"Wer's glaubt, wird selig, wer's nicht glaubt kommt
auch..."
Wenn man Otto Normalverbraucher von der Möglichkeit
erzählt, nicht der Mensch durch CO2, sondern die
Kosmische Strahlung mit ihren Teilchen würde das Klima ändern, so
antwortete er in der Regel mit vollster Überzeugung: "Das glaub' ich
nicht, das kann nicht sein!" Fragt man nach seinen Gründen oder ob er sich
mit der allbekannten Treibhausthese näher befaßt habe, dann
erfährt man ein ehrliches "Nein!". Es wird je nach Person (bei Akademikern
mehr als bei real Arbeitenden) mit allerlei Entschuldigungen und Gründen
garniert. Das Vertrauen in die "Promis", die auf den Fernsehschirmen gefeierten
HampelmännerInnen, die hofiert werden, wenn sie es sich durch das
Nachplappern der gewünschten Linie verdient haben, ist ungebrochen. Das
Mißtrauen in das eigene Denkvermögen dagegen abgrundtief. Daß
dem so ist, ist das Verdienst "westlicher Aufklärung". Sie will nur
"wissenschaftliche Daten" gelten lassen, und nur die richtigen. Empirische
Daten bekommt der Bürger von sehr teuren Institutionen und durch die
Medien und deren "Promis" gefiltert vorgesetzt. Also glaubt der Bürger dem
"Markt", wenn sich auf ihm die mit einander konkurrierenden Experten mit ihren
Daten durchgesetzt haben. Diese Marktgewinner und ihre Daten setzen die Medien
und ihre "Promis" dem Bürger dann. Auch wenn der Markt "im Westen"
allgemein angebetet werden muß, es gibt Götter neben ihm.
Laut ZDF Nachrichten vom 7. März um 19:00 behauptete
der SPD-Vorsitzende Kurt Beck, Kernkraftwerke seien unter Berücksichtigung
der vor- und nachgelagerten Prozesse "CO2-intensiver"
(würden pro KWh, mehr CO2 erzeugen) als
Braunkohlekraftwerke. Abgesehen davon, daß der SPD Vorsitzende hier
schamlos gelogen hat, geht in die Rechnung noch die durch seine Partei
betriebene künstliche Beschränkung der Lebensdauer der Kraftwerke
ein. Die Bilanz für Kernkraftwerke wäre jedenfalls noch
günstiger, wenn die Anlagen, wie in den USA 60 Jahre, statt hier nur 32
Jahre arbeiten dürften. (Aber wen juckt das schon - wir ham's ja).
Entsprechende Rechnungen für Sonnen- und Windkraftwerke machte Beck nicht
auf. Zwar läge er mit seiner Behauptung bei ihnen richtiger, doch sorgen
in diesem Bereich allerlei Wenns und Abers, daß die veröffentlichten
Zahlen erwünschter ausfallen. Eines dieser Wenns und Abers ist Annahme
über die Lebensdauer dieser Anlagen, die allgemein anerkannt bei 30 Jahren
liegen soll. Feine Haarrisse infolge der Temperaturschwankungen lassen die
Leistung von Photovoltaikanlagen aber rasch absinken. Die Lager der
Windkraftwerke halten den Streß der wechselnden Windgeschwindigkeit
zwischen Böen und dem Unterschied der Geschwindigkeit zwischen oben und
unten nicht sehr lange aus. Abgesehen davon, daß es sich bei
Windkraftwerken um reine Arbeitsbeschaffungs und Geldbeschaffung für
grüne Investoren handelt: denn, wenn Windkraftwerke gerade mal
zufällig Strom ins Netz liefern, muß dafür das Heizkraftwerk
Dampf ablassen, da es für den Fall, daß der Wind
nachläßt, sofort wieder einspringen und deshalb ständig unter
Dampf gehalten werden muß. Diese Tatsache ist allgemein bekannt - aber
wen juckt das schon ("Das glaub ich nicht!"), wenn sie kein "Promi" im TV
erwähnt.
Ähnliches gilt für die Ursachen des Klimawandels,
für den wir demnächst gewaltige "Einschränkungen" unseres
Lebensstandarts in Kauf nehmen dürfen (Schließlich wollen die
"Promis" und ihre Auftraggeber ja auch für ihre Mühen bezahlt sein).
Beachten Sie nur folgende allgemein zugängliche Meldungen:
Die Zeitschrift Strata Sphere
berichtete am 6. März 2007 (etwas freier
übersetzt): "Klimaerwärmungen auf Neptuns Mond Triton bewirken ebenso
wie die auf den Planeten Jupiter, Pluto and auch auf dem Mars, daß sich
Klimaexperten wegen der Frage am Kopf kratzen, was wohl die gemeinsame Ursache
für die Erwärmung auf diesen Planeten sein könnte. Inzwischen
könnte (das steht dort nicht mehr) einigen gedämmert haben, daß
dort nicht kleine grüne Männchen Hochöfen betreiben oder
Autobahnen bevölkern, sondern die Erwärmung möglicherweise an
der Sonnen liegen könnte".
Am 24. June 1998 konnte man schon auf der Internet-Seite des
maßgebenden Massachusetts Institute of Technology (MIT)
lesen: "Wir sind nicht die einzigen, die eine
Klimaerwärmung erfahren. NASA's Hubble Weltraum-Teleskope wie auch
Instrumente auf dem Erdboden zeigen, daß der größte von den
acht Neptun Monden, Triton, sich deutlich erwärmt zu haben scheint,
seitdem ihn die Raumsonde Voyager im Jahr 1989 besucht hatte. Die
Erwärmung hat dafür gesorgt, daß ein Teil des gefrohrenen
Stickstoffseises auf seiner Oberfläche wieder zu Gas verdampfte und die
Atmosphäre anwachsen ließ...".
Der Astronom beim MIT, James L. Elliot, hatte damals in
Nature geschrieben: "Jedenfalls hat Triton seit 1989 eine globale
Erwärmung erlebt, die prozentual (5%, von -392 Grad Fahrenheit auf -389
°F) eine enorme Erwärmung darstellt". Das entspräche einer
Erderwärmung von 22°F oder rund 12°C. Wegen der dünnen
Atmosphäre (sie entspricht der Erdatmosphäre in rund 80 km Höhe)
seien Klimaveränderungen dort wesentlich leichter zu studieren als auf der
Erde, meinte Elliot. Die Temperaturerhöhung war über die Zunahme der
Dichte der Triton-Atmosphäre ermittelt worden.
Die Daten gewann man im November 1997 mit Hilfe des Hubble
Teleskope und seiner speziellen Sensoren, als Triton sich vor einem Stern
vorbeischob. Der Sensor maß die Abnahme der Strahlkraft des Sterns im
atmosphärischen Randbereich des Mondes. Die Dichte von Tritons
Atmosphäre hätte sich demnach seit dem Voyagerbesuch verdoppelt.
Sehr ähnliche Bedingungen wie auf dem Neptunmond
herrschen auf dem kleinen Planet Pluto, der 30 Mal weiter von der Sonne
entfernt ist als die Erde. Über ihn meldeten ABC News am 26. July 2006 "Pluto scheint sich zu erwärmen". Astronomen der
Universität Tasmania fanden heraus, "daß der kleinste Planet im
Sonnensystem sich nicht abkühlt". Eine Abkühlung hatte man erwartet,
weil er sich auf seiner stark eliptischen Bahn seit 2002 wieder von der Sonne
entfernt hat. Dr. John Greenhill, der Plutos Atmosphäre auch (wie MIT den
Triton) vor einem anderen Stern beobachtet hatte, stellte fest, daß die
Plutoatmosphäre nicht wie erwartet wieder gefrohren ist. "But so far, if
anything, the atmosphere has gotten even denser". Also ist dort noch mehr Eis
verdampft.
Am 4. Mai 2006 hatte USA Today
gemeldet: "Neue Stürme auf Jupiter deuten auf einen
Klimawandel hin. (mehr Daten für die gleichen Beobachtungen in: Nature
428, 828-831 [22 April 2004],
hier). Die Artikel bezog sich auf Studien von Imke de Pater
und Philip Marcus an der Universität Kaliforniens in Berkeley. Die Beiden
hatten die Sturmwirbel in der Jupiteratmophäre vermessen und dabei im
Vergleich zu Messungen vom Voyager-Besuch im Jahr 1979 in verschiedenen
Klimazonen des Planeten deutliche Zunahmen der Stürme und Abnahmen der
Wirbelstrukturen, der sogenannten "White Ovals" festgestellt. "This growth
signals a temperature increase in that region", sagte de Pater. Nach
Berechnungen von Philipp Marcus soll die Erwärmung in einem Zeitraum von
60 Jahren 10°C betragen haben.
Und am 28 February 2007 lasen wir in
National Geographic News: "Abschmelzungen auf dem Mars deuten
auf eine solare nicht menschliche Ursache für die Erwärmung hin, sagt
ein Wissenschaftler". Der Artikel bezieht sich auf Daten der Odysses-Mission
der NASA aus dem Jahr 2005. Sie zeigen an, daß die Ausdehnung der CO2-Gletscher an den Marspolen sich seit mindestens drei Jahren
hintereinander zurückziehen. Habibullo Abdussamatov, der Chef des St.
Petersburger Pulkovo Astronomischen Observatoriums in Rußland sagte dazu:
"Die Daten vom Mars sind der Beweis, daß die gegenwärtige
Erderwärmung durch Veränderungen in der Sonne ausgelöst wurden".
"Der langfristige Anstieg der Sonnenstrahlung erwärmt sowohl die Earth wie
den Mars" und "die vom Menschen erzeugte Treibhauserwärmung hat in den
letzten Jahren nur gering zur Erwärmung auf der Erde beigetragen und kann
sich nicht mit der Steigerung durch Sonnenstahlung messen".
Dabei muß es aber nicht bleiben: Die Europäische
Raumfahrtbehörde (ESA) veröffentlichte am 1. August 2003 einen
Artikel mit der Überschrift "Der galaktische Staub nimmt zu". Seit 1992 beobachtet Markus
Landgraf vom Max Planck Institut in Heidelberg an Hand von Messungen der
Raumsonde Ulysses unter anderem auch die Dichte der Staubwolke, durch die sich
unser Sonnensystem zur Zeit mit 26 km/sec bewegt. Bei der gewaltigen Ausdehnung
des Sonnensystems (Heliosphäre) braucht ein Staubkorn über 20 Jahre
um es durchqueren.
Das Ulysses-Experiment hat unter anderem gezeigt, daß
der Staub sehr empfindlich auf das Magnetfeld der Sonne reagiert. In den 1990er
Jahren hat das zunehmende Magnetfeld der Sonne mit Hilfe des sogenannten
Sonnenwindes den Staub zum größten Teil am Rande der
Heliosphäre abgewehrt. Jüngste Messungen seit 2002 zeigen, daß
sich Sonnenwind und Magnetschild der Heliosphäre seit dem letzten
Sonnenmaximum wieder abschwächt, weshalb mehr Staub (und zwar drei Mal
mehr als früher) in die Heliosphäre eindringt. Ein Grund für die
Abschwächung des solaren Magnetfelds soll nach Landgrafs Ansicht gerade
die Steigerung der Sonnenaktivität sein und zwar deshalb, weil sie die
Ordnung in der magnetischen Konfiguartion der Sonnenoberfläche
durcheinanderbringt. Mitte der 90er Jahre besaß die Sonne ähnlich
wie die Erde ein zweipoliges Magnetfeld. Allerdings wechselt die Sonne alle elf
Jahre die Pole, wobei es das Magnetfeld in Unordnung gerät (mehrpolig
wird) und so mehr Staub in die Heliosphäre eindringen läßt.
Seit der letzten Umpolung ist die Wiederkehr der Ordnung ausgeblieben und so
kann (ab 2005) mehr galaktischer Staub (kosmische Strahlung) in das Innere der
Heliosphäre vordringen.
Die Staubkörner sind sehr fein (ein hunderstel des
Durchmessers eines Haares) und absorbieren kaum Sonnenlicht. Allerdings bewegen
sie sich sehr schnell und erzeugen, wenn sie auf die Atmosphäre prallen,
geladene Teilchen, die jedenfalls auf der Erde als Kondensationskeime für
Wolken dienen. Mehr Wolken werden also demnächst wieder für
kälteres Wetter sorgen.
Doch das juckt "Promis" und diejenigen, die sie in
Umlaufbringen, wenig. Es geht nicht um Wissenschaft. Alles dreht sich
um den willfährig machenden "Glauben" der Bevölkerung. Auch
auf diesem Gebiet hat man es herrlich viel weiter gebracht als jenes
"finstere", unaufgeklärte Mittelalter, als sich die Philosophie um die
Stimmigkeit und Glaubwürdigkeit von Aussagen kümmerte.
Nachdem die Finanzelite die Adelsherrschaft mit Hilfe von
"Demokraten" (die dabei die Drecksarbeit übernommen hatten) weitgehend
beseitigt und sich selbst als die eigentlichen Feudalherren hinter dem
Troß gut bezahlter, demokratischer Politiker eingesetzt hatte,
mußte den Leuten beigebracht werden, warum sie trotz gestiegener
Produktivität mit einer immer geringeren materiellen Versorgung auskommen
müssen. Warum sollte die Finanzelite auch mehr für eine wachsende
Bevölkerung produzieren lassen, wenn sie "wirtschaftlich", das heißt
mit geringerem produktiven Aufwand, für sich dasselbe erreichen kann? Und
so streiten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber heute darum, wie man den Lohn
für die Arbeit weiter drosseln kann, um bei gesetzmäßig
wachsender Verschuldung der Produktionsbetriebe wenigstens die Zinsen weiterhin
aufzubringen zu können, deren Bezahlung zum Fortbestand der Firma
unerlässlich sein soll. Die einfache Tatsache, daß bei einem
Schuldgeld-System, niemals die erforderlichen Zinsen verdient werden
können, wenn nicht dazu mehr Geld, das heißt mehr Schulden in Umlauf
gebracht wird, entzieht sich der näheren Betrachtung all derer, die zum
Vordenken für die Massen berufen sind. Denn, um die Zinsen zu verdienen,
muß zusätzlich Geld ins System gelangen, und die Gelder der einen
sind beim heutigen Fiat-Money automatisch die Schulden anderer. Bei einem
gewissen Grad der Verschuldung endet aber die Kreditwürdigkeit (Vgl. die
gerade platzende Hypothekenblase in den USA). Dann müssen sich die Banken
über Hedge Fonds und sonstige Derivate ihre Kredite, sprich ihr Geld,
selbst drucken und das, ohne den Umweg über die Güterproduktion zu
wählen. Aber wer befaßt sich schon mit Geld, wo doch der
Marktmechanismus aus der gängigen Wirtschaftslehre alles so schön
einfach und "nachvollziehber" zu regeln scheint - jedenfalls im Sinne der
gültigen Dogmatik.
Damit sich die aufbegehrnden Massen doch wieder fügen,
muß man ihnen wie eh und je mit dem Wettergott drohen, mag der nun
Jupiter, Zeus, Jahwe, Thor oder "Klimakatstrophe" heißen.
Glaubwürdig ist er allemal, weil das Wetter nie so ist, wie man es sich
wünscht, sondern meistens "katastrophal" anders. Ohne ein
selbstständiges, abwägendes Denken, das statt den eigenen,
kurzfristigen Vorteil vor allem den langfristigen Vorteil des Gemeinwohls im
Kopf hat, wird es (abgesehen von ihrem "westlichen" Derivat) keine Demokratie
und keine glücklichen Menschen geben. Aber machen Sie das jemandem klar,
der durch die reformierten Bildungssysteme geschleust worden ist. Die
"Wissenschaftlichkeit" dieses Bildungssystems paukt nur noch die
Ausschließlichkeit des Glaubes an unkontrollierbare "wissenschaftliche"
Autoritäten und deren Promis ein. Es war das Werk "kritischer" Geister -
meinen einige wahrscheinlich immer noch.
Aber damit nicht genug. Gerade höre ich haben die
EU-Ministerpräsidenten zur "Ökologischen Erneuerung" beschlossen, in
Zukunft Treibstoffe weniger aus "fossilen Energiequellen" sondern zur Freunde
einiger Bauern und vieler EU-Bürokraten aus Nahrungsmitteln zugewinnen.
Jetzt bekommen Bauern Subventionen zur Herstellung von Biotreibstoffen und
schon beginnen die Nahrungsmittelpreise anzuziehen. Weniger Essen soll ja auch
gesünder sein!
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