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27.8.2007 PHI-AUSLANDSDIENST Info von:  PHI
Parallelen zum Niedergang Roms

Warnung vor dem Zusammenbruch der USA

Unkenrufe, die vor einem bevorstehenden Zusammenbruch der USA warnen, sind nicht wirklich neu.

Bemerkenswert ist allerdings, wenn die Financial Times einer solchen Warnung einen Artikel widmet. Noch

weitaus bemerkenswerter ist es aber, wenn diese Warnung aus dem Mund keines geringeren als jenem des

"Comptroller General of the United States" - vergleichbar dem Präsidenten des deutschen Bundesrechnungshofs,

- David Walker, stammt. Bei einem Vortrag über die Herausforderungen, denen die USA

zukünftig gegenüberstehen werden, sprach er am 7. August in Chicago über die "frappierenden

Ähnlichkeiten" der derzeitigen Zustände in den USA mit jenen, die zum Niedergang des Römischen

Kaiserreichs führten.

"Das Römische Imperium überdauerte 1.000 Jahre, aber nur etwa die Hälfte der Zeit als Republik. Die

Römische Republik fiel aus vielen Gründen, aber drei Gründe sind erinnernswert: sinkende

Moralvorstellungen und politischer Anstand in der Heimat, ein zu selbstbewußtes und überdehntes Militär im

Ausland und steuerliche Verantwortungslosigkeit durch die Zentralregierung. Hört sich bekannt an? Meiner

Ansicht nach ist es an der Zeit, aus der Geschichte zu lernen und Schritte zu unternehmen, um

sicherzustellen, daß die amerikanische Republik die erste ist, die dem Zahn der Zeit widersteht", sagte er.

"Wie viele von Ihnen wissen, stehen wir zahlreichen Problemen hinsichtlich unserer Lebensqualität

gegenüber. Dazu zählen schlechte öffentliche Schulen, verstopfte Straßen in den Städten, unzureichende

Gesundheitsversorgung und die Belastungen, für alternde Eltern und möglicherweise unsere eigenen Kinder

zur gleichen Zeit zu sorgen. Wir stehen auch einer Reihe von ernsten Herausforderungen in der

Gesundheitsversorgung, Bildung, Energie, der Umwelt, Außenpolitik, Einwanderung, Infrastruktur, Irak und

anderen Themen gegenüber. Die derzeitige US-Politik in all diesen Schlüsselgebieten ist langfristig ein

untragbarer Weg", so Walker in seinem Vortrag. "Mit der bevorstehenden Pensionierung der geburtenstarken

Jahrgänge, in die Höhe schießenden Kosten für die Gesundheitsversorgung, der stark rückläufigen

Sparquote und wachsende Abhängigkeit von ausländischen Darlehensgebern stehen wir beispiellosen

finanzpolitischen Risiken gegenüber." Aufgrund des Ungleichgewichts zwischen Steuereinnahmen und

Staatsausgaben bewegen sich die USA, Walker zufolge, auf einem "Weg in eine Explosion der

Verschuldung". Gegenüber der Financial Times sagte er, er habe sich schon in der Vergangenheit zu diesen

Problemen geäußert, wolle nun aber noch deutlicher werden - offensichtlich, da seine vorhergehenden

Warnungen unbeachtet geblieben sind. Tatsächlich ist aber auch dieser Bericht und der vorangegangene

Vortrag Walkers von den US-Medien mit auffallend mit Verschweigen gestraft worden. Es scheint

unwahrscheinlich, daß Walkers Ausführungen Veränderungen herbeiführen können, wenn sich die USMedien

derart einig sind, Stillschweigen über sie zu bewahren.



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Einen Herrn Bush zum Beispiel interessiert es herzlich wenig, ob Sie sich über ihn ärgern.
Sie sind Schöpfer der Ereignisse die in Ihrem Leben eintreten, also seien Sie sich bewußt
wie Sie denken oder sprechen.