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Februar 2006 Karl-Heinz.Heubaum Info von:   Karl Heinz Heubaum
Waren Hintergrundmächte im Spiel?
W I D E R H A L L ~ Nr.30 / Februar 2006.
*
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Waren Hintergrundmächte im Spiel?

Die Morde an Alfred Herrhausen und Detlef Rohwedder aus neuer Sicht.

Am Freitag, den 6. Januar strahlte das Fernsehen eine neue Geschichte über den Kennedy-Mord aus, wobei der
kubanische Präsident Fidel Castro ins Fadenkreuz geriet. Inwieweit dieser These zu folgen ist, bleibt angesichts der
weit verbreiteten Desinformation und Publikums-Manipulation jedem selbst überlassen. Ich bin äußerst mißtrauisch.
Ist es doch in der Regel viel eher so, daß Mordkomplotte an bedeutenden Persönlichkeiten - die aus welchen Gründen
auch immer plötzlich den Drahtziehern der weltweit operierenden Finanzoligarchie im Wege stehen - von ganz anderer
Seite ausgehen. Vor einiger Zeit wurde mir ein Text aus der Netzseite der international operierenden
Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BUESO, auch BüSo) unter obigen Titel zugeschickt. Aus der Sicht des Schreibers
wird zuerst einmal der Ist-Zustand im vorigen Jahr beschrieben, wobei angemerkt werden darf, daß man diesen für
2006 "beruhigt" fortschreiben kann. Logischerweise schwächelt der Dollar, denn die Ausgaben für ihren Krieg im Irak
und auch anderswo steigen in's Unermeßliche. Angesichts der US-Defizite wird der Kollaps prophezeit. Die
Kapitalströme seien nicht mehr ausreichend, das zu verhindern. Der Ölpreis liegt nach wie vor bei etwa 50 Dollar, so
daß dieser für die Wirtschaft nicht mehr preisneutral wäre. Der Goldpreis habe die 450-Dollar-Marke durchbrochen
und die Rohstoffe sind Ziel der Großspekulanten. Rußland ordne seine Finanzen neu und flüchte aus dem Dollar.
Andere asiatische Länder würden folgen. Alles sei ausgereizt, wenn man die Gleichzeitigkeit der Geschehnisse
berücksichtige. Die die es wissen seien von Angst getrieben. Es brauche nur einen kleinen Auslöser und das ganze
"System" gehe baden bzw. fliege in die Luft, implodiere oder explodiere. Der Schreiber der Bürgerrechtsbewegung
geht nun auf ein Buch von einem John Perkins ein. Der Mann macht in seinem Buch die verheerenden Machenschaften
der US-Finanzoligarchien deutlich, mit denen andere Staaten gezwungen werden, sich dem US-System zu
unterwerfen. Er konnte dabei aus eigener Agenten-Tätigkeit schöpfen. Ich zitiere:

Der 11. September mit Hilfe von Teilen von US-Behörden??

"John Perkins unterstreicht in seinem neuen Buch 'Confessions of an Economic Hitman' (Bekenntnisse eines Economic
Hit Man. Als Schakal unterwegs im Dienste der Wirtschaftsmafia), diese Politik der EHM (der Wirtschafts-Attentäter
*) habe letztlich zu den Anschlägen des 11. September geführt. Er sagt, daß diese Anschläge nur mit aktiver Mitarbeit
von Teilen des amerikanischen Sicherheitsapparats möglich gewesen sein könnten. Die derzeitige Systemkrise ist
ebenso das Resultat der Politik, ein Land der 'Dritten Welt' nach dem anderen durch die EHM (*) zum
Ausbeutungsobjekt zu machen und die Regierungen zu zwingen, sich zugunsten des Aufbaus eines anglo-
amerikanischen Empires in der Tradition Venedigs (*1) und des anglo-holländischen Systems und der Finanzinteressen
von Firmen wie Bechtel und Halliburton (*2) zu überschulden und damit dem Diktat der IWF-Auflagen (*3) zu
unterwerfen." (Zitatende)

Wie schon erwähnt, der Autor kann aus eigenem Erleben, aus eigenen Agenten-Aktivitäten als Wirtschafts-Attentäter
berichten und seine Schlußfolgerungen bekanntgeben. Hier schreibt ein hochrangiger "Insider", was die Brisanz des
Enthüllungsbuches nur unterstreicht. Daß er sich dabei der Gefahr eines "tödlichen Unfalls" aussetzt, ist zu befürchten.
Warum er das tut, ist mir nicht klar. Schlechtes Gewissen? Gibt es das bei derlei Leuten? Um die Brisanz zu
verdeutlichen, zitiere ich wie folgt den Fall der indischen Präsidentin Indira Gandhi:

"Perkins führt als Beispiel an: Indira Gandhi wurde einmal von einem amerikanischen Repräsentanten besucht, der ihr
mitteilte, es seien gerade 70 (!) amerikanische Geschäftsleute in Neu-Delhi angekommen, die Aufträge für 30 Mrd.
Dollar zu vergeben hätten, falls sie sich innerhalb weniger Stunden bereit erklärte, einen IWF-Kredit von 30 Mrd.
Dollar anzunehmen. Indira Gandhi empfing den Vertreter am nächsten Morgen in ihrem Büro im Parlament und lehnte
das Angebot mit dem Argument ab, sie habe gerade mit Mühe einen Kredit von 2 Mrd. zurückgezahlt und sehe keine
Möglichkeit, sich auf dieses 'Geschäft' einzulassen. Ein indischer Zeitzeuge kommentierte: 'Sie hat diese Haltung mit
dem Leben bezahlt.' " (Zitatende)

Nun kann der europäische Zeitgenosse, insonderheit der deutsche, auf den Gedanken kommen, solcherlei Verbrechen
geschehen eben in der "Dritten Welt" und seinen dort Usus. Einfach nichts außergewöhnliches. Wer hier so denkt, ist
arg auf dem Holzweg und sollte ganz schnell aufwachen aus seinem Dornröschenschlaf. Schleunigst! Denn
hierzulande gehören diese Verbrechen ebenfalls sozusagen zum "Alltagsgeschäft" der Finanzoligarchen. Hier geschieht
dieselbe Politik, die laut Perkings die Überschuldung der Entwicklungsländer und das "künstliche Ableben" z. B. des
Omar Torrijos in Panama und Jaime Roldos in Ekuador verursacht haben. Die hiesige wirtschaftliche Katastrophe und
die unserer europäischen Nachbarländer haben letztendlich die gleichen Ursachen wie anderswo in der Dritten Welt.
Und wenn die Finanzoligarchie nicht besiegt und beseitigt wird, wird unsere Jugend genau wie die US-Jugend eine
"No-future-Generation". Kurz gesagt, die verbrecherische Tätigkeit der "Wirtschaftsattentäter" - wie Perkings einer
war und der nun auspackt - findet auch in Deutschland statt! Ich zitiere wieder wörtlich:

Der Mord an Alfred Herrhausen, ehemals Vorstandssprecher
der Deutschen Bank, auch ein Warnzeichen an andere?

"Die beiden wirtschaftspolitisch motivierten Morde, die mehr als alles andere die Weichen für die Katastrophe stellten,
in welche die deutsche Wirtschaft in Ost und West seit 15 Jahren gestürzt ist, waren die an Alfred Herrhausen am 30.
November 1989 und an Detlef Rohwedder am 21. April 1991. In ähnlicher Weise wie es jetzt John Perkins sagt, sagte
in den 90er Jahren der ehemalige Pentagon-Mitarbeiter Oberst Fletcher Prouty in einem Interview mit der italienischen
Zeitung Unita, die Morde an Herrhausen, John F. Kennedy, Aldo Moro, Enrico Mattei und Olof Palme seien alle die
Folge davon gewesen, daß sie sich nicht der bestehenden Weltordnung einer von einer kleinen Machtelite beherrschten
pax universalis unterwerfen wollten."
Und weiter:

"In einer anderen Erklärung verglich Prouty die Bedeutung der Ermordung Herrhausens mit der J.F. Kennedys: 'Sein
Tod zu diesem Zeitpunkt ..., die erstaunlichen Umstände seines Todes ... gleichen der Ermordung Präsident Kennedys
1963 ... Wenn man die große Bedeutung der Ereignisse in der Sowjetunion, in Osteuropa und vor allem in
Deutschland bedenkt, dann ist die Ermordung von Herrhausen von ungeheurer Bedeutung. Wir dürfen nicht zulassen,
daß dies unter den Teppich gekehrt wird ... Wirkliche Terroristen ermorden den Präsidenten einer Bank nicht ohne
einen besonderen Grund. Die meisten Terroristen sind bezahlte Agenten und Instrumente großer Machtzentren. Ein
solches Machtzentrum wollte aus einem bestimmten Grund den Vorstandssprecher der Deutschen Bank an diesem
Tag und auf diese Weise loswerden, um anderen eine Lektion zu erteilen. Also, es gibt eine Botschaft in der Art und
Weise, wie er umgebracht wurde.' " (Zitatende)

Die Ursache für die Ermordung des Herrhausen ist laut Prouty wohl seine geplante Rede, die er am 4. Dezember 1989
in New York vor dem "American Council an Germany" vortragen wollte, eine Woche nach seinem Tod. Sie ist der
Schlüssel zu seiner Ermordung. In diesem ungehaltenen Vortrag wollte Alfred Herrhausen seine weitreichenden
Gedanken für eine grundsätzliche "Neugestaltung des Ost-West-Verhältnisses darlegen, die den Lauf der Geschichte
nach 1989 dramatisch in eine andere Richtung gelenkt hätte". Blicken wir auf den Herbst 1989 zurück! Erinnern wir
uns an den Mauerfall vom 9. November in Berlin. Dieses Ereignis traf die Kohlregierung völlig unvorbereitet. Die
mußte eingestehen, daß sie nicht den Gedanken an irgendwelche Pläne einer eventuellen Wiedervereinigung
"verschwendet" hat. Die Ereignisse in der DDR traf sie wie der sprichwörtliche "Blitz aus heiterem Himmel"! Aber:
Ein einziges Mal in seiner gesamten 16jährigen Kanzler-Amtszeit macht Kohl laut "BüSo"-Schreiber einen souveränen
Schritt. Am 28. November 1989 hat Helmut Kohl sein 10-Punkte-Programm vorgelegt. Das sah die Bildung "einer
Konföderation der beiden deutschen Staaten vor". Souverän insofern, als er sein Programm ohne Unterrichtung der
Alliierten und ohne Wissen der Koalitionspartei FDP ausgearbeitet und veröffentlicht hat. War der zwei Tage später,
also am 30. November 1989 erfolgte Mordanschlag auf Alfred Herrhausen ~ a u c h ~ ein Warnzeichen? Angeblich
wurde der Mord von der sogenannten Dritten Generation der RAF (Rote Armee Fraktion) durchgeführt. Diese RAF-
Generation wurde in einer ARD-Sendung als "Phantom" bezeichnet. Nach BüSo trat dieses Phantom noch einmal in
Erscheinung: bei der Ermordung Rohwedders. Dann verschwand es aus der vorfabrizierten Öffentlichkeit. Man hört
nichts mehr von der RAF. Angeblich hat sie sich mit einem Brief in der Öffentlichkeit verabschiedet. Der BüSo-
Schreiber fährt fort, ich zitiere wörtlich:

"Der Mord an Alfred Herrhausen als dem einzigen Vertreter des Establishments, der eine Vision für die historische
Situation zu äußern wagte, war in der Tat die Botschaft an Regierung und Industrie, von der Oberst Prouty sprach.
Keiner wagte mehr, den Kopf vorzustrecken. Nach den Mördern traten jetzt wieder die Wirtschaftsattentäter auf den
Plan, z.B. in der Person von Jeffrey Sachs und anderen 'Reformern', die den wirtschaftlichen Kahlschlag des Ostens
zugunsten der Spekulanten der Finanzoligarchie propagierten. Noch im Dezember 1989 erlebte Helmut Kohl die
'schwärzesten Stunden seines Lebens' beim EU-Gipfel in Straßburg, wo er meinte, sich dem Diktat der
Finanzoligarchie in der Form der vorgezogenen europäischen Währungsunion unterwerfen zu müssen. Maastrichter
Vertrag, Stabilitätspakt, Euro statt D-Mark und wirtschaftlicher Kahlschlag für die neuen Bundesländer waren die
Folge."

Detlef Rohwedder, 1. Treuhand-Chef:
Wollte er die DDR nicht abwickeln wie erwartet?
Deshalb seine Ermordung?

Dieser Detlef Rohwedder war ein weiterer Mensch, der sich eigenverantwortliche Gedanken um die Zukunft unseres
Landes machte. Auch er hatte weitreichende Visionen im Interesse Deutschlands entwickelt. Als führender
Industrievertreter und erster Chef der Treuhand war er damit betraut, die sogenannten Volkseigenen Betriebe der
DDR in die deutsche Wirtschaft einzugliedern. Es dauerte eine Weile, aber 1990/91 kam er dahinter, daß selbst die
durchaus noch nützlichen Industriebetriebe einfach platt gemacht werden sollten, um so den West-Konzernen
Konkurrenz vom Halse zu schaffen. Er kam schließlich zu dem Schluß, daß die rücksichtslose "Privatisierung" einiger
durchaus überlebensfähigen DDR-Industrien nicht akzeptable soziale Folgen hätte. Er erlaubte sich gegen den Strom
zu schwimmen und wollte zu Beginn des Jahres 1991 das Treuhandkonzept "Erst Sanierung, dann Privatisierung"
ändern. Immer unter dem Aspekt der sozialen Folgen. Der Mann wagte doch tatsächlich die Interessen der Großfinanz
an der Wallstreet zu unterlaufen. Das war der Zeitpunkt, wo sich wieder das RAF-Phantom "zu Wort" meldete. Detlef
Rohwedder wurde mit einem Gewehr, von der Grundstückgrenze seines Eigenheimes aus, durchs Fenster in seinem
Arbeitszimmer erschossen. Wirklich aufgeklärt wurden beide Morde nicht. - Der BüSo-Autor schreibt weiter, ich
zitiere wieder wörtlich:

"Seine (Rohwedders) Nachfolgerin bei der Treuhand, Birgit Breuel, Bankierstochter aus Hamburg, hatte keine solche
Skrupel wie er: Unter ihrer Leitung nahm die rigorose Privatisierung ihren freien Lauf. Warum mußten diese beiden
Männer sterben? Waren sie die Symbolfiguren der 'faschistischen Kapitalstruktur', von der die 'RAF' in ihrem
Bekennerschreiben zur Herrhausen-Ermordung spricht? Im Gegenteil: Beide begingen gegenüber dem System der
Finanzoligarchie die Todsünde, moralische Bedenken wegen der Folgen dieser Politik zu äußern. So beschreibt Dieter
Balkhausen in seinem Buch 'Alfred Herrhausen, Macht, Politik und Moral', wie Herrhausen bereits 1987 bei der
Trauerfeier für seinen Vorstandskollegen Werner Blessing (Deutsche Bank) zum Ausdruck brachte, die Schuldenkrise
der Dritten Welt vertrage kein Schweigen mehr. Ein Gespräch mit Präsident Miguel de la Madrid in Mexiko über die
Schuldenkrise der Entwicklungsländer hatte ihn zutiefst betroffen gemacht, und er begann über einen teilweisen
Schuldenerlaß nachzudenken. - Balkhausen berichtet weiter, auf den evangelischen Kirchentagen habe man damals
darüber diskutiert, warum die internationalen Banken bis 1987 den halb- oder unterentwickelten Staaten die
gigantische Summe von 1200 Mrd. Dollar an Krediten zur Verfügung gestellt hatten, während sie sonst 'knallhart'
Kreditlinien sperrten und die Häuser kleiner Leute versteigern ließen. Perkins' Enthüllung, daß die EHMs die Aufgabe
hatten, die Entwicklungsländer in die Schuldenfalle zu locken, um sie dann um so gnadenloser ausbeuten zu können,
gibt die Antwort auf diesen scheinbaren Widerspruch." Zitatende.


Alfred Herrhausen zur Ehefrau: "Ich weiss nicht, ob ich das überlebe."

Ein mit Herrhausen befreundeter katholischer Priester berichtete, daß der Bankier der Meinung war, daß ein System
zu verurteilen sei, wenn es einigen wenigen gestatte sehr hohe Vermögen aus der Wirtschaft zu entnehmen, wobei
gleichzeitig unzählige Menschen in's Elend absacken. Intensiv habe sich Herrhausen mit dem Gedanken
auseinandergesetzt, daß er vielleicht mit seiner Bankier-Arbeit etwas unterstütze, was er nicht befürworten könne,
auch nicht unterstützen wolle und erst recht nicht dürfe. Dies kam so in einer Fernsehsendung in ARTE am 18.
November 2002 zur Sprache! Mit diesen Ansichten und Einstellungen leistetet sich der Bankier gegenüber der
Finanzoligarchie an der Wallstreet eine Todsünde, die seine Mörder in Marsch setzte. Er hatte "dummerweise" die
Idee, dass selbst die Wirtschaft und das Geldwesen in der Tat sogar etwas mit Moral und einem höheren
Menschenbild zu tun haben könnte und müßte. So sieht es jedenfalls der Autor in der BüSo-Weltnetzseite. Ich darf ihn
wieder wörtlich zitieren:

"Als Herrhausen am 28. November 1989 dem Vorstand seiner Bank einen tiefgehenden Strukturwandel vorschlug, der
seine Bedenken zur Schuldenkrise der Entwicklungsländer reflektierte, stieß er auf heftigen Widerstand, wie der
damalige Chef der Deutschen Bank, Rolf Breuer, berichtete. Frau Herrhausen erklärte, ihr Mann sei 'arg
niedergeschlagen' aus der Sitzung der Bank zurückgekommen, die sich dann als seine letzte erweisen sollte. Und am
Morgen vor dem Attentat sagte Herrhausen zu seiner Frau: 'Ich weiß nicht, ob ich das überlebe.' "

Außer dem hier oben angesprochenen Buch des sogenannten ehemaligen "Wirtschafts-Attentäters" John Perkings, gibt
es natürlich einen weiteren bedeutenden Anlaß, das mörderische Attentat auf den Finanzmann Alfred Herrhausen (und
das auf Rohwedder) noch einmal mit Akribie zu untersuchen. Angesichts der hemmungslosen alles Menschliche
niederwalzenden Globalisierung - bei der achtzig Prozent der Menschheit zu Konsum- und Arbeitsmaschinen zum
alleinigen Wohle der 20 Prozent sogenannter Elite degradiert werden - hätte nach obiger Darstellung ein Alfred
Herrhausen sicher darauf gedrungen, dem Spuk endlich ein Ende zu setzen, um Schaden von den Völkern (die jetzt
ihrer Vernichtung anheimgegeben sind) abzuwenden und um das Allgemeinwohl zu sichern. Leider gibt es im Gefolge
des Todes der beiden Bankiers Herrhausen und Rohwedder, keine Finanzmanager mehr, die in die Fußstapfen der
beiden treten könnten, um so oder wenigstens ähnlich zu handeln. Wer will sich schon einer heimtückischen
Ermordung aussetzen. Die Auftraggeber der Herrhausen- und Rohwedder-Mörder haben wohl ihr Ziel erreicht! Der
gewaltsame Tod der beiden war Warnung genug! Ich will wieder wörtlich zitieren:


Eine Utopie!

"Aber was ist die Folge? Unser Land droht zugrunde zu gehen. Und nicht nur unser Land. Die sich schnell
verschärfende strategische Krise (die, wie Perkins richtig erkennt, mit dem 11. September zu tun hat) und der Einsturz
des Finanzsystems, zu dem die Globalisierung und der Versuch, eine pax universalis nach venezianischem Modell
aufzubauen, führen, erfordert eine dramatische Kursänderung. Eine neue Untersuchung der Morde an Herrhausen und
Rohwedder wird erweisen, wie die Weichen falsch gestellt wurden und in welche Richtung sie neu gestellt werden
müssen." (Zitat-Ende.)

Leider sehe ich hier Wunschdenken, "nur" eine Utopie. Karl-Heinz Heubaum.

*

Informationen und Zitate entstammen der Internetseite
der "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) www.bueso.de
Sie fungiert auch als politische Partei bei verschiedenen
Wahlen in der BRD. Alle Rechte bei:
"Dr. Boettiger Verlags-GmbH"

* * *

Anmerkungen zu obiger Abhandlung:

(*)
Wirtschaftsattentäter, Economic Hit Man, abgekürzt EHM. John Perkins war ein solcher Wirtschaftsattentäter, wie
sich diese Art Leute selbst nennen. In seinem Buch "Bekenntnisse eines Economic Hit Man" (Rieman Verlag, 382
Seiten, 19 Euro) legt er Zeugnis ab von den verbrecherischen Machenschaften dieser besonderen Gattung "Man". Die
EHM sind hochintelligente, hochbezahlte Profis, die Staaten in aller Welt um viele Milliarden Dollar betrügen. Sie
veranlassen deren Regierungen für das jeweilige Land unverhältnismäßig hohe Kredite aufzunehmen, die schlichtweg
nicht zurückgezahlt werden können. So kommt das Land unter das Diktat der USA. Auf diese Weise baute die USA
nach dem 2. Weltkrieg ihr Welt-Imperium auf. Meistens ohne Krieg. Wenn alle Bemühungen der EHM nichts
fruchten, wenn eine Regierung auf ihre Souveränität und dem Gemeinwohl des Volkes besteht, werden die "Schakale"
- Berufskiller und Fachleute der Destabilisierung - herangeholt, um Morde oder blutige Umstürze anzuzetteln. Ist das
nicht möglich - wie im Falle Saddam Hussein - schickt man Amerikaner als Soldaten zum sterben und töten in das
betreffende Land, z.B. in den Irak.

(*1)
Tradition Venedigs. Hier wird wohl auf den Adelsfreistaat Venedig im 4. Jahrhundert angespielt, der über mehrere
Jahrhunderte vielleicht auf ähnliche Weise Genua kassierte und die Seeherrschaft über das östliche Mittelmeer
ausübte. Venedig selbst steht ja auf "Bäumen", die man an der Küste des heutigen Kroatien bei Split abholzte und dort
so die Karstlandschaft entstanden sein soll.

(*2)
Halliburton Energy Services mit Hauptsitz in Houston, Texas,USA, Kerngeschäft Energieversorgung, Ölförderung
und -handel. Wo Öl quillt ist Halliburton zumeist auch da! Die Firma und deren Tochter KBR bauen und liefern von
Bohrinseln über Pipelines bis Explorations-Software fast alles, was Ölfirmen brauchen. Es ist die größte Ölservice-
Firma der Welt. Selbst für den großen russischen Ölkonzern Sibneft stellt Halliburton Know-how und Technologie für
die Erschließung und Förderung von Öl- und Gasvorkommen in Westsibirien zur Verfügung. Dick Cheney, derzeitiger
Vizepräsident der USA und Präsidentenflüsterer, war bis 2000 Vorstandsvorsitzender von Halliburton. Cheney ist die
fleischgewordene Verquickung von Öl- und Rüstungsinteressen in der Führungsspitze der USA. Des Vizepräsidenten
wirkliche Firma ist Halliburton, von der er seit seinem "Ausscheiden" jährlich knapp 1 Million US-Dollar erhält. So ist
es nur zu leicht verständlich, daß nun auch im Irak Halliburton an vorderster Front mitmischt und abkassiert!

(*3)
IWF-Auflagen. Der Internationale Währungsfond (IWF) dient im obigen Sinne der Finanzoligarchie, um möglichst alle
Staaten durch Kredite von ihm (und damit von der USA) abhängig zu machen, um dann die dortige Sozialstruktur zu
zerstören, damit das internationale Kapital vollkommen freies Spiel hat. Noch einmal: In Zusammenarbeit mit der
Weltbank wird die Struktur der Staaten zugunsten einer bequemen Handhabung (handling) durch die Finanzoligarchie
und die Globalplayer verändert, allerdings zum Nachteil der 80 Prozent der "übrigen" Menschen. Unser
Bundespräsident Horst Köhler, der bei jeder Gelegenheit von sich gibt, daß er Deutschland so sehr liebt, war als
Banker - ich verwende hier absichtlich nicht das Wort Bankier - zuvor Direktor des Internationalen Währungsfonds,
dessen Aufgabe es ist ...siehe oben. Um den Charakter des IWF zusätzlich zu verdeutlichen, möchte ich hier einen
Kommentar des Egon W. Kreuzer, dem ich schon in WIDERHALL 29 (U-Boote an Israel, Link unten) gern das Wort
gegeben habe, zur Präsidenten-Auswahl des Herrn Köhler folgen lassen. Er stammt wohl aus einem Internet-Forum
und der mir vom Euro Oel & Brandschadenservice seinerzeit im März 2004 zugeschickt worden ist und den ich nach
wie vor für wert halte hier noch einmal dokumentiert zu werden:

Kommentar zur Nominierung des Kandidaten von CDU/CSU und FDP
für das Amt des Bundespräsidenen von Egon W. Kreutzer:

Was geht uns der IWF an, und was die Weltbank? Wir haben diese Institutionen erfolgreich aus unserem Blickfeld
verbannt. Viel zu kompliziert, was die da machen und außerdem betrifft es uns nicht. Klar, in den Nachrichten haben
wir von diesen irregeleiteten Globalisierungsgegnern gehört, die immer wieder Randale machen, wenn IWF und
Weltbank zum Wirtschaftsgipfel rufen, aber: Hat das die Polizei nicht inzwischen ziemlich gut im Griff?

Weil Weltbank und IWF eine recht zurückhaltende Informationspolitik treiben, handelt es sich dabei vornehmlich
um kritische Stimmen, aber das sollte niemand daran hindern, sich trotzdem damit zu beschäftigen. Schließlich haben
sich auch Angela Merkel, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle in den letzten Tagen damit beschäftigen müssen,
bevor sie - nach langer, quälender Diskussion um viele andere Namen beschlossen, den bisherigen Chef des
Internationalen Währungsfonds zum Bundespräsidenten wählen zu lassen.

Merkel, Stoiber und Westerwelle, können die folgende Aussage nicht übersehen haben, als sie sich für Köhler
entschieden. Am 15. Februar 2003, sagte Köhler der FAZ - mit Blick auf Europa und speziell auch Deutschland:

"Es fehlt der Wille zur schöpferischen Zerstörung sklerotischer (verflochtener-KHH.) Strukturen.
Die Arbeits- und Sozialkosten müssen gesenkt werden, die Steuern müssen runter, und es muß ein
investitionsfreundliches Klima geschaffen werden."

Da kommt also in wenigen Wochen ein Präsident an Bord, den die Lust am Kaputtschlagen umtreibt. Kann ein
Mann, der die Interessen der Investoren über alle anderen Interessen stellt, dem Anspruch des Amtes, nämlich
"Präsident aller Deutschen" zu sein, überhaupt gerecht werden?

Er selbst wird nicht den geringsten Zweifel daran haben. Gefangen in dem Denkgebilde:

"Sinkende Kosten schaffen bessere Chancen im internationalen Wettbewerb, bessere Chancen führen zu mehr
Umsatz, mehr Umsatz erfordert mehr Produktion, mehr Produktion schafft mehr Arbeitsplätze, mehr Arbeitsplätze
schaffen mehr Wohlstand", wird er jeden Sozialabbau, jede Lohnkürzung, jede Verschlechterung der
Arbeitsbedingungen und die fortschreitende Entrechtung der Menschen als notwendige Vorbedingung für die Wende
zum Besseren ansehen, die er als Präsident für alle Deutschen gleichermaßen anstrebt. Sich selbst sieht er
möglicherweise in der Riege jener selbstlosen, tragischen Helden, die der unbarmherzige Lauf der Geschichte dazu
verdammt, grausam zu sein, damit nach ihnen Friede, Freude und ewiger Wohlstand Einzug halten können.

Ist ein Mann, der glaubt, den Interessen des Volkes nur mittelbar - über den Umweg der Interessen des Kapitals -
dienen zu können, wirklich die beste Wahl für das Amt des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland? (Zitatende)

Egon W. Kreuzer.
Postanschrift: Schrobenhausener Str. 15, D-86556 Kühbach-Unterbernbach
Alle Rechte beim Autor, Herrn Egon W. Kreuzer. Aber: "Texte, die im Titel als 'Leserbrief von Egon W. Kreutzer'
oder als 'Kommentar von Egon W. Kreutzer' gekennzeichnet sind, dürfen in nicht kommerziellen Veröffentlichungen
auch ohne Einzelgenehmigung, dann jedoch nur in ungekürzter Fassung und unter Angabe von Name und Anschrift
des Autors weiter verbreitet werden." Wörtlich übernommen aus dem Impressum des Herrn Kreutzer.

* * * * * *

Der Staat im Staate: DIE FREIMAURERLOGEN.

Im Netz wimmelt es von Nachrichten und Berichten über die sogenannten Logen. Dabei stechen die Freimaurerlogen
besonders hervor. Jeder weiß, hier hat man es mit Geheimbünden zu tun. Meist sind es reine Männerbünde, die sich
jeder demokratischen oder staatlichen Kontrolle ganz bewußt entziehen. Eine Ausnahme machen die Bilderberger, wo
es ein wenig gemischt zugeht (Link/Verweis siehe unten in Linkliste). Nun gut, das ist auch keine spezielle Loge,
wenn auch aus den Zusammenkünften ein großes Geheimnis gemacht wird. Im Fernsehen finden die Freimaurerlogen
keine Erwähnung. Jeder rechtsverdächtige Klub wird von den Politmagazinen im Fernsehen in allen seinen Einzelteilen
zerlegt, um deren "Gefährlichkeit" nachzuweisen und öffentlich zu machen. Aber in punkto Logen befällt den
Medienmachern eine seltsame Voll-Lähmung. Warum? Hat man so viel zu verbergen? Würden die Meinungsmacher
mit ihrem Leben spielen, wenn sie über die Logen recherchierten und gar gewonnene Erkenntnisse öffentlich machten?

Was wird hier vor der Öffentlichkeit verborgen?

Warum kümmert sich ganz offensichtlich nicht der Verfassungsschutz um diese Geheimbünde in unserem Land, wo er
doch auf der anderen Seite nahezu jede Moschee bespitzelt und nahezu jede Ansammlung über drei Personen
verdächtig findet?

Welche Machenschaften werden hinter den geschlossenen Türen bei den Zusammenkünften ausgeheckt?

Daß es bei den Logentreffs nicht immer koscher zugeht, muß für uns Normalos zur Gewißheit werden, denn wozu
wäre sonst unabdingbare Schweigsamkeit für Logenmitglieder existenzielle Pflicht? Schweigsamkeit ist für Logen-
Aspiranten die erste Voraussetzung für die Aufnahme in die Loge. Das Schweigenkönnen ist das Kriterium, das in den
äußerst seltenen Erwähnungen im Lokalteil der Tageszeitungen herausgestellt wird. In den vielen Jahren, die ich das
"Vergnügen" habe, die örtliche Tageszeitung zu lesen, wurde die "heimatliche" Loge ganze dreimal angesprochen.
Immer gab man sich dabei einen humanistíschen, ja, sogar sozialen Anstrich. Aber immer wurde auch versichert, daß
die Öffentlichkeit nicht hinter die Kulissen schauen darf. Ein wenig Geheimniskrämerei müsse schon sein, las man
zwischen den Zeilen. Warum, wenn die Zielsetzung eine humane ist?

Zum dritten Male las ich über die Freimaurerei am 6. Januar 2006 in der "Neuen Osnabrücker Zeitung", weit hinten
auf Seite 18. Der Titel:

"WER DAZU GEHÖRT, MUSS SCHWEIGEN KÖNNEN...."

"In Osnabrück gibt es 70 Freimaurer."

Der "Meister vom Stuhl" (Chef der Osnabrücker Loge "Zum Goldenen Rade"), ein Herr Peter Doderer, hat es gar
nicht gern, wenn sein Verein als Geheimbund bezeichnet wird. Eine solche Bezeichnung lehnt er selbstredend als
"zwielichtig" ab. Trotzdem meint der Artikelverfasser: "Und doch ist die Freimaurerei eines der letzten Mysterien
unserer Tage. Über das, was in den Logen hinter verschlossenen Türen passiert, dringt nur wenig nach außen." Hier
untertreibt der Schreiber. Es dringt gar nichts nach draußen! So kann der Berichterstatter weiter schreiben: Obwohl
etwa 300 Jahre alt hätten die Logen ihre Geheimnisse bestens hüten können. Die Vorurteile - natürlich sind es nur
solche - würden darauf beruhen, daß sich die Logenmitglieder in der Grauzone des Geheimnisvollen und Nebelhaften
richtig gut gefühlt hätten. So verniedlicht Doderer gegenüber dem Zeitungsschreiber die Geheimhaltungspflicht der
Mitglieder gegenüber Außenstehenden. Noch immer grenzen sich die Logenmitglieder durch geheime
Erkennungszeichen, eine bestimmte Wortwahl, und besondere geheime Handgriffe und Handzeichen von der
Außenwelt ab. Selbst im digitalen Zeitalter hat sich da nichts geändert! Herr Doderer als Majestät vom hohen Sessel
äh Stuhl tut das leichthändig mit dem Festhalten an Tradition ab. Weiter sei da nichts. Aber dann findet er doch diese
geheime Zeichensprache immerhin "unheimlich spannend". Das zumindest will er gerne eingestehen.

Ein Kapitel für sich ist die Sache mit der Kirche. Insonderheit der katholischen. Da sei man wie Katze und Maus
zueinander, meint Herr Stuhlmeister Doderer. Der Zeitungsartikelverfasser dazu wörtlich: "Zwar steht der Beitritt zu
den Freimaurern nicht mehr unter Strafandrohung der Kurie, doch kommt er für viele - darunter wohl auch Papst
Benedikt VI. - einer selbst vorgenommenen Exkommunizierung gleich." Das ist natürlich purer Quatsch. So derbe
fremd sind sich die beiden Gruppierungen nun wahrhaftig nicht. Doderer mußte einräumen, daß schon die ersten
Logen bzw. deren Mitglieder von vor etwa 300 Jahren durch die päpstliche Bulle geschützt wurden. Es mag ja einige
katholische Fundamentalisten unter den geistlichen "Würdenträgern" geben, die mit den Freimaurern nichts am Hut
haben, weil sich der Glaube an (den katholischen) Gott nicht mit dem Glauben an den "Großen Baumeister aller
Welten" - den die Logenbrüder "anbeten" - vereinbaren lasse. Doch das dürfte wirklich nur ein Neben-
Kriegsschauplatz sein. Vielmehr wird im Netz verbreitet, daß angenommen wird, daß ein Großteil der
papstwahlberechtigten Kardinäle der Freimaurerei zuneigt, so daß Herr Ratzinger an diese Seite Zugeständnisse hätte
machen müssen, um zum Papst Benedikt VI gewählt zu werden.

Jede Woche treffen sich die Brüder. So nennen sich die Freimaurer untereinander. Jährlich gibt es vier Gästeabende in
Osnabrück. Dann können Neugierige einen Besuch abstatten. Man kann sich das vielleicht so vorstellen, wie den
jährlichen Moschee-Tag. Wo man zwar die Wände und das Mobilar sieht, aber was dann hinter verschlossenen Türen
getrieben wird, entzieht sich dem Publikum. Oft kommen bei dieser Gelegenheit sogenannte "Vorteilsjäger", die
meinen bei den öffentlichen Treffen Beziehungen aufbauen zu können. Die Bruderschaft würde das sehr schnell
merken, was los ist mit dem Besucher, meint der Logenchef, Herr Doderer. Wenn dann ein solcher Mann ein
Beitrittsgesuch stellt, kann es passieren, daß bei der Abstimmung der Mitglieder ein paar "schwarze Kugeln" fallen, die
die Ablehnung signalisieren. Frauen werden bei der Loge "Zum Goldenen Rad" grundsätzlich nicht aufgenommen.
Darin sieht der Chef auch gar keinen Sinn, wie er freimütig verkündet! Er befürchtet, daß sich dann in der Loge eine
Balzwiese entwickeln könnte. In der Tat gibt es nur wenige gemischte Logen.

Welchem Zweck huldigen die Logen? Für die Öffentlichkeit gibt es nur Allgemeinplätze: Moral, Ethik, Toleranz.
Wenn dem allein so wäre brauchte man kein existentielles Schweigegebot und man brauchte sich nicht mit
Geheimzeichen abzukapseln! Ich kann mir nicht vorstellen, daß hier erwachsene Leute eine Kindheitsperiode nicht
überwunden haben, in der phantasievolle Spielchen mit Geheimbünden, Geheimsprache, Geheimzeichen usw. abliefen!

G R O S S E R ~ B A U M E I S T E R ~ A L L E R ~ W E L T E N .

Nach der "Neuen Osnabrücker Zeitung" ist die organisierte Freimaurerei am 24. Juni 1717 aktenkundig geworden. Es
hatten sich vier Logen in London zur Ersten Großloge von England zusammengeschlossen. Ein Schotte namens
Anderson brachte 1723 ein Buch als eine Art Grundgesetz der Freimaurer heraus. Dieses Grundgesetz nennt sich noch
heute "Die Alten Pflichten", das jeder Logenbruder zu akzeptieren hat. Da werden die Aufnahmekriterien behandelt,
das Verhalten der Brüder untereinander, das Verhalten zur Außenwelt. Was es darüber hinaus beinhaltet, darüber hüllt
sich die NOZ in Schweigen. Nur noch so viel: Die Logen sind als eingetragene Vereine organisiert, was aber mit
Sicherheit nicht bedeutet, daß diese "Vereine" von irgendwem staatlicherseits kontrolliert werden. Der Logenboss
nennt sich "Meister vom Stuhl". In der BRD bestehen um die 300 Logen. Genau weiß man das nicht. Die
Mitgliederangaben werden unterschiedlich angegeben. Einmal spricht man von 13500, eine andere Zahl nennt 19000.
Man glaubt angeblich an einen Schöpfer, den man konfessions-neutral "Großer Baumeister aller Welten" nennt. So
will man jedem Religionsanhänger den Zutritt offen halten. Ob auch einem Muslim weiß ich nicht.

Um sich vor den Nichtmitgliedern - die hier bezeichnenderweise "Nichteingeweihte" oder "Profane" genannt werden -
zu schützen (sic! - ei, ei, daß so etwas nötig ist, wo man doch Ethik, Moral und Toleranz zum Ziele hat???), gibt es
die schon erwähnten Erkennungszeichen. Es sind geheime Codeworte, Zeichen und Griffe, wobei jede der drei Stufen
Lehrling, Geselle und Meister eigene Erkennungs-Zeichen hat! Auch die althergebrachten Klopfzeichen und
Passwörter sind nach wie vor üblich, für jeden Grad unterschiedlich. Bisher ist im Zusammenhang mit den Logen hier
noch nicht das Wort Demokratie gefallen, obwohl laut Gesetz jeder eingetragene Verein rein demokratisch mit allem
Brimborium aufgebaut sein muß. Dem wollte wohl der Artikelschreiber der NOZ zum Schluß noch Rechnung tragen,
als er die sogenannte "demokratische" Kugelung beschrieb, die wohl der einzige demokratische Akt in den Logen ist.
Ein einziges Mal kommt also die Demokratie zum Tragen, wenn über die Aufnahme eines neuen Mitgliedes
abgestimmt wird. Da kommen weiße und schwarze Kugeln zum Einsatz. Jedenfalls bei der Osnabrücker Loge.
Kommen nur weiße Kugeln zum Vorschein (wieso und woher auch immer) ist der Antragsteller aufgenommen. Und je
mehr schwarze Kullern auftauchen und herumrollern, "desto unwahrscheinlicher die Aufnahme" in den für mich
ziemlich dubiosen Verein. Dubios ganz einfach, weil die Mitglieder bei ihrer Existenz grundsätzlich - selbst gegenüber
der Staatsmacht - zum Schweigen verdonnert sind! Das erinnert mich irgendwie an die chinesischen Triaden.

(Zentrales Logo der Freimaurerlogen)

Übrigens zwischen 1933 und 1945 waren die Freimaurerlogen im Deutschen Reich verboten. Die NS-Führung
erzwang deren Auflösung. Nach Kriegsende wurden sie in Westdeutschland sofort wieder zugelassen, in der DDR
waren sie bis zu derem Ende verboten. Warum, wenn es sich um hehre humanistische Vereine handelt?

Noch einmal zum Mitschreiben: In der Netz-Enzyklopädie "Wikipeda" wird das Hohe Lied der Freimaurerei
gesungen. Toleranz, Brüderlichkeit, Gleichheit, Humanität sollen die Ziele der Freimaurerei sein. Wikipeda behauptet,
daß die Mitglieder aus allen Schichten der Bevölkerung stammen und daß es sich hier nicht um Geheimbünde handeln
würde. Schließlich seien es heutzutage eingetragene Vereine. Die Geheimniskrämerei wird bei Wikipedia auf die
eigenen Erkennungszeichen, die Code-Worte, Hand- und Fingerzeichen bzw. Griffe, Passwörter usw. reduziert. Ich
kann mir gut vorstellen, wie das funktioniert mit den "Mitgliedern aus allen Schichten". Sollten wirklich Arbeiter oder
Angestellte dabei sein, werden es wohl die "nützlichen Idioten" sein, die Wasserträger und die die Dreckarbeit
machen. Etwa so wie bei der RAF, wo die Studenten-Mitglieder auf die vereinzelten Arbeiter-Mitglieder herabgesehen
haben und sie gern die Autos reparieren oder Bomben basteln ließen.

Aus den Berichten der Neuen Osnabrücker Zeitung scheint sich die Geheimnistuerei mitnichten nur auf die
Erkennungszeichen zu beschränken. Die Schweigepflicht ist danach eindeutig umfassend. Die Öffentlichkeit erfährt
nur das, was sie erfahren soll. Auch bei den Gästeveranstaltungen wird es kein Ausplaudern geben. Erst nach der
Aufnahme (die nur stattfindet, wenn der Kandidat für die eigenen Kriterien von Humanität prädestiniert ist) in den
erlauchten Kreis wird von Fall zu Fall die "ganze Wahrheit" offenbahrt und auch eine Mitteilung über Maßnahmen für
den Fall der Verletzung der Schweigepflicht bekannt gemacht.

Und was die edlen Ziele betrifft, können die durchaus vom Mitglied als edel empfunden werden. Ist es denn nicht
human, wenn alle Menschen als Gleiche erklärt werden? Wenn alle Menschen den selben Lebensstandard "genießen"
dürfen? Wenn alle Menschen frei sind von Angst vor Diktatoren und Kriegen, frei sind von Zwängen und Traditionen,
frei für ganz eigene individuelle Lebensentwürfe? Kann es ein höheres Ziel geben?

Dafür nimmt man dann gern die Abschaffung der Staaten, Nationen und Völker in Kauf. Um diesen "glücklichen"
Menschenbrei zu erreichen, müht man sich im Hintergrund oder auch offen emsig, die Völker und Ethnien
durcheinander zu wirbeln, die Lebenssituationen einzuebnen durch den Abbau aller Schranken für Handel, Wirtschaft
und Finanzen, für Erziehung und Schule, für Kultur und Religion. Alle Grenzen müssen fallen! Heimat ist dort, wo ich
meine Brötchen bekomme und Spaß haben kann. (In Europa ist dieser "Vorgang" auf dem besten Wege der
Verwirklichung.) Kurz die Menschheit fit machen für die One-World. Eine-Welt-Diktatur, beherrscht und manipuliert
durch die 20 Prozent der Geld-, Wirtschafts- und Wissenschafts-"Eliten" und deren Lakeien. Stellt sich dem ein Staat
entgegen, wird er schlichtweg platt gemacht, wie der Irak und demnächst der Iran, wie zuvor Deutschland. Die
humane glückliche Eine Welt muß her. Das ist Ziel der Logen!? Wenn nicht friedlich im Hintergrund agierend zu
erreichen, dann schließlich mit Krieg, Terror, Folter und Diktatur. Das Ziel Humanität rechtfertigt so gesehen alles?

Karl-Heinz Heubaum.

*

Informationen und Zitate aus der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom 6. Januar 2006.
Für die Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

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Abgeschlossen am 11. Januar 2006.
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Linkliste:

DIE BILDERBERGER, ein Geheimbund? Jedenfalls sind die Teilnehmer der Treffen - "hohe Würdenträger" aus Politik, Wirtschaft & Finanzen - zum Stillschweigen verpflichtet. Nach dem letzten Weltkrieg gegründet (um zu verhiondern, daß Deutschland jemals wieder das Haupt erhebt), wirkt man gern im Hintergrund. Ein Wirken, das letztendlich die "Eine Welt" zum Ziel hat. Bei Einebnung aller staatlichen, ethnischen, wirtschaftlichen & sozialen Unterschiede bzw. Strukturen. Das letzte Treffen fand im Mai 2005 in Deutschland statt, wenige Wochen vor der NRW-Wahl, bei der sicher war, daß Rot-Grün verliert. Danach gab Schröder überraschend Neuwahlen bekannt. Er & Merkel hatten zuvor am Bilderberger-Treffen kurz teilgenommen. = http://karl-heinz-heubaum.homepage.t-online.de/26wh-nrw.htm

ISRAEL-DEUTSCHLANDF-IRAN. Brisante Geschenke: U-Boote an Israel. KOmmentar von Egon W.Kreutzer zu einer weitgehend unbekanten Ursache von Haushaltlöchern. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad leugnet angeblich Holocaust und Schriftsteller Atzmon behauptet auf einer öffentlichen Veranstalung in Bochum der Holocaust sei eine Fälschung. Ausführlicher..... = http://karl-heinz-heubaum.t-online.de/29wh-ubo.htm

Die WIDERHALL-HEUBAUM-HAUPTSEITE mit Links bzw. Verweisen zu weiteren Abhandlungen = http://karl-heinz-heubaum.homepage.t-online.de/
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Vielen Dank für den Besuch der Homepage.
Bitte weiterempfehlen und wieder reinschauen.
In unregelmäßigen Abständen kommen neue Beiträge hinzu.
Anregungen, Kritik und Beiträge sind willkommen. Bei Leser-
Briefen setze ich die Erlaubnis zur Veröffentlichung voraus,
wenn nichts anderes angegeben wird.
Viele Grüße von Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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A C H T U N G ! A C H T U N G ! A C H T U N G !
Um den Suchrobotern im Netz das Auffinden von ePost-Adressen
möglichst zu erschweren, verwende ich in den Veröffentlichungen
anstelle des @ die Zeichenfolge (A) in allen eBrief-Anschriften!



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