|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Rede des Oberrabbiners Moishe Arye
Friedman
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Rede des Oberrabbiners der Orthodoxen Antizionistischen Jüdischen Gemeinde in Wien, Moishe Arye Friedman ,gehalten am Wiener Stephansplatz anläßlich der Kundgebung vom Freitag, den 28. Juli 2006 , gegen den zionistischen Terror im Libanon. Im Namen des Allmächtigen Gottes Grüß Gott, Salem Aleikhum Sehr geehrte Herren! Sehr geehrte Damen! Liebe Freunde ! Es ist mir eine außerordentliche Ehre, hier bei Ihnen auftreten zu können, da ein großer Teil der hier Anwesenden mir bekannt ist, ja ich mit Ihnen in Kontakt stehe und oft gut befreundet bin. Wir sind heute hier in erster Linie zusammengekommen, um die barbarischen zionistischen Terrorangriffe auf den Libanon und deren westliche Unterstützer auf das schärfste zu verurteilen , unser Entsetzen über die humanitäre Katastrophe der libanesischen Zivilbevölkerung auszudrücken und unsere volle Solidarität und Unterstützung für das libanesische Volk und seine Widerstandskämpfer, allen voran für die Hisbollah und ihren Führer, Scheich Hassan Nasrallah, zu bekunden . Ich weigere mich das, was zur Zeit im Nahen Osten geschieht, mit dem Begriff „Krieg“ zu bezeichnen, wie dies heute gern getan wird. Denn wir haben es einerseits mit einem Staat zu tun, dessen Souveränität ohne jeden Grund verletzt wird sowie mit einer schiitischen Widerstandsbewegung, deren Existenzrecht ebenso unbestreitbar ist, und andererseits mit dem zionistischen Regime, das sowohl biblisch als auch historisch kein Existenzrecht und keinerlei Legitimation auch nur auf einen einzigen Millimeter des Heiligen Landes hat bzw. haben kann , das nach den Grundsätzen unserer jüdischen Religion keinen Anspruch auch auf nur einen einzigen Millimeter des Heiligen Landes hat. Ganz im Gegenteil, ist für jeden gläubigen Juden dieses zionistische Regime die größte Rebellion gegen den Willen Gottes , das daher auch zu einer der größten Katastrophen in der gesamten Menschheitsgeschichte geführt hat und weiterhin führt. Der Zionismus ist der größte Verrat an unserer eigenen jüdischen Religion , aber auch an unseren islamischen und christlichen Glaubensbrüdern. Eine direkte oder indirekte Anerkennung des zionistischen Regimes kommt daher für das gläubige Judentum nie in Frage und wird nie in Frage kommen . Die grundlegende und tragende Identität des jüdischen Volkes liegt ausschließlich in seiner Religion . Der Zionismus versucht, diese jüdische Identität zu einer gottlosen nationalistischen Bewegung zu transformieren und strebt letzten Endes die Ausrottung jeder Gläubigkeit an Gott in der gesamten Menschheit an. Darüber hinaus betreibt er die Eliminierung der arabischen Bevölkerung Palästinas, ja sogar jener der benachbarten Länder. Durch den Verweis auf das Leiden unschuldiger Juden im Zweiten Weltkrieg bzw. durch die Instrumentalisierung dieses Leidens hat der zionistische Staat seine ethnischen Säuberungen und sein barbarisches Vorgehen gegenüber der arabischen Bevölkerung seit Jahrzehnten gerechtfertigt, wobei diese Akte der Grausamkeit im Unterschied zu ähnlichen Vorgängen in der Vergangenheit offen vor den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit betrieben wurden. Der friedliebenden arabischen Bevölkerung des Nahen Ostens wurde hingegen nicht das kleinste Recht auf Selbstverteidigung eingeräumt. Dennoch wurde ein solcher Widerstand unter großen Opfern geleistet, nur Dank dieses Widerstands nimmt der Westen im bestimmten Maße dieses Problem letztlich doch ernst. Wobei hinzuzufügen ist, dass die bisherige Erfolge Palästinas die arabische und islamische Welt ausschließlich den Widerstandskämpfern zu verdanken hat. Dennoch haben verschiedene Marionettenregierungen der arabischen Welt, um kurzfristiger Geschäfte mit den imperialistischen Mächten des Westens Willen, damit begonnen, hinter dem Rücken ihrer eigenen Bevölkerung, den zionistischen Staat Israel anzuerkennen und Verträge mit ihm zu schließen. Dieser Verrat an den Palästinensern und der eigenen Bevölkerung hat die gegenwärtige Katastrophe ermöglicht. Sogar der Papst hatte in der Folge des 2. Vatikanischen Konzils die ursprünglichen Positionen des katholischen Glaubens verlassen und den zionistischen Staat Israel anerkannt, wohl auch, weil der moralische Druck der weltweiten zionistischen Lobby bzw. der Vorwurf des Antisemitismus nicht mehr zu ertragen war. Sogar im Libanon haben die Christen im Zuge dessen begonnen, in den letzten Jahrzehnten mit dem zionistischen Regime gemeinsame Sache zu machen. So hat abscheulicherweise diese Woche eine christlich-libanesische Ministerin in einem ausführlichen Interview mit der BBC genau die gleichen Positionen wie Israel und die USA vertreten . Diese Haltung steht aber nicht für das Christentum, bzw. den Katholizismus als solchen, im Gegenteil, es ist die Haltung viele Katholiken eine ganz andere. Viele Christen im Libanon halten sehr enge Beziehungen mit der Hisbollah und sehen auch für ihre eigene Religion die Notwendigkeit einer Rückkehr zu den eigenen Wurzeln und zur strengen Gläubigkeit an Gott als Herrn der Welt. Diese Christen erkennen auch die Wichtigkeit der Bekämpfung der Zionismus und seiner Verbrechen und setzen sich für die unschuldigen Opfer des heroischen Widerstandes ein. Wir müssen, was den gegenwärtigen Kampf betrifft, deutlich darauf hinweisen, dass sich die zionistische Propaganda, der es angeblich um einen Kampf gegen Selbstmord-Attentäter, für die Verteidigung der Demokratie im Nahen Osten und angebliche Verteidigung von UNO-Resolutionen geht, mittlerweile eindeutig als Märchen entpuppt hat und Israel nicht gegen angebliche Selbstmordattentäter vorgeht, sondern gegen den souveränen Staat Libanon und seiner Bevölkerung , wobei die Umständen von Gefangennahme von Soldaten das meist legitimierte Ziel der Welt ist. Aber niemand in der Welt kümmert (ausgenommen die Widerstandskämpfer) das schwere Los Tausender gefangener Palästinenser, Libanesen und sonstigen arabischer, islamischer Gefangenen, die vom zionistischen Terror ihrer Freiheit beraubt, seit Jahrzehnten in den Kerkern des zionistischen Regime schmachten. Es erübrigte sich hier zu sagen, dass die UNO-Resolutionen sowie das Völkerrecht und die angebliche Demokratie längst eine Einbahnstraße für die Zionisten ist. Abschließend möchte ich der Hisbollah und deren Führer Scheich Hassan Nasrallah meine Hochachtung für ihren Kampf aussprechen und zu ihren großartigen Erfolgen herzlichst gratulieren. Es gibt natürlich noch weitere Widerstands-Kämpfer im Nahen Osten, die aus Glaubensüberzeugung und Anstand für deren Volk und Glaubensbrüder viel geleistet haben und ist mir wohl bewusst, dass es die Hisbollah zu schätzen weiß, ist aber die Leistungen der Hisbollah für den Libanon, Palästina und im übrigen für die gesamte arabische und islamische Welt eine ganz besondere. Darüber hinaus appelliere ich herzlichst an den anderen Widerstandskämpfer den internen Differenzen beizulegen um sich gegen den gemeinsamen Feind der Zionismus zu vereinigen bzw. den Respekt und Dankbarkeit für die Hisbollah kundzumachen. Der Tod so vieler unschuldiger Zivilisten ist tief zu betrauern, doch wird der heldenhafte Widerstand der Hisbollah in die Geschichte eingehen als der Anfang vom Ende des Zionismus und seines Staates Israel . Inschallah, so beten und hoffen wir, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die Lösung kommen wird, die vollständige Auflösung des zionistischen Regimes und sie alle, anstatt in den Bunkern, ihre vollständige Befreiung mit uns gemeinsam in der Öffentlichkeit feiern werden, in Beirut, Bagdad, Teheran und allen voran eine vollständige Befreiung von ganz Palästina und ein von Zionismus befreites Jerusalem. AMEN Da die PHI-Redaktion ihre Leser nicht einseitig informieren will, hängen wir vorstehender Dokumentation noch einen Bericht des linksradikalen „Dokumentationszentrums des Österreichischen Widerstands an:"Oberrabiner" Moishe Friedman in Isfahan Am 20. März berichtete " Radio Teheran " über eine zweitägige Konferenz zum Thema Global Conference on Constructive Interaction among Divine Religions: A Framework for International Order , die zuvor am 18. und 19. März in der iranischen Stadt Isfahan stattgefunden hatte. Einer der Redner der Veranstaltung war der selbst ernannte Oberrabbiner der orthodoxen jüdischen Gemeinde in Österreich Moishe Friedma n (Jg. 1972) aus Wien. Friedman unterhält Kontakte zu rechtsextremen Kreisen : als Interviewpartner stand er rechtsextremen Postillen wie National-Zeitung (DVU), Der Eckart oder Zur Zeit , dem österreichischen Schwesterblatt der Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit , zur Verfügung Die Rede von Friedman wurde im deutschsprachigen Raum zuerst auf der Homepage der Palästinensischen Gemeinde in Österreich veröffentlicht und kurze Zeit darauf von dem Wiener Islamisten, Khomeini-Sympathisanten und Rechtsextremisten Robert Schwarzbauer (alias "Martin Schwarz") über seinen eMail-Verteiler namens eisernekrone verbreitet. Friedman stellte sich in Isfahan einleitend als " langjährigen wahren Freund der Islamischen Republik des Iran und als Oberrabiner der strenggläubigen antizionistischen jüdischen Gemeinde von Wien " vor. Er bezichtigte den Zionismus, den Ersten und Zweiten Weltkrieg "herbeigeführt" zu haben, "mit dem Ziel eine neue gottlose Weltordnung zu verwirklichen und insbesondere die Weltwirtschaft zu beherrschen". Die "größten Verbrecher der Welt", so Friedman, seien das "zionistische Regime und seine geistesverwandten internationalen Organisationen". Weiter erklärte Friedman: "Der Mut und die Opferbereitschaft, mit der sich der Iran anläßlich dieser niederträchtigen, glaubensverachtenden Karikaturen für den Propheten Mohammed eingesetzt hat, verdient große Anerkennung. Nicht zuletzt diese Glaubensstärke der iranischen Führung veranlaßt die gottlosen Mächte, den Iran als angeblichen Feind der freien Welt - und in Wahrheit Feind ihrer verbrecherischen politischen Bestrebungen - zu brandmarken." Zu den gewalttätigen Übergriffen auf westliche Botschaften anlässlich des "Karikaturenstreites" erklärte Friedman: "Die friedlichen Demonstranten, die sich für den Propheten Mohammed einsetzten und in verschiedenen Ländern durch fremde Undercover-Sicherheitsagenten kaltblütig ermordet wurden, betrachte ich als heilige Märtyrer". Friedman betonte, dass die "orthodoxen antizionistischen Juden" das " größte Interesse " daran haben, " daß die Tabuisierung des Holocausts und seine politische Ausschlachtung zu Ende geht und die wahren Hintergründe des Holocausts vor der Weltöffentlichkeit ausgeleuchtet werden ". "Dann", so Friedman, "wird sich zeigen, daß die Zionisten einen großen Teil der Verantwortung für den Holocaust tragen, daß sie nicht nur versucht haben, ihn zu verhindern, sondern ihn im Gegenteil sogar provoziert haben und selbst das größte Interesse an dem Massenmord an dem frommen osteuropäischen Judentum hatten ." |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||