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Das geheime Zentrum der weltweiten Macht
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„Die Bilderberger – Das geheime Zentrum der weltweiten Macht“ Wir können Ihnen garantieren: Dieses im November 2006 frisch erschienene Buch ist ein ernsthaftes Sachbuch. Wir kennen schon wieder im voraus die Kritiken einiger Leser: Retyi ist ein Vielschreiber, der deshalb nicht gründlich recherchiert. Retyi ist nicht ernsthaft, denn er hat früher auch schon in ein Buch geschrieben, daß die Außerirdischen, die Aliens auf der Erde gelandet wären. Vergessen und verzeihen Sie dem Autor diese Ausrutscher. Die letzten Bücher des Autors waren gut recherchiert und haben Wichtiges gut zusammengefaßt. Unsere Leser sollten sich an sein „Handbuch der Krebsheilung(22.80 Euro)“ und vor allem an „Hinter den Kulissen der Geheimgesellschaften(9,90 Euro) erinnern. In letztgenanntem Buch ist bereits ein Kapitel über die „Bilderberger“ enthalten. Aber in einem Buch über alle Geheimgesellschaften kann man nur wenig über die einzelne Geheimgesellschaft schreiben. Auch in dem PHI-Sonderheft „Der organisatorische Aufbau des Geheimbundsystems der Freimaurerei“ (Teil 1+2, zusammen 10,00 Euro) konnten Sie 2 Seiten über die „Bilderberger“ lesen. Auch wir haben aus Platzgründen sehr überlegt, was ist denn wirklich das Wichtigste, was die Leser erfahren sollen. Seit 30 Jahren ist kein komplettes Buch über die „Bilderberger“ erschienen und inzwischen haben die „Bilderberger“ sehr viel angerichtet. Das 1976 erschienene Buch von Heinz Scholl mit dem Titel „Bilderberger“ hatte nur rund 100 Seiten und das neue Buch von Retyi hat immerhin 319 Seiten. Es ist nicht verwunderlich, das Retyi auf sein Buch „Hinter den Kulissen der Geheimgesellschaften“ aufbaut. Aber wir können auch sagen, daß es den Darstellungen in unseren Sonderheften „Der organisatorische Aufbau der Freimaurerei“ in keinem Punkt widerspricht, sondern, daß die Mosaiksteine zusammen passen. Einige Dinge werden besonders herausgestellt, daß ist die Biographie des Gründers der „Bilderberger“, des polnischen Juden Retinger. Ein weiterer Punkt, der früher noch nirgendwo behandelt wurde, sind die Querverbindungen zwischen CIA und NATO und den „Bilderbergern“. Sehr schön arbeitet Retyi heraus, wie die Themen der Bilderberger- Konferenzen unmittelbare Auswirkungen auf die Politik haben und wie man sich immer wieder andere Politiker herauspickt, denen man seine Macht vorführt um sie zu beeindrucken und dann zu seinen Werkzeugen zu machen. Es wird daran erinnert, wie auf der Bilderberger-Tagung 1988 erstmalig die „deutsche Frage“ ein Tagesordnungspunkt war und, wie man gerade zur dieser Tagung Helmut Kohl einlud - weder früher noch später - und, daß es dann im nächsten Jahr zur Wiedervereinigung kam. (Anm.PHI: Wir wissen aus anderen Quellen, daß Helmut Kohl damals überzeugt war, daß die Alliierten die Wiedervereinigung Deutschlands niemals zulassen würden und „die Handvoll amerikanischer Bankiers und Zeitungsleute niemals die Wiedervereinigung bewirken könnten.“ Nachdem die Wiedervereinigung zu seiner Überraschung dann doch kam, erkannte er die Macht der Bilderberger und erfüllte danach alle ihre Wünsche.) Erstmals 2005 wurde Frau Merkel eingeladen und nicht Gerhard Schröder und kurz darauf wurde Frau Merkel Bundeskanzlerin. 1991 luden die Bilderberger den damaligen Gouverneur von Arkansas, Clinton, zu ihrer Tagung in Baden- Baden/Deutschland ein und ein Jahr später wurde er Präsident der USA.. Das Buch bringt noch viele weitere Beispiele dieser Art. Was in dem Buch auch besonders klar herausgearbeitet wird, ist die Tatsache, daß die EU und auch der EURO von Anfang an eine Idee der „Bilderberger“, also der Briten und Amerikaner, war und daß niemand daran gedacht hatte und es einfach blühender Unsinn ist, wie man es manchmal hört, daß hier ein Gegengewicht zu den USA und zum Dollar aufgebaut werden sollte. .Deutlich wird auch geschildert, wie aus dem Kreis der Bilderberger heraus der Kampf um das Oel geführt wird, wie künstliche Oelverknappungen organisiert wurden und der Oelpreis ohne jede oekonomische Notwendigkeit, reineweg wegen des höheren Profits in die Höhe getrieben wurden. In einem Punkt erlaubt sich der Autor eine Spekulation: Wer waren die Geldgeber des Terroristen Carlos? Sollte Carlos den Saudi-arabischen Ölminister Yamani umbringen, weil der die Preistreiberei im Erdölgeschäft immer wieder abzumildern versuchte. Der Autor schildert den mißlungenen Versuch der Bilderberger De Gaulle zu stürzen, dar. Ganz besonders stellt der Autor die bedeutsame Rolle Henry Kissingers beim Ausbau der Macht der Bilderberger sowie seinen Einfluß auf die Politik der USA und auf deren weltweite Kriegstreiberei dar. Er berichtet wie der schwedische Ministerpräsident Olaf Palme, vor einer Tagung der „Bilderberger“ in Schweden, Kissinger zur unerwünschten Person erklärte und dann diese Erklärung auf organisierten internationalen Druck schnell zum Mißverständnis erklären mußte. Der Autor erinnert an ein bekannt gewordenes Gespräch zwischen Journalisten und Egon Bahr und Henry Kissinger über das Berlin-Abkommen von 1971. Kissinger sagte dabei: „Die Botschafter der vier Siegermächte hatten dabei nicht viel zu verhandeln. Sie mußten nur das Papier unterzeichnen, daß wir bei den Bilderbergern ausgearbeitet hatten“. Das war einer der ganz seltenen Fälle, in denen Bilderberger öffentlich ihre Macht eingestanden. Eine andere Frage, die immer wieder gestellt wird, ist die Frage, wie es möglich ist, daß die einflußreichsten Politiker und Wirtschaftsführer sich jährlich heimlich treffen können, ohne, daß die großen und bekannten Medien etwas darüber berichten und kleine kritische Insiderpresse-Dienste können ihren Lesern nicht viel mehr anbieten, als die Teilnehmerliste und die Tagesordnung, jedoch die Teilnehmerliste und die Tagesordnung sind oftmals unvollständig. Was von irgendwem zu irgendwelchen Themen gesagt wird, ist gleich gar nicht zu erfahren, sieht man von Gesprächsfetzen ab, welche Hotelangestellte oder Bedienungen mitbekommen und die folglich unzuverlässig sind. Ein ganze Kapitel schildert wie Journalisten verfolgt werden, die über die Bilderberger berichten wollen z.B. wie sie unter falschen Vorwänden schon bei der Einreise verhaftet werden und zumeist nicht einmal zu den Tagungsorten kommen. Es wird berichtet, daß Redakteure und Zeitungsherausgeber, die selbst an den Tagungen der Bilderberger teilnehmen, auf Befragen erklären, daß es ihres Wissens eine solche Organisation ihres Wissens nicht gibt. Es wird ein Memorandum des britischen Zeitungsverlegerverbandes (NPA) zitiert, in dem es heißt, „unter keinen Umständen ein Bericht oder auch nur eine Spekulation über den Gegenstand der Konferenz gedruckt werden sollte“. Es wird dargestellt, wie auch Hollywood für die Ziele der „Bilderberger“ eingespannt wird, indem Filme gedreht werden, die bestimmte Stimmungen in der Bevölkerung erzeugen sollen. Es werden die Stiftungen beschrieben, welche die Bilderberger finanzieren, wobei die Spenden für die Stiftungen wiederum steuerlich absetzbar sind. Rund 30 Seiten des Buches befassen sich mit politischen Morden. Hier erfährt der langjährige PHI-Abonnement allerdings nicht viel Neues. Das Buch „Das globale Killernetzwerk“, Autor Hills, (siehe Angebot des BUCHCLUB des PHI=PRESSEDIENST )schildert diesem Themenkreis ausführlicher Trotzdem: Dieses Buch ist zum Thema „Bilderberger“ wirklich einmalig, aber es hat auch einige Schwächen: Der Autor schildert die globalistischen Organisationen als eine Art Netzwerk, während es in Wirklichkeit doch einen hierarchischen pyramidenförmigen Aufbau hat, bei dem die Bilderberger allerdings weit oben stehen. Der Autor schildert kritisch auch noch den Einfluß von CFR und ERT und Trilateraler Kommission, bei der Globalisierung , über die wir in den PHI-Sonderheften „Der organisatorische Aufbau der Freimaurerei“ Teil I u.II ebenfalls schrieben. Allerdings vermissen wir eine Darstellung, wie diese Organisationen zusammenarbeiten. Es sind doch nicht nur die personellen Überschneidungen. Wir vermissen jeden Hinweis auf die Freimaurerei, obwohl doch die Freimaurer von inneren Kreis des RIIA die Ideen Retingers von Beginn an mit Geld und Herstellung von Verbindungen unterstützten, wenn es nicht vielleicht ein Auftrag der Freimaurer zum Aufbau eines internationalen, aber anglo-amerikanisch geführten Machtzirkels an Retinger war. Der offizielle Gründer der „Bilderberger“, Retinger, war Mitglied einer schwedischen Freimaurerloge. Nicht einmal dies wird erwähnt. Im Anhang des Buches befindet sich eine Liste der Teilnehmer der Bilderberger- Konferenzen ab 2000. In Anhang vermissen wir aber ein Sach- und Personenregister. Dieses wäre bei der wissenschaftlichen Arbeit mit dem Werk sehr hilfreich gewesen, da eine Fülle von Namen und Organisationen und viele davon mehrmals in ganz verschiedenen Zusammenhängen erwähnt werden, am Anfang, Mitte und Ende des Buches. Wir denken jedenfalls, dieses Buch wird auch den letzten Lesern davon überzeugen, daß auch die westliche Welt nicht von gewählten Personen regiert wird. Aber auch das macht das Buch bewußt, daß die Pläne der Globalisten sich immer langsamer verwirklichen. Übrigens auch das ist ein lobenswerter Gedanke des Autors: Beim Kampf gegen den Globalismus kommt es nicht darauf an, ob der einzelne Kämpfer rechts oder links eingestellt ist, wie denn auch die Bilderberger sehr vielseitig zusammengesetzt sind und verschiedene Motive dafür haben um das zentrale Ziel, die Weltregierung, zu verwirklichen. Das Buch ist, obwohl ein Sachbuch und ohne journalistische Ausschmückungen, dennoch spannend und anschaulich geschrieben. Für alle, die unsere PHI-Sonderhefte „Der organisatorische Aufbau der Freimaurerei“ gelesen haben und auch Retyis „Hinter den Kulissen der Geheimgesellschaften“ ist dieses Buch zur Vertiefung ein muß, 319 Seiten, gebunden, Euro 19,80. Das Buch ist noch nicht im Herbstkatalog unsere Buchclubs, da es erst im November 2006 erschienen ist. Ab 15.12.2006 werden wir es im BUCHCLUB des PHI=PRESSEDIENST in genügender Anzahl am Lager haben |
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