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August 2007 Peter Weichel Info von:  
Geistheilung
   

Geistheilung wurde schon immer mit dem Umstand des Handauflegens eines Heilers verbunden mit der notwendigen Glaubenskraft des Patienten assoziiert und stellt eine Behandlungsart dar bei der die geistigen Energien durch den Heiler zum Patienten weitergeleitet werden.

Der Erfolg des Ganzen hängt in erster Linie vom Heiler selbst bzw. seinem inneren erschlossenen Bewußtsein ab, dem Zeitpunkt des „Handauflegens“ und der inneren Bereitschaft des Patienten.

So wie ein reines Wasser, daß durch ein Morast durchfließt, mit diesem sich vermischt und zum Schmutzwasser wird, so werden auch die reinen Energien beim Durchfließen des Heilers mit seinen eigenen mit negativen Belastungen angereicherten Energien vermischt und verschmutzt.

Wir alle empfangen und geben ständig die Energien in unsere Umgebung ab. Somit kann jeder von uns als Geistheiler fungieren.

Die Qualität des Geistheilers und somit durch ihn gegebene Geistheilung hängt jedoch zum einen von der Inneren Reinheit und dem erschlossenen Bewußtsein des Heilers und zum anderen von dem Umfang des geistigen Flusses durch den Heiler.

Nur die Hände aufzulegen, ohne die geistige Ursache der Krankheit und den Zeitpunkt der Verabreichung zu kennen, mag vielleicht ein warmes Empfinden an den betreffenden Stellen des Patienten verursachen, nützen wird es nur in allerseltensten Fällen, auch wenn dadurch eine vorübergehende Linderung oder gar eine offensichtliche körperliche Heilung erfolgt.

Wie bei allen Heilmethoden so auch bei der Geistheilung ist die Gefahr, durch die körperliche Krankheit aus der Seele ausfließende negative Energien in die Seele zurückzudrängen, sehr groß. Diese Gefahr steigt überproportional mit der Unwissenheit des Heilers über die geistigen Zusammenhänge des Seins im Allgemeinen und über die darin enthaltenen karmischen Verknüpfungen im Speziellen.

Was nützt einem Thrombose-, Migräne-, Krebs- und anderen Patienten eine vorübergehende Heilung, wenn er nicht mal die geistige Ursache seiner Krankheit kennt, denn gerade durch die jeweilige Krankheit wird der Patient auf Grund seiner geistigen Verfehlungen zur Inneren Erkenntnis gedrängt.

Geht die Unwissenheit des Heilers in dieser Hinsicht gegen Null, trägt er unwissend auf jeden Fall zur weiteren beidseitiger geistiger Belastung bei.

Geistheilung beginnt und endet nicht beim Händeauflegen sondern bei der geistigen Therapie und der geistigen Führung. Hierzu reich es nicht aus, daß der Heiler sich in geistigen Themen und speziell in der Selbsterkenntnis und Bereinigung der negativen Belastungen auskennt, er muß diese bei sich selbst erfolgreich gemeistert haben und sie tagtäglich umsetzen. Denn nur so kann er seine Patienten zur Bereinigung der der Krankheit zugrunde liegenden geistigen Belastungen und Verfehlungen animieren.

 

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