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Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt
ne kleine Wanze, weiß schon der Volksmund. Die Frage ist nur,
was für eine. Denn daß es in der realexistierenden Bundesrepublik
selten so harmlos zugeht wie im Kinderlied, wissen nationale Deutsche nicht
erst seit der V-Mann-Affäre im NPD-Verbotsverfahren. Widerrechtliche
Bespitzelung, grundgesetzwidrige Überwachung und illegale Observation sind
hierzulande leider traurige Realität geworden. Wie in vielen
totalitären Systemen wittert auch hierzulande der paranoide
BRD-Schnüffelstaat hinter jeder Ecke Verfassungsfeinde und
potentielle Umstürzler und macht darum bei der Bekämpfung
unerwünschter Abweichler keine halben Sachen. Längst bleibt man beim
Schutz der Verfassung nicht mehr bei der Ausspähung nationaler
Aktivisten stehen, sondern durchleuchtet alles und jeden, der im Verdacht
steht, die volksfeindliche Politik der etablierten Machthaber kritisch zu
hinterfragen. So mußten kürzlich nun auch mehrere Journalisten
großer deu! tscher Nachrichtenmagazine schmerzhafte Bekanntschaft mit
einem Staat machen, der den Schutz der Grundrechte eigentlich zur
Verfassungsmaxime erhoben hatte, doch dessen Verfassung man mittlerweile vor
den eigenen Verfassungsschützern schützen muß.
Weil es
dem Bundesnachrichtendienst (BND) schlicht und ergreifend nicht paßte,
daß engagierte Zeitungsredakteure hin und wieder kritisch über die
höchst fragwürdigen Methoden des bundesrepublikanischen
Geheimdienstes berichten wollten, sollen die ehemaligen Präsidenten des
BND Hansjörg Geiger und Volker Foertsch in den 90er Jahren mehrere
Journalisten zur Bespitzelung ihrer Berufskollegen eingesetzt haben, um
schädliche Veröffentlichungen zu vermeiden und zu erfahren,
woher die jeweiligen Medien ihre Informationen aus dem BND erhalten. Als
der Redakteur der Berliner Zeitung Andreas Förster im November
2005 einen Zeitungsartikel über die Bespitzelung des Journalisten
Schmidt-Eenboom durch den BND publizieren wollte, s! ei der Geheimdienst
bereits drei Wochen vor Erscheinen besagte! n Berich ts über die
Tätigkeit Försters informiert gewesen. Als Informationsträger
habe ein BND-Spitzel mit dem Decknamen Sommer fungiert, den der
Geheimdienst im April 2002 angeworben und für seine Judas-Dienste
ausgiebig entlohnt haben soll. Auch Mitarbeiter der Nachrichtenmagazine
Focus und Stern sowie der Süddeutschen
Zeitung und des Hamburger Abendblatts sollen in Folge ihrer
Recherchen ins Visier der Pullacher Schnüffler geraten sein, weil sie im
Verdacht standen, dessen rechts- und verfassungswidrige Methoden an das Licht
des Tages bringen zu wollen.
Daß die oberste Dienststelle, das
Bundeskanzleramt, von diesen ungeheuerlichen Vorgängen nichts gewußt
haben will, kann man angesichts der Akribie, mit der die Betroffenen sogar bis
in den Privatbereich hinein ausgespäht wurden, und der schon beinahe
grotesken Selbstverständlichkeit, mit der die Presse- und Meinungsfreiheit
hier mit Füßen getreten wurde, nur noch als zynisch bezeichnen. Es
ist davon auszugehen, ! daß es sich bei den nun bekannt gewordenen
Fällen nur um die Spitze eines gigantischen Eisbergs geheimdienstlerischer
Agententätigkeit handelt, denn wären es tatsächlich nur
bedauerliche Einzelfälle, hätte es das Bundeskanzleramt wohl kaum
für nötig befunden, dem BND mit sofortiger Wirkung jede weitere
Bespitzelung von Journalisten durch Berufkollegen ultimativ zu untersagen.
Bezeichnenderweise gilt diese Anweisung jedoch nur für den BND, der ja
bekanntlich ohnehin nur im Ausland tätig sein dürfte; die anderen
Geheimdienste, der Militärische Abschirmdienst (MAD) und der
Verfassungsschutz (VS), blieben bei der jüngsten Direktive des
Bundeskanzleramtes hingegen bewußt unberücksichtigt. Ein Schelm, wer
Schlechtes dabei denkt.
Es ist wirklich eine Ironie des Schicksals. All
die politisch korrekten Systemschreiberlinge, die in ihren Redaktionsstuben
oftmals nichts besseres zu tun haben, als eine imaginäre Gefahr an die
Wand zu malen, welche angeblich von der nationalen ! Opposition für die
freiheitlich demokratische Grundordnung aus! geht, si nd nun selbst Opfer des
BRD-(Un)rechtsstaates geworden, der genau die Rechte und Werte zu vertreten
vorgibt, die man gegen die NPD verteidigen zu müssen glaubt, doch der sie
selbst tagtäglich bricht. Spätestens jetzt müßten in den
bundesdeutschen Redaktionstuben die Alarmglocken läuten, denn die
jüngsten Ereignisse beweisen einmal mehr, von wem die Gefahr für den
Rechtsstaat und die Grundrechte der Bürger tatsächlich ausgeht: von
den Herrschern in diesem Land, die sich zur Sicherung ihrer Macht gleich drei
Geheimdienste unterhalten, und mit deren Hilfe all diejenigen, die ihre
dreckigen und korrupten Machenschaften aufdecken wollen, in rechts- und
verfassungsverhöhnender Weise niederzuknüppeln versuchen.
Die
nationale Opposition beklagt diese zutiefst undemokratische, ja beinahe
totalitäre, Praxis schon seit Jahren, doch sämtliche Warnungen
dahingehend, daß der Rechtsstaat, zu dem wir uns alle vorbehaltlos
bekennen, von den etablierten Machthabern zum Zwecke des eig! enen Machterhalts
systematisch unterminiert wird, wurden von den Medien regelmäßig als
rechtsextremistisch gebrandmarkt oder erst gar nicht zur Kenntnis
genommen. Nun spürt die Presse am eigenen Leib, mit welchen Politbanditen
sie sich da verbündet hat.
Spätestens nach der jüngsten
BND-Schweinerei ist es allerhöchste Zeit, diesen notorischen
Rechtsbrechern das Handwerk zu legen und sie dorthin zu schicken, wo sie
hingehören, nämlich in die politische Wüste. Der Kampf
gegen Rechts dient den mit dem Rücken zur Wand stehenden Etablierten
schon viel zu lange dazu, einen politischen Nebenschauplatz zu eröffnen,
mit dessen Hilfe sie problemlos von den eigenen verbrecherischen Machenschaften
ablenken konnten. Es ist eine wahre Schande, daß die deutsche Presse
diesen billigen Trick bisher nicht durchschaut hat, sondern sich unreflektiert
vor den Karren der wahren Verfassungsfeinde in diesem Land hat spannen lassen
und diesen als nützlicher Idiot willfährig zu Diensten !
stand.
Es bleibt nur zu hoffen, daß die deutschen Zei! tungsred
akteure und Journalisten vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse
endlich die politisch korrekten Scheuklappen ablegen, die unerträgliche
Hetze gegen nationale Deutsche, mit denen sie in Punkto Grundrechtsverletzung
mittlerweile in einem Boot sitzen, einstellen und gemeinsam mit der nationalen
Opposition für eine Wiederherstellung der Rechtsstaates in Deutschland
eintreten, damit die Meinungs- und Pressefreiheit nicht zu einem
bedeutungslosen Programmsatz im Grundgesetz degradiert wird.
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