Während wir immer noch nicht wissen, wo die
»Milliarden für die Bildung« gelandet
sind, von denen
Schröder immer wieder schwadroniert hat, hat sich die Nation noch
immer nicht vom Pisa-Schock erholt. Die reflexartige Forderung nach mehr
Geld
könnte aber kontraproduktiv sein, wenn sie mit einer
Fortschreibung des bestehenden
Systems verbunden ist. Schauen wir mal, ob
es nicht gänzlich kostenfreie Lösungen
geben würde, das
Problem an der Wurzel zu packen:
Die Lebenserfahrung der Pädagogen
Im
alten Preußen setzte man pensionierte
Armeeoffiziere als Lehrer ein.
Während
wir uns diese Zeiten nicht unbedingt
zurückwünschen,
machen wir doch den gegenteiligen
Fehler, der
aber genauso
schwer ist: so kehren die meisten Pädagogen
direkt
nach dem Studium, das auf die
eigene Schulausbildung folgte, wieder in
die Schule zurück – als Lehrer. Diese
Leerkörper sollen
dann die Kinder auf
ein Leben vorbereiten, daß sie selbst nie
kennengelernt haben. Eine gewisse Weltferne
ist geradezu vorprogrammiert:
Lyrik
des Barock statt VisualBASIC und
WebDesign. So schafft man ein
Entwicklungsland!
Volkes Mund, tut bekanntlich
häufig die Wahrheit
kund, und weiß also,
daß wer etwas kann, es auch tut; wer
etwas aber nicht kann, es unterrichtet.
Niemand sollte Lehrer sein oder
werden,
der nicht ein gewisses Maß an eigener
Lebenserfahrung
mitbringt!
Die verpaßte Berufswahl
Den richtigen
Job fürs Leben zu finden,
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