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Leichter Leute sprengen ---- RFID-Pässe machens möglich
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Die Verchippung der Personalausweise mit per Funk auslesbaren RFID-Chips ist in vollem Gange, obwohl permanent Sicherheitsrisiken aufgeddeckt werden und der Nutzen der Funkchips weitgehend im Dunklen bleibt. Auf der Black Hat-Konferenz demonstrierten nun Flexilis spannende neue Anwendungsbereiche der RFID-Ausweise. Gezielt Leute sprengen: RFID machts möglich. Die nicht allzu wirkungsvolle Abschirmung der geplanten US-Pässe läßt ein Auslesen des Ausweises zu, auch wenn dieser nur ein kleines Stück weit aufgeklappt ist. Flexilis beanstanden, dass die Technik erlaubt, Ausweise aufzuspüren. Außerdem halten sie es für möglich, dass die Nationalität des Passinhabers durch die Charakteristiken des jeweils verwendeten Funkchips erkennbar wird, auch wenn die auf dem Chip gespeicherten persönlichen und biometrischen Daten nicht ausgelesen werden können.Zusammengefasst ergibt sich die Möglichkeit, beispielsweise Sprengfallen zu bauen, die auf Pässe der Angehörigen bestimmter Nationen reagieren. Eine entsprechende Videodemonstration veröffentlichten sie auf YouTube . Angesichts solcher Probleme, die sich mit der Funkchiptechnologie in den Ausweisen in Zukunft ergeben könnten, mutet der Grund für ihre politische Durchsetzung bizarr an. Ausgerechnet der Terrorismus sollte mit den biometrischen Pässen eigentlich bekämpft werden. |
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