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Fortsetzung . . .
Merkwürdigkeiten
Am 13. Juli 1918 erschien in der Ausgabe des britischen Medizinjournals The Lancet ein Artikel, in dem drei Ärzte spekulierten, dass es sich bei der aktuellen Epidemie möglicherweise nicht um Grippe handelte, weil der Verlauf so kurz und sehr häufig auch komplikationslos verlief. Ihnen war offenbar zu dem Zeitpunkt noch unbekannt, dass es bereits auffällige Ausnahmen von dem weitgehend harmlosen Verlauf gab. Ende Mai 1918 starben in einem kleinem französischen Militärlager fast fünf Prozent der dort stationierten Soldaten an der Grippeepidemie und ihren Folgewirkungen. Und in Louisville, Kentucky tauchte bereits das Muster auf, das aus heutiger Sicht eines der charakteristischen Merkmale der Spanischen Grippe ist. 40 Prozent der Todesopfer gehörten der Altersgruppe der 20 bis 35-jährigen an.
Der Beginn der Herbstwelle lässt sich etwa auf die zweite Augusthälfte des Jahres 1918 terminieren. Die Krankheit brach mehr oder weniger zeitgleich in der US-amerikanischen Stadt Boston, in der französischen Hafenstadt Brest an der Atlantikküste und in Freetown, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Sierra Leone aus. Der Ausbruch in Freetown fällt zeitlich mit dem Einlaufen des britischen Kriegsschiffes HMS Mantua am 15. August zusammen. Bis Ende September waren zwei Drittel der Einwohner von Freetown an der Grippe erkrankt. Auf einhundert Erkrankte kamen drei Todesopfer.
Neuseeland wurde von der Grippewelle vor allem im November 1918 heimgesucht, als die ersten Truppen zurückkehrten.
Wegen des fulminanten Krankheitsverlaufs bezweifelten anfangs einige Forscher, dass es sich bei der Spanischen Grippe überhaupt um eine Form der Influenza handele.
In der Öffentlichkeit kursierten eine Reihe unterschiedlicher Gerüchte über die Entstehung der Krankheit. US-Amerikaner vermuteten hinter dem Grippeausbruch den Verzehr von Fisch, der vom deutschen Kriegsgegner vergiftet worden sei.
Das Gerücht, dass Deutsche beigetragen hätten, die Krankheit in den USA zu verbreiten, wurde dabei sogar von offizieller Seite unterstützt. Am 17. September verkündete der Leiter der us-amerikanischen „Health and Sanitation Section of the Emergency Fleet Corporation“ Lt. Col. Philip Doane offiziell, dass nach seiner Ansicht Deutsche die Krankheit verursacht hätten:
„Für deutsche Agenten wäre es ganz einfach, den Krankheitserreger in einem Theater oder einem anderen Ort, wo viele Menschen versammelt sind, freizusetzen. Die Deutschen haben Epidemien in Europa gestartet. Es gibt keinen Grund, warum sie mit Amerika behutsamer umgehen sollten.“
Es gab seltsame statistische Anomalien
Die Mortalität bei Influenza-Fällen ist üblicherweise eine U-förmige Kurve, deren Maxima in den sehr jungen und sehr alten Bevölkerungsschichten liegen. Die Mortalität der Spanischen Grippe ist hingegen eine W-förmige Kurve; eine Eigenart, wie sie auch schon bei der Pandemie von 1889/90 beobachtet wurde. Das dritte, atypische Maximum liegt im Bereich der 20- bis 40-jährigen. Insgesamt werden die Todesfälle der 20–40-jährigen auf nahezu die Hälfte der gesamten Pandemietoten geschätzt. Als weitere Einzigartigkeit der spanischen Grippe lag die Mortalität bei Personen unter 65 Jahren deutlich höher als bei der Bevölkerung über 65; etwa 99% der Toten entfielen auf die erste Gruppe, gegenüber 36% und 48% bei den Pandemien von 1957 und 1968.
Eine mögliche Erklärung dieser Anomalien ist ein vor 1889 kursierendes Virus, welches eine teilweise Immunisierung bewirkte. Ein Problem dieser Vermutung ist jedoch, dass dieses Vorgänger-Virus um 1889 verschwunden, knapp 30 Jahre später jedoch wieder aufgetaucht sein müsste...
Im Oktober 2005 berichteten US-amerikanische Wissenschaftler, dass sie in einem Hochsicherheitslabor des CDC (Center for Disease Control and Prevention) in Atlanta das Virus von 1918 rekonstruiert haben. Ihre Forschungsarbeiten wurden am 6. Oktober 2005 zusammen mit der kompletten Gensequenz in den Fachzeitschriften Science und Nature veröffentlicht.
Die Forscher kamen aufgrund ihrer Analysen zu dem Schluss, dass das menschliche Influenza-Virus direkt von einem Vogelgrippevirus abstamme und der Übergang auf den Menschen wahrscheinlich erst unmittelbar vor Beginn der Pandemie stattgefunden habe...
Übrigens verschickt das US-Seuchencenter dieses "wieder hergestellte" Virus weltweit an jedes Labor mittlerer Sicherheitsstufe 3, nicht etwa 4, wie es für gefährliche Erreger eigentlich üblich ist.
Die "Ethno-Bombe" des israelischen militärisch-industriellen Komplexes
Tel Aviv, 09.02.06: Die Leser der israelischen Nachrichtenagentur ynetnews.com reiben sich verdutzt die Augen. "Syrien: Israel steckt hinter der Vogelgrippe" steht da unübersehbar und will erklärt werden.
Laut ynetnews hatte die regierungsnahe syrische Zeitung "al-Thawra" einen Zusammenhang zwischen dem H5N1-Virus und einem B-Waffenprogramm des israelischen militärisch-industriellen Komplexes seit Ende der 90er gezogen, welches darauf abzielte einen genoistischen anti-arabsemitischen Virus zu entwickeln, welcher speziell arabische Semiten töten solle. (3)(8)(9)
Dieses israelische Militärprogramm hatte laut einem Londoner Times Bericht vom 15.November 1998 bereits damals begonnen und mit der damals aktuellen Bedrohung von Saddam Hussein begründet worden, welcher angeblich kurz vor der Entwicklung von Biowaffen stünde, welche dann mit Scudraketen Israel erreichen könnten. (..)
Die Entwicklung solcher Waffen hatte zu erheblicher Unruhe in der politischen Landschaft Israel´s geführt, da man Paralellen zu den Mengele-Experimenten bei den Nazis sah.
Der Knesset-Abgeordnete Dedi Zucker zu dieser "Gen-Bombe" wörtlich:
"Moralisch, basierend auf unserer Geschichte, unserer Tradition und unseren Erfahrungen, ist eine solche Waffe abscheulich und abzulehnen."
Und es kommt noch besser...
Fortsetzung auf Seite 3
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