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Chinesische Organ-und Körperteile, die für ein US Labor
bestimmt waren, sind irrtümlich an eine Familie in Michigan
gesendet worden. Chinas neuer Exportschlager, Menschenteile in allen
Variationen. Die Empfängerin, in
Cascade bei Grand Rapids, sagte, daß ihr Ehemann zwei Pakete
öffnete, eines enthielt eine Leber, das andere einen menschlichen Kopf .
"Er begann, ein zweites zu öffnen, aber stoppte, sobald er ein Ohr sah,"
erklärte sie der Grand Rapids Tageszeitung. Die Anlieferung geschah durch
die Firma DHL, diese sagte, daß nicht sofort klar war, was geschehen sei,
aber die Aufkleber waren auf Chinesisch. Die Behörden glauben, dass noch
28 andere Pakete mit menschlichen Organen irgendwo im ganzen Land ausgeliefert
worden seien. Die Körperteile waren angeblich für die medizinische
Forschung bestimmt, sagte Polizeisprecher Roger Parent. Vielleicht dienen diese
Körperteile aber auch dem Organhandel China kontert Washingtons
»Menschenrechtsreport« mit Bericht über die USA Der am 6.
März vom US-Außenministerium veröffentliche
»Menschenrechtsreport« hat auch dieses Jahr rund um die Welt
Verärgerung ausgelöst, von Brasilien über Venezuela und Kuba bis
hin nach Rußland, Indien und China. Während die Regierungen der
meisten Länder sich mit Protesten begnügen, hält China seit
einigen Jahren Washington mit einem eigenen Bericht über die
Menschenrechtslage in den USA den Spiegel vor.Der jüngste Bericht, der vom
chinesischen Informationsbüro des Staatsrates herausgegeben wurde, hat
erneut die selbsternannte oberste moralische Weltinstanz USA der
Scheinheiligkeit überführt, weshalb er sich zunehmend internationaler
Beliebtheit erfreut, selbst im bürgerlichen Lager. Trotz der
schwerwiegenden Menschenrechtsverstöße im eigenen Land und in Irak
habe sich – so der Bericht einleitend – »das
US-Außenmini-sterium erneut als Weltmenschenrechtspolizei
aufgespielt« und »mit dem Finger auf über 190 Länder
gezeigt, einschließlich China«. Dabei bleibe die
Menschenrechtssituation in den Vereinigten Staaten ausgespart. »Um den
Völkern der Welt ein besseres Verständnis über die Lage in den
USA zu vermitteln« und »um die Menschenrechte zu
fördern« habe sich China entschlossen, diesen Bericht anzufertigen,
heißt es im Vorwort Der umfangreiche, chinesische Report beleuchtet eine
Reihe schwerwiegender Menschrechtsprobleme in den USA, u. a. die zunehmende
Ausspitzelung der Privatsphäre der US-Bürger durch die 16
US-Geheimdienste, die mangelnde Demokratie im US-amerikanischen Alltag,
Kinderarbeit, Rassismus, Mißhandlungen in zivilen US-Gefängnissen
und die Diskriminierung der US-amerikanischen Frauen am Arbeitsplatz. Zugleich
prangert der Report das Herrenmenschenauftreten der US-Besatzer in Irak an, die
den massenhaften Tod irakischer Zivilisten bei sogenannten
Sicherheitsoperationen billigend in Kauf nehmen. Als Quellenmaterial benutzt
der Bericht hauptsächlich westliche Medienartikel, Statistiken der
US-Regierung und Berichte von Menschenrechtsorganisationen.
Die Vereinigten Staaten priesen sich selbst gerne als
»Leuchtfeuer der Demokratie«, aber das US-System sei nur dem Namen
nach eine Demokratie, denn dort zähle nur das Geld, heißt es in dem
Bericht. Er bezieht sich in diesem Punkt auf eine Veröffentlichung des
US-amerikanischen »Center for Responsive Politics« vom 29. Oktober
2006, wonach bei den US-Kongreßwahlen im Jahr 2004 nur die Kandidaten
eine Chance hatten, gewählt zu werden, die zuvor mindestens eine Million
US-Dollar Wahlspenden gesammelt hatten. So kostet ein Sitz im US-Senat
durchschnittlich sieben Millionen Dollar. Für den Wahlkampf 2006 wurden
insgesamt 2,4 Milliarden Dollars ausgegeben, was den bereits von Schriftsteller
Greg Palast formulierten Schluß bestätigt, daß die USA
»die beste Demokratie sind, die man sich für Geld kaufen
kann«. Auch über die »schockierenden Ungerechtigkeiten«
in US-Justizsystem wird berichtet, wie z. B. Menschen – in der Regel Arme
– ohne faires Verfahren oder rechtskräftiges Urteil aus ihren
Häusern geholt und ins Gefängnis geworfen werden. Dort – so der
Bericht – erwarteten sie nicht selten Folter und Mißhandlungen, die
laut UNO-Berichterstatter Manfred Nowak in US-Gefängnissen weit verbreitet
sind. Der chinesische Bericht fordert »die US-Regierung dazu auf, ihre
eigenen Menschenrechtsprobleme einzugestehen und damit aufzuhören, sich
unter dem Vorwand der Menschenrechte in die inneren Angelegenheiten anderer
Länder einzumischen«.
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