Münchner Finanzkonzern steigert Gewinn im ersten Quartal um fast 80 Prozent
Trotz hoher Schäden durch den Wintersturm »Kyrill«hat der Münchner Finanz- und Versicherungskonzern Allianz seinen Gewinn im ersten Quartal um fast 80 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro gesteigert. Zu dem unerwartet hohen Anstieg trug neben besseren Ergebnissen der Versicherungen und der Dresdner Bank auch der Verkauf von Kapitalanlagen bei, wie Vorstandschef Michael Diekmann am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München sagte.
Zwar sei der Umsatz wegen des schwachen US-Dollars um ein Prozent auf 29,3 Milliarden Euro gesunken. Aber der Betriebsgewinn legte überraschend um sieben Prozent auf 2,9 Milliarden Euro zu. Der Konzern machte sich offenbar die Euphorie an den Kapitalmärkten zunutze. Man habe große Aktienpakete von BMW, Karstadt-Quelle und andere Beteiligungen verkauft, so der Konzern weiter. »Auch durch diese Gewinne stieg der Quartalsüberschuß von 1,8 Milliarden auf 3,2 Milliarden Euro«, sagte Diekmann. Das vergangene Jahr hatte die Allianz mit einem Rekordgewinn von sieben Milliarden Euro abgeschlossen und damit den höchsten Überschuß aller DAX-Konzerne erwirtschaftet.
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