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Infos von  www.das-gibts-doch-nicht.info
März 2006 Bernd Hamm Info von:   junge Welt
Globale Medienmacht

Konzentrations- und Kommerzialisierungstendenzen im Medienbereich nehmen weltweit zu. Nicht nur im Mittleren Osten und Lateinamerika regt sich Widerstand dagegen
Von Bernd Hamm
Im Kai Homilius Verlag erscheint dieser Tage das Buch »Die soziale Struktur der Globalisierung. Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft« von Bernd Hamm, Professor für Soziologie an der Universität Trier. Die Untersuchung liefert u.a. eine Analyse der wichtigsten wirtschaftlichen Institutionen auf deutscher und internationaler Ebene, wobei insbesondere die Arbeit der Lobbyisten und PR-Agenturen sowie ihr Einfluß auf Entscheidungsträger und öffentliche Meinung dargestellt werden. Wir veröffentlichen im folgenden vorab einen Auszug aus dem Kapitel »Medien«.


Auch wenn sich das Bild differenziert und diversifiziert: Noch immer wird ein erheblicher Teil des Weltnachrichtenmarktes durch wenige Nachrichtenagenturen kontrolliert: Associated Press (AP, USA), Reuters (Großbritannien) und Agence France Presse (AFP, Frankreich). ITAR-TASS (Rußland), früher ein regionaler Monopolist, ist privatisiert worden und hat an Bedeutung verloren, die US-amerikanische Agentur UPI ist nach allerlei Turbulenzen und schwerer Verschuldung im Juni 1992 an die Herrscherfamilie Saudi-Arabiens verkauft worden und wird heute von einer saudiarabischen Fernsehgesellschaft mit Sitz in London betrieben. Reuters hat den Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf Wirtschafts- und Börseninformationen verlagert. Mit Cable News Network (CNN, USA) hat der erste weltweit zu empfangende Sender, der ausschließlich Nachrichten bringt, die Arbeit aufgenommen. Hinzugekommen ist Inter Press Service (IPS), die Nachrichtenagentur der Dritten Welt. Aber wenn sich auch Größenordnungen verändert haben mögen, bleibt doch das Kernproblem, die Herrschaft weniger über die Nachrichtenmärkte, bestehen.

Konzentration und Kommerzialisierung in den Medien nehmen weltweit zu. Das ist u. a. deshalb von Bedeutung, weil nahezu alle politischen Meldungen von den wenigen Agenturen aufbereitet und gefiltert werden. Die »großen Vier« des Westens produzieren täglich zusammen mehr als dreißig Millionen Wörter, die Hälfte davon allein AP. Deutlich kleiner sind AFP, Reuters und dpa, die Deutsche Presseagentur. Unter diesen großen Vier werden also fünfzig Prozent von einer einzigen US-amerikanischen Agentur kontrolliert. Im Vergleich dazu produzieren die nationalen Agenturen Italiens, Spaniens, Jugoslawiens sowie Inter Press Service in Rom zusammengenommen nur rund eine Million Wörter täglich. Agenturen aus Entwicklungsländern liegen weit darunter, die Pan-Afrikanische Nachrichtenagentur (PANA) verbreitet gerademal 20000 Wörter pro Tag.


Westlicher Ethnozentrismus

Associated Press, der unbestrittene Marktführer, hat in 120 Ländern 242 eigene Büros und Korrespondenten und rund 3 700 journalistische und technische Mitarbeiter. Der bei weitem überwiegende Teil der Kunden dieser Agenturen stammt aus den westlich-kapitalistischen Ländern – 82 Prozent aller Fernsehgeräte der Welt und 75 Prozent der Radiogeräte stehen in den USA oder Europa, fast 70 Prozent der Tageszeitungen erscheinen hier. Der Nachrichtenverkauf an Entwicklungsländer ist nur ein kleines Nebengeschäft. Daher herrscht westlicher Ethnozentrismus vor, kulturelle Perzeptionen und Wertmuster anderer Weltregionen spielen keine Rolle, die Berichterstattung aus der Dritten Welt behandelt vor allem Katastrophen, Kriege und korrupte Potentaten. Überall, so läßt sich etwas überspitzt sagen, nehmen wir die Welt durch amerikanische Augen wahr.

Nun rühmen sich die USA, die freiesten Medien der Welt zu haben – und in der Tat erinnert man sich anerkennend der wichtigen Rolle, die z.B. die Washington Post bei der Aufdeckung des Watergate-Skandals gespielt hat. Aber gegenwärtig ist man eher erstaunt, weshalb angesichts der zahlreichen und schwerwiegenden Verfehlungen der Bush-Regierung nicht eine größere kritische Öffentlichkeit protestiert und für ein Amtsenthebungsverfahren zu gewinnen ist. Die Wahlfälschung vom November 2000 wurde monatelang in den wichtigen Medien verschwiegen, den zahlreichen unbeantworteten Fragen rund um die Anschläge des 11. September 2001 (1) wird nicht nachgegangen; das Downing-Street-Memorandum, von der Londoner Times Anfang Mai 2005 veröffentlicht, wird heruntergespielt; in diesem Geheimpapier, verfaßt im Sommer 2002, legte die Regierung Blair die Strategie fest, mit der der bereits beschlossene Irak-Krieg vor der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit legitimiert werden sollte. Übrigens scheinen sich auch deutsche Medien, allen voran Der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung, auffallend wenig für die oben angeführten Vorfälle in den USA zu interessieren und sich für eine Bush-freundliche Haltung entschieden zu haben.

Die Erklärung für dieses erstaunliche Phänomen mag in den Ergebnissen einer Untersuchung zu finden sein, die an der Sonoma State University in Kalifornien von der Forschergruppe »Project Censored« (2) gerade abgeschlossen worden ist. In einer Netzwerkanalyse haben die Wissenschaftler untersucht, wer in den Aufsichtsräten der zehn wichtigsten Medienkonzerne der USA sitzt. Von diesen 118 Personen wurde weiter erhoben, ob sie Aufsichtsratsmandate in anderen Unternehmen wahrnehmen – das war in der Tat bei 288 Unternehmen der Fall. Die Liste ist aufschlußreich. Sie zeigt, wie die Konzerne miteinander verbunden sind (siehe Kasten).

Kann man sich, so fragen die Forscher, darauf verlassen, daß die Medien mit Nachdruck recherchieren und objektiv und unbeeinflußt berichten – insbesondere bei Themen, bei denen die Interessen solcher Unternehmen berührt werden? Corporate America, die geballte US-Konzernmacht, besitzt auch die Medien, Corporate America hat Bushs Wahlkämpfe finanziert, und Corporate America wird ganz besonders aufmerksam von der Regierung bedient, wenn es um Steuerreformen, Aufträge oder um Beratungsdienste geht.


Entpolitisierung

In seiner Untersuchung »Corporate Media and the Threat to Democracy« (dt.: Die Konzernmedien und die Bedrohung der Demokratie) (3) hat Robert McChesney dargelegt, wie das US-Telekommunikationsgesetz von 1996 überwiegend von den Interessenvertretern der Medienunternehmen geschrieben und ohne öffentliche Debatte in Kraft gesetzt worden ist. Sein wesentlicher Zweck war, die kommerziellen Interessen der Medienunternehmen zu bedienen.

Beide großen US-amerikanischen Parteien haben starke Bindungen zu diesen Unternehmen, deren Lobbyisten zu den am meisten gefürchteten auf Washingtons Capitol Hill gehören. Die Vorherrschaft gehört weniger als zwei Dutzend großen Konzernen, die ihr Geld mit der Werbung für andere große Konzerne machen. Die Folge seien eine durchgehende Entpolitisierung der Bevölkerung, ein markanter Rückgang des Wissens um politische Themen und abnehmende Wahlbeteiligung. Die US-amerikanischen und globalen Medienmärkte zeigten Merkmale eines Kartells. Je mehr die Medien abhängig geworden sind von Werbeeinnahmen, desto mehr sind sie antidemokratische Kräfte geworden (4).

Inzwischen droht die völlige Einstellung der öffentlichen Finanzierung der Corporation of Public Broadcasting, des einzigen landesweiten öffentlichen Senders der USA, nachdem ein neokonservativer Beobachter die »übermäßige Politisierung« einer Talkshow festgestellt hatte – eine hochrangige Mitarbeiterin des Außenministeriums und Mitglied der Republikanischen Partei soll den Chefsessel übernehmen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die These des japanischen Unternehmensstrategen Kenichi Ohmae über die Homogenisierung der materiellen Zivilisation in den Ländern der Triade. Dieser beurteilt die jüngeren Generationen in Europa, Nordamerika und Japan im Hinblick auf Ausbildung, Einkommen, Lebensstil, Freizeitverhalten, Ziele und Wünsche als einander so ähnlich, daß es angemessen sei, sie als »Triader« oder »OECD-Bürger« zu bezeichnen. Der Sozialwissenschaftler Lutz Zündorf faßt die Ergebnisse der Studie Ohmaes, die bereits 1985 unter dem Titel »Triad Powers« in New York erschienen ist, folgendermaßen zusammen: »Allen tief verwurzelten kulturellen Unterschieden der drei Triade-Regionen zum Trotz seien die Unterschiede im Lebensgefühl und in der Lebensweise der jüngeren Generationen zwischen diesen Ländern geringer als zwischen den jüngeren und älteren Generationen innerhalb eines jeden dieser Länder. (...) Damit würden die 600 Millionen Triade-Einwohner mit ihrem fast identischen Nachfrageverhalten praktisch zu einer homogenen Zielgruppe für die internationale Konsumgüterindustrie und (...) auch für den angeschlossenen, überwiegend amerikanisch geprägten internationalen Werbe- und Medienkomplex, der über zirka 500 Satelliten uniforme Bilder mit identischen Botschaften in die Triade-Regionen und darüber hinaus weltweit auf eine Milliarde Fernsehschirme übermittelt und damit zu einer höchst problematischen globalen Vergesellschaftung bzw. Vergemeinschaftung (sic) beiträgt.« (5) Was hier als weitreichendes Ziel der Werbeindustrie geschildert wird, ist längst auch Ziel der Bewußtseinsindustrie geworden: Die Herstellung politischer Einstellungen so, daß sie den Interessen der globalen Machtelite folgen. Es gehört zum Wesen dieser Industrie, daß sie möglichst unsichtbar zu bleiben versucht.

Gewiß ist die Rezeption selektiv und wird vom Rezipienten ausgewählt, aber: Das Nachrichtenuniversum, aus dem er auswählen kann, ist bereits gleichgeschaltet, mögliche Abweichungen sind gering und vorhersehbar.


Welche Nachrichten?

Welche Art von Nachrichten wird so verbreitet? Die Nachrichtenagenturen lehnen sich eng an Regierungsverlautbarungen an, ihre Berichterstattung richtet sich nach den Bedürfnissen der politischen und wirtschaftlichen Eliten. Sie konzentrieren sich auf die Meldung von Einzelereignissen, während strukturelle Nachrichten dünn gesät sind. Die Süd-Süd-Kooperation, also die Zusammenarbeit zwischen Entwicklungsländern, kommt selten zur Sprache. Die Abhängigkeit von den westlichen Agenturen – auch technisch, ökonomisch und in der Ausbildung – ist überwältigend. Und natürlich ist der Zugang zu den Medien in den Entwicklungsländern (wie auch im Westen) hochgradig sozial selektiv mit dem Ergebnis, daß unterschiedliche Gruppen von Menschen mit höchst unterschiedlichen Informationen bedient werden. Die einseitige Verteilung der Nachrichtenagenturen wird durch eine einseitige Verbreitung der Medien noch verschärft. Unter dem Druck der Werbeeinnahmen wird Agenda setting, das Setzen von Themenschwerpunkten, zur Sensationssucht, zur immer rascheren Abfolge unreflektierter Probleme – heute saurer Regen, morgen Jugendarbeitslosigkeit, übermorgen Staatsverschuldung und dann wieder Asyl, Exjugoslawien oder Tanker-Unglücke und dazwischen die Ehekrise im britischen Königshaus – eigentlich ist das ja auch egal, Hauptsache, die Auflagenhöhen und Einschaltquoten stimmen, und mit ihnen die Werbeeinnahmen.

Damit wird kontinuierliche Information und in der Folge auch fundierte eigene Meinungsbildung geradezu verhindert.

Selbst vermeintlich unpolitische Unterhaltungssendungen spielen hier eine wichtige Rolle, prägen sie doch in vielen Bereichen die Wirklichkeitsinterpretationen, Konsumstandards und Einstellungen derer, die sie empfangen. Insofern wird die US-amerikanische Dominanz auf dem Weltnachrichtenmarkt noch einmal verstärkt durch die führende Rolle der USA beim Verkauf von Serien und Unterhaltungssendungen, vor allem von Spielfilmen. Auch das spielt eine Rolle bei der Trivialisierung und Brutalisierung der Weltbilder, die z.B. das Fernsehen zunehmend vermittelt. Hier zeigt sich ebenfalls die überwältigende Abhängigkeit der Dritten Welt, während die Europäer immerhin eine bedeutende Eigenproduktion haben. Die weitaus überwiegende Mehrheit der in deutschen Fernsehsendern verbreiteten Spielfilme stammt aus amerikanischer Produktion. Im Gegensatz dazu werden nur ein Prozent der französischen Filme in den USA gezeigt (6).

Die Zahl der Mitarbeiter der Redaktionen US-amerikanischer Zeitungen wurde in den vergangenen 15 Jahren um 2 200 Vollzeitstellen reduziert; die Network-News (CBS, ABC, NBC) beschäftigen rund ein Drittel weniger Korrespondenten und unterhalten fünfzig Prozent weniger Auslandbüros als noch vor zwanzig Jahren. Im Radiobereich ist die Zahl der vollzeitbeschäftigten Nachrichtenredakteure zwischen 1994 und 2001 um 44 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig müssen von den Redaktionen als Folge der technologischen Entwicklung aber immer mehr Produktionsaufgaben übernommen werden – auch die Kollegen des Online-Ablegers wollen noch mit raschen Aktualisierungen versorgt sein.

Eine höhere Arbeitsbelastung ist die Folge. Nicht zuletzt deshalb sowie aufgrund der Tatsache, daß eine immer größere Zahl von Anbietern auf »exklusive« Informationen angewiesen ist, wächst die Anfälligkeit der Medien für Manipulationsversuche durch Interessengruppen und sogenannte Spin-Doctors (Nachrichtenverdreher). (7)

Um im Kampf um Einschaltquoten Aufmerksamkeit zu erregen, ist nichts zu brutal, zu pervers, zu primitiv – nur sensationell muß es sein. Auch hier sind die US-amerikanischen Medien Spitze: 4000 Tote und rund 600 Gewaltverbrechen haben Medienforscher in einer normalen Fernsehwoche gezählt. Auch wenn es keinen Beweis für einen kausalen Zusammenhang gibt: Die Brutalisierung des Fernsehens und die Brutalisierung der Wirklichkeit scheinen parallel zu laufen.

So wird Gewalt als soziale Selbstverständlichkeit, aggressive Problemlösung als angemessen propagiert. Wir können darin keinen Zuwachs an Freiheit, an Aufklärung, an Menschlichkeit entdecken – wohl aber einen Verlust an Mitgefühl, an Solidarität, an Kultur. Das trifft nicht alle gleichermaßen. Die Vielseher, das sind vorrangig die Armen und Abgespannten, die Einsamen, die Alten, die sich selbst überlassenen Kinder und Jugendlichen. Sprachstörungen bei Vorschulkindern haben dramatisch zugenommen, was die Abteilung für Kommunikationsstörungen an der Mainzer Universitätsklinik zum wesentlichen Teil auf Fernsehkonsum zurückführt. Ihr Wirklichkeitsbild entwickelt sich am Fernsehen und so auch ihre Ängste und Abwehrreaktionen.


Käufliche öffentliche Meinung

Zunehmend wird die öffentliche Meinung von PR-Agenturen gemacht, in deren Strategien die Massenmedien häufig eingebaut sind. Burson-Marsteller (B-M) ist der globale Marktführer in Sachen Public Relations und käuflicher öffentlicher Meinung. Die führende Beratungsfirma auf dem Gebiet der strategischen Kommunikation beschäftigt weltweit mehr als 2200 Werbefachleute in 35 Ländern und erzielte 1999 einen Honorarumsatz von 275 Millionen US-Dollar. Die Firmenleitung versteht »Kommunikation als Instrument, durch Überzeugung Verhaltensweisen herbeizuführen, die zum wirtschaftlichen Erfolg der Kunden führen«. Burson-Marsteller berät alle, die es nötig haben und die über das erforderliche Kleingeld verfügen: seriöse und weniger seriöse Großkonzerne, Diktaturen, Militärmachthaber und Firmen, die Umweltkatastrophen kleinreden wollen. Nach der Chemiekatastrophe in Bhopal im Jahr 1984, bei der Schätzungen zufolge 2000 Menschen starben und 200000 verletzt wurden, setzten sich B-M-Mitarbeiter und die Verursacherfirma Union Carbide zum Krisenmanagement zusammen und erarbeiteten Konzepte für die PR-Strategie. B-M hat die Global Climate Coalition gegründet, die einflußreichste Industrielobby gegen globale Klimapolitik. Ihr ist es wesentlich zu verdanken, daß das Kyoto-Protokoll so zahnlos ausgefallen ist.


Widerstand

Neuerdings regt sich Widerstand gegen die westlich-amerikanische Dominanz, zuerst mit der Gründung des Senders Al Dschasira, der unabhängig aus dem Mittleren Osten berichtet und der seine Arbeit trotz massiver US-amerikanischer Versuche, ihn zum Schweigen zu bringen, fortsetzt. Wie Inter Press Service berichtet, haben sich die Regierungen von Venezuela, Uruguay, Argentinien und Kuba entschlossen, einen neuen Sender, Telesur, zu gründen, der unabhängig über Lateinamerika berichten soll. Ein republikanisches Mitglied des Repräsentantenhauses nannte das Unternehmen »eine Bedrohung Amerikas, die das Machtgleichgewicht in der westlichen Hemisphäre untergrabe«. Ein ähnlicher Versuch, das US-amerikanische Monopol aufzubrechen, wird mit TV Brasil Internacional unternommen.

1 z.B. www.unansweredquestions.org; vgl. auch Walter E. Davis: »Der 11. September und die Bush-Regierung. Zwingende Beweise für eine Mittäterschaft? in: Gesellschaft zerstören. Der neoliberale Anschlag auf Demokratie und Gerechtigkeit, hg. von Bernd Hamm. Berlin 2004

2 www.projectcensored.org/newsflash/C2006_chap6.pdf

3 Robert W. McChesney: Corporate media and the threat to democracy, 1997

4 Amy Goodman: The Exception to the Rulers. Exposing Oily Politicians, War Profiteers, and the Media that Love them. New York 2004 (dt. Berlin 2006)

5 Lutz Zündorf: »Weltwirtschaftliche Vergesellschaftungen. Perspektiven für eine globale Wirtschaftssoziologie«, in: Der Wandel der Wirtschaft. Soziologische Perspektiven, hg. von Elmar Lange. Berlin 1994, S. 154 f.

6 Hans-Bredow-Institut (Hg.): Internationales Handbuch für Hörfunk und Fernsehen 1994/95. Baden-Baden 1994, S. 11

7 www.StateOfTheNewsMedia.com, 3.6.2005

* Bernd Hamm: Die soziale Struktur der Globalisierung. Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Kai Homilius Verlag, Berlin 2006, ISB N 3-89706-603-3, 384 S., geb., 19.90 Euro



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