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Israel und Libanon
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Es ist uns eigentlich zu müßig über dieses Geschehen
im nahen Osten zu berichten, denn es ist dazu im Grunde kein Kommentar
nötig. Erschreckend ist auch, wie diese einseitige pro Israelische Kriegspropaganda in meisten Medien wiedergegeben wird. Verständnis muß man allerdings mit den meisten Chefredakteuren deutscher Blätter haben, die hier wohl nicht anders können, ohne morgen beim Arbeitsamt vorsprechen zu müssen.
DAS EIGENTLICHE Ziel ist es, das Regime im Libanon zu stürzen und
eine Marionetten-Regierung einzusetzen. AM VORABEND der Invasion von 1982 sagte der Außenminister der USA Alexander Haig zu Ariel Sharon, bevor die Invasion anfange, sei eine klare Provokation notwendig, um die nötige Akzeptanz in der Weltöffentlichkeit zu schaffen. Die Provokation fand tatsächlich statt genau zum richtigen Zeitpunkt - als Abu-Nidals Terrorbande versuchte, den israelischen Botschafter in London zu ermorden. Dies hatte zwar keine Verbindung mit dem Libanon und noch weniger mit der PLO (sie war ein Feind Abu Nidals), aber es genügte, als die Provokation zu dienen, auf die man gewartet hatte. Dieses Mal ist die nötige Provokation durch die Gefangennahme zweier israelischer Soldaten durch die Hisbollah geliefert worden. Jeder weiß, dass sie nicht anders als durch Gefangenenaustausch befreit werden können. Aber die große Militärkampagne, die seit Monaten vorbereitet war, wurde der israelischen und internationalen Öffentlichkeit als Rettungsmaßnahme verkauft. (Seltsam genug geschah dasselbe zwei Wochen vorher im Gazastreifen. Hamas und seine Partner nahmen einen Soldaten gefangen dies war dann die Rechtfertigung für eine massive Operation, die seit langem vorbereitet war, und deren Ziel es ist, die palästinensische Regierung zu demolieren.) Das erklärte Ziel der Libanon-Operation ist es, die Hisbollah von der Grenze zu vertreiben, um es ihr zu verunmöglichen, weitere Soldaten gefangen zu nehmen und Raketen auf israelische Städte abzufeuern. Die Invasion in den Gazastreifen zielt offiziell auch darauf ab, Sderot und Ashkelon aus der Schussweite der Qassams zu bringen. Hier der gesamte Artikel
Daß zwei miteinander Krieg führende Parteien auch die Waffe der Sprache für ihre Zwecke verwenden ist nachvollziehbar. Aber wird nicht jeder, der eine Kriegspropaganda, die offensichtlich erlogen ist, kritiklos kopiert, zum Verbündeten der Kriegspartei? Wer dieser Tage die westlichen Medien durchstöbert, muß feststellen, daß die meisten (deutschen) Medien ausschließlich die israelische Kriegpropaganda kritiklos weitergeben und teilweise sogar übertreffen, mehr noch als US-Medien, britische Medien und selbst israelische Medien! Wer das mit der deutschen Geschichte versucht zu begründen, dem muß die Frage gestellt werden, ob die deutsche Geschichte dazu erzieht, Verbrechen gegen das internationale Recht zu unterstützen. Der Krieg der Worte wird hier an zehn exemplarischen Beispielen verdeutlicht, die in jedem Lehrbuch für Kriegspropaganda genutzt werden könnten: 1. "Israel führt Krieg gegen die Hizb Allah". Es ist ein uraltes Prinzip des "teile und herrsche", das Israel bereits seit Jahrzehnten meisterhaft anwendet und dank massiver deutscher Unterstützung in vielen Medien sich ermuntert fühlt, es weiterzuführen. So hat Israel nach eigenem Bekunden nie gegen Palästinenser gekämpft sondern immer nur gegen "Extremisten" und gegen die Hamas. Die über 4.000 ermordeten Zivilisten seit der Al-Aqsa-Intifada waren zwar größtenteils palästinensische Zivilisten, aber das macht sich in den Medien nicht so gut. Daher waren ermordete Palästinenser fast immer "führende Mitglieder", oder "Anführer". Oft genug wiederholt, dachte der Zuschauer wohl am Ende, daß die ermordeten Kinder zumindest zukünftige "führende Mitglieder" wären. 3. "Muslime wollen Juden ins Meer treiben". Das Schreckgespenst einer Horde von Muslimen, die eine Art neuen Holocaust veranstalten wollen, wird geschickt eingesetzt. Zweifelsohne gibt es muslimische Gruppen, die solches Ansinnen haben, aber es sind absolut bedeutungslose Splittergruppen. Sicherlich gibt es mehr Zionisten, die ein Groß-Israel anstreben - bei gleichzeitiger Deportation von Millionen von Muslimen. Während die erste Meldung aufgebauscht wird, hört man von den zionistischen Gruppen gar nichts. 4. "Israel kämpft einen gerechten Krieg". In einer unvorstellbaren Art und Weise hat der von vielen als neues zionistisches Kampfblatt in Deutschland empfundene "Spiegel" einen Artikel veröffentlicht, in dem der Überfall Israels auf den Libanon als "gerechter Krieg" bezeichnet wurde. Als gerechten Krieg (lateinisch bellum iustum) bezeichnete das christliche Mittelalter einen Krieg, der nach den Hauptkriterien der kirchlichen Lehre vom gerechten Krieg geführt wird. Es mutet geradezu menschenverachtend an, wenn ein Krieg, in dem hauptsächlich Zivilsten und für Zivilisten notwendige Infrastruktur vernichtet wird, solche eine Bezeichnung erhält. Die Hoffnung auf ein gerechtes, gemeinsames und gleichberechtigtes Miteinander von Juden, Christen und Muslimen auch im Mittleren Osten kann aber Israel mit seinem Verhalten nicht auslöschen. Der Wunsch wird immer größer, auch bei Juden. Hier der gesamte
Text
Die Siedlungs- und Vertreibungspolitik von Israel geht nun schon über Jahrzehnte. Unterstützt von den USA ignorieren sie Menschenrechte und jede Resolution. Wie ist dies möglich ?
Dass es sich bei der Bombardierung des Libanon nicht um die Bekämpfung von Widersacher geht, lässt sich aus dieser Grafik mit den Zielen der Angriffe leicht erkennen. Denn die Zerstörung der Infrastruktur hat wohl kaum etwas mit Terrorbekämpfung zu tun.
Onlinepetition "Stoppt das Blutvergießen" 6000 tote Zivilisten im Irak in 2 Monaten: Hisbollah, Hamas und Israel: alles was man über sie wissen sollte ! Was will Israel ? Sehen sie, wie nutzlos Ihre Kriege sind ? Israelischer UNO-Botschafter bezeichnet die Araber als verantwortungslose Tiere |
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