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April 2007 Dr. Jeet Liuzzi Info von:   jeet
Innovation ,Individualität und Intuition
   

Innovation ist,

wie die Geschichte uns gezeigt hat, 

nur eine Leistung, die aus dem Individuum kommt und nicht aus der Gesellschaft, oder die Partei oder die Religion oder die Firma.

 

 

 

In allen unseren Lehr- und Lernsystemen wird immer unterrichtet, was die Anderen entwickelt haben - in der Hoffnung dann,  dass der/die Lernenden danach in der Lage sind, Eigenes zu entwickeln.

 

Nach vielen Jahren dieser  Art des  Lernens  ist es dann zu spät.

Das Individuum verschwindet unter der Last der gelernten Informationen.

 

Jeder Mensch hat von  Geburt an Talente, angeborene Kompetenzen.

Authentisches Lernen findet nur statt durch  Miteinbeziehung  und nach Annerkennung der angeborenen Kompetenzen.

 

Wir haben keine Spezialisten, die in der Lage sind, Menschen zu helfen, diese Kompetenzen herauszuholen, herauszuziehen, zu dekodieren und zu entwickeln.

 

Dies ist ein großes Versäumnis.

 

Diese Forschung sollte schnell entwickelt und der Gemeinschaft zu Verfügung gestellt werden.

 

Die Arbeitswelt, die Gesundheitssysteme, die Lehr - und-

Lernsysteme, die Ansprüche der Arbeitswelt  sind am kollabieren. Es ist nicht mehr möglich sie zu finanzieren.

Das größte Kapital ist in der individuellen Intelligenz der Menschen.

Dies sollte gefördert werden, mit allen Mitteln die zur Verfügung stehen.

 

Innovation ist nicht Theoretisch erfassbar, da ihre Anwendung individuell ist.

Jegliche Literatur  sollte  sich nur auf Erfahrungsberichte begrenzen.

 

Nur lebendige freie Schulen sind in der Lage effektiv täglich und in jeder Situation und für jedes Individuum eine differenzierte Antwort zu geben.

 

Das Augenmerk sollte  nicht auf das bereits Bekannte und Feststehende gerichtet werden.

 

Der Spielraum der Forschung muss gedanklich  erweitert werden.

Gänzlich neue wissenschaftliche, wirtschaftliche etc. Lösungen sollten für möglich gehalten und eingefordert werden.

 

 

Die Grundlage:

 

Wissen ist Macht.

Wissen ist Ohnmacht. Wissen macht impotent. Oder frigide.

Was ist Wissen?

Was ist Können?

Kann man Wissen und nicht können?

Kann man können und nicht wissen?

Wie kann man Wissen in können verwandeln?

Wie kann man kann in Wissen verwandeln?

Welche Beziehung gibt es zwischen wissen und Können?

Kommt zuerst wissen und dann können oder zuerst können und dann wissen?

Wie kann ich ein guter Lehrer sein wenn ich weiß aber nicht kann?

 

Wie kann ich Wissen vermitteln so das die Studenten es auch können?

 

Informationen sind Bioinformationen die den ganzen Körper und alle Zellen betreffen.

Alle Organe, Meridianen, alle Biokommunikationssysteme des Körpers.

 

Kann man Wissen vermitteln ohne den Körper mit alle Zellen mit einzubeziehen?

Kann man Wissen nur dem Gehirn vermitteln?

In der Wirtschaft könnte man kein Kleid verkaufen ohne Einsatz von Bioinformationen die den ganzen Körper und alle Emotionen mit einbezieht.

 Es ist resultatorientiert.

 

Warum wird Wissen nicht ganzheitlich vermittelt so wie zum Teil in der Weltwirtschaft?

 

Wissen ist

ein ergänzender Transfer von Bioinformationen

von komplexe Zellulare Organisation ( unser Körper )

zu Komplexe zellulare Organisation.

Also kann ich nicht mehr nur das Gehirn ansprechen sonder die gesamte zellulare, interzellulare und außerzellulare Ebene mit einbeziehen.

 

Wissen/Können ist in den Menschen schon Vorhanden in alle oben genannten Ebenen.

 

Der Beweis ist das der Mensch nach dem angeborenen Wissen handelt und nach dem angelernten Wissen kommuniziert.

Alle Erfolgreichen Entscheidungen werden nach dem angeborenen Wissen getroffen,

alle Misserfolge kommen nach Entscheidungen die mit dem angelernten wissen getroffen worden sind.

 

Die DNA. ist das zentrale Gehirn unsere angeborenen Wissen.

Angeborenes Wissen ist in Millionen von Jahren entstanden und ist differenziert  in uns vorhanden.

 

Wenn man wissen vermitteln anstatt Wissen herauszuziehen setzt eine Inkompetenz des Lehrenden dar.

Das angelernte Wissen wird als Fremdkörper betrachtet und wird schlecht assimiliert und nur angewandt wenn identisch an das eigene angeborene Wissen.

 

Verschwendung pur.

 

Eine neue interaktive und ergänzende Kommunikation wird schon in der Wirtschaft, Werbung, intuitive Kunst, wenig in Sport, aber auf jeden Fall in der Natur wo Komplizierte Abläufe ständig miteinender sich durch die Begegnung entwickeln.

 

Lehren und lernen in der Perfekte Form findet natürlich in der Kommunikation der Kinder untereinander. Es wäre sehr empfehlenswert zu beobachten und forschen so wie die Kinder durch spielen miteinander lernen und kommunizieren.

 

Werkzeuge:

 

Ein vergessenes Werkzeug in der Wissensvermittlung ist die Wertschätzung.

 

Wertschätzung ist der Motor von alle Gesellschaftlichen Errungenschaften.

 

In der Wirtschaft sehe ich den wert in dem ich produziere was die Menschen der Zeit als Wert empfinden.

 

In interaktiven Prozess des Lehrenden Lernens kann ich gute Studenten hervorbringen und ihr Genie fördern wenn ich deren Wert sehe.

 

In der Kultur oder in den Medien habe nur erfolg  wenn ich der Wert der Gesellschaftlichen Interessen erkenne.

 

Alle unsere Lehr und Lernsysteme sind aber nicht auf die Wertschätzung des Individuum gerichtet sondern auf ein vermitteln von Wissen.

 

Ein Lehr und Lernsystem der auf Wertschätzung gerichtet ist hat keine Pläne und kein Programm. Voraussetzung der  neue Pädagogik ist Fähigkeit des lehrenden sich auf  und durch die angeborene Kompetenzen der Studenten zu orientieren und daraus neues wissen entstehen zu lassen.

 

Das bedeutet das der lehrende durch die Beobachtung und Erkennung des angeborenen wissen ein ständiger Student ist der sein Wissen direkt aus dem Menschen und Ihre Wertschätzung herausholt.

 

 

 

 Wertschätzung als elementare Kompetenz im pädagogischen Handeln zwischen allen Beteiligten

 

Wertschätzung als interaktiver Prozess des Lehrenden Lernens

 

Die Bedeutung von Wertschätzung für die eigene Persönlichkeit, den unmittelbaren Kontakt mit dem Kommunikationspartner und die fachliche Professionalität

 

- Was schätze ich an mir selbst

- Was schätze ich an meinem Gegenüber

 

- eigene Werte erkennen und schätzen und die des anderen, dafür die eigene Verantwortung übernehmen daraus folgt Wertschätzung als die übergeordnete Kompetenz zwischen Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung (auch Schüler-Lehrer)

 

- Wertschätzung zwischen dir und mir also auch als Herausforderung im pädagogischen Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler

 

-          Kinder haben eine individuelle Intuition, auf die sie bei der Persönlichkeitsentwicklung und Wissensaneignung zurückgreifen können.

-           

Ursprüngliche Kompetenz, welche die Ganzheitlichkeit des Individuums (Lernen mit Kopf, Herz und Hand vgl Pestalozzi)trägt.

 

- eigene Entfaltung, Mitbestimmung contra etwas übergestülpt bekommen, enorme Verantwortung des Erziehenden, Lehrenden

 

- Wertschätzung, Achtung , Anerkennung contra Ansetzen bei Defiziten und Bewertung...

 

 

Wertschätzung

 

Kein Wort, sondern ein Zustand. Wertschätzung fängt beim Einzelnen an.

Solange ich mich selbst und das was ich tue nicht wert schätze, solange habe ich diese Energie nicht für die anderen und kann sie auch nicht von anderen für mich einfordern.

 

Kinder lernen durch das was gelebt wird und nicht durch das was gesagt und gefordert wird.

 

Solange die Erwachsenen nicht in der Lage sind mit Herz und Anerkennung wahrzunehmen, welch große Leistung die Kinder vollbringen und mit wie viel Engagement diese bei der Sache sind und sich einsetzen, um einen wunderschönen Beitrag zu leisten, solange werden die Kinder nicht bereit sein ihrerseits die Beiträge der Erwachsenenwelt anzuerkennen und zu würdigen.

Und so lange werden unaufmerksame, konzentrationsgestörte und auffällige Kinder darauf hinweisen, dass hier etwas Grundsätzliches falsch läuft.

 

Diese Kinder sind es, die für die gesamte Gesellschaft großartige Arbeit leisten, indem sie bereit sind aufmerksam zu machen auf Defizite in unserer Gesellschaft und auch ihre „Leistung“ und ihr Beitrag werden nicht honoriert.

 

Der hilflose Versuch diese Kinder „NORMAL“ und „PFLEGELEICHT“ zu machen – oft genug mit dem Allheilmittel unserer Zeit, dem „RITALIN“, das eindeutig Süchte erzeugt und wie bereits durch Untersuchungen bestätigt die Aggressionen der Kinder (als Langzeitwirkung und nach Absetzen) fördert, kann nur scheitern!

 

Die einzige Möglichkeit, die wir haben ist es genau hinzusehen, was abläuft. Auf was reagieren die „Auffälligen“ positiv. Auf was reagieren sie negativ. Sie sind Gradmesser unseres Bewusstseins! Und dafür sollten gerade diese Kinder wert geschätzt werden!

 

Das ist eine komplexe und schwierige Aufgabe. Denn es erfordert alles und alle klar und wertfrei wahrzunehmen und nachzuspüren um Zusammenhänge erkennen zu können.

 

Die Lösung kann nicht darin bestehen, dass Einzelpersonen, seien es Eltern, Lehrer oder Schüler die „Schuld“ haben, wenn etwas schief läuft. Wir alle stehen in einem komplexen Zusammenhang und die einzige Möglichkeit ist Kooperation auf allen Ebenen, das Anerkennen dessen was eben im Moment gerade so ist, wie es ist und der unerschütterliche Glaube daran, dass ALLE ihr Bestes geben!

 

Natürlich ist es möglich jede Bemerkung und jede Tat eines jeden zu kritisieren, zu analysieren und zu zerpflücken, auf die Wirkung hin zu überprüfen und dergleichen mehr. Nur – nützt das?

 

Es geht auch nicht darum die „auffälligen“ Kinder zu verherrlichen und ihnen die Leitung zu übergeben.

 

Es geht darum ihre Mitteilung zu verstehen.

Die Welt, die wir über Jahrzehnte hinweg geschaffen haben stimmt in Vielem nicht. Wie viele Menschen sind wirklich glücklich in Ihrem Leben? Wie viele Menschen leben in Gesundheit und Freude?

Wie viele Menschen haben Werte gefunden für die es sich lohnt zu leben? Wie viele Menschen geben Ihrem Sein Sinn? Was zählt? Die Note eins, ein überdurchschnittliches Einkommen, ein sicherer Arbeitsplatz? Ein Doktortitel? Welche Werte haben wir oben angestellt? Wir leben Egoismus vor und wundern uns, dass unsere Kinder ihr Glück in äußeren Werten suchen.

 

Egoismus und Individualität muss richtig verstanden werden. Im positiven Sinne bedeutet es die Entfaltung des wahren Menschen mit all seiner ihm gegebenen inneren Kraft und diese Kraft strebt danach individuelle Fähigkeiten und Qualitäten zum Wohle aller zu leben und anzuwenden. Natürlich muss der Mensch egoistisch – auf sich bezogen – sein, wenn er „SEIN“ Bestes geben will. Wir sonst soll er erfahren, was „SEIN“ Bestes ist, wenn er sich nicht auf sich bezieht. Und er soll stolz darauf sein, wenn er erkennt „Das ist es, was ich zu geben habe, was ich kann“.

 

Etwas überspitzt könnte man Egoismus in positiven Egoismus und in negativem Egoismus aufspalten.

 

Negativer Egoismus zeigt sich darin, wenn ich mich auf das Nehmen konzentriere, positiver Egoismus äußert sich im Geben. Wenn Egoismus grundsätzlich als etwas Unerwünschtes gesehen wird, kommen wir in einen Kampf mit uns selbst und der kann niemandem dienen.

 

Ausschließlich nicht bewertendes Beobachten kann der Schlüssel zu Veränderung sein. Dazu braucht es die Bereitschaft ehrlich zu sein, mit sich und den Mitmenschen, die Bereitschaft sich zu ändern, wenn man bei sich selbst auf Verhaltensmuster stößt, die nicht angebracht sind und die negative Auswirkungen haben. Es braucht die Bereitschaft den Blickwinkel zu erweitern und es braucht die Bereitschaft mit eigenen Ängsten und der eigenen Geschichte umzugehen.

 

Und es braucht vor allen Dingen eines: Die Liebe zu sich, zum anderen und zum Leben. Das Herz zählt, nicht der Kopf.

 

Möglicherweise ist dies die Mitteilung unserer Kinder. Überprüfen Sie es und wenn es stimmt, nehmen Sie es in Dankbarkeit und Wertschätzung an. Kinder sind nicht auf der Welt um uns zu ärgern, Kinder sind einzig und allein auf der Welt um unser Herz zu berühren und sie haben ein Recht darauf die Weichen für Ihre Zukunft zu stellen – von Geburt an.

 

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