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August 2007 Arbeitskreis Schweiz der GesundheitsberaterInnen GGB Info von:   Arbeitskreis Schweiz der GesundheitsberaterInnen GGB
Gesundheit - ein Informationsproblem!
   

Jedes Jahr steigen die Krankenkassenprämien unaufhaltsam. Die Politiker zerbrechen sich die Köpfe, um per Gesetzesänderungen das Gesundheitswesen für alle tragbar zu halten. Durch das Solidaritätsprinzip sind wir verpflichtet, unsere Beiträge zu bezahlen. Sollten wir uns dabei vielleicht einige Gedanken über die wahren Ursachen der Kostenspirale machen? Ist es überhaupt möglich, per Gesetz die Kosten nachhaltig in den Griff zu bekommen? Kann es sein, dass die wahren Ursachen der Kostenspirale im Gesundheitswesen gar nicht berücksichtigt werden?

 

Die Kosten entstehen jedenfalls durch Krankheiten. Dr. med M.O. Bruker teilte die Krankheiten in drei grosse Gruppen ein: Ernährungsbedingte Krankheiten

Lebensbedingte Krankheiten

Umweltbedingte Krankheiten.

Unsere Krankheiten haben also Ursachen. Sie sind ernährungsbedingt, lebensbedingt oder umweltbedingt. Den bedeutendsten Anteil machen die ernährungsbedingten Erkrankungen aus, deshalb werden wir uns vorwiegend damit beschäftigen.

Wussten Sie, dass 80 % der Krankheiten ernährungsbedingt sind? Erkrankungen wie:

- Gebissverfall, Karies, Parodontose

•  Erkrankungen des Bewegungsapparates, sog. rheumatische Erkrankungen,

Arthrose und Arthritis, Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden

•  alle Stoffwechselkrankheiten wie Fettsucht, Zuckerkrankheit, Leberschäden, Gallensteine, Nierensteine, Gicht

•  die meisten Erkrankungen der Verdauungsorgane; Verstopfung, Leber-, Gallenblasen-, Bauchspeicheldrüsen-, Dünn- und Dickdarmerkrankungen, Fermentstörungen

- Gefässerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen

•  mangelnde Infektabwehr, Katarrhe und Entzündungen der Luftwege, Nierenbecken und Blasenentzündungen

•  sogenannte Allergien

•  manche organische Erkrankungen des Nervensystems.

•  Auch an der Entstehung des Krebses ist die Fehlernährung in gewissem Mass beteiligt.

 

80 % der Krankheiten entstehen also durch Fehler in der alltäglichen Nahrungszufuhr. Karies ist das erste Anzeichen dafür, dass sich ernährungsbedingte Krankheiten entwickeln. Bis sich diese Krankheiten schmerzhaft äussern, z.B. als Gallenkolik oder Osteoporose, können 20 – 30 Jahre vergehen. Jahrzehntelange Fehlernährung beeinflusst jedes Gewebe und jede Zelle. Das heisst, dass wir auch die Lebenskraft nicht mehr voll an unsere Nachkommen weitergeben können. Das erklärt die degenerativen Erscheinungen der modernen Zivilisation. Zum Beispiel Zahnfehlstellungen und Kiefermissbildungen unserer Kinder sind Zeichen für die ernährungsbedingten Fehler der Vorfahren.

 

Paracelsus sagte:“ Eure Lebensmittel sollen Heilmittel und Eure Heilmittel Lebensmittel sein.“

 

Industriezucker, Auszugsmehle, Konzentrate und denaturierte Öle und Fette sind die Verursacher unserer ernährungsbedingten Krankheiten. Sie haben durch raffinieren, erhitzen, sterilisieren, Genmanipulation, Bestrahlung und andere Manipulationen ihre Lebenskraft verloren. Diese denaturierten Nahrungsmittel sollten wir meiden und Lebensmittel bevorzugen wie Getreide z.B. als Frischkorngericht, Früchte, Salate und Gemüse als Frischkost. Mindestens 1/3 der Tagesmenge sollte Frischkost sein und sie sollte vor den gekochten Speisen gegessen werden.

 

Rezept für Frischkorngericht :

Pro Pers. 60g Getreide (z.B. Roggen, Weizen, Dinkel)

(für Kinder die Hälfte) in kaltem Leitungswasser 4-12 Stunden einweichen

(Nicht zuviel, denn es sollte nichts weggegossen werden.)

Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkerne (nach Belieben) ev. bereits mit einweichen.

Nüsse, Mandeln, Baumnüsse (nach Belieben) frisch gemahlen zugeben

Zitronensaft

½ -1 Banane in Scheiben und/oder zerdrückt

1 Apfel gerieben, sofort untermischen

frisches Obst, Beeren je nach Jahreszeit

Vollrahm nach Belieben, frisch oder pasteurisiert (nicht UHT).

 

Sie können dieses Gericht zu jeder Tageszeit geniessen.

 

Die Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V. – Arbeitsgruppe Schweiz – wünscht Ihnen einen guten Appetit.

 

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