Der jüngste Geheimdienstskandal um die
Enttarnung einer CIA-Agentin durch hochrangige Mitarbeiter der
Bush-Administration droht die US-Regierung in die schwerste Krise ihrer
Amtszeit zu stürzen Über zwei Jahre hatte die Zeitbombe im
Weißen Haus getickt, bis sie schließlich am 28. Oktober 2005 mit
einem lauten Medienknall explodierte. An diesem mit Spannung erwarteten Tag gab
der Sonderermittler des US-Bundesjustizministeriums Patrick Fitzgerald in einer
Pressekonferenz kurz und knapp bekannt, daß die Grand Jury von Washington
D.C. gegen Lewis Libby, auch bekannt als »Scooter Libby«, Stabschef
von Vizepräsident Richard Cheney in fünf Fällen (die die
Straftatbestände Falschaussage, Meineid und Behinderung der Justiz
betreffen) Anklage erhoben hat. Zugleich wurde öffentlich, daß gegen
Karl Rove, den engsten Vertrauten von Präsident George W. Bush, weiter
ermittelt wird. Damit hatte die seit 2003 schwelende Affäre um die
Enttarnung einer verdeckt arbeitenden CIA-Mitarbeiterin trotz aller
Vertuschungsversuche der Spitzenleute im Weißen Haus ihren
vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Eine Steigerung darf jedoch erwartet werden, denn eine Reihe
weiterer Mitglieder des Führungspersonals im Weißen Haus und im
Pentagon scheint ebenfalls in die Sache verwickelt zu sein, und sie sollen
zumindest als Zeugen vor die Grand Jury gerufen werden. Damit aber steht fest,
daß die schmutzige Wäsche der Bush-Administration unter großer
Medienaufmerksamkeit über viele Wochen vor aller Öffentlichkeit
gewaschen werden wird - mit unabsehbarem Schaden für die Regierung.
Ähnlich wie die Watergate-Affäre ist die nach der betroffenen
CIA-Agentin benannte Plamegate-Affäre von einer enormen Brisanz. Der
Skandal droht nicht nur die Glaubwürdigkeit der Bush-Administration,
sondern auch ihre hohen moralischen Ansprüche in den Augen der
Öffentlichkeit restlos zu zerstören und etliche der Spitzenleute im
Weißen Haus hinter Gitter zu bringen.
Mit Lügen in den Krieg
Was eigentlich verbirgt sich genau hinter der
Plamegate-Affäre? Vordergründig geht es um die Enttarnung der
verdeckt arbeitenden CIA-Agentin Valerie Plame-Wilson durch hochrangige
Mitarbeiter des Weißen Hauses. Die Aufdeckung von
Geheimdienstmitarbeitern wird in den USA als Straftat geahndet.
Tatsächlich geht es jedoch in erster Linie um die erlogenen Geschichten
über alarmierende Geheimdienstberichte zu Saddam Husseins angeblichen
Massenvernichtungswaffen, die eine kleine neokonservative Clique im innersten
Kreis des Weißen Hauses verbreitet hat, um den Krieg gegen Irak zu
rechtfertigen. Die an den etablierten Geheimdiensten vorbeigeschleusten
Dokumente sollten dem Kongreß und der US-amerikanischen
Öffentlichkeit die absolute Notwendigkeit eines Krieges gegen Irak
deutlich machen.
Diese Clique von Neokonservativen, deren Vorgehen der
ehemalige Stabschef von US-Außenminister Colin Powell und Exoberst der
US-Army, Lawrence Wilkerson, kürzlich als
»Cheney-Rumsfeld-Intrige« (cabal) bezeichnete, hatte jeden, der es
wagte, Zweifel an ihrem Vorgehen anzumelden, mit arglistigen und teils
illegalen Mitteln abgestraft. Opfer einer solchen Abstrafung waren im Jahr 2003
Ex-US-Botschafter Joseph Wilson und seine Ehefrau Valerie Plame-Wilson
geworden, nachdem Wilson gefälschte »Beweise« des Weißen
Hauses über angebliche nukleare Massenvernichtungswaffen im Irak
öffentlich entlarvt hatte.
Mitte Oktober 2005 beschuldigte Lawrence Wilkerson vor der
illustren Gesellschaft der Washingtoner Denkfabrik New America Foundation
US-Vizepräsident Cheney und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld,
daß sie im Anschluß an den 11. September 2001 gemeinsam mit einer
Handvoll hochrangiger Mitarbeiter auf konspirative Art und Weise dem von Colin
Powell geführten State Department den außenpolitischen
Entscheidungsapparat entrissen hätten. Die Verschwörer der
»Cheney-Rumsfeld-Intrige« hätten an etablierten
Regierungsstellen und an den US-Nachrichtendiensten vorbei eine geheime
Kriegspolitik durchgesetzt. Nun müsse die geschwächte und politisch
isolierte US-Nation teuer dafür bezahlen, sagte Wilkerson und warnte,
daß die Gefahr noch nicht vorüber sei. Seine Zuhörer forderte
er auf, diese verbrecherischen Elemente in der Bush-Administration zu stoppen,
»sonst spielen wir mit der Katastrophe«.
Worauf sich Mr. Wilkerson konkret bezog, läßt
sich am Beispiel der Rede zur Nation nachzeichnen, die Präsident Bush am
28. Januar 2003 gehalten hat. In dieser Ansprache hatte Bush als wichtigsten
Beweis für Saddam Husseins Atombombenpläne den folgenschweren Satz
gesagt: »Die britische Regierung hat erfahren, daß Saddam Hussein
in letzter Zeit versucht hat, in Afrika bedeutende Mengen von Uran zu
kaufen.« (Im englischsprachigen Raum ist von den berühmten »16
Worten« Bushs die Rede: »The British government has learned that
Saddam Hussein recently sought significant quantities of uranium from
Africa.«) Ein halbes Jahr später die US-Truppen hatten Irak
längst erobert und kein Programm für Massenvernichtungswaffen
gefunden meldete sich CIA- Direktor George Tenet in der Uransache zu
Wort. Am 11. Juli 2003 erklärte er, daß dieser Bericht von der CIA
von Anfang an angezweifelt worden sei. Es sei ein schwerer Fehler gewesen, die
Passage in Bushs Rede zur Nation aufzunehmen. Dafür übernahm er
persönlich die Verantwortung und trat zurück.
Wie konnte es zu solch einer Panne kommen? Oder war es gar
keine Panne, sondern vielmehr das Werk der neokonservativen Clique um Cheney
und Rumsfeld? Die hatte inzwischen ihren Krieg bekommen, und Irak war besetzt.
Für die gemachten »Fehler« bei der Einschätzung der
angeblichen Bedrohung durch Iraks Massenvernichtungswaffen machte die Kamarilla
die schlechte Arbeit der CIA und der anderen US-Geheimdienste verantwortlich.
Und fast wären die verlogenen Kriegstreiber im Weißen Haus damit
auch durchgekommen, wären da eben nicht Valerie Plame-Wilson und ihr
Ehemann Joseph Wilson gewesen.
Valerie Plame-Wilson arbeitete seit zwanzig Jahren verdeckt
für die CIA. Nach außen hin war sie Spitzenberaterin in
Atomenergiefragen und reiste für ein privates US-Consulting-Unternehmen
rund um die Welt, von Konferenz zu Konferenz. Dabei machte sie Bekanntschaften
und schloß Freundschaften mit internationalen Spitzenleuten aus der
Atomenergiebranche. Insgeheim aber war sie für die CIA-Abteilung
tätig, deren Auftrag darin bestand, die Weiterverbreitung von
Massenvernichtungswaffen zu verhindern.
Im Jahr 2002 zeigt sich Washington wegen der Nachricht,
daß Saddam Hussein angeblich größere Mengen von »Yellow
Cake«, angereichertem Uran, im afrikanischen Staat Niger kaufte,
äußerst beunruhigt. Und das Weiße Haus tat alles, um die
»akute Bedrohung« über unkritische und willige Journalisten
wie Judith Miller, Starreporterin der New York Times, die ebenfalls in die
Plamegate-Affäre verwickelt ist, in die Öffentlichkeit zu bringen, um
so die Kriegsstimmung im Land anzuheizen. Vizepräsident Cheney, der sich
besonders hervortat, ständig vor der irakischen Bedrohung zu warnen,
erhöhte seinen Druck auf die CIA und forderte eine offizielle
Bestätigung der »Yellow Cake«-Berichte aus Niger. Auf diese
Weise kam auch die Abteilung von Valerie Plame-Wilson ins Spiel.
Gefälschte Dokumente
In deren Ressort stand man den angeblichen
Regierungsdokumenten aus Niger über irakische Urankäufe jedoch
höchst skeptisch gegenüber, denn man wußte, daß das Uran
in dem afrikanischen Land unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen von einem
französischen Staatsunternehmen abgebaut und exportiert wurde und eine
illegale Abzweigung selbst geringer Mengen so gut wie ausgeschlossen war. Was
das Mißtrauen verstärkte, war der Umstand, daß die angeblichen
Regierungsdokumente aus Niger aus der italienischen Hauptstadt Rom über
dubiose Kanäle an den normalen US-Geheimdienststrukturen vorbei direkt in
die Hände der neokonservativen Spitzenleute im Weißen Haus und im
Pentagon gelangt waren. Unter Berufung auf Cheneys Forderung, die »Yellow
Cake«-Geschichte aufzuklären, schlug Plame-Wilson ihrem
Abteilungsleiter vor, einen anerkannten Experten in Sachen Irak und Niger,
nämlich ihren Ehemann, Ex-US-Botschafter Joseph Wilson, in das
afrikanische Land zu schicken, wo dieser über beste persönliche
Beziehungen zu höchsten Stellen verfügte.
Ohne Wissen von CIA-Chef George Tenet oder Richard Cheney
und seine neokonservative Clique machte sich Botschafter Wilson auf den Weg
nach Niger. Nach seiner Rückkehr entlarvte er in seinem Bericht für
die CIA die Geschichte über den angeblichen irakischen Urankauf als
Lüge. Aber von seinen Feststellungen wurde weder im Weißen Haus noch
an der politischen Spitze der CIA Notiz genommen, obwohl deren Richtigkeit
inzwischen auch durch Experten der Internationalen Atomenergieagentur IAEA in
Wien bestätigt worden war. Die IAEA-Experten hatten die »Yellow
Cake«-Dokumente aus Niger einwandfrei als Fälschungen identifiziert
und dies auch offiziell erklärt.
Es stellte sich heraus, daß die bei den
gefälschten Schriftstücken verwendeten offiziellen Stempel Monate
zuvor bei einem mysteriösen Einbruch in der nigrischen Botschaft in Rom
gestohlen worden waren. Und die nigrischen Minister, deren Unterschriften auf
den Papieren standen, waren zu dem Zeitpunkt, auf den diese datiert waren,
längst nicht mehr im Amt. Diese und ähnliche Widersprüche,
welche die Dokumente als Fälschungen entlarvten, hatte man, so die
IAEA-Experten, innerhalb kürzester Zeit mit einer einfachen
Google-Recherche im Internet feststellen können. Aber die Clique um Cheney
und Rumsfeld brauchte einen Kriegsgrund und war an der Wahrheit nicht
interessiert. So führte dann Präsident Bush in seiner Rede zur Nation
vom Januar 2003 die irakischen Urankäufe im Niger als Beweis für
Saddam Husseins Atombombenprogramm an.
Schmutzkampagne gegen Wilson
Entrüstet über die Verbreitung kriegstreiberischer
Lügen durch das Weiße Haus entschloß Wilson sich zu handeln.
Er erzählte seine Geschichte dem Journalisten Nicholas Kristof von der New
York Times, der sich in einer Kolumne vom 6. Mai 2003 zum Entsetzen des
Weißen Hauses auf die Niger-Reise eines namentlich nicht genannten
US-Botschafters im Auftrag der CIA bezog und berichtete, daß die
berühmten »16 Worte« in Bushs Rede zur Nation falsch waren und
auf gefälschten Dokumenten basierten. Aus der Anklageschrift gegen Lewis
(Scooter) Libby, den Stabschef des US-Vizepräsidenten, geht hervor,
daß sich Spitzenleute im Weißen Haus sofort daran gemacht haben,
herauszufinden, wer dieser Botschafter war, nur um ihn und seinen Bericht
anschließend mit einer Schmutzkampagne zu diskreditieren.
Bei seinen Nachforschungen im US-Außenministerium und
bei der CIA hatte Libby schnell herausgefunden, welcher Botschafter nach Niger
gereist war, und auch, daß dessen Ehefrau in der CIA-Abteilung arbeitete,
die Botschafter Wilson den Auftrag dazu gegeben hatte. Als Wilson am 6. Juli
dann auch noch einen namentlich gezeichneten Artikel in der New York Times
unter dem Titel »Was ich in Afrika nicht gefunden habe«
veröffentlichte und die Washington Post am selben Tag einen Artikel
über Wilsons Reise nach Niger im Jahr 2002 brachte, entschloß sich
die Cheney-Rumsfeld-Kamarilla zurückzuschlagen. Bereits am 8. Juli steckte
Libby seiner »Hofjournalistin« Judith Miller, daß Valerie
Plame-Wilson bei der CIA arbeite und für die Entsendung ihres Ehemannes
nach Niger verantwortlich gewesen sei. Auch andere hochrangige Mitarbeiter des
Weißen Hauses, einschließlich des engsten Vertrauten von
Präsident Bush, Karl Rove, besprachen das Thema mit »ihren«
Hofjournalisten. Dies immer mit dem Ziel, Botschafter Wilson zu unterstellen,
daß er seinen angeblich lukrativen CIA-Auftrag nach Niger nicht seiner
fachlichen Expertise, sondern der »Vetternwirtschaft« seiner Frau
Valerie zu verdanken gehabt habe. Entsprechende Artikel in den US-Medien
ließen nicht lange auf sich warten.
Die Tatsache aber, daß bei dieser Schmutzkampagne des
Weißen Hauses ein nach US-Gesetz mit Gefängnis zu bestrafendes
Verbrechen begangen wurde, nämlich die Enttarnung einer verdeckt
arbeitenden CIA-Agentin, sollte für Cheney, Rumsfeld und Co. ungeahnte
Folgen haben, zumal die CIA sofort Strafanzeige erstattete und den
arbeitswütigen und unerschrockenen Sonderermittler Patrick Fitzgerald auf
den Plan brachte, dem man wegen seiner Hartnäckigkeit den Spitznamen
»Bulldog« gegeben hat.
Mit Hilfe seiner mit großen Machtbefugnissen
ausgestatteten Grand Jury nahm sich Fitzgerald die beiden wichtigsten Strategen
im Weißen Haus, Karl Rove und Lewis (Scooter) Libby, vor. Die stritten,
ebenso wie die anderen an Plamegate Beteiligten, alles ab und brachten sich
dadurch nur in noch größere Schwierigkeiten. Während die
Ermittlungen gegen Karl Rove fortgeführt werden, soll Lewis Libby laut
Anklageschrift nicht in der eigentlichen »Hauptsache«, d. h. der
Enttarnung von Valerie Plame-Wilson, zur Verantwortung gezogen werden, sondern
wegen »Nebensachen« wie Behinderung der Justiz, Falschaussage und
Meineid, die er bei seinen Versuchen, die »Hauptsache« zu
vertuschen, begangen haben soll.
In einer Einschätzung des Plamegate sprach die New York
Times kürzlich von einer Affäre, bei der es um »juristische und
politische Einsätze höchster Ordnung« geht. In der Tat: Wie
damals der Watergate-Skandal Präsident Nixon zu Fall gebracht hat,
könnte diesmal Plamegate den ohnehin bereits schwer angeschlagenen
Präsidenten Bush politisch vollkommen ins abseits stellen. Denn schon die
Anklageschrift gegen Lewis Libby enthüllt nicht nur, mit welch
skrupellosen und schmutzigen Tricks das Weiße Haus die US-Nation in einen
durch nichts gerechtfertigten Krieg geführt hat, sondern auch, auf welch
hinterhältige Weise sie Kritiker kaltgestellt hat. Das ist schwerlich mit
dem Bild von George W. Bush als »einfachem, aber ehrlichen Kerl«
aus Texas in Einklang zu bringen, welches das Weiße Haus in der
Öffentlichkeit bisher so sorgsam gepflegt hat. In der sich über
Monate hinziehenden Verhandlung gegen Libby wird noch manche unliebsame
Wahrheit ans Licht kommen. Schon jetzt glaubt die Mehrheit der US-Amerikaner,
daß Präsident Bush ein Lügner ist.
Eine Amtsenthebung von George W. Bush, wie damals bei
Präsident Richard Nixon, erscheint derzeit zwar noch eher
unwahrscheinlich. Aber bereits jetzt ist abzusehen, daß die
Regierungsfähigkeit der Bush-Administration stark beeinträchtigt sein
wird. Dies gilt insbesondere in bezug auf neue innen- oder
außenpolitische Initiativen, denn jeder republikanische
Kongreßabgeordnete, der wiedergewählt werden will, wird um Distanz
zur moralisch und juristisch angeschlagenen Bush-Administration bemüht
sein. Zugleich werden durch diese Entwicklungen all jene Kräfte, die sich
bisher aus welchen Gründen auch immer einer direkten Kritik
der Bush-Regierung enthalten hatten, ermutigt, ihrem lang angestauten Groll
Luft zu machen. Durch die Anklageerhebung gegen Lewis Libby bestärkt,
haben die Demokraten im US-Senat am 3.11.2005 nun endlich einen Zeitplan
für die von Republikanern immer wieder verschobene Untersuchungskommission
durchgesetzt, die klären soll, ob das Weiße Haus die
nachrichtendienstlichen Beweise manipuliert hat, um den Krieg gegen Irak zu
rechtfertigen.
Übrigens ist ebenfalls seit Ende Oktober endgültig
bewiesen, daß die sogenannten »Tonking-Mitschnitte«
(Abhörprotokolle des nordvietnamesischen Funkverkehrs), die vor 40 Jahren
dazu benutzt wurden, den Bombenkrieg gegen Nordvietnam zu rechtfertigen, von
der US-National Security Agency (NSA) teils manipuliert und teils
gefälscht worden waren. Das US-Nachrichtenmagazin Time berichtete,
daß eine geheime Studie zu den historischen NSA-Dokumenten zu diesem
Schluß gekommen sei. Bemühungen des NSA-Historikers Robert J.
Hanyok, das Ergebnis der Studie Anfang 2003 öffentlich zu machen, seien
von höchster politischer Ebene der NSA abgeschmettert worden. Hauptgrund:
»Weil befürchtet wurde, daß dies unbehagliche Vergleiche mit
der fehlerhaften geheimdienstlichen Aufklärung provozieren würde, die
zur Rechtfertigung des Irak-Krieges benutzt wurde.«
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