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Rotarier-Bischöfe
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Einige Hintergründe zum Disput zwischen den Rotarier-Bischöfen und den glaubenstreuen Bischöfen im Zusammenhang mit dem Kinderkrippenprogramm der CDU-Bundesfamilienministerin Wie wir in PHI ausführlich berichteten ist es innerhalb der katholischen Kirche zu einem Disput zwischen den Bischöfen gekommen, nachdem Bischof Mixa das Kinderkrippenprogramm der Bundesfamilienministerin kritisiert hatte, weil es familienfeindlich sei. Während die meisten katholischen Bischöfe in dieser Frage den Mund hielten, kritisierten besonders die Bischöfe ihren Kollegen Mixa, welche der Freimaurerei oder deren Vorstufen, den Rotariern oder Lions angehören- Dies hat auch zu zahlreichen Zuschriften aus PHI-Leserkreise geführt. Im Lexikon für Theologie und Kirche, erschienen im Herder-Verlag, herausgegeben von Dr. M. Buchberger, 1936, heißt es zu Rotary unter anderem "Rotary ist eine Organisation zunächst der Finanz- und Geschäftswelt, freimaurerischen Ursprungs und mit Vertretung der Loge, als Weltanschauung (Rotarismus) eine "Lebensphilosophie" aus Nützlichkeitsethik ("He profits most who serves best"), aus naturalistischer Humanität, Laizismus, religiöser Indifferenz und religionsloser Moral Wie der Beitrag von Wolfgang Ziegler vom Rotary-Club Ammersee im Rotary-Magazin 04/2004 zeigt, hat sich daran seit 1936 offensichtlich nichts geändert Es verwundert um so mehr, wenn maßgebliche Kirchenobere, der katholischen und der evangelischen Kirche nachweislich Mitglieder von Rotary-Clubs oder Lions-Clubs sind: Aus der katholischen Kirche: Kardinal Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz, ist Mitglied des Rotary- Clubs Freiburg-Zähringen. Bischof Algermissen, Fulda, ist Ehrenmitglied des Rotary-Clubs Bielefeld-Süd. Erzbischof Hans-Josef Becker, Paderborn, ist Mitglied des Rotary-Clubs Paderborn- Kaiserpfalz Weihbischof Karl-Heinz Wiesermann ist Mitglied des Rotary-Clubs Menden/Sauerland. Bischof Reinhard Marx, Trier, ist Mitglied des Rotary-Clubs Paderborn....Der ehemalige Parderborner Generalvikar Bruno Kresing ist Mitglied des Rotary-Clubs Paderborn. Aus der Evangelischen Kirche: Bischof Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland ist Mitglied eines Rotary-Clubs. Darüber hinaus sind eine Vielzahl von Superintendenten und evangelische Pastoren Mitglieder in Rotary und Lions-Clubs. Gelegentlich wird ihnen sogar der Mitgliedsbeitrag erlassen. Was heute hohe Kirchenvertreter in diese Clubs treibt oder zieht bleibt ihr Geheimnis, zumal die katholischen Bischöfe in Spanien 1929 und die katholischen Bischöfe Hollands 1930 den Katholiken eine Mitgliedschaft bei Rotary verboten und der jetzige Papst Benedikt, als er noch Kardinal Ratzinger war, die Auffassung vertrat, dass die Katholiken, die einer Freimaurerloge angehören, im Zustand der schweren Sünde leben. Der Zusammenhang zwischen Rotariern und Freimaurern ist keine Erfindung von Rechtsradikalen, katholischen Fundamentalisten oder Verschwörunstheoretikern. In der Ausgabe April 2004 widmet sich das Rotary-Magazin (Mitgliedermagazin der deutschen und österreichischen Rotary-Clubs) in dem Artikel Von Brüdern und Freunden selbst dieser Thematik. Dort heißt es u. a.: Zur Zeit der Gründung Rotarys gehörte ein großer Teil der amerikanischen Geschäftsleute einer der zahlreichen maurerischen Vereinigungen an. Die Zugehörigkeit zu beiden Organisationen ist auch heute in den angloamerikanischen Ländern nicht außergewöhnlich und wird weder von den Freimaurern noch von Rotary International untersagt. Zum Zeitpunkt der Gründung des Rotary-Clubs sei die Verbindung Freimaurer/Rotarier eher die Regel als die Ausnahme gewesen. Rotary und Lions sind Gründungen von bekennenden Freimaurern, und der von diesen sogenannten Service- Clubs öffentlich in ihren "Ethischen Grundsätzen" propagierten Nützlichkeitsethik (Hilfst Du mir, helf ich Dir), ist aus christlicher Sicht nicht nachvollziehbar. Warum hohe katholische Kirchenvertreter angesichts eines solchen Artikels, wie er noch in der Aprilausgabe des Rotary-Magazins 2004 erschien, ihre Augen davor verschließen, dass die Service-Clubs von Rotary und Lions nur das Rekrutierungsfeld für Freimaurerlogen sind, ist rätselhaft. Es gibt nur sehr wenige konservative Kreise in der katholischen Kirche, die sich mit diesen für unsere Gesellschaft doch sehr grundlegenden Fragen nach gesellschaftlicher Moral und Ethik im Berufs-, Wirtschafts- und politischen Umfeld und den ethischen Grundlagen in diesen Bereichen auseinandersetzen. Eine öffentliche Auseinandersetzung mit diesen Fragen erscheint angesichts eines allgemein feststellbaren Werteverfalls und des zunehmenden massiven Einflusses (Lions-Quest) der Lions- und Rotary-Clubs auf die Erziehung unserer Kinder in Schule und Kindergarten notwendiger den je. Zumal es ja offensichtlich mehr und mehr Bestrebungen gibt, selbst die frühkindliche Erziehung in die Hände institutionalisierter Kinderkrippen zu legen, da die jungen Frauen angeblich mehr und mehr in das Berufsleben drängen und christliche-religiöse Grundwerte immer mehr an Bedeutung verlieren. Anhand einiger Beispiele soll aufgezeigt werden, welche Clubkameraden die Rotarier-Bischöfe so haben Götz Alsmann, Entertainer Ernst Benda, früherer Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Freimaurer Fritz Behrens, Innenminister a.D. (Nordrhein-Westfalen) Karl-Friedrich Beringer, Leiter des Windsbacher Knabenchores, Bayern Ole von Beust,Erster Bürgermeister von Hamburg Gerhard Cromme, Geschäftsleitung Thyssen-Krupp Michael Eichberger, Richter am Bundesverfassungsgericht Johannes Friedrich, Landesbischof von Bayern Hans-Dietrich Genscher, früherer deutscher Außenminister, Freimaurer, Geheimdienstagent Thomas Goppel, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Herbert Hainer, Vorstandschef bei Adidas-Salomon, Herzogenaurach Roman Herzog, ehemaliger deutscher Bundespräsident Karl Holzamer, ZDF- Intendant Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident Otto Graf Lambsdorff, ehemaliger deutscher Bundeswirtschaftsminister, Freimaurer Klaus Kinkel, früherer deutscher Außenminister, Freimauerer Klaus Kleinfeld, Vorstandsvorsitzender von Siemens Klaus von Klitzing, Physiker und Nobelpreisträger Hans Küng, Theologe, Aktiver Antichrist Sandra Maischberger, Fernsehmoderatorin Thomas Mann, Schriftsteller Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin Friedrich Merz, Politiker Franz-Josef Paefgen, Chairman and Chief Executive Rolls-Royce and Bentley Motor Cars Ltd. Ferdinand Piech, VW-Aufsichtsratsvorsitzender Walter Scheel, früherer deutscher Bundespräsident, Freimauerer Helmut Schlesinger, früherer Präsident der Deutschen Bundesbank Michael Schneider, Archivleiter bei der Friedrich- Ebert-Stiftung Horst Seehofer, Bundesminister Robert Stromberger, Fernseh-Drehbuchautor Richard von Weizsäcker, deutscher Bundespräsident, Freimaurer Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG Anton Zeilinger, Österreichischer Physiker Neil Armstrong, US-amerikanischer Astronaut George W Bush, US-Präsident Neville Chamberlain, britischer Premierminister Tom DeLay, Mehrheitsführer der Republikaner im US-Abgeordnetenhaus Walt Disney, US-amerikanischer Filmproduzent Bill Gates, US-amerikanischer Software-Unternehmer Hassan II. König von Marokko John F. Kennedy, US-Präsident Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, niederländischer Prinz Douglas MacArthur, US- amerikanischer General Konosuke Matsushita, japanischer Industrieller Augusto Pinochet, chilenischer Diktator Rainier III., ehemaliger Fürst von Monaco Ronald Reagan, US-Präsident Margaret Thatcher, britische Premierministerin |
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