Konzentrations- und Kommerzialisierungstendenzen im
Medienbereich nehmen weltweit zu. Nicht nur im Mittleren Osten und
Lateinamerika regt sich Widerstand dagegen Von Bernd Hamm Im Kai
Homilius Verlag erscheint dieser Tage das Buch »Die soziale Struktur der
Globalisierung. Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft« von Bernd
Hamm, Professor für Soziologie an der Universität Trier. Die
Untersuchung liefert u.a. eine Analyse der wichtigsten wirtschaftlichen
Institutionen auf deutscher und internationaler Ebene, wobei insbesondere die
Arbeit der Lobbyisten und PR-Agenturen sowie ihr Einfluß auf
Entscheidungsträger und öffentliche Meinung dargestellt werden. Wir
veröffentlichen im folgenden vorab einen Auszug aus dem Kapitel
»Medien«.
Auch wenn sich das Bild differenziert und
diversifiziert: Noch immer wird ein erheblicher Teil des Weltnachrichtenmarktes
durch wenige Nachrichtenagenturen kontrolliert: Associated Press (AP, USA),
Reuters (Großbritannien) und Agence France Presse (AFP, Frankreich).
ITAR-TASS (Rußland), früher ein regionaler Monopolist, ist
privatisiert worden und hat an Bedeutung verloren, die US-amerikanische Agentur
UPI ist nach allerlei Turbulenzen und schwerer Verschuldung im Juni 1992 an die
Herrscherfamilie Saudi-Arabiens verkauft worden und wird heute von einer
saudiarabischen Fernsehgesellschaft mit Sitz in London betrieben. Reuters hat
den Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf Wirtschafts- und
Börseninformationen verlagert. Mit Cable News Network (CNN, USA) hat der
erste weltweit zu empfangende Sender, der ausschließlich Nachrichten
bringt, die Arbeit aufgenommen. Hinzugekommen ist Inter Press Service (IPS),
die Nachrichtenagentur der Dritten Welt. Aber wenn sich auch
Größenordnungen verändert haben mögen, bleibt doch das
Kernproblem, die Herrschaft weniger über die Nachrichtenmärkte,
bestehen.
Konzentration und Kommerzialisierung in den Medien nehmen
weltweit zu. Das ist u. a. deshalb von Bedeutung, weil nahezu alle politischen
Meldungen von den wenigen Agenturen aufbereitet und gefiltert werden. Die
»großen Vier« des Westens produzieren täglich zusammen
mehr als dreißig Millionen Wörter, die Hälfte davon allein AP.
Deutlich kleiner sind AFP, Reuters und dpa, die Deutsche Presseagentur. Unter
diesen großen Vier werden also fünfzig Prozent von einer einzigen
US-amerikanischen Agentur kontrolliert. Im Vergleich dazu produzieren die
nationalen Agenturen Italiens, Spaniens, Jugoslawiens sowie Inter Press Service
in Rom zusammengenommen nur rund eine Million Wörter täglich.
Agenturen aus Entwicklungsländern liegen weit darunter, die
Pan-Afrikanische Nachrichtenagentur (PANA) verbreitet gerademal 20000
Wörter pro Tag.
Westlicher Ethnozentrismus
Associated Press, der unbestrittene Marktführer, hat in
120 Ländern 242 eigene Büros und Korrespondenten und rund 3 700
journalistische und technische Mitarbeiter. Der bei weitem überwiegende
Teil der Kunden dieser Agenturen stammt aus den westlich-kapitalistischen
Ländern 82 Prozent aller Fernsehgeräte der Welt und 75 Prozent
der Radiogeräte stehen in den USA oder Europa, fast 70 Prozent der
Tageszeitungen erscheinen hier. Der Nachrichtenverkauf an
Entwicklungsländer ist nur ein kleines Nebengeschäft. Daher herrscht
westlicher Ethnozentrismus vor, kulturelle Perzeptionen und Wertmuster anderer
Weltregionen spielen keine Rolle, die Berichterstattung aus der Dritten Welt
behandelt vor allem Katastrophen, Kriege und korrupte Potentaten. Überall,
so läßt sich etwas überspitzt sagen, nehmen wir die Welt durch
amerikanische Augen wahr.
Nun rühmen sich die USA, die freiesten Medien der Welt
zu haben und in der Tat erinnert man sich anerkennend der wichtigen
Rolle, die z.B. die Washington Post bei der Aufdeckung des Watergate-Skandals
gespielt hat. Aber gegenwärtig ist man eher erstaunt, weshalb angesichts
der zahlreichen und schwerwiegenden Verfehlungen der Bush-Regierung nicht eine
größere kritische Öffentlichkeit protestiert und für ein
Amtsenthebungsverfahren zu gewinnen ist. Die Wahlfälschung vom November
2000 wurde monatelang in den wichtigen Medien verschwiegen, den zahlreichen
unbeantworteten Fragen rund um die Anschläge des 11. September 2001 (1)
wird nicht nachgegangen; das Downing-Street-Memorandum, von der Londoner Times
Anfang Mai 2005 veröffentlicht, wird heruntergespielt; in diesem
Geheimpapier, verfaßt im Sommer 2002, legte die Regierung Blair die
Strategie fest, mit der der bereits beschlossene Irak-Krieg vor der eigenen
Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit legitimiert werden sollte.
Übrigens scheinen sich auch deutsche Medien, allen voran Der Spiegel und
die Süddeutsche Zeitung, auffallend wenig für die oben
angeführten Vorfälle in den USA zu interessieren und sich für
eine Bush-freundliche Haltung entschieden zu haben.
Die Erklärung für dieses erstaunliche
Phänomen mag in den Ergebnissen einer Untersuchung zu finden sein, die an
der Sonoma State University in Kalifornien von der Forschergruppe
»Project Censored« (2) gerade abgeschlossen worden ist. In einer
Netzwerkanalyse haben die Wissenschaftler untersucht, wer in den
Aufsichtsräten der zehn wichtigsten Medienkonzerne der USA sitzt. Von
diesen 118 Personen wurde weiter erhoben, ob sie Aufsichtsratsmandate in
anderen Unternehmen wahrnehmen das war in der Tat bei 288 Unternehmen
der Fall. Die Liste ist aufschlußreich. Sie zeigt, wie die Konzerne
miteinander verbunden sind (siehe Kasten).
Kann man sich, so fragen die Forscher, darauf verlassen,
daß die Medien mit Nachdruck recherchieren und objektiv und
unbeeinflußt berichten insbesondere bei Themen, bei denen die
Interessen solcher Unternehmen berührt werden? Corporate America, die
geballte US-Konzernmacht, besitzt auch die Medien, Corporate America hat Bushs
Wahlkämpfe finanziert, und Corporate America wird ganz besonders
aufmerksam von der Regierung bedient, wenn es um Steuerreformen, Aufträge
oder um Beratungsdienste geht.
Entpolitisierung
In seiner Untersuchung »Corporate Media and the Threat
to Democracy« (dt.: Die Konzernmedien und die Bedrohung der Demokratie)
(3) hat Robert McChesney dargelegt, wie das US-Telekommunikationsgesetz von
1996 überwiegend von den Interessenvertretern der Medienunternehmen
geschrieben und ohne öffentliche Debatte in Kraft gesetzt worden ist. Sein
wesentlicher Zweck war, die kommerziellen Interessen der Medienunternehmen zu
bedienen.
Beide großen US-amerikanischen Parteien haben starke
Bindungen zu diesen Unternehmen, deren Lobbyisten zu den am meisten
gefürchteten auf Washingtons Capitol Hill gehören. Die Vorherrschaft
gehört weniger als zwei Dutzend großen Konzernen, die ihr Geld mit
der Werbung für andere große Konzerne machen. Die Folge seien eine
durchgehende Entpolitisierung der Bevölkerung, ein markanter Rückgang
des Wissens um politische Themen und abnehmende Wahlbeteiligung. Die
US-amerikanischen und globalen Medienmärkte zeigten Merkmale eines
Kartells. Je mehr die Medien abhängig geworden sind von Werbeeinnahmen,
desto mehr sind sie antidemokratische Kräfte geworden (4).
Inzwischen droht die völlige Einstellung der
öffentlichen Finanzierung der Corporation of Public Broadcasting, des
einzigen landesweiten öffentlichen Senders der USA, nachdem ein
neokonservativer Beobachter die »übermäßige
Politisierung« einer Talkshow festgestellt hatte eine hochrangige
Mitarbeiterin des Außenministeriums und Mitglied der Republikanischen
Partei soll den Chefsessel übernehmen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die These des
japanischen Unternehmensstrategen Kenichi Ohmae über die Homogenisierung
der materiellen Zivilisation in den Ländern der Triade. Dieser beurteilt
die jüngeren Generationen in Europa, Nordamerika und Japan im Hinblick auf
Ausbildung, Einkommen, Lebensstil, Freizeitverhalten, Ziele und Wünsche
als einander so ähnlich, daß es angemessen sei, sie als
»Triader« oder »OECD-Bürger« zu bezeichnen. Der
Sozialwissenschaftler Lutz Zündorf faßt die Ergebnisse der Studie
Ohmaes, die bereits 1985 unter dem Titel »Triad Powers« in New York
erschienen ist, folgendermaßen zusammen: »Allen tief verwurzelten
kulturellen Unterschieden der drei Triade-Regionen zum Trotz seien die
Unterschiede im Lebensgefühl und in der Lebensweise der jüngeren
Generationen zwischen diesen Ländern geringer als zwischen den
jüngeren und älteren Generationen innerhalb eines jeden dieser
Länder. (...) Damit würden die 600 Millionen Triade-Einwohner mit
ihrem fast identischen Nachfrageverhalten praktisch zu einer homogenen
Zielgruppe für die internationale Konsumgüterindustrie und (...) auch
für den angeschlossenen, überwiegend amerikanisch geprägten
internationalen Werbe- und Medienkomplex, der über zirka 500 Satelliten
uniforme Bilder mit identischen Botschaften in die Triade-Regionen und
darüber hinaus weltweit auf eine Milliarde Fernsehschirme übermittelt
und damit zu einer höchst problematischen globalen Vergesellschaftung bzw.
Vergemeinschaftung (sic) beiträgt.« (5) Was hier als weitreichendes
Ziel der Werbeindustrie geschildert wird, ist längst auch Ziel der
Bewußtseinsindustrie geworden: Die Herstellung politischer Einstellungen
so, daß sie den Interessen der globalen Machtelite folgen. Es gehört
zum Wesen dieser Industrie, daß sie möglichst unsichtbar zu bleiben
versucht.
Gewiß ist die Rezeption selektiv und wird vom
Rezipienten ausgewählt, aber: Das Nachrichtenuniversum, aus dem er
auswählen kann, ist bereits gleichgeschaltet, mögliche Abweichungen
sind gering und vorhersehbar.
Welche Nachrichten?
Welche Art von Nachrichten wird so verbreitet? Die
Nachrichtenagenturen lehnen sich eng an Regierungsverlautbarungen an, ihre
Berichterstattung richtet sich nach den Bedürfnissen der politischen und
wirtschaftlichen Eliten. Sie konzentrieren sich auf die Meldung von
Einzelereignissen, während strukturelle Nachrichten dünn gesät
sind. Die Süd-Süd-Kooperation, also die Zusammenarbeit zwischen
Entwicklungsländern, kommt selten zur Sprache. Die Abhängigkeit von
den westlichen Agenturen auch technisch, ökonomisch und in der
Ausbildung ist überwältigend. Und natürlich ist der
Zugang zu den Medien in den Entwicklungsländern (wie auch im Westen)
hochgradig sozial selektiv mit dem Ergebnis, daß unterschiedliche Gruppen
von Menschen mit höchst unterschiedlichen Informationen bedient werden.
Die einseitige Verteilung der Nachrichtenagenturen wird durch eine einseitige
Verbreitung der Medien noch verschärft. Unter dem Druck der Werbeeinnahmen
wird Agenda setting, das Setzen von Themenschwerpunkten, zur Sensationssucht,
zur immer rascheren Abfolge unreflektierter Probleme heute saurer Regen,
morgen Jugendarbeitslosigkeit, übermorgen Staatsverschuldung und dann
wieder Asyl, Exjugoslawien oder Tanker-Unglücke und dazwischen die
Ehekrise im britischen Königshaus eigentlich ist das ja auch egal,
Hauptsache, die Auflagenhöhen und Einschaltquoten stimmen, und mit ihnen
die Werbeeinnahmen.
Damit wird kontinuierliche Information und in der Folge auch
fundierte eigene Meinungsbildung geradezu verhindert.
Selbst vermeintlich unpolitische Unterhaltungssendungen
spielen hier eine wichtige Rolle, prägen sie doch in vielen Bereichen die
Wirklichkeitsinterpretationen, Konsumstandards und Einstellungen derer, die sie
empfangen. Insofern wird die US-amerikanische Dominanz auf dem
Weltnachrichtenmarkt noch einmal verstärkt durch die führende Rolle
der USA beim Verkauf von Serien und Unterhaltungssendungen, vor allem von
Spielfilmen. Auch das spielt eine Rolle bei der Trivialisierung und
Brutalisierung der Weltbilder, die z.B. das Fernsehen zunehmend vermittelt.
Hier zeigt sich ebenfalls die überwältigende Abhängigkeit der
Dritten Welt, während die Europäer immerhin eine bedeutende
Eigenproduktion haben. Die weitaus überwiegende Mehrheit der in deutschen
Fernsehsendern verbreiteten Spielfilme stammt aus amerikanischer Produktion. Im
Gegensatz dazu werden nur ein Prozent der französischen Filme in den USA
gezeigt (6).
Die Zahl der Mitarbeiter der Redaktionen US-amerikanischer
Zeitungen wurde in den vergangenen 15 Jahren um 2 200 Vollzeitstellen
reduziert; die Network-News (CBS, ABC, NBC) beschäftigen rund ein Drittel
weniger Korrespondenten und unterhalten fünfzig Prozent weniger
Auslandbüros als noch vor zwanzig Jahren. Im Radiobereich ist die Zahl der
vollzeitbeschäftigten Nachrichtenredakteure zwischen 1994 und 2001 um 44
Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig müssen von den Redaktionen als
Folge der technologischen Entwicklung aber immer mehr Produktionsaufgaben
übernommen werden auch die Kollegen des Online-Ablegers wollen noch
mit raschen Aktualisierungen versorgt sein.
Eine höhere Arbeitsbelastung ist die Folge. Nicht
zuletzt deshalb sowie aufgrund der Tatsache, daß eine immer
größere Zahl von Anbietern auf »exklusive« Informationen
angewiesen ist, wächst die Anfälligkeit der Medien für
Manipulationsversuche durch Interessengruppen und sogenannte Spin-Doctors
(Nachrichtenverdreher). (7)
Um im Kampf um Einschaltquoten Aufmerksamkeit zu erregen,
ist nichts zu brutal, zu pervers, zu primitiv nur sensationell muß
es sein. Auch hier sind die US-amerikanischen Medien Spitze: 4000 Tote und rund
600 Gewaltverbrechen haben Medienforscher in einer normalen Fernsehwoche
gezählt. Auch wenn es keinen Beweis für einen kausalen Zusammenhang
gibt: Die Brutalisierung des Fernsehens und die Brutalisierung der Wirklichkeit
scheinen parallel zu laufen.
So wird Gewalt als soziale Selbstverständlichkeit,
aggressive Problemlösung als angemessen propagiert. Wir können darin
keinen Zuwachs an Freiheit, an Aufklärung, an Menschlichkeit entdecken
wohl aber einen Verlust an Mitgefühl, an Solidarität, an
Kultur. Das trifft nicht alle gleichermaßen. Die Vielseher, das sind
vorrangig die Armen und Abgespannten, die Einsamen, die Alten, die sich selbst
überlassenen Kinder und Jugendlichen. Sprachstörungen bei
Vorschulkindern haben dramatisch zugenommen, was die Abteilung für
Kommunikationsstörungen an der Mainzer Universitätsklinik zum
wesentlichen Teil auf Fernsehkonsum zurückführt. Ihr
Wirklichkeitsbild entwickelt sich am Fernsehen und so auch ihre Ängste und
Abwehrreaktionen.
Käufliche öffentliche Meinung
Zunehmend wird die öffentliche Meinung von PR-Agenturen
gemacht, in deren Strategien die Massenmedien häufig eingebaut sind.
Burson-Marsteller (B-M) ist der globale Marktführer in Sachen Public
Relations und käuflicher öffentlicher Meinung. Die führende
Beratungsfirma auf dem Gebiet der strategischen Kommunikation beschäftigt
weltweit mehr als 2200 Werbefachleute in 35 Ländern und erzielte 1999
einen Honorarumsatz von 275 Millionen US-Dollar. Die Firmenleitung versteht
»Kommunikation als Instrument, durch Überzeugung Verhaltensweisen
herbeizuführen, die zum wirtschaftlichen Erfolg der Kunden
führen«. Burson-Marsteller berät alle, die es nötig haben
und die über das erforderliche Kleingeld verfügen: seriöse und
weniger seriöse Großkonzerne, Diktaturen, Militärmachthaber und
Firmen, die Umweltkatastrophen kleinreden wollen. Nach der Chemiekatastrophe in
Bhopal im Jahr 1984, bei der Schätzungen zufolge 2000 Menschen starben und
200000 verletzt wurden, setzten sich B-M-Mitarbeiter und die Verursacherfirma
Union Carbide zum Krisenmanagement zusammen und erarbeiteten Konzepte für
die PR-Strategie. B-M hat die Global Climate Coalition gegründet, die
einflußreichste Industrielobby gegen globale Klimapolitik. Ihr ist es
wesentlich zu verdanken, daß das Kyoto-Protokoll so zahnlos ausgefallen
ist.
Widerstand
Neuerdings regt sich Widerstand gegen die
westlich-amerikanische Dominanz, zuerst mit der Gründung des Senders Al
Dschasira, der unabhängig aus dem Mittleren Osten berichtet und der seine
Arbeit trotz massiver US-amerikanischer Versuche, ihn zum Schweigen zu bringen,
fortsetzt. Wie Inter Press Service berichtet, haben sich die Regierungen von
Venezuela, Uruguay, Argentinien und Kuba entschlossen, einen neuen Sender,
Telesur, zu gründen, der unabhängig über Lateinamerika berichten
soll. Ein republikanisches Mitglied des Repräsentantenhauses nannte das
Unternehmen »eine Bedrohung Amerikas, die das Machtgleichgewicht in der
westlichen Hemisphäre untergrabe«. Ein ähnlicher Versuch, das
US-amerikanische Monopol aufzubrechen, wird mit TV Brasil Internacional
unternommen.
1 z.B. www.unansweredquestions.org; vgl. auch Walter E.
Davis: »Der 11. September und die Bush-Regierung. Zwingende Beweise
für eine Mittäterschaft? in: Gesellschaft zerstören. Der
neoliberale Anschlag auf Demokratie und Gerechtigkeit, hg. von Bernd Hamm.
Berlin 2004
2 www.projectcensored.org/newsflash/C2006_chap6.pdf
3 Robert W. McChesney: Corporate media and the threat to
democracy, 1997
4 Amy Goodman: The Exception to the Rulers. Exposing Oily
Politicians, War Profiteers, and the Media that Love them. New York 2004 (dt.
Berlin 2006)
5 Lutz Zündorf: »Weltwirtschaftliche
Vergesellschaftungen. Perspektiven für eine globale
Wirtschaftssoziologie«, in: Der Wandel der Wirtschaft. Soziologische
Perspektiven, hg. von Elmar Lange. Berlin 1994, S. 154 f.
6 Hans-Bredow-Institut (Hg.): Internationales Handbuch
für Hörfunk und Fernsehen 1994/95. Baden-Baden 1994, S. 11
7 www.StateOfTheNewsMedia.com, 3.6.2005
* Bernd Hamm: Die soziale Struktur der Globalisierung.
Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Kai Homilius Verlag, Berlin 2006,
ISB N 3-89706-603-3, 384 S., geb., 19.90 Euro
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