioaktiv wirkender Dentalwerkstoff, der als Vollkeramikmasse
für Kronen, Facetten und Inlays verwendet wird, ist "Dicor" von der Firma
De Tray Detech. Die radioaktive Strahlenwirkung, die ich durch sogenannte
Farbradiographien nachweise, führt zu schweren gesundheitlichen
Störungen. Erfahrungsgemäß verschwinden die Symptome beim
entfernen der radioaktiven Zahnmaterialien, und die Erkrankung kommt zum
Stillstand. Die radioaktive Strahlenwirkung läßt sich jederzeit
sichtbar machen. Bei niederintensiver radioaktiver Belastung setzt die
Strahlenwirkung umgehend wieder ein. Brigitte Schlabitz Freie
Sachverständige Berlin
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