Liebe Leserin, lieber Leser,
ich möchte Dich mit den sechs
nachfolgenden Informationen einfach dazu bewegen, darüber nachzudenken,
dass jeder von uns in irgendeiner Weise aktiv werden kann und damit dazu
beitragen kann, dass sich das Bewusstsein verändert, dass sich dann auch
die bisherige Realität ändert. Egal ob es im Rahmen von Rosi Gollmann
ist oder im regionalen Rahmen von Dorothee Kramer und Ursula Schele, jedes
Engagement ist wichtig.
Liebe Grüße
Lysander
Beispiel
1:
Krsitina Peter und Achim Speer
Krsitina
Peter, (seit langer Zeit förderndes Mitglied) und Achim Speer, sind nun
ganz nach Bolivien ausgewandert und haben ihr im letzten Dezember November
gekauftes Grundstück (zunächst mal 30 Hektar) bei Limoncito in Besitz
genommen. Sie sind eifrig dabei, es zugänglich und bewohnbar zu machen,
ohne die ökologische Substanz zu verändern. Unser
SIMBIOSIS-Grundstück grenzt direkt an ihr Grundstück an. Rechts und
links in dieser schönen, hügeligen Lndschaft bei Santa Cruz, in der
das Wasser schon oft knapp geworden ist, wird trotzdem weiter abgebrannt und
abgeholzt und natürlich gejagt. Kristina und Achim sind buchstäblich
im letzten Moment gekommen, um eine Insel der Regeneration zu erhalten und
hoffentlich mit der Hilfe weiterer Unterstützer auszuweiten. Später
wird die Infrastruktur, die sie dort schaffen, naturinteressierten Besuchern
ermöglichen, sich dort aufzuhalten und die Natur und die noch vorhandene
Fauna ganz nah zu erleben. Maribel Añez, die unsere Projektleiterin
für Piso Firme ist, wenn ich wie die meiste Zeit, nicht dort bin, ist dort
in letzter Zeit sehr aktiv gewesen. Der Nachteil ist weiterhin die
Abgeschiedenheit, wegen derer bisher nur wenige Besucher dort hinkommen. Dort
aktiv sein ist aber auch mit Ausgaben verbunden. Diese sollten jedoch ab sofort
ein absolutes Minimum nicht übersteigen, sodaß wir zukünftig
alles in Waldschutz und Bäumepflanzen investieren können. Wir
müssen natürlich auch weiterhin den Bewohnern etwas helfen. Zu
bedenken ist nämlich, daß Piso Firme an einer strategisch sehr
wichtigen Stelle nahe der Grenze zu Brasilien liegt und wer dort Einfluß
hat, auch beeinflussen kann, ob ein ein Naturgebiet von großer Ausdehnung
der Ausplünderung ausgeliefert wird oder nicht.
SIMBIOSIS-Mensch u.Natur e.V.
Klaus
Braunert
Hufeisenweg 45
D- 24848 Kropp bei Schleswig
Tel. 0049
(0)4624-2107
Beispiel
2:
Engagiert für mehr Menschlichkeit - Rosi
Gollmann - eine Frau hilft Indien ein Film von Franz Alt - SWR Fernsehen
| 19.06.07 | 23 Uhr
In Indien wird sie die "Mutter Theresa aus
Deutschland" genannt. Rosi Gollmann hat dafür gesorgt, dass eine Million
Blinde sehen können, dass 100.000 Kindersklaven von Kinderarbeit befreit
wurden und jetzt in die Schule gehen.
Und sie hat dafür gesorgt, dass sich
eine Million Frauen in Frauengruppen organisieren und wichtige
gesellschaftliche Veränderungen stattfinden: So werden in vielen
Dörfern Südindiens neugeborene Mädchen nicht mehr getötet,
in mehreren Regionen wurde die Tempelprostitution überwunden - und die
ersten Dörfer für Leprakranke wurden gebaut.
Vor 40 Jahren hat die ehemalige
Religionslehrerin aus Bonn, Rosi Gollmann, die "Andheri Hilfe Bonn"
gegründet - auf Anregung ihrer Schüler. Über 3.000 Hilfsprojekte
hat sie in Indien und Bangladesch mit wenigen festangestellten Mitarbeitern,
einigen hundert freiwilligen Helfern und vielen tausend Spendern aus
Deutschland durchgeführt.
Rosi Gollmann hat mit ihrer Arbeit Millionen
Menschen auf dem indischen Subkontinent zu einem würdevollen und
selbstbestimmten Leben geholfen. Sie hat bewusst auf Ehe und Familie verzichtet
und wollte schon als Jugendliche "die Schwachen stärker machen, ihnen zu
ihrer Würde verhelfen".
Die 80-Jährige ist noch immer
unermüdlich in Indien, Bangladesch und Deutschland für Menschen in
Not unterwegs. Was motiviert diese Frau? Und woher nimmt sie die Kraft? Wie
schätzen ihre Mitarbeiter sie ein? Das Filmporträt von Franz Alt
zeigt Rosi Gollmann bei ihrer Arbeit in Asien - und auch bei ihrer Arbeit in
Deutschland.
SWR Fernsehen | 19. Juni 2007 | 23:00
Uhr
Beispiel
3:
S.O.S-FOREST und seine Projekte
Warum schon wieder eine Aufforstungsorganisation?? Ich
möchte hier nur 1 Beispiel von vielen herausheben. Paraguay hatte vor nur
55 Jahren noch 70% der Landesfläche mit Wald bedeckt, heute belegen
Satelliten Aufnahmen, dass es nur mehr 3% sind. In den letzten Jahrzehnten
wurden 8 Mio. HA Wald gerodet aber NUR 30.000 HA, durch alle
Großorganisationen dieser Welt wieder aufgeforstet, komisch geredet wird
viel, es werden spektakuläre Aktionen gefahren, klaro darüber
schreibt die Presse und die Keilertrupps dieser Organisation gehen wieder auf
Mitgliederfang zwangsbeglückte!!!!
Muss man sich doch
fragen, wer steckt hinter diesen Organisationen? Könnten da vielleicht
auch die Iluminati dahinter stecken? Geredet wird ja viel, aber sehr
wenig gehandelt!!!!!!!!!!!
Außerdem sind wir Vorort, nicht so wie
viele die hier etwas verkaufen ohne jemals dieses Land kennen gelernt zu haben.
Weitere ausführliche
Informationen über
dieses Projekt hier
Beispiel
4:
Kunstaktion: Lasst 1000 Farben wehen
Am 22.9.06 um 14 Uhr starten wir im
Werftpark am Labyrinth ein großes Projekt, das der Frauennotruf Kiel, das
Präventionsbüro PETZE und der Kieler Arbeitskreis Labyrinth - Wege
aus der Gewaltspirale ein ganzes Jahr lang realisieren will.
Es ist die
wagemutige Idee, unser Thema in einer für Kiel ganz neuen Form umzusetzen.
Mit der Präsentation von 200 kunstvoll gestalteten Fahnen für die
Überlebenden von sexueller Gewalt, mit viel Kreativität für Mut,
Kraft, Wut und Trauer startet die Mitmachaktion für Kiel unter dem
Motto:
Flaggen zeigen für 365 Wege aus der Gewaltspirale.
Die am 22. 9.gezeigten 200 Fahnen stammen aus der Wanderausstellung "Lasst 1000
Farben wehen" vom Notruf Heidelberg. Bei dieser Aktion sind bereits über
1300 Quadrate entstanden, die in der Heidelberger Fußgängerzone, im
Rathaus und an Schulen an Wäscheleinen ausgestellt werden.
Quadrate? Woraus? Wie groß? Und
wie genau?
Jedes Quadrat soll ca. 50 x 50 cm groß sein. Die
Größe ist gemeinsam. Der Rest ist so verschieden wie die Personen,
die sie malen, schreiben, nähen oder sticken. Oder weben. Oder kleben. Auf
Stoff - von Seide bis zum Sack, auf Papier, auf Pappe - auf allem, was an einer
Leine in luftiger Höhe zwei Meter Höhe hängen bleibt.
Wer?
Alle, die Flagge zeigen wollen
für ein Leben ohne Gewalt.
KiTas, Schulklassen, Selbsthilfegruppen,
Kirchen, Künstlerinnen, Vereine und Gruppen, Firmen, Betroffene und
Unterstützende.
Warum das Ganze? Wir wissen inzwischen, dass sexuelle
und körperliche Gewalt gegen Kinder und Frauen leider kein Nischenthema
ist, von dem nur wenige betroffen sind. Aber noch immer schämen sich zu
viele Betroffene Hilfe zu suchen. Sie schämen und verstecken sich, als
wären sie an ihrer Lage selber schuld. Sie bleiben unsichtbar und hoffen,
dass es niemand merkt.
Am Ende der Aktion wird beinahe jedes Kind und jede
Frau in Kiel und Umgebung vom Frauennotruf schon einmal gehört haben - und
das ist gut und unverzichtbar. Mädchen und Jungen werden lernen, dass sie
"petzen" dürfen, denn petzen heißt bei Missbrauch und Gewalt auch
immer Hilfe holen. Wir brauchen selbstbewusste Frauen und Mädchen, um das
Leben in der Stadt so zu gestalten, dass sie eine gute Zukunft hat. Und wir
brauchen Jungen und Männer, die sich persönlich und öffentlich
gegen Gewalt engagieren.
Machen
Sie mit!
Rufen
Sie uns an, um mehr zu erfahren: Tel.: 0431/91144
von Dorothee Kramer und Ursula
Schele
http://www.petze-kiel.de/1000Farben.htm