Wo wir Gott nicht rufen
weil es den Atem verschlägt
stehen wir auf den Stufen
die schon das Heilige trägt
Wie der Wind seinen Namen
in uns zärtlich berührt
ach - die kreischend kamen
haben es niemals verspürt
Wir aber wollen schweigen
heimlich am Herzen die Hand
uns in Ehrfurcht verneigen
wo wir den Wind
erkannt
Vor seiner jubelnden Fülle
bricht das Gemeine in Staub
und aus verbergender Hülle
erhebt sich das flammende Laub
Wer sich nur Flügel mietet
hat sich nie darin bewegt
wem nicht das Herz gebietet
fühlt sich vom Geist nicht erwählt
Ihn aber trägt in der Tauben
ein Gefieder so weich
und nichts kann ihm rauben
seinen Glauben ans
Reich