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BUENOS AIRES / BRASILIA, 10. Januar 2007 - Das
Projekt zur Abschaffung des US-Dollar als Mittlerwährung im regionalen
Handelsaustausch nimmt offenbar Fahrt auf. Der paraguayische
Außenminister Rubén Ramiréz erklärte am Dienstag, dass
sein Land über einen Beitritt nachdenkt. Argentinien und
Brasilien hatten Ende 2006 die Pläne zur Abschaffung des US-Dollar
für den bilateralen Warenverkehr präsentiert. In Zukunft soll der
Güteraustausch in den regionalen Währungen verrechnet werden. Die
Präsidenten der Zentralbanken, Argentiniens, Martín Redrado und
Brasiliens, Henrique Meirelles, wollen am 2. Februar weitere Fakten in diese
Richtung schaffen.
Den Plänen zufolge soll die US-Währung
spätestens im Juli nicht mehr den Warenaustausch regeln. Das Thema wird
auch auf der Tagesordnung bei dem am 16. Januar stattfindenden Gipfeltreffen
der Staatschefs des Mercosur Argentinien, Brasilien, Uruguay und
Paraguay stehen. Die Mitgliedschaft Venezuelas ist noch im
Ratifizierungsprozess. Paraguays Rubén Ramiréz gab
bekannt, daß die Experten und Techniker seines Landes derzeit die
Änderungen analysieren, die der Wegfall des Dollar für den kleinsten
Partner der Wirtschaftsgemeinschaft haben würde. Wir sind zudem
davon abhängig, was die Finanz-Analyse der öffentlichen Hand sowie
der Unternehmerschaft ergibt, erklärte Ramiréz vor
Journalisten. |