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22.6.06 PHI Info von:   phi
Bilderberger-Treffen-Themen

Vom 8. bis 11.Juni 2006 fand die diesjährige große Bilderberg-Konferenz in Ottawa, Kanada, statt. Die Käufer unserer PHI-Sonderhefte „Der organisatorische Aufbau des Geheimbundsystems der Freimaurerei“, I und II zus. 10.00 Euro, wissen, daß dieser politische Arm der Freimaurerei weitaus einflußreicher als die UNO ist.
Auf dem letzten Treffen der Bilderberger in Deutschland wurde beispielsweise beschlossen, durch Intrigen und Medienschelte den damaligen Bundeskanzler Schröder zu stürzen und Angela Merkel zu inthronisieren. Etwa 130 hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Militär, Medien und Wirtschaft wurden vom ehemaligen Vizepräsidenten der Europäischen Kommission und jetzigen stellvertretenden Vorsitzenden des Energieunternehmens Suez-Tractebel Vicomte Étienne Davignon eingeladen. Das Treffen fand im abgelegenen Brookstreet Hotel des Milliardärs Terence H. Matthews statt, um aktuelle Themen der Weltpolitik hinter verschlossenen Türen zu besprechen. Im Zentrum der Diskussionen standen die Themen Energie, Russland, das europäisch-amerikanische Verhältnis, Iran und der Mittlere Osten sowie Asien und Terrorismus. Darüber hinaus wurden keine Details bekannt, da sich die Teilnehmer des privaten Treffens darauf verständigt haben, gegenüber der Presse Stillschweigen zu wahren und keine inhaltlichen Fragen zu dem Treffen zu beantworten. An dem Treffen nahmen auch hochrangige Medienvertreter teil, die sich ebenfalls nicht zu den Diskussionen äußern sollen. So nahmen aus Deutschland Hubert Burda, Vorsitzender der Hubert Burda Media Holding in München, teil. Burda verlegt mittlerweile 184 Zeitschriften in 19 Ländern und ist außer in Deutschland insbesondere in Mittel- und Osteuropa, Russland und Asien aktiv. Des Weiteren war Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, anwesend, dessen Konzern „mehr als 150 Zeitungen und Zeitschriften in 32 Ländern publiziert“ und damit „Deutschlands profitabelster Großverlag und auch international eines der führenden Medienunternehmen“ ist. Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck „ist in mehr als 80 Ländern tätig und publiziert in klassischen und elektronischen Medien, die der Information und Wissensvermittlung, der Bildung und der Unterhaltung dienen“ und war durch den Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“, Josef Joffe, sowie deren stellvertretenden Chefredakteur, Mathias Nass, vertreten. Aus Österreich nahm der Herausgeber des Standard, Oscar Bronner, teil, dessen Blatt insbesondere international von Relevanz ist, wenn eine österreichische Pressestimme gefragt ist. Weitere Medienvertreter waren Juan Luis Cebrian, Vorstandsvorsitzender der PRISA Mediengruppe in Spanien, Phillip Crawley, Vorstandvorsitzender von „The Globe and Mail“, einer Tochter des kanadischen Medienkonzerns „Bell Globemedia“, des Weiteren Paul Gigot „The Wall Street Journal“, Anatole Kaletsky, Sonderberichterstatter von „The Times“, Yves de Kerdrel, „Le Figaro“, der Redaktionsleiter Fehmi Koru von der türkischen Tageszeitung „Yeni Safak“, Norman Pearlstine von „Time Warner Inc.“, Toger Seidenfaden von der dänischen Zeitung „Politiken“, John Vinokur vom „International Herald Tribune“ sowie Vendeline von Bredow und Adrian Wooldridge für „The Economist“, schließlich noch Heather Reisman, Vorstandvorsitzende von „Indigo Books & Music“, dem größten kanadischen Buchhändler, sowie James V.Kimsey, der Mitbegründer von „AOL“. Obwohl also zahlreiche Medienvertreter anwesend war, haben die Medien dieser Teilnehmer kein Wort von dieser internationale Konferenz in ihren Zeitungen berichtet. Während im Vorfeld des 54. Bilderberg- Treffens immerhin einige internationale Medien über das anstehende Ereignis berichteten, blieben die Reportagen in den USA und Deutschland in grossen Zeitungen und im Fernsehen nach der Konferenz bislang aus. Von der konservativen New York Sun abgesehen, die am 12. Juni einen Artikel veröffentlichte, in dem auch die Teilnahme des Gouverneurs von New York, George Elmer Pataki, erwähnt wurde, unterschlugen alle uns bekannten großen Medien eine Berichterstattung Nur in Kanada wurden im Vorfeld mehrere Artikel veröffentlicht, u.a. im Ottawa Citizen, bei CBC und CTV, während die Boulevard- Zeitschrift Ottawa Sun gleich mit mehreren Artikeln glänzte. Alles in allem wurde auch die 54. Bilderberg- Konferenz kaum von den internationalen Medien wahrgenommen. Im deutschsprachigen Raum fanden wir nur Meldungen in der Rheinpfalz und im Hellweger Anzeiger, welches nicht gerade führende deutsche Zeitungen sind.. Der CDU-Politiker Pflüger hat allerdings auf seiner persönlichen Internetseite von seinem Besuch bei den Bilderbergern berichtet und auch davon, daß er sich dort „mit seinem Freund Henry Kissinger“ getroffen habe um sich mit diesem gemeinsam das Flußballspiel Deutschland gegen Costa Rica anzusehen. Doch wer sieht, wenn er die neuesten Nachrichten erfahren will, schon auf die Internetseite von Friedbert Pflüger. Das Treffen fand im Brookstreet Hotel statt, wenige Kilometer von Ottawa entfernt. Den offiziellen Veröffentlichungen zufolge sollen die nicht festgehaltenen Diskussionen sowie die vertrauliche Atmosphäre für ein "gegenseitiges Verständnis" sorgen, speziell zwischen Europa und den USA. Im Rahmen der jährlichen Konferenzen gibt es den Veranstaltern zufolge "keine Beschlüsse", "keine Abstimmungen", "keine politischen Stellungnahmen" und natürlich "keine Pressekonferenz". Aus Deutschland besuchten die Konferenz zumindest Mathias Döpfner (Axel Springer AG), Josef Joffe (DIE ZEIT), Matthias Nass (DIE ZEIT), Friedbert Pflüger (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung), Jürgen E. Schrempp (DaimlerChrysler AG), Ekkehard D. Schulz (ThyssenKrupp AG) sowie Klaus Zurnwinkel (Deutsche Post AG) außerdem Otto Schily (SPD, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages). Aus Italien reiste u.a. Franco Bernabè (Rothschild Europe) an, aus den USA etwa Timothy F. Geithner (Federal Reserve), außerdem wurden sowohl die Europäische Kommission (Neelie Kroes) als auch die NATO (Ed Kronenburg) repräsentiert. Neben Presse, Politik und Finanzen war wie nicht anders zu erwarten vor allem die Wirtschaft mit zahlreichen CEOs (von AOL, Fiat, Philips, Indigo Books & Music, AXA, Burda u.v.a.) vertreten. Auch zwei umstrittene Persönlichkeiten, die eine prominente Rolle im Vorfeld des jüngsten Irak-Krieges eingenommen hatten, waren anwesend: Richard Perle sowie Ahmad Chalabi. Donald Rumsfeld und Paul Wolfowitz, die in vergangenen Jahren eingeladen wurden, blieben dem 54. Treffen jedoch fern. VIPs wie Henry Kissinger, David Rockefeller und auch Königin Beatrix wurden vom Flughafen mit Limousinen abgeholt, deren Fahrer durch Zeichen mit dem Buchstaben "B" auf sich aufmerksam machten. Richard Perle, der von einem lokalen Reporter angesprochen wurde, spielte die Bedeutung des Treffens einmal mehr herunter: "Es ist eine private Organisation," sagte er, und verneinte die Frage, ob politischer Einfluss ausgeübt wird. Man beschränke sich auf Diskussionen. Das diesjährige Treffen wurde sowohl von der Polizei als auch von der privaten Sicherheitsfirma "Iron Horse" bewacht. Doch selbst Polizisten müssen sich gegenüber den privaten Sicherheitsleuten ausweisen, wenn sie das Hotel betreten wollen. "Das ist sehr ungewöhnlich," sagte ein kanadischer Polizist. Eine vollständige Liste der Teilnehmer ist auf der Internetseite von Alex Jones zu finden, der das Treffen dieses Jahr vor Ort verfolgte. Bei seiner Einreise nach Kanada wurde Jones für 15 Stunden festgehalten und verhört, damit er die Anreise der Teilnehmer nicht beobachten konnte. Erst nach Auftauchen einer Reporterin des kanadischen Fernsehsenders CBC wurde er freigelassen. Seinem Bericht zufolge geschah seine Festnahme ausdrücklich auf direkte Anweisung von Bilderberg- Mitgliedern, mit denen die vernehmenden Beamten telefonierten. Alex Jones ist ein bekannter kritischer Journalist. PHI-Leser kennen ihn von seinen Berichten über den Terrorakt gegen die WTC-Türme und von den Berichten über die Versuche des Rechtsanwalt Stanley Hilton, eine Klage gegen US-Präsident Bush einzureichen. Auch seine Reportage über Bohemian Grove (Siehe das Buch „Skull & Bones) erweckte weltweit Aufsehen. Es wurde wahrscheinlich befürchtet, daß Jones auch vor dem Tagungshotel in Ottawa versteckte Kameras installieren würde Einer nicht unterzeichneten Presseerklärung zufolge wurden in erster Linie folgende Themen besprochen:

-Beziehungen zwischen Europa und den USA

-Energieversorgung

-Entwicklungen in Russland

-Iran

-der Mittlere Osten allgemein

-Terrorismus

-Immigration Inoffiziellen Berichten zufolge standen für lange Zeit auch die Entwicklungen in Südamerika auf der Tages ordnung, speziell die Entwicklung in Venezuela, Bolivien und Kuba

Bis auf das Thema „Südamerika“ ist alles auf der Konferenz der Trilateralen vorbesprochen wurden. Das neue Problem Südamerika kam wohl zu überraschend. Das sich Bolivien und Venezuela ganz eindeutig gegen die USA stellen und dann auch noch mit Kuba zusammenarbeiten, hatten die Bilderberger und Trilateralen wohl nicht vorhergesehen. Weiter fiel uns auf, daß Japan ganz offensichtlich voll in die Machtstrukturen der Bilderberger und Trilateralen integriert ist. Die PHI-Redaktion hatte hier eine vergebliche Hoffnung auf den Nationalstolz der Japaner gesetzt. Auffällig weiter: Auch hier der psychologische Versuch den Europäern Mangel an Dynamik u Initiative vorzuwerfen, weil sie sich nicht in gewünschtem Umfang vor den Karren der Bilderberger und Trilateralen und anderer Globalisten spannen lassen.Überraschend und bemerkenswert: Während die deutschen Politiker noch ängstlich mit weichen Knien nach den USA schauen, ob diese denn auch Deutschland nicht böse sind, sprechen die Trilateralen ganz offen von einem Impact der US-Politik. Das ist zwar noch kein Zusammenbruch, aber immerhin ein großer Knall, bei dem 3 wichtige Politikbereich sich stoßen und eine Erschütterung auslösen, weil sie nicht mehr zusammenpassen (kompatibel sind). Mehr Selbstbewußtsein und ein eigener Standpunkt bei den deutschen Politikern wäre folglich durchaus sinnvoll, möglich und beim jetzigen Zeitpunkt auch durchsetzbar, sofern man nicht nur an die eigene Karriere, sondern ein wenig auch an das Volk denkt.

 

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Wenn Sie sich wegen irgendeiner Information ärgern, deswegen wütend oder frustriert werden bzw. Hass oder Wut auf entsprechende Personen bekommen, sind SIE selbst der einzige der diese Emotion in Form von Krankheiten zurückbekommt. Ihre Wut trifft niemals den anderen.
Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.