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9.10.2001 Cäcilia Brodesser Institut 33
KINDER DER NEUEN ZEIT

Die neuen Kinder brauchen Liebe und Wärme, sie benötigen spielerischen Umgang und individuelle Behandlung. Sie fordern dieselbe Vorgangsweise wie Erwachsene und haben keine Lust wie Kinder behandelt zu werden.
Gespräche sind ihnen sehr wichtig, kommuniziert mit ihnen auf liebevolle Weise - versucht sie nicht in ein Schema zu pressen - sie sind offen, ehrlich und nicht wertend.
Öffnet eure Herzen und ihr werdet sehen, die Rückmeldungen sind ganz anders, als wenn ihr in eurer alten Struktur seid.
Singt und tanzt mit ihnen, alles soll mit Fröhlichkeit und Heiterkeit passieren und in Leichtigkeit. Vergesst alle Sorgen und Gedanken - alles ist, wie es ist - nehmt ihre Verhaltensweisen an - ändert sie nicht - zeigt ihnen die schönen Seiten des Lebens - die Natur mit all ihrer Pracht. Geht hinaus mit ihnen in den Wald - spürt die Bäume, die Blumen, beobachtet die Tiere, hört dem Gesang der Vögeln zu. Lasst sie teilhaben an allem, was die Natur uns bietet- leitet sie zum Umweltschutz an, zum richtigen Verhalten den Tieren, den Menschen und der Natur gegenüber. 
Lasst sie teilhaben an den Hauptquellen des Lebens: am Wasser - an der Erde- an der Luft und am Feuer. Das sind die wichtigen Dinge, die sie Einblick gewinnen lassen in das Gefüge, das unsere Erde zusammenhält. Leitet sie an, die Freude an den schönen Dingen des Lebens empfinden zu können - das könnt ihr aber nur, wenn ihr frei werdet von den Alltagssorgen und Nöten. Sie übernehmen viele eurer Verhaltensmuster oder Verhaltensweisen, um euch zu zeigen, wo ihr noch etwas anschauen sollt. Hört auf sie, beobachtet eure Kinder, seid wachsam. Oft ist das Verhalten nicht gerade richtig für euch, aber, wenn ihr genauer hinseht, spiegeln sie euer Verhalten wider.
Lasst sie teilhaben an eurer Welt, erzählt ihnen von den Schwierigkeiten( lasst sie aber auch mitreden), vielleicht haben sie ganz andere Ideen, die Lösungen bringen. Engt sie nicht ein, lasst sie schreiben, kreativ sein, malen und schreibt ihre Weisheiten auf, die sie von sich geben, die ihr oft noch nicht verstehen könnt. Sie sind mit einem Wissen hierher gekommen, das wir nicht hatten in ihrem Alter und zum Teil auch jetzt noch nicht und sie sind auf dem Weg, uns zu lehren, wenn wir es zulassen. Fragt eure Kinder, wenn ihr nicht weiterwisst, sie werden die Lösung finden.
Diszipliniert sie nicht, sondern findet gemeinsam einen Konsens - sie sind offen für liebevolle Zuwendung - sprecht sie nur über Herzebene an - ihr werdet sehen, die Reaktionen von ihrer Seite aus, sind vollkommen anders als bisher. Wundert euch nicht, wenn ihnen schnell alles langweilig erscheint, sie wissen viel mehr als ihr glaubt, dadurch brauchen sie viel Abwechslung. 
Geht ins Freie, lasst sie laufen , hüpfen, springen, manche sitzen lieber vor dem Computer - es ist ganz wichtig ihnen vieles anzubieten. Einseitigkeit ist nicht das Wahre, gebt ihnen klare Strukturen und setzt ihnen Grenzen. Sie werden euch sonst nicht ehren können - sie brauchen stichhaltige Argumente, um Befriedigung ihrer Antworten zu bekommen.



Cäcilia Brodesser
(IL.LI.CO)

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Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
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