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Vorarlberg Online Vermischtes
3.3.2002-Auszug-
Experte Gerd Oberfeld referierte in Rankweil
über mögliche Gesundheitsgefährdungen durch Mobilfunk.
Kein verbindlicher Grenzwert verankert. Handys und Mobilfunkanlagen
senden eine so genannte hochfrequente Strahlung aus -
wissenschaftliche Untersuchungen legen zumindest einen vorsichtigen Umgang mit
dieser Technologie nahe. Doch wird unsere Gesundheit durch Mobilfunk
gefährdet? Zu dieser Frage referierte gestern der Salzburger Mediziner
Gerd Oberfeld, international anerkannter Experte von der
Landessanitätsdirektion Salzburg, im gut besuchten Rankweiler Vinomnasaal.
Oberfeld, auf Einladung der
Vorarlberger Bürgerinitiativen für
gesundheitsverträglichen Mobilfunk in Vorarlberg, ließ
dabei keinen Zweifel an den seiner Meinung nach schädlichen Auswirkungen
des Mobilfunks aufkommen. So verwies Oberfeld - neben Warnungen vor
Handy-Syptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und
Gedächtnisstörungen - auf eine schwedische Studie, in der 1617
Patienten zwischen 20 und 80 Jahren untersucht wurden, bei denen bis zum Jahr
1997 ein Hirntumor diagnostiziert wurde.
Erschreckendes Ergebnis: In dieser
Untersuchung wurde nachgewiesen, dass das Hirntumor-Risiko bei jenen Patienten
um 26 Prozent höher war, die Mobiltelefone benutzten. Bei Patienten, die
seit zehn Jahren regelmäßig mit Handys telefonierten, war das Risiko
einer Erkrankung gar um 77 Prozent höher.
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