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So schön es klingt, wenn wir uns Gutes wünschen,
so Drängt sich dennoch die Frage auf,
wohin mit dem Schlechten?
Fällt es in den Schatten - in unsere Angst?
In das Unbekannte der anderen Welt - ins Jenseits?
Oder fällt es uns selber eines Tages auf den Kopf?
Sind nicht gerade unsere guten Wüsche
die Produzenten von Trauer und Leid?
Wissen wir denn so genau - sind wir wirklich schon so
schlau,
dass wir Unerwünschtes so achtlos verwerfen?
Wie könnten wir Gutes ohne Schlechtes sehen?
Wie könnten wir glücklich ohne das Unglück
durch unser Leben gehen?
Es ist des Menschen Schicksal Gutes zu wünschen
und Schlechtes zu ernten?
Licht und Schatten heißt das Spiel
und es hat der Narrheit viel.
Vielleicht sollten wir mal überprüfen
welche Werte keine Dualität erzeugen,
Vielleicht sollten wir Wünsche als verdrängte
Ängste sehen.
und Ängste als Hoffnung auf Erlösung verstehen.
So liebe ich die Liebe und vertraue der eigenen Geschichte,
Ich glaube an das Gute und erkenne Wert und Sinn
und weiß dass ich alles im Allem immer ich selber bin.
Manchmal glaubt man etwas ist Gut und es zeigt sich erst
später,
es war die Wurzel des Bösen.
Manchmal denkt man \"Au, das tut weh !\"
und erkennt erst später welche wichtige Lektion darin
verborgen war.
Ich bin vorsichtig damit jemanden Glück zu
wünschen,
weil ich nicht weiß wohin das Unglück geht.
Ich bin vorsichtig damit etwas als Schlecht zu bezeichnen,
weil ich niemanden seine zukünftiges Glück rauben
will.
Wenn uns einmal Gutes wieder fährt
ist es wohl bloß ein Zeichen dafür, wer welche
Werte verehrt.
Darum bleibt uns wohl nur eine Wahl,
Dankbar zu sein für all das Gute, das uns umgibt
und zu erkennen, dass der Schöpfer dieser Welt alles
gleichermaßen liebt.
Ich weiß, dass Du die Liebe bist, Ich weiß dass
Du die Freude bist
und ich weiß auch dass der Mensch ganz allgemein das
einfach manches Mal vergisst.
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