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Erlebnisbericht - Chemtrails
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Hallo,
im Jahr 2004 kam mein Buch über Chemtrails auf den Markt. Viele Kontaktaufnahmen zum Autor gab es nicht. Jedoch ist einer dieser Kontakte recht bemerkenswert. Keinesfalls möchte ich meinen Lesern dieses Erlebnis der besonderen Art vorenthalten.
Da ich in meinem Buch keine Kontaktdaten angegeben habe, bleibt nur die Möglichkeit über den Verlag Kontakt aufzunehmen. Dies ist auch geschehen. Da der Verlag aus Datenschutzgründen keine Adressen oder Telefonnummern weitergibt, wurde ich über die gewünschte Kontaktaufnahme informiert. Der Verlag schickte mir diesbezüglich eine Mail.
Da ich selbstverständlich immer an neuen Informationen über Chemtrails interessiert bin, habe ich den Herrn angerufen.
Er hat mir dann gesagt, dass ihm die Bundesregierung schon seit Jahren in den Ohren liegt, er möge doch die Sache mit den Chemtrails aufklären!?
Es ist doch schön, wenn sich die Regierung Gedanken über das Wohlergehen seiner Bürger macht. Allerdings frage ich mich, warum es die Regierung nicht selbst macht. Wenn sie es schon nicht offiziell macht, dann würde es genügen, wenn sie etwas durchsickern lässt.
Dies war das erste Fragezeichen.
Er hat mir auch angeboten, dass ich alles filmen darf. Ist doch schon einmal positiv, wenn ich Beweise liefern kann. Natürlich wollte ich wissen, was ich alles filmen darf.
Die Antwort war wirklich sehr interessant!
Also filmen darf ich alles, was ich will! Dann fing er mit der Aufzählung an:
Häuser, Bäume, Menschen, Chemtrails, Autos eben alles, was ich will.
Nun dies alles kann ich auch zu Haus filmen. Dies habe ich ihm auch gesagt. Da war er schon etwas enttäuscht.
Dem Gespräch konnte ich entnehmen, dass er tatsächlich der Meinung war, Chemtrails gibt es nur in seiner Gegend. So was Dummes aber auch.
Am Anfang des Gespräches sagte er mir auch, dass er mein Buch nicht gelesen hat und selbst auch keinen PC hat. Dies machte mich schon etwas misstrauisch. Noch interessanter wurde es als er mir sagte wer ihn gebeten hatte mit mir Kontakt aufzunehmen.
Er sagte mir, dass er die Informationen von Vox hatte. Wer oder was Vox ist, wollte ich nicht wissen.
Vox oder Fox könnten Fernsehsender sein. Aber genauso gut aber auch Organisationen gleichen Namens. Sicher wäre diese Information interessant gewesen. Nur dummerweise musste ich mir krampfhaft das Lachen verkneifen.
Er war das Opfer eines üblen Streiches geworden. Dies habe ich ihm aber nicht gesagt.
Eindeutige Beweise konnte er nicht liefern. Unter eindeutigen Beweisen verstehe ich Dokumente einer amtlichen Organisation, z. B. Bundesregierung oder irgendein Amt. Kleinlaut musste er zugeben, dass er nichts dergleichen hat.
Diese Kontaktaufnahme zeigt aber auch, dass ich mit meinem Buch ins Schwarze getroffen habe. Denn sonst würde niemand sich die Mühe machen und einen Menschen auf mich ansetzen.
Er hat mich dann noch um meine Telefonnummer gebeten, falls er doch noch Informationen hat, die ich noch nicht kenne.
Am Anfang des Gespräches hat er mir noch mitgeteilt, dass er für die Informationen eine Gegenleistung erwartet. Er wollte auch nur einen kleinen Betrag von 100.000 € haben.
Hier noch einmal die ISBN vom Buch.
Gefahr: 3-939359-21-1 978-3-939359-21-0 |
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