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GRUNDGEDANKEN ZUM VEGETARISMUS
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Der alte Mythos, dass
Fleischnahrung stark macht, ist eine von der Agrarlobby immer noch
geschürte Unwahrheit. Die Überernährung mit tierischem
Eiweiß und Fett stellt vielmehr ein ähnlich hohes Gesundheitsrisiko
dar wie starkes Rauchen. Zudem werden Nutztiere heute so brutal gezüchtet,
gehalten, transportiert und getötet, dass Fleisch-Essen schon aus
ethischen Gründen unverantwortlich ist. Damit die moderne
Tierproduktion überhaupt noch rentabel ist, werden sie mit
chemischen Zusatzstoffen und Antibiotika aufgemästet. Weil die heute
übliche, durchschnittliche Fleischernährung zehnmal so viel Land und
Energie benötigt, wie eine vegetarische Kost, ist diese Eßgewohnheit
hauptverantwortlich am Hunger der Dritten Welt und an der massiven
Zerstörung der Umwelt.
ZWEI-KLASSEN-GESELLSCHAFTSeltsamerweise klassifiziert der
Mensch Tiere in zwei Klassen: einige, wenige auserwählte (z.B. Katzen und
Hunde), die von uns verhätschelt und verwöhnt werden und teilweise
die gleichen Privilegien wie Menschen genießen. Zum anderen die Mehrheit
der von Menschen gehaltenen Tiere, die in dunklen Ställen, Versuchslabors
oder Pelzfarmen millionenfach für uns gefoltert und getötet werden.
Folter bezieht sich dabei nicht nur auf körperliche Gewalt, sondern auch
auf psychische: z.B. bei Kälbern lebenslange Einzelhaft.
GESUNDHEITGesundheit erflehen die
Menschen von den Göttern, dass es aber in ihrer eigenen Hand liegt, sie zu
erhalten, daran denken sie nicht!
Demokrit
Lange Zeit warb die Fleischlobby mit dem Slogan: Fleisch ein Stück Lebenskraft. Dies prägte sich in vielen Köpfen so stark ein, dass es immer noch Menschen gibt, die glauben, man könnte ohne Fleisch nicht leben. Dazu eine treffende Bemerkung Laurence Peters: Vorurteile
zählen zu den effektivsten arbeitsparenden Methoden; man kann sich damit
eine Meinung bilden, ohne sich vorher informieren zu
müssen.i Scrapie, BSE,
Schweinepest, Salmonellen und Dioxin im Ei genügen als Reizwörter.
Mehr als die Hälfte der Weltproduktion von Antibiotika landet im Viehstall. Das mit importiertem
Mastfutter produzierte Fleisch ist hierzulande das mit Abstand am höchsten
pestizidbelastete Nahrungsmittel, was v.a. daher rührt, dass in
Entwicklungsländern Pestizide, die bei uns schon längst verboten
sind, noch immer zum Einsatz kommen, z.B. DDT. So verwundert es nicht, dass 97%
der fleischessenden Mütter in ihrer Muttermilch erheblich erhöhte
DDT-Werte haben, während es bei vegetarisch lebenden Müttern nur 8%,
bei Veganerinnen sogar nur 1,1% sind.ii In mehreren großen Studien (v.a. Heidelberger Studie, Gießener Studie und Chinesische Studie) wurde nicht nur belegt, dass vegetarische Ernährung völlig ungefährlich ist, sondern dass Vegetarier gesünder leben, weniger häufig an Krebs, Schlaganfällen und Herzinfarkten leiden, insgesamt sogar eine höhere Lebenserwartung haben, als der Bevölkerungsdurchschnitt (in dem die Vegetarier ohnehin schon mitgerechnet sind): Magen- und Darmkrebs kommt bei Vegetariern fast nicht vor. Das Risiko an Brust- oder Prostatakrebs zu erkranken ist für Fleischesser 4x höher als bei Vegetariern. Es wurde sogar belegt, dass vegetarisch ernährte Kinder keinerlei Mangelerscheinungen zeigen. Im Prinzip ist das
auch wenig erstaunlich, denn das Wort Vegetarismus hat seine Wurzeln im
Lateinischen: vegetus: rüstig, munter, lebenskräftig.
An der über 10 Jahre geführten Heidelberger Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg nahmen 1904 Vegetarier teil. Untersucht wurden v.a. die Sterberaten und ursachen, sowie chronische Krankheiten. Die Ergebnisse wurden mit der Allgemeinbevölkerung verglichen. Im Beobachtungszeitraum traten nur halb so viele Todesfälle auf, wie nach dem Alter der Teilnehmer in der Allgemeinbevölkerung zu erwarten gewesen wäre. Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
Besonders deutlich ist der Gesundheitsvorteil von Vegetariern bei den Krankheiten der Verdauungsorgane. Für die Verminderung der Krebssterblichkeit spielt offensichtlich die Dauer des Vegetarismus eine wichtige Rolle. Das Deutsche
Krebsforschungszentrum weist darauf hin, dass zu ähnlichen Ergebnissen
auch die Studien bei vegetarischen Adventisten in Kalifornien, in den
Niederlanden und in Dänemark sowie bei Vegetariern in Südwales
gekommen sind. 1983 wurde die
Studie zu den Ernährungsgewohnheiten des Instituts für
Ernährungswissenschaften der Universität Gießen begonnen. Sie
kam zu dem Schluß, dass die vegetarische Ernährung in Kombination
mit dem Verzicht auf Zigaretten, Alkohol und übermäßigem
Kaffeekonsum, sowie regelmäßigem Sport der Gesundheit sehr
förderlich ist. Bereits 1981 wurde die Studie des Bundesgesundheitsamtes in Berlin begonnen. Zu den Erkenntnissen der Studie zählt, dass Vegetarier über eine ausreichende Protein-, Kalzium- und Vitamin B12-Versorgung verfügen. Vegetarier haben günstigere Werte bezüglich Bluthochdruck, Körpergewicht, Krankheitshäufigkeit, Cholesterin HDL/Cholesterin, Triglyceride, Harnsäure, Kreatinin u.a.. Eisenwerte waren lediglich bei Frauen leicht erniedrigt, was jedoch mit keinen klinischen Folgen verbunden ist. Es gibt sogar Wissenschaftler, die niedrigeres Serumeisen für gesundheitlich vorteilhaft halten. Die Untersuchungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen. Die Häufigkeit
von Divertikulose des Kolon, Gallensteinen und Kolonkarzinomen ist bei
Vegetariern vermindert, ebenso wie Gicht. Durchgeführte Tests deuten
darauf hin, dass Vegetarier offenbar über eine erhöhte
Nierenleistungsreserve verfügen. Die größte ernährungswissenschaftliche Studie der Geschichte entstand in China mit über 6500 Teilnehmern unter einem internationalen Wissenschaftlerteam. Bei keiner anderen Studie sind die Rahmenbedingungen so optimal gewesen, wie für diese Studie. Sie belegt eindeutig, die gesundheitlichen Vorteile von Vegetarismus. Ein paar weitere bemerkenswerte Erkenntnisse sind, dass Milchprodukte zur Verhütung von Osteoporose nicht gebraucht werden, der Körper kann genügend Kalzium aus pflanzlichen Quellen erhalten und Übergewicht hängt mehr mit dem Fettkonsum als mit der aufgenommenen Kalorienmenge zusammen. Interessant auch, dass es keine Beziehung zwischen Aflatoxin, einem gefürchteten pflanzlichen Schimmelpilz, der als Hauptursache von Leberkrebs gilt und auf schlecht gelagerten Nahrungsmitteln wie Mais, Erdnüssen und Süßkartoffeln zu finden ist, gibt, sofern man vegetarisch lebt. Sehr viele weitere Einzelfaktoren belegen, die positiven Auswirkungen einer vegetarischen Ernährung. Umgekehrt wurde festgestellt, dass in Bereichen, wo Fleisch- und Milchproduktekonsum anstieg, dies einher ging mit einem Wachstum der Erkrankungen an Krebs, Herz und Diabetes. Als Fazit schreibt
die Zeitschrift Das große Leben in Ausgabe Nr. 23: Die
Studie legt nahe, dass die Abwendung der Industrieländer von der
Angewohnheit des Fleischverzehrs letztlich mehr Einfluß auf die
Weltgesundheit hätte als alle Ärzte, Krankenversicherungen und
Medikamente zusammen. Bereits 1988 veröffentlichte die "American Dietetic Association" ein Grundsatzpapier zur vegetarischen Ernährung, in dem es u.a. heißt: "Eine
beträchtliche Menge wissenschaftlichen Tatsachenmaterials spricht für
die positive Beziehung zwischen einer vegetarischen Lebensweise und der
Risikoverminderung im Hinblick auf eine ganze Reihe chronischer degenerativer
Erkrankungen, wie Fettleibigkeit, koronare Herzerkrankung, Hypertonie, Diabetes
mellitus, Dickdarmkrebs und verschiedene andere. Außerdem treten bei
Vegetariern seltener Osteoporose, Lungenkrebs, Brustkrebs, Nierensteine,
Gallensteine und Divertikulosen (Darmerkrankungen) auf. Obwohl die vegetarische
Kost den Proteinbedarf des Körpers in aller Regel deckt oder sogar
übersteigt enthält sie gewöhnlich weniger Protein als die
nichtvegetarische Kost. Diese geringere Proteinaufnahme kann der Gesundheit
jedoch förderlich sein; aller Wahrscheinlichkeit nach ist sie der Grund
für dieses geringere Osteoporose-Risiko bei Vegetariern und die
Verbesserung der Nierenfunktion bei Menschen mit vorgeschädigten Nieren.
Darüber hinaus bedeutet geringere Proteinaufnahme im allgemeinen auch
geringeren Fettgehalt in der Nahrung, mit all den damit verbundenen
Vorzügen. Denn Nahrungsmittel, die reich an Proteinen sind, enthalten
häufig auch sehr viel Fett. Die Gesellschaft vertritt die Position,
daß vegetarische Ernährungsstile gesundheitsfördernd und in
bezug auf den Nährwert völlig adäquat sind, wenn sie sinnvoll
geplant werden." In ihren 1997 überarbeiteten Leitlinien zur Krebsprävention nennt die "American Cancer Society" vier Hauptempfehlungen: vegetarische Nahrungsmittel bevorzugen fettreiche Nahrungsmittel meiden Sport treiben und Übergewicht abbauen mäßig oder keinen Alkohol trinken Zur Empfehlung, die
vegetarischen Lebensmittel zu bevorzugen, schreibt die "American Cancer
Society": Es gilt heute wissenschaftlich als einwandfrei bewiesen, daß
durch den reichlichen Genuß pflanzlicher Lebensmittel eine Vielzahl von
Malignomen, insbesondere im Verdauungs- und Respirationstrakt, verhindert
werden können. In aller erster Linie trifft dies für das
Kolonkarzinom zu. Zahlreiche Studien haben gezeigt, daß der häufige
Verzehr von Obst und Gemüse (insbesondere grüne Gemüse,
Kohlsorten und Sojaprodukte) vor Kolonkarzinom schützen kann. Auch das
Risiko an einem Lungenkarzinom zu erkranken, läßt sich hierdurch
sowohl bei Rauchern als auch bei Nichtrauchern senken. Bereits 1991 wurde
eine Studie des Brigham and Women´s Hospital in Boston vorgestellt, die
über sechs Jahre 88.000 Personen, die täglich Fleisch verzehrten,
untersuchte. Ergebnis: Das Krebsrisiko war bei ihnen 2 ½ mal so
groß wie bei denjenigen Testpersonen, die ganz selten Steak oder Kotelett
auf ihrem Speiseplan hatten. Der aufgezeigte Zusammenhang sei
"überraschend stark und eindeutig" kommentierte der Leiter der Studie, Dr.
Walter Willett. Auch der Wiesbadener Internistenkongreß von 1992
unterstrich die präventive Wirkung einer fleischarmen oder fleischfreien
Ernährung, vor allem für den Dickdarm- und Mastdarmkrebs. Auch eine Studie des
US-Landwirtschaftsministeriums bestätigte die eindeutigen Vorteile der
vegetarischen Ernährung. Weiteres Ergebnis: Frauen essen klüger als
Männer, ältere Menschen gesünder als Teens oder gar Twens. Das
Ministerium belegte die "ideale Ernährung" mit dem Faktor 100.
Studienteilnehmer unter 30 kamen auf den Wert von 59,3 Punkten, Teilnehmer
über 70 hingegen auf 69,3 Punkte. Vegetarier folgten auf Rang zwei aller
Gesellschaftsguppen mit einem Wert von 67,2 Punkten. Bemerkenswert an dieser
Bewertung ist vor allem, daß sie vom Department of Agriculture stammt,
einer nicht der Nähe zu vegetarischen Ernährung verdächtigen
Behörde.iii Häufig wurde die Behauptung aufgestellt, daß Vegetarier nicht vor allem wegen ihrer Ernährung sondern wegen ihres insgesamt gesünderen Lebensstils bessere Gesundheitswerte, bzw. eine höhere Lebenserwartung aufweisen würden. Sicherlich haben Faktoren wie Bewegung, Einschränkung des Konsums von Alkohol und Zigaretten, genügend Schlaf, Anwendung von Entspannungstechniken, etc. einen positiven Einfluß auf die Gesundheit. In der Studie der "London School of Hygiene and Tropical Medicine" , die von Margaret Thorogood durchgeführt und die 1994 im "British medical Journal" vorgestellt wurde, wurde jedoch die besondere Wirkung des Fleischkonsums auf die Gesundheit bzw. die Lebenserwartung herausgestellt. Diese weltweit
bisher umfangreichste Vegetarierstudie mit 11.000 Personen wurde über
einen Zeitraum von 12 Jahren durchgeführt. Durch den Vergleich mit einer
Kontrollgruppe, die außer ihrem Fleischkonsum weitgehend eine gleiche
Lebensweise und einen gleichen sozialen Status, etc., wie die untersuchten
Vegetarier hatte, konnte der Faktor Fleisch methodisch besonders gut in seiner
Wirkung isoliert werden. Ergebnis: In allen wesentlichen Punkten wiesen die
Vegetarier bessere Werte auf, wie ein häufigeres Idealgewicht, niedrigere
Blutdruck-, Blutfett- und Harnsäurewerte und bessere
Nierenfunktionsleistungen. Die Sterberate war um 20% und die Krebstodesrate
sogar um 40% niedriger als bei der fleischessenden Kontrollgruppe.iv Über die
genannten Studien hinaus haben zahlreiche Untersuchungen einen günstigen
Einfluß der vegetarischen Ernährung auf die unterschiedlichsten
Krankheitsbilder ergeben, hier sei nur eine kurze Auswahl vorgestellt: Vegetarier sind von
fast allen Krebsformen, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, seltener betroffen.
Bluthochdruck tritt bei Fleischessern um 75% häufiger auf als bei
Vegetariern, wie das Ärztekomitee für verantwortliche Medizin, eine
Organisation in Washington, auf der Basis einer Untersuchung von 28.000
Personen mitteilte.v Die Deutsche
Krebshilfe schreibt: Mehrere Studien haben gezeigt, dass vegetarische
Kostformen, die auch die tierischen Produkte Milch und Eier einschließen,
in vieler Hinsicht besser als die übliche Ernährungsweise sind. Sie
entsprechen weitgehend den Anforderungen an eine Ernährung, die das
Krebsrisiko vermindert.vi Kjeldsen-Kragh et al
(1991)vii und Skoldstam
(1986)viii wiesen beide eine
Verbesserung von Arthritis nach, nachdem die Patienten auf eine vegane
Ernährung umgestiegen waren. Eine australische
Untersuchung, Armstrong et al. (1977)ix, zeigte, daß
Vegetarier einen wesentlich geringeren Blutdruck haben, der sogar mit dem Alter
eher abnimmt als rapide anzusteigen, wie es beim typischen Fleischesser der
Fall ist. Dieses Resultat, das von unzähligen weiteren Arbeiten
bestätigt wird, zeigt, daß die durch Bluthochdruck entstehende
Gesundheitsgefährdung gerade im Alter bei Vegetariern wesentlich geringer
ist. Das WorldWatch Institut schreibt: Der hohe
Fleischverbrauch kostet auch Menschenleben. Wer viel Fleisch isst, wird
anfälliger für Wohlstandskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall,
Krebs, die zu den verbreitesten Todesursachen in den Industrieländern
zählen.x Fleischreiche
Ernährung trägt zu den häufigsten Todesursachen, nämlich
Herzkrankheiten, Schlaganfällen und bestimmten Krebsarten bei.xi Rotes Fleisch so ungesund wie Tabak Der Verzehr von sehr viel rotem Fleisch scheint im Dickdarm dieselbe Menge einer Krebs erregenden Substanz zu erzeugen wie ständiger Tabakgenuss. Dies ist das Ergebnis einer umfassenden Untersuchung von mehr als 400.000 Probanden in neun europäischen Ländern. Die Studie unter Leitung der Universität Cambridge, die unlängst auch auf einem Wissenschaftskongress in Lyon vorgestellt wurde, untermauert die zeitweise angezweifelte Theorie, dass Rohkost Dickdarmkrebs vorbeugen kann. Es erkranken 40%
mehr Fleischesser als Vegetarier Seit
längerem wird diskutiert, ob nicht durch eine vegetarische Diät das
Risiko, an einem Herzinfarkt zu versterben, gesenkt werden kann. Die Autoren
berichten über ein Kollektiv von 4 336 Männern und 6 435 Frauen,
deren Ernährungsgewohnheiten und Lebensstil analysiert wurden und mit der
Mortalität an koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall und Malignomen
korreliert wurden. 19 Prozent der Probanden rauchten, 43 Prozent waren
Vegetarier, 62 Prozent aßen regelmäßig Vollkornbrot, 27
Prozent Kleieprodukte, 38 Prozent Nüsse oder Trockenfrüchte, 77
Prozent frische Früchte und 38 Prozent rohen Salat täglich. Nach
einer Beobachtungszeit von durchschnittlich 16,8 Jahren waren 1 343
Todesfälle vor dem 80. Lebensjahr zu registrieren. Die Letalität des
Kollektivs lag um 50 Prozent unter dem der Allgemeinbevölkerung. Der
tägliche Konsum von frischen Früchten führte zu einer
signifikanten Abnahme der Letalität infolge koronarer Herzkrankheit,
Schlaganfall und den übrigen analysierten Parametern. Somit kann
festgehalten werden, daß gesundheitsbewußte Personen, die
täglich frisches Obst konsumieren, seltener an koronaren Herzerkrankungen,
Apoplex und Malignomen versterben.xiii Fleischkonsum erhöht auch ganz wesentlich das Krebsrisiko. Doll und Peto (1981)xiv zeigten epidemiologisch, daß 35% aller Krebserkrankungen beim Menschen auf falsche Ernährung zurückzuführen sind - das ist der höchste Prozentsatz aller untersuchten Ursachen. Gregor et al. (1985)xv konnten Magenkrebs auf Fleischkonsum zurückführen, Willett et al. (1990) Dickdarmkrebs, Phillips et al. (1983)xvi Darmkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs. Lubin et al. (1981)xvii zeigten zum Beispiel, daß, selbst wenn man nur zwischen einmal pro Woche und einmal pro Monat Fleisch zu sich nimmt, das Brustkrebsrisiko um einen Faktor 1.76 im Vergleich zu einem Fleischkonsum von weniger als einmal pro Monat steigt. Corea
(1981)xviii wies in einer massiven
Untersuchung von 41 verschiedenen Ländern nach, daß tierische
Lebensmittel im Gegensatz zu pflanzlichen positiv (0.84) mit Brustkrebs
korrelieren. Aber auch ganz andere schwere Erkrankungen wie Diabetes zum Beispiel stehen mit dem Fleischkonsum in Zusammenhang. Snowdon et al. (1985) untersuchten 25.698 erwachsene Amerikaner 21 Jahre lang und kamen zu dem Schluß, daß Vegetarier 45% des Risikos des amerikanischen Durchschnittsbürgers haben, an Diabetes zu erkranken. Park beschreibt in
einem Artikel im New Scientist vom 22. August 92, daß Dosch et al. eine
Verbindung zwischen Proteinen der Kuhmilch und Diabetes bei Kleinkindern
nachweisen konnten. Pixley et al.
(1985)xix fanden, daß
Fleischesser zweieinhalb mal eher Gallensteine als Vegetarier bekommen. Havala
et al. (1988)xx fanden, daß Veganer
weniger an Nierensteinen, Gallensteinen, diverticular disease und Osteoporose
leiden als Fleischesser. Die Osteoporose gefährdet Fleischesser viel eher,
weil ein hoher Proteinkonsum die Fähigkeit Kalzium zu absorbieren stark
herabsetzt, wie Hegsted und Schuette (1981)xxi zum Beispiel gezeigt
haben. Marsh et al. (1988)xxii zeigten sogar,
daß Frauen, die zumindest 20 Jahre lang Vegetarier waren, bis zu ihrem
80. Lebensjahr im Mittel nur 18% ihrer Knochensubstanz verloren haben,
verglichen mit 35% bei Fleischessern. Wahrend die Frauen der Bantu als
Vegetarier nur 350mg Kalzium pro Tag zu sich nehmen, und keine von ihnen an
Osteoporose leidet (siehe auch die chinesische Studie oben), haben die
ausschließlich fleischessenden Eskimos mit über 2000mg Kalzium pro
Tag eine der höchsten Osteoporoseraten der Welt (Mazess et al.
1974)xxiii. Burkitt et al.
(1972)xxiv konnte die Wichtigkeit
von Fasern, die in tierischen Lebensmitteln überhaupt nicht vorkommen,
aber in der veganischen Ernährung dominieren für die Verdauung
nachweisen. Die typische Verweilzeit der Nahrung im durchschnittlichen
Fleischesser ist zweimal länger als jene der Vegetarier. Kein Wunder,
daß 40% aller Briten an Verstopfung leiden, von denen die Hälfte auf
Abführmittel angewiesen sind (NACNE 1983)xxv. In der Folge kann das
zu Blinddarmentzündung, diverticular disease oder sogar Darmkrebs, nach
dem Lungenkrebs die zweithäufigste Todesursache in der westlichen Welt,
führen. Nicht nur die Gesundheit der Fleischkonsumenten steht auf dem Spiel, auch die Tierhalter und deren Angestellte sind betroffen: Das Personal ist
täglich den konzentrierten Schadgasen (v.a. Ammoniak und CO2), sowie Staub
und Keimen ausgesetzt und ist nach wenigen Jahren gesundheitlich schwer
geschädigt. In Schweineställen z.B. liegt die durchschnittliche
Keimbelastung 20mal, in Geflügelbatterien gar 200mal höher als in
Kleinstädten. Bis zu 40% dieser Arbeiter leiden daher auch an
berufsbedingten Lungenkrankheiten und sind frühzeitig berufsunfähig.
1988 gab es
bei insgesamt 135.000 Beschäftigten in der fleischverarbeitenden Industrie
der USA 45.000 Arbeitsunfälle eine Verletzungsrate, die um das
Dreifache über dem Landesdurchschnitt in anderen Branchen
liegt.xxvi
Es ist davon auszugehen, dass diese
Rate sich eher noch verschlimmert hat, da die Rationalisierung und
Beschleunigung der Produktion weiter fortschreitet. Nur versucht die
Fleischindustrie diese Fakten zu verschleiern. 1988 drohte die
Arbeitsschutzbehörde der Fa. John Morrell & Company wegen
ungeheuerlicher und wissentlicher Verstösse gegen die Sicherheitsauflagen
ihrer Fabrik in Sioux Falls, South Dakota, eine Geldstrafe von 4,6 Mio. Dollar
an (New York Times, 29.10.1988).xxvii
UMWELTSCHÄDENAlles was der Mensch den Tieren
antut, kommt auf den Mensch zurück.
Pythagoras
Pro Jahr produzieren allein Deutschlands Nutztiere gut 250 Millionen Tonnen (!) Mist, das sind 3 Tonnen pro Einwohner! Diese Mengen verkraftet Boden und Wasser nicht mehr. Trinkwasserverseuchung durch Nitrat durch zuviel Gülle, Überdüngung von Seen und Flüssen, Algenpest in den Meeren, Fischsterben, Bodenerosion, Geruchsbelästigungen bis hin zum Waldsterben durch Ammoniak-Ausdünstungen sind die Folgen. Beispiel: Im
Landkreis Vechta in Niedersachsen, wo mehrere Millionen Tiere zusammengepfercht
sind, hat kaum noch ein Hausbrunnen trinkbares Wasser. Werte von bis zu 4.000mg
Nitrat pro Liter werden gemessen. Für Babies ist dies
lebensgefährlich. Gesundheitsschädlich sind bereits Werte ab 30mg.
Auch das Worldwatch Institute hat dieses Problem erkannt und schreibt: In
Ländern wie Belgien und Frankreich produzieren Tiere mehr Dung, als die
Böden vertragen.xxviii Die
Bodenerosion ist so weit fortgeschritten, dass weltweit ein Drittel des
fruchtbaren Bodens nicht mehr genutzt werden kann. 86 Millionen Mutterboden
werden so täglich (!) weggeschwemmt, das ist mehr, als in 1000 Tagen neu
entstehen kann. Davon gehen 85% zulasten der Fleisch- und Milcherzeugung.
20-25% des Ozonlochs und der damit verbundenen Temperaturerhöhung gehen
ebenfalls auf das Konto der Massentierhaltung. Um 10 Pfennige bei
jedem in Amerika produzierten Hamburger zu sparen, werden Waldgebiete in
Ländern wie Brasilien und Costa Rica, wo mindestens die Hälfte der
auf der Welt lebenden Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind, zerstört,
womit auch das Gleichgewicht des Klimas auf der Erde beeinträchtigt wird.
Es gibt Schätzungen, die besagen, daß jeder Vegetarier pro Jahr
einen Morgen Land (etwa 0,4 Hektar) rettet.xxix Eine wesentliche Erkenntnis aus zehn Jahren Waldschadensforschung ist, dass die atmosphärischen Einträge an Stickstoff und insbesondere an Ammonium-Stickstoff, der in erster Linie aus der Landwirtschaft stammt, vermindert werden müssen.xxx Mohr, Hans,
Professor für Biologie, Fachgebiet: Nitratassimilation Laut Dt. Stiftung
Weltbevölkerung betrug die weltweit pro Kopf nutzbare landwirtschaftliche
Fläche 1960 4400m². 1990 waren es aufgrund der oben geschilderten
Bodenerosion bei gleichzeitigem Bevölkerungswachstum lediglich noch
2700m². Für 2025 werden es voraussichtlich nur noch 1700m²
Ackerland sein. Diesem Verlust an Ackerland versucht man durch Rodung von
Waldflächen zu entgehen. Derzeit beträgt der weltweite Verlust
jährlich 11 Millionen Hektar. In jedem Fall ein Weg, der zwangsläufig
in einem Desaster endet. Bezogen auf
die Klimabelastung ergibt sich bei der fleischhaltigen Komponente (z.B.
Frikadelle) die 13fache Menge an CO2-Äquivalenten gegenüber der
fleischlosen Komponente (z.B. Getreidebratling).xxxi Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich gross wie die der des gesamten Autoverkehrs, wenn wir die Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel einbeziehen.xxxiii Weizsäcker,
Ernst U. von, Leiter des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie
WELTHUNGERPROBLEMDie Erde hat genug für die
Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine
Gier.
Mahatma Gandhi
Die Tiermast ist ein
selbstzerstörerisches Prinzip. Mit jener Menge fossiler Brennstoffe, die
z.B. für ein Kilogramm Mastrindfleisch benötigt wird, könnte man
39kg Sojabohnen erzeugen. Auf einem Hektar Land kann man 1 Tonne Kirschen, 4
Tonnen Äpfel oder 10 Tonnen Tomaten erzeugen, aber nur 50kg Rindfleisch.
Das Problem von Fleisch ist die sogenannte Veredelung. Im Schnitt werden 10 pflanzliche Ernährungskalorien über den Umweg Fleisch, Eier und Milch verschwendet, um nur eine tierische Kalorie zu erzeugen. Das rührt daher, dass nicht jede pflanzliche Energieeinheit in eine tierische Energieeinheit übergeht, sondern z.B. durch die Bewegung der Tiere Kalorien verbraucht werden. 4ha Land ernähren auf Basis von
Ein Beispiel der
Vegetarian Society, GB Das Schlagwort
Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen trifft voll und ganz
zu, denn rund die Hälfte (47%) der weltweiten Getreideernte wird als
Viehfutter verwendet, in Industrieländern sogar mehr als zwei Drittel. Die
EU bezieht dabei 60% aller Import-Futtermittel aus Entwicklungsländern.
Diese Nahrungsmittel fehlen dann in den jeweiligen Ländern. So kommt es, dass heute täglich (!) 40.000 Kinder verhungern (das entspricht pro Jahr 36.500 vollbesetzten Jumbojets).xxxiv 1,3 Milliarden Menschen (entspricht rund 1/6 der Weltbevölkerung) leiden unter Unterernährung und 50 Millionen Menschen sterben jährlich an Hunger bzw. den Folgekrankheiten. Würde sich ganz
Deutschland vegetarisch ernähren, könnten 62 Millionen Menschen mehr
ernährt werden, würde gar die ganze Welt vegetarisch leben, so
wären es 2,5 Milliarden Menschen. D.h. im Klartext: es müsste kein
einziger Mensch mehr hungern und die Weltbevölkerung würde sogar noch
1,2 Milliarden weitere Menschen verkraften. Wir müssen umdenken, wenn wir überleben wollen. Albert Einstein Die USA
verfüttern 80% ihrer Getreide- und Sojaernte an das Vieh.xxxv Das Ackerland, das
einen Fleischesser oder zwei Milch- und Käsenutzer nährt, könnte
auch 20 VeganerInnen satt und glücklich machen.xxxvi Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.xxxvii Humboldt, Alexander
von (1769-1859), Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde Alles was direkt vom Feld kommt, hat Zukunft. Wir können die Menschheit nicht mit lauter Produkten ernähren, die über das Tier gehen. Das ist eine wahnsinnige Verschwendung von Energie und Rohstoffen und belastet die Umwelt. [...] Der Trend ins vegetarische ist unaufhaltsam. Vielleicht isst in hundert Jahren kein Mensch mehr Fleisch.xxxviii Maucher, Helmut
*1928, Nestlé-Chef Franz Alt schrieb:
Präsident Bill Clinton hat in einer Fernsehansprache darauf
hingewiesen: Wenn die US-Bürger 10% weniger Fleisch essen würden,
müssten 60 Millionen Menschen in der sogenannten dritten Welt weniger
hungern.xxxix 1,28 Milliarden
Rinder bevölkern heute die Erde.xl
Sie grasen auf fast 24% der gesamten
Landmasse des Planeten und die Getreidemenge, die sie zusätzlich
verschlingen, würde reichen, um einige hundert Millionen Menschen zu
ernähren.xli
Rinder und Vieh fressen über 70%
des in den USA produzierten Getreides, weltweit ist es ein Drittel der
Getreideernte.xlii
Die
Agrarökonomin Frances Morre Lappé merkt an, dass im Jahr 1979 145
Mio. Tonnen Getreide an Nutzvieh verfüttert wurden. Nur 21 Mio. Tonnen von
diesem Futter standen dem Menschen nach der Energieumwandlung in Form von
Fleisch und Eiern für den den Verzehr zur Verfügung.xliii
Der Rest, d.h. 85,5% waren für
den Menschen verloren. Nach Lappés Rechnung hätten diese
verschwendeten Nahrungsmittel ausgereicht, jeden Menschen auf der Erde ein Jahr
lang täglich mit einer Schale Getreide zu versorgen.xliv
Die USA
koppelten in ihrem Entwicklungshilfeprogramm die Nahrungsmittellieferungen an
den Ausbau des Futtergetreidemarktes in den
Empfängerländern. xlv
Ungeachtet der Tatsache, dass
ein immer größerer Teil der Menschheit Hunger und Not leidet,
schreitet die Umwandlung von Nahrungs- zur Futtermittelerzeugung in vielen
Ländern der Erde ungehindert fort. xlvi
Die Hälfte des gesamten Trinkwasserverbrauchs geht in die Viehzucht, dabei wird 100mal mehr Wasser benötigt, als für die gleiche Menge Getreide oder Gemüse. Die Dt. Stiftung Weltbevölkerung ermittelte für 1998, dass bereits heute 430 Millionen Menschen in Staaten mit signifikanter Wasserarmut leben, bei weiteren 270 Millionen ist es zumindest zeitweise knapp. Im Jahr 2050 wird bei konstantem Bevölkerungswachstum und keiner wesentlichen Veränderung der Verhaltens- und Ernährungsweise vermutlich ein Viertel der Menschheit nicht mit ausreichend trinkbarem Wasser versorgt sein. Für die
Erzeugung von 1 kg Weizen werden 20 Liter Wasser benötigt, für die
Erzeugung von 1 kg Fleisch bis zu 20.000 Liter!xlvii EUTHANASIE UND MASSENMORDWo es um Tiere geht, wird jeder
zum Nazi...
Für die Tiere ist jeden Tag
Treblinka.
Isaac B. Singer
(jüdischer Nobelpreisträger) geschlachtet wurden in D 1999: 4.108.000 Rinder 441.600 Kälber 44.680.400 Schweine 857.800 Schafe 16.400 Pferde Zwischenbilanz: 50.104.200 Tierexlviii 46.410.000 geschlüpfte Hühnerküken der Legerassen 340.045.000 geschlüpfte Hühnerküken der Mastrassen 14.276.000 geschlüpfte Entenküken Zwischenbilanz: 400.731.000 Tierexlix Gesamt:
450.835.200 Tiere Fischfänge 1997l: 259.000 t Deutschland 5.010.000 t Vereinigte Staaten 93.329.000 t
weltweit, die Fische aus Meeres- und Aquakulturen sowie sonstigen Formen der
Fischzucht noch nicht mitgerechnet. Allein in den USA
werden jährlich mehr Tiere geschlachtet, als die Erde Einwohner hat. Einige Tierschützer sprechen nicht von Tierfabriken, sondern von KZs, weil sie die Bilder und das Verhalten der Viehhalter an Zustände aus dem Dritten Reich erinnern. Dies mag zunächst zynisch erscheinen. Aber wenn man bedenkt, dass im letzten Jahrhundert bei uns noch 50 Haustierrassen verbreitet waren und heute noch gerade fünf für die Zuchtverbände interessant sind und die vier häufigsten Schweinerassen Deutschlands über 99% aller Herdbuchtiere ausmachen, so erinnert dies an die Gedanken der Schaffung einer Herrenrasse unter Hitler. 96,5% der in Europa verwendeten Legehennen stammen aus nur vier Produktionsmonopolen. Dies sind Kunstwesen, genannt Hybridhühner. Diese sind biologisch nicht mehr fähig, sich fortzupflanzen, denn ihr einziger Lebenszweck besteht darin, möglichst viele Eier zu produzieren. Somit ist die Ausbeutung der Lebewesen perfekt. Auch die Anwendung
der Gentechnik auf die Tierzucht hat Parallelen zu den barbarischen
medizinischen Versuchen mit Gefangenen in den KZs. So werden z.B. Embryonen von
wertvollen Spendertieren auf minderwertige
Empfängertiere übertragen (sog. Embryotransfer). Oder Tiere werden
geklont. So lassen sich Elitetiere vermehren, die dann absolut
identisch sind. Ja, sogar Chimären, künstliche Kreuzungen zwischen
verschiedenen Tierarten, sind bereits geglückt. Beliebt ist auch der
Gentransfer. Dabei sollen Tiere durch Übertragung von Genen anderer
Spezies noch mehr leisten. So wirft z.B. in Australien ein gentechnisch
behandeltes Schaf seine Wolle von selbst ab. Nebeneffekt: Fehlgeburten. Ein
anderes Beispiel, bei dem man Schmerzen bewusst in Kauf nimmt sind die
transgenen Schweine mit menschlichen Wachstumshormonen, sie leiden unter
Gelenksentzündungen, Magengeschwüren, Sichtverlust, Apathie,
Unfruchtbarkeit und hoher Sterblichkeitsrate. Das wohl bisher krasseste
Ausmaß dieses Forscherwahns ist die sogenannte Krebsmaus, die vom
amerikanischen Chemiekonzern DuPont bereits 1988 in den USA patentiert wurde
(Europäisches Patentamt, München, Patentnummer 4736866, 1992). Die
Langzeitfolgen für das gesamte Ökosystem durch diese Experimente kann
niemand absehen. Selbst die Verursacher geben dies zu. Die Tierfabriken sind moderne Konzentrationslager, wo auf engstem Raum eine maximale Anzahl an Tieren in engste Käfige, auf Drahtgitter, Blech- oder Betonspaltenböden gesperrt und dabei durch Fütterung und Züchtung zu höchster Leistung gezwungen wird. Auch die Tötung dieser Tiere erfolgt gut organisiert nach festen Abläufen in Großschlachtereien, selbstverständlich hinter für die Öffentlichkeit gut verschlossenen Türen. Auch das Vergasen der männlichen Küken nach dem Schlüpfen entspricht den Gaskammern. Der einzige
Unterschied zum Dritten Reich sind die Mengen an getöteten Lebewesen. Es
sind allein in Deutschland etwa 450.000.000 Tiere jedes Jahr. Vor Ihrer
Schlachtung werden die Schweine geduscht. Aus jedem Winkel spritzt das Wasser
auf sie ein, um den Gestank der Fabrik abzuwaschen. Danach wird es eng für
die Schweine. Der Weg, durch den sie getrieben werden, verengt sich wie ein
Trichter. Die Arbeiter hinter ihnen zwingen die Schweine voran, bis sie
schließlich eins nach dem anderen auf eine sich bewegende Rampe
gelangen... Jetzt fangen sie an zu schreien. Sie waren noch nie auf einer
solchen Rampe und sie haben noch nie den Gestank, den sie jetzt wahrnehmen,
gerochen. Ich möchte nichts überdramatisieren, da Sie all dies schon
mal gelesen haben. Aber es war eine beängstigende Erfahrung, ihre Angst zu
spüren und so viele von ihnen vorbeifahren zu sehen. Es erinnerte mich an
Dinge, an die niemand mehr erinnert werden möchte, an Hysterien,
Todesmärsche, Massenmord und Exekutionen...li
Wem der Gebrauch des
Wortes Konzentrationslager in diesem Zusammenhang noch immer
arrogant erscheint, der sei auf eine Aussage Martin Niemöllers verwiesen,
der selbst KZ-Häftling war: Ich selber entsinne mich, dass ich zum ersten Mal eine solche Hühnerfabrik' gesehen und besucht habe und dass mein erster Eindruck und er hat sich später nie geändert der war: das muss für die armen Tiere ja schlimmer sein als was wir im Konzentrationslager die Jahre hindurch haben ausstehen müssen! Martin
Niemöller Ähnliches ist zu finden von Edgar Kupfer. Er war einer der wenigen, die offen ihre Meinung gegen das Nazi-Regime verkündeten, um das Bewusstsein der Landsleute zu erwecken. Er wurde deshalb während des Zweiten Weltkrieges im Konzentrationslagers Dachau inhaftiert. Während dem großen Leid, das er miterleben musste, schrieb er heimlich ein Tagebuch, das er in einem Erdloch versteckte und das nach der Befreiung Dachaus am 29.04.1945 in eine spezielle Sammlung der Universitätsbibliothek von Chicago überging. In einem Aufsatz mit dem Titel Tiere, meine Freunde schrieb Kupfer: Die folgenden Seiten wurden im Konzentrationslager Dachau inmitten von entsetzlichen Grausamkeiten geschrieben. Ich habe sie heimlich in der Krankenhausbaracke, in der ich während meiner Krankheit lag, verfasst. Zu jener Zeit griff der Tod Tag für Tag nach uns, und innerhalb von viereinhalb Monaten starben Zwölftausend meiner Mitgefangenen... Du fragst mich, warum ich kein Fleisch esse, und wunderst Dich... Ich weigere mich, Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und dem Tod anderer Kreaturen ernähren kann. Ich weigere mich, weil ich selbst so viel gelitten habe, dass ich die Schmerzen anderer durch die Erinnerung an mein eigenes Leid nachempfinde... Ich predige nicht... Ich schreibe diesen Brief an Dich, der Du ein bereits erwachter Mensch bist, der seine Emotionen rational kontrolliert und sich für seine Gedanken und Taten verantwortlich fühlt. Du weißt, dass unser höchster Richter in unserem eigenen Bewusstsein sitzt... Es ist nicht meine Absicht, belehrend meinen Finger zu erheben... Ich denke, dass es vielmehr meine Pflicht ist, mein eigenes Bewusstsein zu reinigen... Das ist meine
Hoffnung: Ich möchte in einer besseren Welt leben, in der ein höheres
Gesetz mehr Freude und Glück ermöglicht; eine neue Welt, in der
Gottes Gebot regiert: Ihr sollt einander lieben.lii
DAS LEBEN EINER KUH ODER: ALS UNSER STEAK NOCH AM LEBEN WAR
Die Größe einer Nation lässt sich daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Gandhi Viele malen sich
aus, dass ihr Fleisch von glücklichen Tieren kommt, die sich auf der
grünen Wiese austoben können. Um jedoch die benötigten Massen an
Fleisch überhaupt herstellen zu können, sind ganz andere
Haltungsbedingungen notwendig: Gezeugt wird die
optimale Kuh nicht mehr wie es die Natur vorgesehen hat, sondern
mittels künstlicher Befruchtung. In den meisten Fällen muss bei der
Geburt durch Ziehen mit Stricken oder Ketten nachgeholfen werden, eine Folge
der Überzüchtung. Natürlich danach wäre, dass die
Kälber von ihren Müttern trockengeleckt werden. Stattdessen werden
die Kälber von ihren Müttern sofort getrennt und mit Antibiotika
gespritzt, um den gefährlichen Atemwegs- und Durchfallerkrankungen
vorzubeugen. Anfangs versucht die Mutterkuh noch durch Brüllen ihren
Schützling zu sich zu rufen bis sie resigniert und sich apathisch
ihrem Schicksal des dauernden Angekettetseins hingibt. Für das Kalb
beginnt ein hartes Leben. Die häufigste Kälbermastform ist die
Einzelboxenhaltung auf einstreulosem Lattenrost, wo das Kalb unter nahezu
vollständiger Bewegungs- und Reizlosigkeit über den eigenen
Exkrementen liegen muss. Der hohe Ammoniakgehalt und die schlechte Lüftung
führt zu vielfältigen Infektionen, v.a. des Verdauungs- und
Atmungstraktes, welche zu einer hohen Ausfallquote von bis zu 15%
führen. Ein Anbinden oder Einzelhaft der Kälber ist erforderlich,
damit sie nicht aus lauter Frustration sich gegenseitig Ohren, Nabel oder
Schwänze ansaugen. Das Kalb bekommt natürlich keine Milch (die ist
dem einzigen Säugetier vorbehalten, dass sich noch im Erwachsenenalter von
Milch ernährt dem Menschen), sondern ein Kunstprodukt, genannt
Milchaustauscher, das u.a. aus Fleischmehl (aus der Kadaververwertungsanstalt),
Milchpulver, Chemikalien und antibiotischen Leistungsförderern besteht.
Eisen ist darin nicht enthalten, weil das Fleisch sonst nicht weiß,
sondern rosa und damit schlechter zu verkaufen wäre, Folge: chronische
Anämie, also bewusst krank gemacht. Eisen ist Weil auch im normalen Wasser
Eisen enthalten sein könnte, wird auch dieses vorenthalten, und das bei
oft unerträglicher Hitze. So sind die Tiere gezwungen, noch mehr des
künstlichen Gebräus zu sich zu nehmen - und noch schneller zu
wachsen. Wegen dieser sog. Eisenmangelanämie und des "Saugdefizits"
aufgrund der kurzen Tränkzeit, versuchen die Kälber, alles
Erreichbare - vornehmlich Eisenteile - zu belecken. Wenn sie nicht durch
straffe Anbindung, Maulkörbe oder "Viehsaugentwöhner" daran gehindert
werden, lecken sie sich die eigenen Haare oder die der Artgenossen aus.
Verhaltensforscher nennen das eine "Handlung am Ersatzobjekt". Die Folge: Der
ganze Magen ist voll von Haarballen, an denen sie zugrundegehen können!
Andere Kälber entwickeln als Folge des Eisenmangels perforierende
Magengeschwüre.liii Der Alltag der schließlich erwachsenen Kuh ist geprägt von widernatürlichen Haltungsbedingungen: ständiges Angebundensein, Einstreu ist Luxus, Standard scharfe Kanten oder Gitterrost. Die Bewegungsfreiheit beschränkt sich auf das Aufstehen und Niederlegen. Selbst das ist noch unnatürlich und schmerzvoll, weil die Kuh durch die Enge dazu gezwungen ist, wie Pferde aufzustehen (also zuerst vorne, dann hinten). Sogenannte Kuhtrainer sorgen dafür, dass die Kuh beim Kot- oder Urinabsetzen jeweils einen Schritt zurück machen, damit die Exkremente in die Güllegrube fallen. Andernfalls werden sie mit einem elektrischen Schlag ins Kreuz zurechtgewiesen. In vielen Fällen sind diese Elektrobügel so knapp über dem Rücken der Tiere angebracht, dass sie praktisch unter Dauerstrom stehen, sobald sie sich bewegen. Den Tierhaltern bereitet dies weniger Probleme, weil die entstehenden Krankheiten und Symptome mit Antibiotika und Hormonen bekämpft werden. Wenig tröstlich dürfte dabei der Kuh sein, dass sich Stiere mit 2m² (entspricht ungefähr der Fläche ihres Körpers) Betonspaltenboden bis sie mit 650kg reif fürs Messer sind zufrieden geben müssen. Ihnen werden darum sogar die Schwänze mittels eines elastischen Gummirings abgeschnitten1 (der Schwanz stirbt unter ständigen Schmerzen langsam ab bis er abfällt), weil sich die Tiere sonst gegenseitig auf die Schwänze treten oder sich diese in den glitschigen Spalten verklemmen, was zur Schwanzspitzenentzündung führt2, in deren Folge die Entzündung ins Rückenmark aufsteigt, was die Tiere lähmen kann. Für eine
weitere Verhaltensstörung hat man ebenfalls ein wirksames Mittel entdeckt:
das Zungenschlagen. Mit dauerndem Herausstrecken und Rollen der Zunge versuchen
die Tiere ihr unbefriedigtes Bedürfnis nach Rauhfutter und
Wiederkäuen zu stillen. Man zieht Metallringe durch das
Zungenbändchen, der nun bei jeder Zungenbewegung entstehende Schmerz soll
die Tiere dazu bringen, diese unwirtschaftliche Angewohnheit bleiben zu lassen.
Sollte die Hochleistungskuh nicht mehr genug Leistung bringen, so wie z.B. 1998 eine Rekordkuh 13.000 Literliv, wird die Kuh zum Schlachthaus deportiert. Ein Kamerateam des
Vereins Tierschutz im Unterricht unter der Leitung von Dr.
Friedrich Landa veröffentlichte jetzt ein Dokumentationsvideo, das zeigt,
wie die Tiere beim Auf- und Entladen mit Stöcken direkt ins Gesicht
geschlagen, mit Mistgabeln traktiert, mit elektrischen Viehtreibern geschockt
oder durch Umdrehen des Schwanzes zum Gehen gezwungen werden. Der Gestank,
zuerst nach Kadaver, dann nach Blut, lässt die Tiere ihr Schicksal erahnen
und versetzt sie in Todesangst. Der Lärm v.a. der Säge, mit der die
Körper durchgeschnitten werden, ist ohrenbetäubend. Jenes Tier, das
jeweils im engen Gang unmittelbar vor der Tötungsbox steht, kann das
blutige Gemetzel schon sehen, das ihm bevorsteht. Ein mächtiger junger
Stier schreckt vor diesem Anblick zurück, will rückwärts
flüchten, aber der Gang ist von den anderen Tieren blockiert: Es gibt kein
Zurück! Die Tötungsbox ist so gebaut, dass nachdem ein Tier durch die
hinter ihm sich hydraulisch schließende Tür fixiert wurde, der Kopf
vorne dem Schlächter zum Ansetzen des Bolzenschussapparates dargeboten
werden muß. Das Gerät wird an der Stirn angesetzt, ein Knall und das
Tier sackt augenblicklich weg. Aber der riesige Stier ist noch nicht tot! Er
soll für den eigentlichen Schlachtvorgang nur betäubt
werden. Die Tiere werden von unten aus der Tötungsbox gekippt und mit
einer Eisenkette am Hinterbein hochgezogen. So hängen sie kopfüber am
Fließband und werden durch Aufschneiden am Hals zum Verbluten gebracht.
Erst durch das Ausbluten sterben die Tiere. Dann geschieht etwas, das auch die
Tierschützer, die durch ihre Arbeit einiges gewohnt sind, erschaudern
lässt: Während der Schlächter, geschäftig vor sich hin
pfeifend, den Hals aufschlitzt, schließen und öffnen sich die Augen
des Tieres langsam, einmal und dann noch einmal. Dann beginnt der Stier,
während er kopfüber hängend aufgeschnitten wird, um zu Fleisch
verarbeitet zu werden, zu brüllen! All das ist auf dem Video klar und
deutlich zu sehen und zu hören. Das Tier am Fließband lebt noch und
schreit! Ein schauderhaftes, heiser-gurgelndes Muhen übertönt den
Lärm des Schlachtvorgangs. Der Schlächter, der die Vorderklauen
abschneidet, muß in Deckung gehen, denn der mächtige,
blutüberströmte Stier am Haken bäumt sich noch einige Male auf.
Das sterbende Tier windet sich mit ganzer Kraft. Der Todeskampf dauert einige
Minuten.lv Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln. Berthold Auerbach
DENKANSTÖSSENichts ist machtvoller als ein
Mensch, der nach seinem Gewissen handelt und so das Gewissen der Gesellschaft
zum Leben erweckt.
Norman Cousins
Diese kurze Abhandlung belegt hinreichend, dass das Töten von Tieren zu Ernährungszwecken weder sinnvoll noch notwendig ist. Den dargestellten Argumenten (die bei weitem noch nicht erschöpft sind) gegenüber steht nur ein einziges Argument für den Fleischkonsum: dass es einem schmeckt. Die Frage ist nur, welches Gewicht dieses Argument angesichts der Vielzahl der Gegenargumente noch hat und ob einem das Fleisch noch schmecken kann, wenn man die Tierquälereien, die Gesundheitsschädigung, die verhungernden Menschen und die Umweltschäden dahinter kennt? Wer aus Trägheit weiterhin Fleisch isst, hat nun zumindest eine eigene Bezeichnung: Phlegmatarier (Phlegma (griechisch: Trägheit, Gleichgültigkeit, Schwerfälligkeit)) und muss sich ein Zitat Martin Luther Kings vorhalten lassen: Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass ein Zuständiger sich darum kümmert. Martin Luther King
Auch Menschen, die Tiere als dem Menschen untergeordneten Lebewesen sehen, sollten einen Satz Jeremy Benthams bedenken: Es geht nicht darum, ob sie denken können, oder ob sie sprechen können, es geht einzig und allein darum, ob sie leiden können. Jeremy Bentham Der Philosoph Immanuel Kant (wohlgemerkt gab es zu seiner Zeit noch keine Massentierhaltung) lehnte Tierqälerei aus einem einzigen Grund ab: Sie wirkt auf den Menschen verrohend. Ein Blick in die Zeitungen und Fernsehberichte beweist dies: Die Einstellung, mit der wir heute mit unseren Mitgeschöpfen umgehen, bzw. den Tatsachen gleichgültig gegenüberstehen, bewirkt letztlich, dass wir die Umwelt, aber auch unsere Mitmenschen genauso behandeln. Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben. Leo Tolstoi Viele
Serienmörder haben als Tiermörder begonnen. Im Juli 1998 marschierte
Russell Eugene Weston ins amerikanische Capitol, zog eine Waffe und schoss um
sich. Als er fertig war, waren zwei Polizeibeamte tot und ein Besucher
verletzt. Nur wenige Stunden zuvor hatte Weston bereits auf ein anderes Ziel
angelegt und abgedrückt, nämlich ein Dutzend streunender Katzen, die
sein Vater versorgte. Ally Walker sagte dazu, dass dies bei Weitem kein
Einzelfall sei und nach Angaben des FBI 80% der Gewaltverbrecher als
Tierquäler angefangen haben. Dazu ein paar weitere prominente
Beispiele: Albert DeSalve, der 13 Frauen umbrachte und den Beinamen der
Würger von Boston bekam, sagt von sich selbst, dass er in seiner
Jugend Hunde und Katzen in Käfigen gefangen und dann mit Pfeilen
beschossen habe. Der Massenmörder Hitzel hatte im Alter von 15 Jahren auf
grausame Weise eine Katze zu Tode geprügelt und der Serienmörder
Heffrey Dahmer gestand, als Kind Hunde und Katzen in der Nachbarschaft
getötet zu haben. Und der Mörder von Christina Nytsch und Ulrike
Everts, R. Rieken, tat dasselbe mit Hunden, Katzen und anderen Tieren, als er
11 oder 12 war. Daraus wurden bereits in den USA erste Konsequenzen gezogen,
indem Beamte dahingehend geschult werden, den Missbrauch an Kindern anhand der
Parallelen zwischen Tier- und Kindesmissbrauch zu erkennen. Robert Ressler,
Gründer der FBI-Einheit für Verhaltensforschung auf die Frage, wie
Serienmörder zu dem werden, was sie sind: Das sind genau die Kinder,
die nie gelernt haben, dass es Unrecht ist, einem kleinen Hund die Augen
auszustechen. FBI Special Agent Alan C. Brantley geht noch weiter:
Einige der Täter töten Tiere, um so Angriffe auf menschliche
Ziele zu üben.lvi Legen Sie
einen Apfel und ein Kaninchen zu einem kleinen Kind in die Krippe. Wenn das
Kind das Kaninchen isst und mit dem Apfel spielt, dann kaufe ich Ihnen ein
neues Auto. Harvey Diamondlvii -> Kinder sind
nicht von Natur aus veranlagt, Leben zu töten, es wird anerzogen. Solange der Mensch Tiere schlachtet, werden die Menschen auch einander töten. Wer Mord und Schmerz sät, kann nicht erwarten, Liebe und Freude zu ernten. Pythagoras "Solange die Menschen die wandelnden Gräber der von ihnen ermordeten Tiere sind, wird es Kriege geben auf dieser Erde." George Bernhard Shaw
"Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, daß man zuversichtlich behaupten darf: wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein." Arthur Schopenhauer
-> Man wird nicht
ein guter Mensch, wenn man Vegetarier wird, aber es ist ein unverzichtbarer
Schritt auf dem Weg dahin und umgekehrt ohne das Aufgeben von Fleisch als
Nahrungsmittel wird man nie die Meisterschaft in wahrer Menschlichkeit
erreichen. Wann immer
Menschen sagen, wir sollten nicht sentimental sein, kann man daraus
schließen, dass sie etwas Grausames vorhaben. Und wenn sie
hinzufügen: wir müssen realistisch sein', meinen sie damit,
dass sie dabei Geld verdienen werden. Brigid Brophy Die Gewohnheit
ist oft, wie es Laurence Peter ausdrückte, der einfachste Weg, sich
wieder zu irren.lviii Bräuche und Traditionen können die Menschen an jegliche Abscheulichkeit
gewöhnen.lix George Bernard
Shaw BERÜHMTE VEGETARIER
Es ist nicht
verwunderlich, dass viele berühmte und große Persönlichkeiten
überzeugte Vegetarier waren und sind, jedoch sehr bewundernswert welche
geistigen, musikalischen oder sportlichen Leistungen sie
vollbrachten:lx
Zahlreiche weitere Vegetarier
finden sich bei der IVIlxii oder beim
SVVlxiii
verzeichnet. Das Fazit kann nur sein,
Vegetarier zu werden. Jeder Vegetarier in Deutschland erspart rechnerisch jedes
Jahr etwa 11 Tieren den Tod im Schlachthof (0,02 Schafen, 0,1 Rindern, 0,7
Schweinen, 10 Geflügeltieren) und einem Menschen den Hungertod sowie etwa
0,4ha Land die Zerstörung. Und indem Sie Vorbild für andere sind,
potenzieren Sie diesen Effekt ins Grenzenlose! Zum Schluß noch eine Anekdote: George Bernhard Shaw: 1856 1950 (wurde 94 Jahre alt) Im Jahre 1907: Ich bin
ein sogenannter Vegetarier seit 1881. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert
lebe und arbeite ich ohne Fleisch, Fisch, Geflügel, Kaffee, Tee, Tabak und
Alkohol. Hat ein Beefsteakesser eine höhere Leistungsfähigkeit? Ich
glaube, er hat eine niedere. Abstinenz Enthaltsamkeit? In diesem Sinne
bin ich kein Abstinent und kein Asket, sondern ein Genießer. Mir riet
allerdings der Arzt einmal: Essen Sie Fleisch, sonst müssen sie
sterben. Ich tat keins von beidem. Er lebte danach noch 43 Jahre!
"Rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament würde die vegetarische Lebensweise das Schicksal der Menschheit äußerst positiv beeinflussen können." Albert Einstein 1 23% von 5000 Mastbullen am Schlachthof München hatten kupierte Schwänze 244% von 5000 Mastbullen am Schlachthof München hatten Schwanzspitzenentzündung i zitiert nach: Robbins, John: Ernährung für ein neues Jahrtausend. Waldfeucht, 31997, S. 151 ii Vortrag von Dr. med. Werner Hartinger | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||